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WM 2026 live: FIFA greift wegen Kriegs-Motiv ein – Warum dieses Trikot verboten wurde

Vom 11. Juni bis 19. Juli findet die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Mexiko und Kanada statt. Zum ersten Mal nehmen 48 Nationen teil. Die deutsche Auswahl trifft in der Vorrunde auf Curaçao, die Elfenbeinküste und Ecuador.

Das Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) hat den großen Traum vom WM-Titel, doch bis zum möglichen Endspiel am 19. Juli in New York liegt ein langer Weg vor ihnen. Als Titelverteidiger geht Argentinien ins Rennen – die Mannschaft um Superstar Lionel Messi (38) hatte sich im Winter 2022 in Katar den Pokal gesichert.

In unserem WM-Liveticker halten wir Euch vor dem Eröffnungsspiel und während des Turniers mit allen wichtigen Neuigkeiten auf dem Laufenden.

Die Begeisterung über das neue Trikot der haitianischen Nationalmannschaft war nur von kurzer Dauer: Die FIFA hat den Verband aufgefordert, das Design zu verändern.

Der Ausrüster Saeta hatte in Zusammenarbeit mit dem haitianischen Fußballverband ein Motiv entwickelt, das die Schlacht von Vertières im Jahr 1803 thematisiert – ein historischer Sieg, der den Weg zur Unabhängigkeit Haitis ebnete. Die FIFA indes empfand die Darstellung als zu kontrovers. Der Weltverband verbietet auf Trikots nämlich jegliche „politische, religiöse oder persönliche Botschaften oder Slogans“, weshalb eine Überarbeitung notwendig wurde.

Saeta folgte den Vorgaben, stellte aber klar, dass das Design keine politische Aussage beabsichtigt habe: „Obwohl diese Interpretation von unserer ursprünglichen Intention abweicht, respektiert Saeta den Prozess und hat die von der FIFA geforderten finalen Anpassungen umgesetzt“, erklärte der Hersteller.

Weiterhin betonte Saeta: „Das finale Design sollte eine Würdigung der Männer und Frauen sein, die täglich an der Zukunft Haitis arbeiten – und keine politische Botschaft.“

Er ist zurück – zumindest in gewisser Form. Der TV-Sender RTL II lässt den legendären Krake Paul durch Künstliche Intelligenz wieder auferstehen und tippt damit die WM-Ergebnisse.

Vorab wird das KI-Modell mit „Fun Facts“ wie „Welches Team hat die meisten verheirateten Spieler?“ oder „Wer besitzt mehr Tattoos?“ gefüttert. Anschließend gibt „Paul 2.0“ in mehreren kurzen Clips seine Vorhersagen zu ausgewählten WM-Partien ab. Das Mini-Format läuft um 16 Uhr nach den „RTLzweiNews“ und feiert am 11. Juni, dem Eröffnungstag, Premiere. Insgesamt sind 27 Clips geplant.

Der echte Paul, eine gewöhnliche Krake, erlangte 2010 Berühmtheit, weil er als Orakel mit seinen Tentakeln alle Deutschland-Spiele und das Finale korrekt vorhersagte. Paul verstarb jedoch am 26. Oktober 2010 im Sea Life Oberhausen. Seine Asche wird im Dortmunder Fußballmuseum aufbewahrt.

Kurz vor dem WM-Start droht die iranische Regierung mit harten Konsequenzen, falls in den Stadien nicht alles nach ihren Vorstellungen verläuft.

„Wir haben der FIFA bereits mitgeteilt, dass das Team das Spiel abbrechen wird, sobald politische Parolen im Stadion zu hören sind“, warnte Ahmed Donjamali, Irans Sportminister. Proteste der persischen Diaspora sowie das Zeigen von nicht autorisierten Flaggen auf der Tribüne würden einen Spielabbruch zur Folge haben. Der Iran verlangt, dass nur die offizielle Flagge der Islamischen Republik gezeigt wird, nicht jedoch die alte persische Flagge.

Ein US-Regierungsvertreter äußerte sich inzwischen gegenüber CNN zur verweigerten Einreise des somalischen FIFA-Schiedsrichters Omar Artan (34).

Bei der Kontrolle am Flughafen Miami seien „Verbindungen zu mutmaßlichen Mitgliedern terroristischer Gruppen“ festgestellt worden, hieß es von einem anonymen Sprecher. Zuvor hatte die Grenzbehörde CBP lediglich von „Sicherheitsbedenken“ gesprochen.

