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WM 2026 live: Erfolge für Frankreich und Mexiko, Rücktritt des niederländischen Trainers

Das Sechzehntelfinale der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 läuft auf Hochtouren. Kanada, Brasilien, Marokko, Paraguay, Norwegen, Frankreich sowie Mexiko haben sich bereits für das Achtelfinale qualifiziert.

Deutschland und die Niederlande mussten hingegen in der Nacht zu Dienstag die Segel streichen. Beide Teams scheiterten nach Verlängerung und anschließenden Elfmeterschießen – und beide Male hatten die europäischen Mannschaften das Nachsehen.

Am Mittwoch stehen folgende Begegnungen auf dem Programm: England gegen Kongo um 18 Uhr, Belgien trifft um 22 Uhr auf Senegal, und in der Nacht zu Donnerstag spielen die USA gegen Bosnien-Herzegowina (2 Uhr).

Unser WM-Liveticker hält Euch während des gesamten Turniers mit allen wichtigen Neuigkeiten auf dem Laufenden.

Nach der Niederlage im Sechzehntelfinale gegen Marokko hat der niederländische Trainer Ronald Koeman (63) seinen Rücktritt bekanntgegeben. "Letzte Nacht habe ich entschieden, meine Tätigkeit als Bundestrainer zu beenden", schrieb er auf Instagram.

Weiter erklärte Koeman: "Wir alle hatten den Traum, bei dieser Weltmeisterschaft Geschichte zu schreiben – leider ist uns das nicht gelungen. Niemand ist enttäuschter darüber als ich. Als Nationaltrainer trägt man eine große Verantwortung, die ich stets gespürt habe und spüren werde."

Koeman war seit Januar 2023 erneut als Bondscoach tätig, zuvor hatte er von Februar 2018 bis August 2020 dieses Amt inne.

Er betonte zudem: "Die letzten Jahre haben mir wieder gezeigt, dass es im Leben Dinge gibt, die wichtiger sind als Fußball. Fußball war mein Leben, aber die Gesundheit ist unbezahlbar. Wenn ein geliebter Mensch einen schweren Kampf führt, verändert sich die eigene Sichtweise. Meine Frau Bartina hat mich trotz ihrer eigenen Krankheit täglich unterstützt und ermutigt, meinen Job weiterzumachen – das zeugt von großer Stärke. Dafür bin ich ihr unendlich dankbar." Bartina kämpft seit 2010 gegen Brustkrebs.

Die nächsten beiden Mannschaften haben den Sprung in die nächste Runde geschafft: Frankreich und Mexiko gewannen ihre Sechzehntelfinalspiele überzeugend.

Die französische Elf setzte sich mit 3:0 gegen Schweden durch, während Mexiko durch ein 2:0 gegen Ecuador das Weiterkommen sicherte. Das Spiel in Mexiko-Stadt begann aufgrund eines Gewitters mit einer einstündigen Verzögerung. Am Ende sorgte eine umstrittene Szene für Aufregung: Ex-Leverkusen-Profi Piero Hinacpié, mittlerweile bei Arsenal unter Vertrag, wurde in der 95. Minute nach Videobeweis und wegen einer Hand-vor-die-Mund-Geste mit glatt Rot vom Platz gestellt.

Frankreich - Schweden 3:0 (1:0)

Frankreich: Maignan – Koundé (75. Gusto), Upamecano, W. Saliba, Digne (78. Théo Hernandez) – Tchouaméni, Rabiot – O. Dembélé (75. D. Doué), Olise (85. Cherki), Barcola – Mbappé (85. Mateta)

Schweden: Widell Zetterström – Svensson (82. Svanberg), Lagerbielke, Lindelöf, Gudmundsson – Elanga, Bergvall (65. Zeneli), Y. Ayari (82. Nygren), Stroud (65. T. Ali) – Gyökeres, Isak (89. G. Nilsson)

Schiedsrichter: Danny Makkelie (Niederlande)

Zuschauer: 80.663

Tore: 1:0 Mbappé (45.), 2:0 Barcola (53.), 3:0 Mbappé (74.)

Mexiko - Ecuador 2:0 (2:0)

Mexiko: Rangel – J. Sanchez, Montes, Vasquez Ibarra, Gallardo – Mora (59. Gutiérrez), Lira, Romo Barron (73. O. Vargas) – Alvarado (80. Reyes), Jiménez (73. S. Giménez), Quinones (80. Pineda)

Ecuador: Galindez – Franco (46. Y. Medina), Ordonez (46. An. Preciado), Pacho, Hincapie – M. Caicedo, Vite – Yeboah (79. J. Caicedo), Angulo (79. Páez) – Plata, E. Valencia (59. K. Rodriguez)

Schiedsrichter: Slavko Vincic (Slowenien)

Zuschauer: 80.824 (ausverkauft)

Tore: 1:0 Quinones (22.), 2:0 Jiménez (31.)

