WM 2026 live: Diese Begegnungen stehen heute Abend und in der Nacht an
Seit Donnerstagabend wird bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Mexiko und Kanada wieder der Ball ins Rollen gebracht. Zum Auftakt feierten die Co-Gastgeber Mexiko und Südkorea jeweils einen Sieg. Bei der XXL-Ausgabe der WM, die bis zum 19. Juli dauert, sind erstmals 48 Nationen am Start. Die deutsche Nationalmannschaft trifft in der Gruppenphase auf Curaçao, die Elfenbeinküste sowie Ecuador.
Das erklärte Ziel von Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) und seinem Team ist der WM-Titel. Doch bis zum möglichen Finale am 19. Juli in New York liegt noch ein weiter Weg vor ihnen. Als amtierender Weltmeister tritt Argentinien an. Mit Superstar Lionel Messi (38) hatte die Albiceleste im Winter 2022 in Katar den Titel gewonnen.
In unserem WM-Liveticker halten wir euch mit allen relevanten Neuigkeiten sowohl vor dem ersten Anpfiff als auch während des Turniers auf dem Laufenden.
Heute Abend um 21 Uhr steigt das Eröffnungsspiel der Gruppe B zwischen Katar und der Schweiz in der San Francisco Bay Area.
Anschließend folgen zwei Partien aus Gruppe C: Brasilien trifft um Mitternacht in New York auf Marokko, danach spielt Haiti um 3 Uhr morgens in Boston gegen Schottland. Früh am Morgen um 6 Uhr messen in Gruppe D Australien und die Türkei in Vancouver ihre Kräfte.
Am Sonntagabend um 19 Uhr startet dann endlich auch Deutschland in Houston gegen Curaçao in das Turnier. Um 22 Uhr spielen in Gruppe F außerdem die Niederlande gegen Japan.
Das ghanaische Außenministerium hat eine offizielle Protestnote an die kanadischen Behörden geschickt, nachdem dem Nationalspieler Thomas Partey (33) die Einreise verweigert wurde. Die ghanaischen Verantwortlichen fordern die Kanadier auf, ihre "bedauerliche Entscheidung", den Mittelfeldspieler von Villarreal nicht einreisen zu lassen, zu überdenken.
Partey durfte vor dem Spiel am Donnerstag in Toronto gegen Panama nicht ins Land einreisen. Die kanadischen Behörden begründeten dies damit, dass der Profi seit April in London vor Gericht steht, die nächste Anhörung ist für Oktober angesetzt. Partey wird vorgeworfen, im Dezember 2020 eine Frau in London zweimal vergewaltigt zu haben. Zudem gibt es fünf weitere Vorwürfe wegen Vergewaltigung sowie einen Fall von sexuellem Übergriff. Die mutmaßlichen Taten sollen sich zwischen 2020 und 2022 ereignet haben. Von 2020 bis 2025 spielte Partey beim FC Arsenal in London.
Ein zentraler Streitpunkt ist die Website der kanadischen Regierung, die besagt, dass Personen mit nachgewiesenen Straftaten die Einreise verweigert werden kann. Dabei gilt die Unschuldsvermutung, und Parteys Verfahren ist noch nicht abgeschlossen – eine rechtskräftige Verurteilung liegt nicht vor.
Genau darauf beruft sich nun das ghanaische Außenministerium: "Die Regierung von Ghana betont das grundlegende Rechtsprinzip der Unschuldsvermutung als Basis für Gerechtigkeit und ordnungsgemäße Verfahren in demokratischen Staaten."
Heute um 10 Uhr Ortszeit (16 Uhr deutscher Zeit) bestreitet die deutsche Nationalmannschaft unter Trainer Julian Nagelsmann (39) das letzte Training vor dem WM-Auftakt am Sonntagabend (19 Uhr) gegen Curaçao in Houston.
Momentan verweilt die DFB-Elf noch in ihrem WM-Quartier in Winston-Salem, North Carolina. Nach dem Mittagessen geht es per Flugzeug (etwa zweieinhalb Stunden) nach Houston, wo das erste Spiel stattfindet. Die Zeitverschiebung zum bisherigen Standort beträgt nur eine Stunde.
Die Abschluss-Pressekonferenz mit Nagelsmann und Aleksandar Pavlovic (22, FC Bayern München, defensives Mittelfeld) findet um 18:45 Uhr Ortszeit in Houston (1:45 Uhr deutscher Zeit in der Nacht zu Sonntag) statt.