Artan selbst erklärte der New York Times, er habe alle nötigen Dokumente und ein gültiges Visum vorgelegt. US-Grenzbeamte befragten ihn zur politischen Lage in Somalia sowie zur Terrororganisation Al-Shabaab.

Der 34-Jährige wurde 2025 als bester afrikanischer Schiedsrichter ausgezeichnet und von der Kontinentalorganisation als einer von sieben Unparteiischen für die WM nominiert.

Kein gutes Omen für England: Die Mannschaft um Trainer Thomas Tuchel (52) bereitet sich in Florida auf die WM vor, doch die Bedingungen sind alles andere als optimal.

Ein Erdbeben der Stärke 6,1 vor Kubas Küste war bis nach Florida spürbar, wo die englische Auswahl seit dem 1. Juni trainiert.

Laut Medienberichten wurden die Erschütterungen auch in den mexikanischen Urlaubsorten Cancún und Tulum sowie im Walt Disney World Resort registriert. Glücklicherweise gab es weder Verletzte noch größere Schäden. Das Erdbeben war das stärkste in der Region seit 1880 – damals wurde in Kuba eine Stärke von 6,0 gemessen.

Eigentlich sollte Omar Artan (34) als Schiedsrichter bei der WM eingesetzt werden. Doch das wird nicht möglich sein: Trotz gültigen Visums wurde dem Somalier die Einreise in die USA verwehrt.

Wie ein FIFA-Sprecher am Montag gegenüber der AFP bestätigte, darf Artan nicht am Turnier teilnehmen, da ihm die Einreise verweigert wurde. Somalia steht auf einer Einreiseliste der US-Regierung aus der Amtszeit von Präsident Donald Trump (79).

Gute Nachrichten für Frankreich: Abwehrchef William Saliba (25) wird voraussichtlich beim WM-Start dabei sein.

Vor dem Testspiel gegen Nordirland am Montag gab Nationaltrainer Didier Deschamps (57) Entwarnung bezüglich des Arsenal-Verteidigers. Saliba hatte zuletzt Rückenprobleme, ist aber nach Angaben des Trainers wieder fit.

„Das medizinische Team betreut ihn und wir steuern die Belastung auch nach seinem eigenen Empfinden. Das Problem besteht zwar schon einige Wochen, hinderte ihn aber nicht daran, alle Arsenal-Spiele zu bestreiten“, so Deschamps im Interview mit Telefoot.

Für die „Équipe Tricolore“ sind die Sorgen um einen Ausfall vorerst vom Tisch.

Ein emotionaler Moment bleibt dem südkoreanischen Torwart Kim Seung-gyu (35) verwehrt: Die Geburt seines Kindes konnte er nicht miterleben.

Wie es dazu kam und was der Spieler dazu sagt, erfahrt Ihr in: „Frau von WM-Keeper bringt Baby zur Welt – wo ist der Papa?“

Schockierende Nachrichten kurz vor WM-Beginn: In der Nähe des englischen Teamquartiers in Kansas City kam es offenbar zu einer Schießerei, bei der mehrere Menschen verletzt wurden.

Wie „The Independent“ und „Open Magazine“ unter Berufung auf Behörden berichten, wurden die Einsatzkräfte am Samstag gegen 4 Uhr morgens zur Troost Avenue gerufen, nur wenige Kilometer vom englischen Teamhotel entfernt. Dort seien zuvor Schüsse gemeldet worden.

Die Polizei fand neun verletzte Erwachsene vor, die nach der Erstversorgung auf verschiedene Krankenhäuser verteilt wurden. Verdächtige konnten vor Ort nicht festgenommen werden.

Das Team um Bayern-Stürmer Harry Kane (32) und Real-Superstar Jude Bellingham (22) war zum Tatzeitpunkt in Florida und damit nicht im Hotel.

Nach dem Zusammenbruch von Christian Eriksen (34) am Sonntagabend gibt der dänische Fußballverband vorsichtig Entwarnung.

Teamarzt Morten Boesen berichtete, der Nationalspieler sei auf dem Weg der Besserung. „Er ist bei seiner Familie und guter Dinge. Es wird erwartet, dass er bald entlassen wird und nach Hause kann“, teilte der Verbandsarzt mit.