Gelbe Karten: – / Franco (2), Páez (1), M. Caicedo (1)

Rote Karten: – / Hincapie (90.+5, Unsportlichkeit)

Norwegen sicherte sich ebenfalls das Ticket für das Achtelfinale. Am Dienstagabend gelang den Skandinaviern ein knapper 2:1-Sieg gegen die Elfenbeinküste im Sechzehntelfinale.

Antonio Nusa von RB Leipzig brachte sein Team mit einem Tor in der 39. Minute früh auf Kurs. Amad Diallo erzielte in der 74. Minute den Ausgleich für die Ivorer, doch Weltstar Erling Haaland (86.) entschied das Spiel kurz vor Schluss zugunsten Norwegens.

Im Achtelfinale wartet nun der fünffache Weltmeister Brasilien auf das Team von Trainer Ståle Solbakken.

Elfenbeinküste - Norwegen 1:2 (0:1)

Elfenbeinküste: Y. Fofana – G. Doué, Kossounou, Agbadou, Konan (90.+3 B. Touré) – Kessié, Sangaré, Inao Oulaï (60. Amad Diallo) – Pépé (87. Diakité), Bonny (60. Wahi), Y. Diomande (90.+3 Guessand)

Norwegen: Nyland – Pedersen (83. Aursnes), Ajer, Heggem, Möller Wolfe – Ödegaard, S. Berge, Berg – Sörloth (71. Bobb), Haaland, Nusa (71. Schjelderup)

Schiedsrichter: Jesús Valenzuela (Venezuela)

Zuschauer: 69.665

Tore: 0:1 Nusa (39.), 1:1 Amad Diallo (74.), 1:2 Haaland (86.)

Gelbe Karten: – / Nusa (1)

Fraglich ist weiterhin, ob Julian Nagelsmann (38) nach dem enttäuschenden WM-Aus als Bundestrainer im Amt bleibt. Der Deutsche Fußball-Bund hat bisher keine offizielle Stellungnahme abgegeben, eine Reaktion dürfte jedoch zeitnah erfolgen.

Vor der Abreise aus dem Teamquartier in Winston-Salem kündigte DFB-Präsident Bernd Neuendorf (64) eine gründliche Analyse des Turnierverlaufs an.

"Nach der bitteren Niederlage gegen Paraguay und dem WM-Aus habe ich gestern lange Gespräche mit Bundestrainer Julian Nagelsmann sowie der sportlichen Leitung geführt. Wir sind uns einig, dass die Leistung nicht unseren Erwartungen entsprach", sagte Neuendorf. Man werde nun in Ruhe gemeinsam erörtern, warum die Mannschaft ihr Potenzial nicht abrufen konnte und den Ansprüchen des deutschen Fußballs nicht gerecht wurde.

Neuendorf betonte: "Nach einem solchen Rückschlag können und wollen wir nicht einfach zur Tagesordnung übergehen, sondern uns intensiv mit den Herausforderungen auseinandersetzen."

Im WM-Quartier bereitet sich die deutsche Mannschaft auf die Heimreise vor, doch die Spieler werden individuell zurückreisen.

Wie die Deutsche Presse-Agentur bestätigte, treten Joshua Kimmich (31), Manuel Neuer (40) und Co. einzeln die Rückreise an – anders als beim Hinflug, als das Team gemeinsam mit Lufthansa nach Frankfurt flog.

Die DFB-Elf wird noch am selben Tag nach Deutschland zurückkehren. Eine für den Abend geplante Pressekonferenz mit Nagelsmann wurde laut Berichten abgesagt. Stattdessen sollen sich Trainer und Verband auf anderem Wege äußern, wobei die Form der Kommunikation noch diskutiert wird. Dies verstärkt die Vermutung, dass vor öffentlichen Statements zunächst eine rasche Analyse erfolgen soll.

Die deutsche Mannschaft ist inzwischen wieder in ihrem Quartier in Winston-Salem angekommen. Wann der Rückflug nach Frankfurt erfolgt, ist noch nicht bekannt.

Nach dem dramatischen Elfmeterschießen ist auch für die Niederlande das Turnier beendet. Marokko zog dadurch ins Achtelfinale ein und trifft dort am Samstag auf Co-Gastgeber Kanada (19 Uhr).

Der marokkanische Torhüter Bono parierte einen wichtigen Elfmeter, während Saibari seinen Strafstoß sicher verwandelte – das brachte seiner Mannschaft schließlich den Sieg.