Wie die FIFA mitteilte, wird das Spiel zwischen der Elfenbeinküste und Ecuador am Montag um 1 Uhr nicht von Michael Oliver (41) geleitet. Der englische Schiedsrichter fällt aufgrund einer Verletzung aus.
"Aufgrund einer leichten Verletzung wurde Michael Oliver durch François Letexier ersetzt. Oliver wird voraussichtlich in einigen Tagen wieder spielbereit sein", so die FIFA.
Auch die beiden Linienrichter werden durch französische Kollegen ersetzt. Der vierte Offizielle und der VAR bleiben unverändert.
Nationaltrainer Carlo Ancelotti (67) bestätigte auf der Pressekonferenz vor dem Spiel den Ausfall der brasilianischen Ikone Neymar.
"Er arbeitet intensiv daran, schnellstmöglich wieder fit zu werden. Wir hoffen, dass er nächste Woche wieder voll trainieren kann", sagte Ancelotti. Für Neymar (34) beginnt damit ein Wettlauf gegen die Zeit, um im schlimmsten Fall nicht die gesamte Gruppenphase zu verpassen.
Der 34-Jährige plagt weiterhin eine Wadenzerrung, bereits die beiden Vorbereitungsspiele gegen Panama und Ägypten hatte der Star deshalb verpasst.
Kurz vor der Ankunft im WM-Quartier in Kansas City wurde die englische Nationalmannschaft um Coach Thomas Tuchel (52) offenbar Opfer eines Diebstahls.
Wie die BBC berichtete, wurde in Fahrzeuge eingebrochen, die Trainingsausrüstung transportieren sollten. Es ist unklar, welche Gegenstände genau entwendet wurden, allerdings besteht die Befürchtung, dass unter anderem Bälle und Fußballschuhe gestohlen wurden.
Die "Three Lions" werden am Samstagnachmittag im Trainingslager erwartet. Die Ausrüstung sollte ursprünglich bereits vor dem Team eintreffen. Es ist gut möglich, dass der Diebstahl das Training sowie die Vorbereitung auf das Spiel am Mittwoch gegen Kroatien (22 Uhr) beeinträchtigt.
Im ersten Spiel der Gruppe D hat Gastgeber USA seinen Heimvorteil genutzt und Paraguay mit 4:1 klar besiegt.
Schon zur Halbzeit lagen die Amerikaner mit 3:0 in Führung, wobei das 1:0 durch ein unglückliches Eigentor von Damian Bobadilla fiel. Folarin Balogun traf doppelt. Der Treffer von Mauricio für Paraguay in der 73. Minute kam zu spät, Giovanni Reyna machte in der Nachspielzeit mit dem 4:1 den Deckel drauf.
USA - Paraguay 4:1 (3:0)
Tore: 1:0 Damian Bobadilla (7./ET), 2:0 Folarin Balogun (31.), 3:0 Folarin Balogun (45.+5), 3:1 Mauricio (73.), 4:1 Giovanni Reyna (90.+8)
Gelbe Karten: Tyler Adams (1) / Juan José Caceres (1), Miguel Almiron (1), Diego Gomez (1), Alex Arce (1), Junior Alonso (1)
Im ersten Gruppenspiel der B-Gruppe trennten sich Gastgeber Kanada und Bosnien-Herzegowina mit einem 1:1-Unentschieden.
Jovo Lukic brachte Bosnien schon im ersten Durchgang nach einer Ecke in Führung. Danach kontrollierte jedoch fast ausschließlich das Team von Trainer Jesse Marsch das Spiel. Den verdienten Ausgleich erzielte jedoch erst in der 79. Minute der eingewechselte Cyle Larin.
Kanada - Bosnien-Herzegowina 1:1 (0:1)
Tore: 0:1 Jovo Lukic (21.), 1:1 Cyle Larin (79.)
Gelbe Karten: Alistair Johnston (1), Luc De Fougerolles (1) / Jovo Lukic (1), Ermedin Demirovic (1), Nikola Katic (1)
Die ersten beiden WM-Partien sind Geschichte, jetzt geht es weiter!
Der zweite Turniertag beginnt mit dem Spiel zwischen Gastgeber Kanada und Bosnien-Herzegowina. Zuvor erlebten die Zuschauer in Toronto die zweite Eröffnungsshow, bei der Alanis Morissette die kanadische Nationalhymne sang.
Im Anschluss steigt auch das US-Team in das Turnier ein, ab 3 Uhr rollt der Ball gegen Paraguay.