Fünf Jahre nach seinem Herzstillstand bei der EM war Eriksen erneut während eines Freundschaftsspiels gegen die Ukraine in Odense kollabiert. Das Spiel wurde abgebrochen.

Spannung um Lionel Messi (38): Sein Einsatz zum WM-Auftakt ist weiterhin ungewiss. Der Argentinier kämpft noch mit einer Oberschenkel-Verletzung.

Im vorletzten Test gegen Honduras (2:0) fehlte er deswegen und saß nur auf der Bank.

Trainer Lionel Scaloni (48) zeigte sich dennoch optimistisch: „Leo macht gute Fortschritte und hat teilweise bereits mit dem Team trainiert – das ist sehr positiv.“

Ob der Kapitän der Albiceleste am Mittwoch im letzten Test gegen Island wieder aufläuft, bleibt abzuwarten.

Die Vorfreude steigt: Die gelungene Generalprobe der deutschen Nationalmannschaft sorgte bei RTL für hervorragende Einschaltquoten.

Im letzten Test vor dem WM-Start gegen Gastgeber USA sahen bis zu 9,31 Millionen Zuschauer zu, im Schnitt waren es 8,53 Millionen.

Mit einem Marktanteil von 40,6 Prozent war es das meistgesehene Länderspiel des Jahres – das Turnier kann also kommen.

Rafael Leão (26) flog im Testspiel Portugals gegen Chile (2:1) wegen eines heftigen Ausrasters mit glatt Rot vom Platz.

Kurz vor der Pause gerieten der AC-Milan-Star und Iván Morales (26) aneinander. Leão schubste Morales mehrfach und griff schließlich Hals und Gesicht an, sodass beide Spieler vom Schiedsrichter des Feldes verwiesen wurden.

Für Leão ist der Start ins Turnier damit unsicher. Eine Sperre über Freundschaftsspiele hinaus ist zwar möglich, derzeit aber eher unwahrscheinlich.

Oliver Baumann (36) spricht erstmals offen über seinen Statusverlust als Deutschlands Torwart Nummer eins.

„Anfangs war das natürlich hart, es fühlte sich nicht gut an“, gab der TSG-Keeper nach dem 2:1-Testspielsieg gegen die USA zu.

Seinen Frust stellte er jedoch schnell zurück: „Mir war sofort klar, dass ich für die Mannschaft da bin und mitgehe. Ich habe nie daran gedacht, nicht mitzufahren“, erklärte er im RTL-Interview.

Im Fokus stehe bei diesem großen Turnier der Team-Erfolg. Baumann will seinen Teil beitragen und die Mannschaft unterstützen. Sein Verhältnis zu Manuel Neuer sei nach wie vor „gut“.

In einem Instagram-Beitrag zeigt sich der 18-jährige Lennart Karl enttäuscht, die WM verpassen zu müssen.

„Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll, aber es tut unbeschreiblich weh, das größte Turnier zu verpassen. Ich habe alles getan, um fit zu sein, aber Verletzungen kommen oft zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt“, schreibt Karl. Er wünscht seinem Team viel Erfolg und verspricht: „Ich komme stärker zurück, versprochen. Danke für die vielen guten Nachrichten.“

Nach dem WM-Aus von Lennart Karl berichtete DFB-Präsident Bernd Neuendorf (64) von emotionalen Abschiedsmomenten und Tränen im Teamhotel.

Auch Rekordnationalspieler Lothar Matthäus (65) sprach von einem „Schock“ angesichts der schweren Verletzung des 18-Jährigen, der noch am Freitagabend aus Chicago abreiste. Nachnominiert wurde Assan Ouédraogo (20), der direkt zum WM-Quartier nach Winston-Salem reist.

Bayerns Jungtalent Lennart Karl (18) fällt für die WM aus.

Beim Abschlusstraining vor dem letzten Testspiel in Chicago zog er sich einen Muskelbündelriss im linken Oberschenkel zu, wie der DFB mitteilte. Bundestrainer Julian Nagelsmann nominierte für den Offensivspieler den Leipziger Assan Ouédraogo nach.

Für Karl scheint die WM vorbei, noch bevor sie richtig begonnen hat.

Nagelsmann erklärte auf der Pressekonferenz vor dem Test gegen die USA: „Das sah nicht gut aus.“ Karl musste ins Krankenhaus gebracht werden, eine Diagnose steht noch aus. Je nach Schwere der Verletzung wird über eine Nachnominierung entschieden.