Niederlande - Marokko 2:3 n.E. (0:0, 1:1, 1:1)

Niederlande: Verbruggen – van Hecke, Van Dijk, Aké (71. Koopmeiners) – Dumfries, van de Ven (86. Hato) – Gravenberch (86. Q. Timber), F. de Jong (110. de Roon) – Summerville, Brobbey (71. Weghorst), Gakpo (113. Kluivert)

Marokko: Bono – Hakimi, Diop, Riad (75. Salah-Eddine), Mazraoui – El Aynaoui, Bouaddi (79. El Mourabet) – B. Diaz (79. Yassine), Ounahi (86. Rahimi), El Khannouss (86. C. Talbi) – Saibari

Schiedsrichter: Wilton Sampaio (Brasilien)

Zuschauer: 51.243

Tore: 1:0 Gakpo (72.), 1:1 Diop (90.+1)

Elfmeterschießen: 1:0 Koopmeiners, El Aynaoui verschossen, Kluivert verschossen, 1:1 Rahimi, 2:1 Weghorst, 2:2 C. Talbi, Q. Timber verschossen, Hakimi verschossen, Bono hielt gegen Summerville, 2:3 Saibari

Gelbe Karten: – / Diop (2)

Das Aus für Deutschland ist besiegelt! Die DFB-Elf verlor im Elfmeterschießen gegen Paraguay und muss die Heimreise antreten.

Alle Details zum dramatischen Ausscheiden sind in unserem Artikel "WM-Aus nach Elfmeter-Drama! Deutschland scheitert an Paraguay" zusammengefasst.

Brasilien steht ebenfalls im Achtelfinale und entging gegen Japan nur knapp einer Verlängerung und dem Elfmeterschießen.

Nach dem frühen Führungstreffer Japans durch Sano glich Casemiro in der zweiten Halbzeit aus, ehe Martinelli in der fünften Minute der Nachspielzeit den Siegtreffer erzielte und die Brasilianer jubeln ließ.

Brasilien - Japan 2:1 (0:1)

Brasilien: Alisson – Danilo, Marquinhos, Gabriel Magalhaes, Douglas Santos – Bruno Guimaraes (90.+8 Danilo Santos), Casemiro (90.+2 Fabinho), Rayan, Paqueta (46. Endrick), Vinicius Junior – Matheus Cunha (66. Martinelli)

Japan: Z. Suzuki – Tomiyasu, Taniguchi, H. Ito – J. Ito (78. Machino), Sano, Kamada (78. Tanaka), Nakamura (66. J. Suzuki), Doan (66. Sugawara), Maeda (90.+7 Ogawa) – Ueda

Schiedsrichter: Maurizio Mariani (Italien)

Zuschauer: 68.777 (ausverkauft)

Tore: 0:1 Sano (29.), 1:1 Casemiro (56.), 2:1 Martinelli (90.+5)

Gelbe Karten: Casemiro (2), Danilo (2) / Sano (1), Kamada (1), J. Suzuki (1)

Das frühzeitige WM-Aus Südkoreas hat nun sogar eine Morddrohung gegen den bereits zurückgetretenen Trainer Hong Myung-bo ausgelöst.

Nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur wurde in einem Online-Forum anonym gedroht, Hong bei seiner Ankunft in Seoul töten zu wollen.

Die Polizei nimmt diese Drohung sehr ernst und verstärkt die Sicherheitsmaßnahmen am Flughafen Incheon. Laut der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap werden am Dienstag 160 Beamte im Einsatz sein, zusätzlich werden 25 Sicherheitskräfte vom Flughafen gestellt, um den Schutz sicherzustellen.

Südkorea hatte das Auftaktspiel mit 2:1 gegen Tschechien gewonnen, verlor danach aber gegen Mexiko und Südafrika. Die drei Punkte reichten nicht, um als einer der besten Gruppendritten weiterzukommen.

Nach der Vorrunde hat die FIFA erste Zahlen zur WM veröffentlicht: Insgesamt besuchten 4.644.549 Zuschauer die 72 Vorrundenspiele.

Damit wurde der Zuschauerrekord von 1994 in den USA (3,6 Millionen) übertroffen, obwohl damals weniger Vorrundenspiele stattfanden.

Im Durchschnitt verfolgten 64.508 Zuschauer die Spiele – 1994 lag der Schnitt mit 68.991 jedoch noch höher. Insgesamt fielen 215 Tore in 72 Spielen, was einem Durchschnitt von drei Treffern pro Spiel entspricht und einen neuen Rekord darstellt.

Auch auf kulinarischer Ebene wurde viel konsumiert: Es wurden 2,8 Millionen Biere, eine Million Wasserflaschen und 300.000 Hotdogs verkauft.

England-Legende Gary Lineker (65) äußerte sich in einem Interview mit der französischen Sportzeitung "L'Équipe" kritisch über das deutsche Team.

"Ich denke – ich könnte mich irren – dass dies eine der schwächsten deutschen Mannschaften ist, die ich je gesehen habe. Frankreich hat gute Chancen, mühelos ins Viertelfinale einzuziehen", sagte der ehemalige Stürmer (Leicester City, Everton, Barcelona, Tottenham) und Star der "Three Lions" (80 Länderspiele, 48 Tore) über das Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann (39).