Die ghanaische Nationalmannschaft muss im ersten Gruppenspiel gegen Panama auf Thomas Partey (32) verzichten. Dem Mittelfeldspieler wurde die Einreise von den USA nach Kanada verwehrt, was die FIFA bestätigte.
Die Schwierigkeiten bei den Visa hängen vermutlich mit den Missbrauchsvorwürfen gegen den ehemaligen Arsenal-Star zusammen. Seit April steht er in London vor Gericht, ihm wird vorgeworfen, im Dezember 2020 eine Frau zweimal vergewaltigt zu haben. Die nächste Anhörung ist im Oktober, ein Urteil wird nicht vor Mitte 2027 erwartet.
In die USA konnte Partey trotzdem einreisen und wohnt im WM-Quartier Ghanas in Boston. Das erste Gruppenspiel der Black Stars findet jedoch in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag in Toronto statt.
Mit 16 Treffern bei WM-Endrunden ist Miroslav Klose (48) weiterhin Rekordtorschütze in diesem Wettbewerb. Doch das könnte sich in den kommenden Wochen ändern. Der frühere DFB-Stürmer und heutige Trainer von Nürnberg geht fest davon aus.
"Ich erwarte, dass mein Rekord in diesem Turnier fällt", sagte er im Interview mit der Süddeutschen Zeitung. "Durch das größere Teilnehmerfeld gibt es mehr Spiele und somit mehr Chancen, Tore zu erzielen."
Vor allem Lionel Messi mit 13 Toren und Kylian Mbappé mit 12 Treffern könnten ihn überholen. Argentinien und Frankreich, so Klose, könnten "weit kommen", was für weitere Tore der beiden sprechen würde. "Das ist völlig in Ordnung, der Rekord wird sowieso irgendwann gebrochen werden", so der 49-Jährige.
Wenn er wählen dürfte, würde Klose seinen Rekord am liebsten an Messi abgeben: "Ich bin schon immer ein großer Fan von Messi gewesen. Er ist ein Genie."
Die deutsche Torhymne "Major Tom" von Peter Schilling wird laut Angaben des DFB auch bei der WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada gespielt werden.
Das Lied wurde zusammen mit den zwei "Signature Songs" "An Tagen wie diesen" von den Toten Hosen und "Zeit, dass sich was dreht" von Herbert Grönemeyer von der FIFA genehmigt. Wann genau die beiden anderen Songs bei den Spielen der deutschen Mannschaft erklingen, ist jedoch noch nicht bekannt.
"Major Tom" hatte bereits zur EM 2024 die zuvor genutzte Hymne "Kernkraft 400" von Zombie Nation ersetzt und bei den Fans der schwarz-rot-goldenen Farben für einen regelrechten Hype gesorgt.
Marc Cucurella (27) – bei diesem Namen klingeln seit der EM 2024 hierzulande bei vielen Fans die Alarmglocken. Zur WM überraschte der Chelsea-Profi nun mit einer kuriosen Ankündigung.
Falls Spanien den WM-Titel holt, will sich der Linksverteidiger das Gesicht seines Trainers Luis de la Fuente (64) auf den Bizeps tätowieren lassen. "Ich unterschreibe das", sagte Cucurella mutig zu seinem eigenen Vorschlag bei "Radio Cope".
Nach dem EM-Sieg vor zwei Jahren hatte der Verteidiger bereits sein Versprechen eingelöst und sich die Haare komplett rot gefärbt. Für die DFB-Fans dürfte jedoch sein vermeintliches Handspiel nach einem Schuss von Musiala im Viertelfinale und der ausgebliebene Elfmeterpfiff des englischen Schiedsrichters Anthony Taylor (47) unvergessen bleiben.
Fans, die am Donnerstagabend die Eröffnungsshow der WM im ZDF sehen wollten, wurden zunächst enttäuscht – oder vielmehr mit Werbung konfrontiert.
Statt der Feierlichkeiten im Aztekenstadion zeigte der öffentlich-rechtliche Sender zunächst eine Expertenrunde im Studio und anschließend Werbeblöcke. Dadurch verpassten viele Zuschauer mehrere Minuten sowie die Auftritte der Künstler Danny Ocean, J Balvin und Lila Downs.
Das ZDF zeigte sich am Freitag in einer Pressemitteilung verständnisvoll gegenüber der Kritik: "Das ZDF ist verpflichtet, einen Teil seines Haushalts durch Werbeausstrahlung zu finanzieren. ARD und ZDF dürfen von Montag bis Samstag, ausgenommen Feiertage, bis zu 20 Minuten Werbung vor 20 Uhr senden. Der letzte Werbeblock am Eröffnungstag lief gegen 19:44 Uhr", so die Begründung.