Manuel Neuer stand wegen einer Wadenzerrung beim Abschlusstraining vor dem Test gegen die USA nicht auf dem Platz.

Nur Oliver Baumann, Alexander Nübel und Jonas Urbig trainierten im Soldier Field von Chicago. Ein Einsatz Neuers am Samstag ist damit sehr unwahrscheinlich.

Sein Comeback verschiebt sich somit mindestens bis zum WM-Auftakt am 14. Juni gegen Curaçao in Houston.

Seit seiner Ankunft am Dienstag absolvierte Neuer in Chicago individuelle Belastungsübungen. Clips in den sozialen Medien zeigten den Bayern-Torwart bei Schussübungen.

Robert Andrich wollte als Spieler zur WM reisen, wurde aber von Nagelsmann nicht nominiert. Nun ist er bei MagentaTV als Experte und Co-Kommentator im Einsatz.

Bereits beim Eröffnungsspiel Mexiko gegen Südafrika wird der Leverkusener als Co-Kommentator an der Seite von Wolff Fuss zu sehen sein. „Natürlich bin ich enttäuscht, nicht als Spieler dabei zu sein“, sagte Andrich, „aber ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe. Ich werde die Mannschaft aus einer anderen Perspektive begleiten und mitfiebern.“

Damit verstärkt MagentaTV sein Expertenteam um einen weiteren bekannten Namen neben Thomas Müller, Mats Hummels und Jürgen Klopp.

Bei der WM-Eröffnungsfeier am 11. Juni in Mexiko-Stadt wird Shakira gemeinsam mit Burna Boy den offiziellen WM-Song „Dai Dai“ erstmals live präsentieren.

Auch weitere Künstler wie Danny Ocean und J Balvin treten bei der Feier auf, die etwa eineinhalb Stunden vor dem Anpfiff des Eröffnungsspiels beginnt.

Shakira wird zudem bei der Halbzeitshow des Finalspiels am 19. Juli auftreten.

Kurz vor Turnierbeginn gab die FIFA bekannt, dass künftig bei den Nationalhymnen vor den WM-Spielen alle Spieler auf dem Feld stehen – nicht mehr nur die Startelf.

Alle Details zu dieser Neuerung findet Ihr hier: „Vor dem Anpfiff alles anders! FIFA plant krasse Änderung bei den Nationalhymnen“.

Überraschung bei der WM-Generalprobe: Frankreich verlor sein Testspiel mit 1:2 (1:0) gegen die Elfenbeinküste.

Der Favorit führte kurz vor der Halbzeitpause noch, doch der DFB-Gruppengegner drehte das Spiel in der zweiten Hälfte. Guéla Doué, Bruder von Frankreichs Désiré Doué, erzielte den Ausgleich, Amad Diallo sorgte kurz vor Schluss für den Sieg.

Das deutsche Team ist gewarnt – die Partie gegen die Elfenbeinküste wird kein Selbstläufer.

Die Zeit läuft: Eine Rückkehr von Manuel Neuer (40) zum WM-Start ist weiterhin offen.

Nach Angaben des DFB verpasste Neuer auch die geheime Trainingseinheit am Donnerstag in Chicago wegen Muskelproblemen in der linken Wade und befindet sich weiterhin im individuellen Belastungsaufbau.

Ob er rechtzeitig für die Generalprobe am Samstag einsatzbereit sein wird, ist unklar. Möglicherweise wird Oliver Baumann erneut im Tor stehen, wie schon beim 4:0 gegen Finnland.

Während der WM werden in den USA, Kanada und Mexiko Temperaturen über 30 Grad erwartet. Trotzdem verbietet die FIFA den Fans jetzt, leere Trinkflaschen mit in die Stadien zu nehmen – anders als ursprünglich angekündigt.

Im Verhaltenskodex für die WM-Arenen wurde klargestellt: „Um Missverständnisse zu vermeiden, dürfen wiederverwendbare Wasserflaschen nicht ins Stadion mitgenommen werden.“ Zuvor hieß es, dass leere, transparente Plastikflaschen bis zu einem Liter erlaubt seien.

Gegenüber AFP erklärte die FIFA, die Regeländerung diene der Sicherheit, um Risiken und Verletzungen für Spieler und Zuschauer zu vermeiden.

Nach dem ersten Training gab Kai Havertz bei der Pressekonferenz in den USA bekannt, dass er davon ausgeht, der neue Elfmeterschütze der Nationalmannschaft zu sein.