"Deutschland lebt von seiner Vergangenheit. Denkt daran, dass sie bei den letzten beiden Weltmeisterschaften nicht einmal die Gruppenphase überstanden haben. Ihr könnt also beruhigt schlafen", fügte Lineker mit Blick auf Frankreich als möglichen Achtelfinalgegner hinzu.

Stürmer Kai Havertz (27) reagierte bei der Pressekonferenz vor dem Duell mit Paraguay auf Linekers Aussagen und fand klare Worte: "Es ist generell leicht, von außen auf uns einzutreten. Das interessiert mich überhaupt nicht. Wir haben genug Experten im eigenen Land, auf deren Meinungen ich mich konzentriere", so der Offensivspieler.

Große Freude bei einem der WM-Gastgeber: Kanada ist der erste Sieger in der K.-o.-Phase.

Mit einem späten 1:0 gegen Südafrika in Inglewood (Kalifornien) sichern sich die Kanadier den Einzug ins Achtelfinale. Den entscheidenden Treffer erzielte Stephen Eustáquio vom FC Porto in der Nachspielzeit der regulären Spielzeit (90+2), als viele Zuschauer bereits mit einer Verlängerung rechneten. Kanada trifft nun im Achtelfinale auf den Sieger der Partie Niederlande gegen Marokko.

Sechzehntelfinale

Südafrika - Kanada 0:1 (0:0)

Südafrika: R. H. Williams – Mudau, Okon, Mbokazi, Modiba – Sithole, Mokoena – Maseko (86. Moremi), Mofokeng (46. Mbatha), Appollis – Makgopa (86. Rayners)

Kanada: Crépeau – Johnston, Bombito (59. De Fougerolles), Cornelius, Laryea – Buchanan (75. Davies), N. D. Saliba (59. Sigur), Eustaquio, Millar (70. Shaffelburg) – J. David, Oluwaseyi (70. P. David)

Schiedsrichter: Joao Pinheiro (Portugal)

Zuschauer: 69.237

Tore: 0:1 Eustaquio (90.+2)

Gelbe Karten: – / N. D. Saliba (1), Sigur (1)

Nach dem Abschluss der Vorrunde ist der gesamte Turnierbaum final gesetzt. Damit sind auch die potenziellen Gegner Deutschlands auf dem Weg zum ersehnten WM-Titel bekannt: Es gilt, fünf Spiele zu gewinnen.

Den Auftakt macht am 29. Juni um 22:30 Uhr das Sechzehntelfinale gegen Paraguay. Nach dem vermeintlichen Pflichtspiel droht bereits das nächste schwere Duell: Am 4. Juli um 23 Uhr wartet der Sieger aus Frankreich gegen Schweden.

Sollte Deutschland diese Hürde nehmen, warten im Viertelfinale am 9. Juli um 22 Uhr entweder die Niederlande, Marokko, Südafrika oder Kanada.

Im Halbfinale am 14. Juli um 21 Uhr könnte es zu einem Wiedersehen mit Spanien kommen, das als Topfavorit in diesem Teil des Turnierbaums gilt. Weitere denkbare Gegner sind Österreich, die USA, Bosnien-Herzegowina, Portugal, Kroatien, Belgien oder Senegal.

Im Finale am 19. Juli um 21 Uhr stehen dann Mannschaften von der gegenüberliegenden Seite des Turnierbaums bereit. Als mögliche Endspiel-Kandidaten gelten unter anderem Titelverteidiger Argentinien, England und Brasilien.

Für Julian Nagelsmann lief die Vorrunde sicher anders als geplant: Manuel Neuer hatte in den bisherigen Spielen nur sieben Schüsse auf sein Tor zu verzeichnen, von denen vier den Weg ins Netz fanden – das entspricht einer Paradenquote von 42,9 Prozent.

Nach Informationen des "Kicker" ist das sogar die schlechteste Quote aller WM-Torhüter mit mindestens drei Einsätzen. Zum Vergleich: Beim WM-Triumph 2014 lag Neuers Paradenquote bei 85,7 Prozent.

Obwohl Neuer aufgrund der wenigen Schüsse weniger Möglichkeiten hatte, sich auszuzeichnen, bleibt festzuhalten, dass die sogenannten "unhaltbaren" Bälle, für die er eigentlich zurückgeholt wurde, aktuell kaum gehalten werden.

Das enttäuschende Abschneiden Uruguays bei der WM hat erste Folgen, allerdings anders als erwartet. Statt personeller Konsequenzen wurde den Spielern zunächst eine Annehmlichkeit gestrichen.

Wie der uruguayische Fußballjournalist Martín Charquero berichtete, hat der Verband den Profis das Privatflugzeug für die Rückreise gestrichen. Die Spieler um Fede Valverde müssen stattdessen mit Linienflügen heimkehren.

Mögliche weitere Konsequenzen sind noch offen: Die Zukunft von Trainer Marcelo Bielsa, der während des Turniers auch mit einer Meuterei seiner Spieler konfrontiert war, ist noch ungeklärt.

Mit dem Ende der Vorrunde stehen nun alle Partien der ersten K.-o.-Runde fest. Bereits am Sonntagabend geht es weiter. Ein Highlight ist das Duell im Sechzehntelfinale zwischen Portugal mit Cristiano Ronaldo und Kroatien mit Luka Modrić am frühen Freitagmorgen.

Hier ein Überblick der Begegnungen:

Südafrika - Kanada (Sonntag, 21 Uhr)

Brasilien - Japan (Montag, 19 Uhr)

Deutschland - Paraguay (Montag, 22:30 Uhr)

Niederlande - Marokko (Dienstag, 3 Uhr)

Elfenbeinküste - Norwegen (Dienstag, 19 Uhr)

Frankreich - Schweden (Dienstag, 23 Uhr)

Mexiko - Ecuador (Mittwoch, 3 Uhr)

England - DR Kongo (Mittwoch, 18 Uhr)

Belgien - Senegal (Mittwoch, 22 Uhr)

USA - Bosnien-Herzegowina (Donnerstag, 2 Uhr)

Spanien - Österreich (Donnerstag, 21 Uhr)

Portugal - Kroatien (Freitag, 1 Uhr)

Schweiz - Algerien (Freitag, 5 Uhr)

Australien - Ägypten (Freitag, 20 Uhr)

Argentinien - Kap Verde (Samstag, 0 Uhr)

Kolumbien - Ghana (Samstag, 3:30 Uhr)

Die Gruppenphase der ersten XXL-WM ist abgeschlossen und bot Spannung bis zur letzten Minute: Österreich rettete sich erst in der 6. Minute der Nachspielzeit mit einem 3:3 gegen Algerien ins Achtelfinale.

England sicherte sich souverän den Gruppensieg in Gruppe L, während Portugal einmal mehr enttäuschte und sich mit Platz zwei in Gruppe K begnügen muss. Die Ergebnisse der Nacht im Überblick:

Gruppe J

Jordanien - Argentinien 1:3 (0:2)

Jordanien: Abulaila – Nasib, Al-Arab, Abu Dahab (90. Obaid) – Haddad, Abu Taha, Al-Rashdan (76. Jamous), Al-Rawabdeh – O. Al-Fakhouri (46. Al-Mardi), Olwan (90. Shararh), Azaizeh (46. Al-Taamari)

Argentinien: Emiliano Martinez – Palacios, Senesi, Otamendi, Tagliafico – Simeone (71. Barco), Paredes, Lo Celso (60. Almada) – Paz (60. Mac Allister) – La. Martínez (60. Messi), J. Alvarez (82. López)

Schiedsrichter: Istvan Kovacs (Rumänien)

Zuschauer: 70.649

Tore: 0:1 Lo Celso (19.), 0:2 La. Martínez (31., Foulelfmeter), 1:2 Al-Taamari (55.), 1:3 Messi (80.)

Gelbe Karten: Abu Taha (1), Al-Arab (1), Shararh (1) / –

Algerien - Österreich 3:3 (1:1)

Algerien: Benbout – Belghali (71. Chergui), Mandi, Bensebaini, Hadjam (71. Aït-Nouri) – N. Bentaleb, Aouar (90.+4 Ghedjemis), Maza – Mahrez, Gouiri (71. Belaïd), Chaibi

Österreich: A. Schlager – Posch, Lienhart, Alaba (62. Danso), Mwene (90.+5 Kalajdzic) – Seiwald, X. Schlager (46. Grillitsch), R. Schmid (46. Wanner), Laimer – Sabitzer – Arnautović (46. Gregoritsch)

Schiedsrichter: Ilgis Tantaschew (Usbekistan)

Zuschauer: 69.045

Tore: 0:1 Arnautović (28.), 1:1 Belghali (45.), 1:2 Sabitzer (55.), 2:2 Mahrez (60.), 3:2 Mahrez (90.+3), 3:3 Kalajdzic (90.+6)

Gelbe Karten: – / Arnautović (1)

Gruppe K

Kolumbien - Portugal 0:0

Kolumbien: C. Vargas – S. Arias (87. Muñoz), Lucumi, D. Sánchez, Machado – J. Arias (76. Castaño), Lerma (60. Rios), Puerta – James Rodríguez (76. J. Quintero), Luis Díaz – Cordoba (60. Suárez)

Portugal: D. Costa – João Cancelo (46. Dalot), R. Dias, Veiga, N. Mendes (90.+3 Nunes) – R. Neves (46. J. Neves), Vitinha (70. S. Costa) – João Félix (70. Leão), B. Fernandes, Neto – Cristiano Ronaldo

Schiedsrichter: Alireza Faghani (Australien)