Bundestrainer Nagelsmann habe zwar „keine Rangfolge“ festgelegt, aber Havertz war in den letzten Jahren immer derjenige, der die Elfmeter ausführte. „Wir haben aber einige Spieler, die gut Elfmeter schießen können“, räumte er ein.

Als Profi bei Arsenal weiß der gebürtige Aachener, wie wichtig Standardsituationen sind – seine Mannschaft stellte in dieser Saison in der Premier League einen neuen Rekord auf.

„Große Spiele werden oft durch Standards entschieden. Wenn es keine anderen Lösungen gibt, kann ein ruhender Ball entscheidend sein. Man sieht, wie viele Unterbrechungen es im Fußball gibt. Jede Standardsituation ist eine Chance, die wir nutzen wollen“, so Havertz.

Wenige Stunden nach der Ankunft im WM-Quartier absolvierte das DFB-Team in Chicago das erste Training – allerdings nicht öffentlich.

Manuel Neuer fehlte aufgrund einer Wadenzerrung in der Trainingsgruppe, die weiterhin individuell trainiert. Ob er im Testspiel gegen die USA am Samstag im Tor steht, ist daher ungewiss.

Kai Havertz war nach dem verlorenen Champions-League-Finale gegen PSG separat in die USA geflogen und komplettiert nun die Mannschaft.

Ein Stück Rio in New York: Zwölf Jahre nach dem WM-Triumph 2014 hielt Bastian Schweinsteiger (41) den Pokal erneut in den Händen.

Im American Museum of Natural History präsentierte der Held von 2014 den 6,175 Kilogramm schweren Pokal im Rahmen der Trophy Tour gemeinsam mit Bürgermeister Zohran Mamdani (34).

„Ich bekomme auch heute noch Gänsehaut, wenn ich ihn sehe, weil er Erinnerungen weckt. Es ist nicht einfach, diesen Pokal zu gewinnen“, sagte Schweinsteiger sichtlich gerührt.

Lothar Matthäus, der 1994 bei der WM in den USA selbst dabei war, betont, wie wichtig Teamzusammenhalt ist – sieht im aktuellen Kader aber Konfliktpotenzial.

„Ich war überrascht, dass Alexander Nübel als Nummer drei dabei ist“, schrieb der ehemalige Kapitän der Nationalmannschaft in seiner Kolumne für die SportBild. Der dritte Torwart soll eigentlich für Harmonie sorgen, doch Neuer und Nübel verstehen sich nicht gut. Das war schon nach dem DFB-Pokalfinale zu sehen.

Auch Bundestrainer Nagelsmann weiß um die Rivalität zwischen den beiden. „Das wird die Mannschaft begleiten, weil es einfach so ist. Alle müssen darauf achten.“

Neben dem Torwartstreit sieht Matthäus auch Antonio Rüdiger als möglichen Konfliktherd: „Er hat mehrfach Dinge gemacht, die Schlagzeilen verursachten, die man nicht braucht und nicht lesen will. Er muss sich bei der WM absolut im Griff haben.“

Trotz gewisser Verzögerungen kam das DFB-Team etwas früher als geplant in Chicago an.

Nach der Ankunft ging es erst ins Hotel Waldorf Astoria, bevor Nagelsmann die Mannschaft zu einem Spaziergang am Lake Michigan einlud, um nach dem langen Flug die Beine zu vertreten.

Am Abend traf Kai Havertz ein, der nach dem Champions-League-Finale zwei Tage Urlaub bekam und einzeln aus London anreiste. Damit ist die Mannschaft erstmals komplett für die WM-Vorbereitung.

Das erste Training findet am Mittwoch um 11 Uhr Ortszeit (18 Uhr deutscher Zeit) hinter verschlossenen Türen statt.

Wegen eines Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo wurde das geplante WM-Testspiel der kongolesischen Nationalmannschaft gegen Chile in Spanien abgesagt.

„Ich habe soeben das Dekret unterzeichnet, das das für den 9. Juni im städtischen Stadion geplante Spiel untersagt“, teilte Juan Franco, Bürgermeister von La Línea de la Concepción, mit.

Am 15. Mai war in der Provinz Ituri im Nordosten der DR Kongo das Virus ausgebrochen. Die WHO meldete zunächst fast 1.000 Verdachtsfälle, korrigierte die Zahl jedoch am Dienstag auf 116. Bisher wurden 321 Infektionen bestätigt, 48 Menschen starben.