Zuschauer: 64.478

Gelbe Karten: Puerta (1) / –

Beste Spieler: D. Sánchez, J. Arias / D. Costa, J. Neves

DR Kongo - Usbekistan 3:1 (0:1)

DR Kongo: Mpasi – Wan-Bissaka, Mbemba, Tuanzebe, Masuaku (83. J. Kayembe) – Mbuku (72. Elia), Moutoussamy (72. Mukau), Sadiki, Cipenga (72. Bongonda) – Wissa, Bakambu (51. Mayele)

Usbekistan: Nematov – Khusanov, Urozov (82. Sergeev), Ashurmatov – Alizhonov, Mozgovoy (82. Iskanderov), Shukurov (59. Khamrobekov), Nasrullaev – Khamdamov (59. Ganiev), Fayzullaev (73. Urunov) – Shomurodov

Schiedsrichter: Felix Zwayer (Deutschland)

Zuschauer: 68.239 (ausverkauft)

Tore: 0:1 Shomurodov (10.), 1:1 Wissa (68., Foulelfmeter), 2:1 Mayele (78.), 3:1 Wissa (90.+1)

Gelbe Karten: Sadiki (1), Mbuku (1), Moutoussamy (1) / Khusanov (2), Nasrullaev (1)

Gruppe L

Panama - England 0:2 (0:0)

Panama: Mosquera – Escobar, Córdoba, Andrade – M. Murillo, Harvey (88. A. Quintero), Bárcenas (71. I. Diaz), J. Gutiérrez (88. Davis) – C. Martinez, J. L. Rodriguez (71. Londono) – To. Rodríguez (46. Fajardo)

England: Pickford – Quansah (63. Spence), Konsa, Guehi, O'Reilly – Anderson (84. D. Henderson), Ju. Bellingham (71. Eze) – Saka (63. Madueke), Rogers, Rashford – Kane (84. Watkins)

Schiedsrichter: Abdulrahman Al-Jassim (Katar)

Zuschauer: 80.663

Tore: 0:1 Ju. Bellingham (62.), 0:2 Kane (67.)

Gelbe Karten: Fajardo (1), Andrade (1) / Quansah (1)

Kroatien - Ghana 2:1 (1:0)

Kroatien: Livakovic – Stanisic, Sutalo, Pongracic, Perisic – Modric, Kovacic (78. Mario Pasalic) – P. Sucic, Vlasic (88. Gvardiol), Baturina (88. Marco Pasalic) – Budimir (66. Matanovic)

Ghana: Asare – Senaya, Adjetey (46. Peprah Oppong), Luckassen, Mensah – Thomas Partey – K. Sulemana (71. Nuamah), Owusu (46. Fatawu), Sibo (85. Yirenkyi), Semenyo – J. Ayew (71. Thomas-Asante)

Schiedsrichter: Drew Fischer (Kanada)

Zuschauer: 68.324

Tore: 1:0 P. Sucic (31.), 1:1 Luckassen (77.), 2:1 Vlasic (83.)

Gelbe Karten: Perisic (1) / Peprah Oppong (1)

Familiäre Tragödie für den niederländischen Angreifer Cody Gakpo (27).

Kurz vor dem ersten K.-o.-Spiel gegen Marokko teilte seine Freundin via Instagram mit, dass ihr gemeinsames Kind während der Schwangerschaft verstarb.

"Mit gebrochenem Herzen geben wir bekannt, dass unser kleiner Junge während der Schwangerschaft gestorben ist", schrieb Noa van der Bij. "Danke für all die Liebe und Unterstützung."

Erst am 30. Mai hatten Gakpo und seine Partnerin die erneute Schwangerschaft verkündet. Das Paar hat bereits einen zweijährigen Sohn. Gakpo bat in seiner Instagram-Story um Respekt für die Privatsphäre seiner Familie: "Das ist eine unglaublich schwere Zeit für uns."

Der Name des verstorbenen Kindes sollte Elijah Raphael Gakpo lauten.

Volle Konzentration auf Paraguay! Vor dem deutschen Sechzehntelfinale am Montag (22:30 Uhr) meldete sich DFB-Sportdirektor Rudi Völler (66) zu Wort:

"Jetzt geht die WM richtig los! Wir glauben daran, alles zu geben, bis an unsere Grenzen zu gehen, ein starkes Spiel abzuliefern und natürlich ins Achtelfinale einzuziehen", sagte Völler.

Der Fokus liege ausschließlich auf dem nächsten Gegner, einem möglichen Achtelfinalspiel gegen Frankreich werde noch keine Beachtung geschenkt: "Darum kümmern wir uns später", so der ehemalige Bundestrainer.

Völler forderte zudem die Offensivspieler Jamal Musiala (23), Florian Wirtz (23) und Kai Havertz (27) auf, ihre Leistung zu steigern: "Um die großen Ziele zu erreichen, müssen sie liefern. Sie wissen, dass noch Steigerungspotenzial besteht."

Ein Fragezeichen steht weiterhin hinter dem Einsatz von Nathaniel Brown (23), der mit Adduktorenproblemen zu kämpfen hat. Völler: "Wir hoffen sehr, dass er spielen kann."

Für Uruguay endete die WM mit einer bitteren Enttäuschung: Ohne Sieg in der Vorrunde besiegelte eine Niederlage gegen Spanien in der Nacht zu Samstag das Aus. Nationaltrainer Marcelo Bielsa (70) zeigte sich nach dem Spiel sichtlich gereizt.

Bei einem Interview ließ Bielsa zunächst die Kamera warten und schrie dann genervt: "Jetzt macht doch endlich!", wirkte ungeduldig. Auch auf die Fragen der Reporterin antwortete er kurz und knapp.

Auf der Pressekonferenz zeigte er sich wieder gefasst und übernahm die Verantwortung: "Ich bin der Verantwortliche und muss das akzeptieren. Trotz vermeidbarer Fehler liegt die Schuld bei mir."

Mit dem Abschluss der Gruppenphase stehen neun Partien für das Sechzehntelfinale fest – ein Überblick:

Südafrika - Kanada (Sonntag, 21 Uhr)

Brasilien - Japan (Montag, 19 Uhr)

Deutschland - Paraguay (Montag, 22:30 Uhr)

Niederlande - Marokko (Dienstag, 3 Uhr)

Elfenbeinküste - Norwegen (Dienstag, 19 Uhr)

Frankreich - Schweden (Dienstag, 23 Uhr)

USA - Bosnien-Herzegowina (Donnerstag, 2 Uhr)

Australien - Ägypten (Freitag, 20 Uhr)

Argentinien - Kap Verde (Samstag, 0 Uhr)

Endlich steht fest: Deutschland trifft im Sechzehntelfinale auf Paraguay.

Dank der Ergebnisse der Nacht muss das DFB-Team nicht mehr auf alle Vorrundenspiele warten. Am Montagabend (22:30 Uhr) wartet Paraguay als Drittplatzierter der Gruppe D als nächster Gegner.

Falls Deutschland gegen Paraguay gewinnt, könnte im Achtelfinale der Topfavorit warten: Frankreich besiegte Norwegen deutlich mit 4:1. Die Franzosen spielen im Sechzehntelfinale gegen Schweden, der Sieger könnte anschließend auf Deutschland treffen.

In der Nacht zu Samstag kam es zur Sensation: Kap Verde erreichte ein torloses Unentschieden gegen Saudi-Arabien – das dritte Remis der Vorrunde. Parallel schlug Spanien Uruguay mit 1:0, sodass der Inselstaat mit drei Punkten auf Rang zwei in der Gruppe vorgerückt ist und das Achtelfinale erreicht. Uruguay beendet das Turnier mit nur zwei Punkten auf Platz drei der Gruppe H.

In Gruppe G setzte sich Belgien mit einem klaren 5:1 gegen Neuseeland durch und sicherte sich den Gruppensieg. Ägypten erreichte durch ein Unentschieden gegen den Iran den zweiten Platz. Der Iran kann noch auf einen Platz unter den besten Gruppendritten hoffen.

Die Ergebnisse der Nacht im Überblick:

Gruppe G

Ägypten - Iran 1:1 (1:1)

Ägypten: Ufa Schobeir – Hani, Rabia, Abdelmonem (14. Jasser Ibrahim), Fatouh – Lasheen, Saber (46. Attia) – Ashour (46. Marmoush), Salah (57. Zizo), Ziko (76. Hamza Abdelkarim) – Trezeguet

Iran: Beiranvand – Rezaeian, Kanaanizadegan (46. Hardani), Khalilzadeh, Nemati, Mohammadi – Ezatolahi, Ghorbani – Ghoddos (67. Moghanlou), Mohebi (90.+1 Jahanbakhsh) – Taremi

Schiedsrichter: Szymon Marciniak (Polen)

Zuschauer: 66.925

Tore: 1:0 Saber (5.), 1:1 Rezaeian (14.)

Gelbe Karten: Saber (1), Jasser Ibrahim (1), Lasheen (2) / Kanaanizadegan (1), Nemati (1), Ezatolahi (2), Khalilzadeh (1)

Neuseeland - Belgien 1:5 (0:1)

Neuseeland: Crocombe – Payne (64. Boxall), Bindon, Surman, Cacace (79. de Vries) – Stamenic, Bell (64. Mccowatt) – Thomas (46. Old), Singh (46. Randall), Just – Wood

Belgien: Courtois – Castagne, Theate, Mechele, De Cuyper – Vanaken, Tielemans (85. Raskin) – Doku (56. Fernandez-Pardo), De Bruyne (72. Onana), Trossard (72. Saelemaekers) – De Ketelaere (85. Lukaku)

Schiedsrichter: Adham Makhadmeh (Jordanien)