Die kongolesische Mannschaft will bald in ihr Quartier in Houston reisen, doch Andrew Giuliani, der WM-Verantwortliche des Weißen Hauses, hatte angekündigt, dass sich alle Spieler vorher drei Wochen in Quarantäne begeben müssen. Am 17. Juni trifft die DR Kongo auf Portugal.

Bittere Neuigkeiten für die türkische Nationalmannschaft: Kapitän Atakan Karazor (29) wurde nicht in den endgültigen WM-Kader berufen.

Trainer Vincenzo Montella gab das Team einen Tag nach dem 4:0-Testspielsieg gegen Nordmazedonien bekannt. Neben Karazor mussten drei weitere Spieler die Reise nach Katar absagen. Dafür dürfen Salih Özcan (28, BVB), Ozan Kabak (26, Hoffenheim) und Can Uzun (20, Eintracht Frankfurt) mit zur WM.

Die Schweizer Nationalmannschaft reist ebenfalls am Dienstag in die USA, doch ohne Breel Embolo (29), der wegen Problemen mit den Behörden zurückbleiben muss.

Der Verband teilte mit, dass Embolos elektronische Reisegenehmigung ESTA erneut überprüft werde, obwohl sie zunächst genehmigt war. Embolo musste am Flughafen Zürich zurückbleiben, der Verband steht in Kontakt mit den Behörden.

Man erwartet jedoch, dass er bald nachreisen kann. Die Nationalmannschaft postete ein Bild ohne ihn mit dem Kommentar: „Ein leerer Platz, aber nicht für lange. Wir sehen uns bald, Breel!“

Der für 13:35 Uhr geplante Abflug verzögerte sich um fast eine Stunde wegen Gewitterwarnungen am Frankfurter Flughafen. Doch um 14:28 Uhr hob der Lufthansa-Airbus endlich ab – die Reise zur WM hat begonnen.

Das DFB-Team verbringt die nächsten neun Stunden in der Business Class, während die Economy-Passagiere gewöhnlichen Service genießen.

Vor dem Abflug posierte die Mannschaft noch für ein Gruppenfoto auf der Gangway.

Dann zogen dunkle Gewitterwolken auf, die Abreise verzögerte sich allerdings nur kurz.

Eine schöne Überraschung für viele Passagiere: Sie reisen gemeinsam mit der deutschen Nationalmannschaft nach Chicago und erhielten am Gate jeweils ein Deutschland-Trikot. So traten viele Fluggäste in Schwarz-Rot-Gold an. Im Flugzeug selbst gibt es keinen Kontakt zur Mannschaft, die Business Class ist komplett reserviert.

Der Airbus A350-900 startet um 13:35 Uhr Richtung USA und landet planmäßig um 15:35 Uhr Ortszeit (22:35 Uhr deutscher Zeit).

Eine herbe Enttäuschung für Österreich: Christoph Baumgartner (26) von RB Leipzig wurde wegen einer Muskelverletzung im rechten Oberschenkel nicht für die WM nominiert.

Die Verletzung zog er sich beim Aufwärmen vor dem Testspiel gegen Tunesien (1:0) am Montag zu, teilte der ÖFB mit.

Teamchef Ralf Rangnick (67) erklärte: „Das ist eine sehr bittere Nachricht. Christoph ist ein wichtiger Spieler und zentrale Persönlichkeit für uns. Jetzt unterstützen wir ihn voll bei seiner Genesung.“

Österreich verliert damit einen Schlüsselspieler, der eine starke Bundesliga-Saison spielte und auch in der Nationalelf oft überzeugte. Ein Nachrücker steht noch nicht fest.

Heute startet die deutsche Nationalmannschaft zur WM 2026 in Nordamerika. Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) und sein Team fliegen um 13:56 Uhr mit einem Lufthansa-Linienflug vom Flughafen Frankfurt am Main nach Chicago.

Dort beziehen sie zunächst das Hotel Waldorf Astoria. Am Samstag um 20:30 Uhr steht noch der letzte Test gegen Gastgeber USA an. In Winston-Salem, North Carolina, wird dann das offizielle WM-Quartier sein.

Herzlich willkommen in unserem Liveticker zur Fußball-WM 2026! Hier bekommt Ihr alle relevanten Infos rund um die Teams vor und während des Turniers.