Zuschauer: 52.497 (ausverkauft)

Tore: 0:1 Trossard (28.), 0:2 Trossard (50.), 0:3 De Bruyne (66.), 1:3 Just (84.), 1:4 Lukaku (86.), 1:5 Saelemaekers (90.+4)

Gelbe Karten: Stamenic (1), Just (1) / –

Gruppe H

Kap Verde - Saudi-Arabien 0:0

Kap Verde: Vozinha – W. Pina (90.+4 S. Moreira), R. Lopes, Diney, Joao Paulo – K. Pina – R. Mendes (71. Rodrigues), D. Duarte, Monteiro (71. L. Duarte), W. Semedo (61. H. Varela) – D. Livramento (61. Da Costa)

Saudi-Arabien: Al-Owais – Abdulhamid, Al-Amri, Al-Tambakti (33. Ladschami), Boushal (80. Al-Harbi) – N. Al-Dausari, Kanno, Al-Khaibari (46. Al-Dschuwayr) – Mandash (65. Al-Hamdan), Al-Buraikan, S. Al-Dausari (65. Abu Al-Shamat)

Schiedsrichter: Francois Letexier (Frankreich)

Zuschauer: 68.278

Gelbe Karten: W. Pina (1) / Abdulhamid (1), N. Al-Dausari (1), Al-Buraikan (1)

Uruguay - Spanien 0:1 (0:1)

Uruguay: Muslera (46. Rochet) – G. Varela, S. Cáceres, Olivera, J. M. Sanabria (70. B. Rodriguez) – Ugarte (45. De La Cruz), Bentancur, Valverde (56. Vinas), M. Araújo – Canobbio, Nunez

Spanien: Simón – M. Llorente, Cubarsi, Laporte, Cucurella – Rodri, Merino (60. Olmo), Pedri (60. Ruiz) – Yamal (76. Fer. Torres), Oyarzabal (76. N. Williams), Baena (66. Pino)

Schiedsrichter: Ismail Elfath (USA)

Zuschauer: 45.664

Tore: 0:1 Baena (42.)

Gelbe Karten: J. M. Sanabria (1), G. Varela (1), De La Cruz (1) / Baena (1)

Rote Karten: Canobbio (90.+4, grobes Foulspiel) / –

In Gruppe I ist die Entscheidung gefallen!

Frankreich setzte sich mit einem überzeugenden 4:1 gegen Norwegen durch, maßgeblichen Anteil hatte Ousmane Dembélé mit einem Dreierpack.

Der Weltmeister von Paris Saint-Germain erzielte drei Tore und sicherte seinem Team damit den Gruppensieg. Im Achtelfinale könnte es nun zum Duell mit Deutschland kommen.

Senegal erreichte durch einen 5:0-Erfolg gegen den Irak den dritten Platz.

Ergebnisse im Überblick

Norwegen - Frankreich 1:4 (1:3)

Norwegen: Selvik – Aursnes, Falchener (66. Langas), Östigard, Björkan (46. Pedersen) – Berg, Aasgaard, Thorstvedt (46. Thorsby) – Bobb (83. Hauge), Strand Larsen, Schjelderup (83. Nusa)

Frankreich: Maignan – Koundé (86. Gusto), Upamecano (76. Konaté), M. Lacroix, Théo Hernandez – Tchouaméni, M. Koné, O. Dembélé (65. Barcola), Olise (65. Cherki), D. Doué – Mbappé (86. Mateta)

Schiedsrichter: Michael Oliver (England)

Zuschauer: 64.146

Tore: 0:1 O. Dembélé (7.), 0:2 O. Dembélé (20.), 1:2 Aasgaard (21.), 1:3 O. Dembélé (32.), 1:4 D. Doué (90.+4)

Gelbe Karten: Berg (1) / Tchouaméni (1)

Senegal - Irak 5:0 (1:0)

Senegal: Diaw – Diatta, Seck (58. Ciss), Niakhaté, Jakobs – Camara (56. Jackson), I. Gueye, Diarra (56. P. Gueye) – Mbaye (56. C. Ndiaye), I. Sarr (81. Diao), Mané

Irak: Basil Fadhil (46. J. Hassan) – Putros, Sulaka, Hashim, Doski – Iqbal (67. Yakob), Al-Ammari – Qasem (16. Younis), Jasim (57. Maknzi), Bayesh – Al-Hamadi (57. Yousif)

Schiedsrichter: Anthony Taylor (England)

Zuschauer: 43.036 (ausverkauft)

Tore: 1:0 Diarra (4.), 2:0 I. Sarr (56.), 3:0 P. Gueye (59.), 4:0 P. Gueye (71.), 5:0 I. Ndiaye (82.)

Gelbe Karten: Seck (1), P. Gueye (1) / Al-Ammari (2), Doski (1)

Rote Karten: – / Sulaka (13., Notbremse)