Zu diesem Zeitpunkt lief die Eröffnungsfeier bereits. Immerhin konnten Headlinerin Shakira und der WM-Song "Dai Dai" danach in voller Länge genossen werden. Der Sender wies zudem darauf hin, dass die gesamte Feier als Re-Live in der Mediathek verfügbar sei. Warum die Werbung nicht in die mehr als zwei Stunden Vorberichterstattung vor der offiziellen Eröffnung gelegt wurde, erklärte das ZDF nicht.
Vor einem Jahr hatte Friedrich Merz (70) der deutschen Frauen-Nationalmannschaft zur EM in der Schweiz lediglich über seinen Sprecher Stefan Kornelius (60) viel Erfolg gewünscht. Bei den DFB-Herren suchte der Bundeskanzler nun den direkten Kontakt.
Der 70-Jährige meldete sich per Videogespräch bei Kapitän Joshua Kimmich (31) und den Teamkollegen Kai Havertz (27) sowie Jonathan Tah (30). Ein auf Merz’ Instagram veröffentlichter Clip zeigt den Austausch. Obwohl die Aktion als sympathisch gemeint war, wirkte sie am Ende etwas inszeniert.
„Hallo, hier spricht Friedrich Merz“, eröffnete Merz das Gespräch. Im Verlauf schaltete sich auch Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) dazu. Mit Blick auf die Unterstützung im Land sagte der Kanzler: „Ganz Deutschland drückt euch die Daumen! Alle fiebern mit!“ Die Spieler bedankten sich für den Rückhalt und betonten, wie wichtig dieser sei: „Brauchen wir!“, erklärte die Mannschaft.
Zum Abschied fand Merz noch motivierende Worte und kündigte einen weiteren Austausch mit Nagelsmann an: „Viele Grüße, toi, toi, toi. Ich denke, Herr Nagelsmann, wir telefonieren mal zwischendurch, wie der Stand ist, wenn die ersten Spiele gespielt sind.“
Das Netz feiert es! Noch keine 24 Stunden nach dem Eröffnungsspiel hat die WM bereits ihren ersten viralen Star online.
Auf den sozialen Medien verbreitet sich derzeit ein Video einer Gans, das eine Welle an Aufrufen, Likes und Kommentaren auslöst. Darin ist das Tier in einem Trikot der mexikanischen Nationalmannschaft zu sehen, wie es entspannt durch die Straßen watschelt und sich dabei völlig unbeeindruckt von den Menschenmengen bewegt. Wo die Szene gedreht wurde und was die Gans genau vorhat, bleibt unklar.
Laut lokalen Medien handelt es sich um eine fragwürdige Marketingaktion eines Straßenverkäufers, der die Gans mit einem kleinen Plakat um den Hals als Werbegag einsetzt, um so mehr Aufmerksamkeit zu generieren und letztlich Umsatz zu machen.
Tierschützer dürften angesichts dieser Vorgeschichte nur den Kopf schütteln – das Internet hingegen feiert das Video begeistert.
Diese Einschaltquoten sind beeindruckend! Zum Start der WM verzeichnete das Eröffnungsspiel zwischen Mexiko und Südafrika beim ZDF Top-Werte.
Im Durchschnitt verfolgten 10,04 Millionen Zuschauer am Donnerstagabend den 2:0-Sieg der Co-Gastgeber im Fernsehen, was einen Marktanteil von 46,5 Prozent beim Gesamtpublikum bedeutete. Damit erreichte die Partie eine deutlich höhere Reichweite als die Eröffnung der vergangenen WM 2018 in Katar.
Damals hatten lediglich 6,21 Millionen Zuschauer den 0:2-Verlust des Gastgebers gegen Ecuador verfolgt.
Wie erwartet wurde der WM-Auftakt in verschiedenen Regionen Mexikos von Demonstrationen begleitet, die jedoch nicht friedlich verliefen.
Am Aztekenstadion, Austragungsort der Eröffnungspartie, kam es während der Feierlichkeiten zu heftigen Zusammenstößen zwischen teils vermummten jungen Demonstranten und der Polizei.
In Mexiko-Stadt protestierten radikale Mitglieder der Lehrergewerkschaft CNTE gegen das Rentensystem und forderten höhere Löhne sowie bessere Arbeitsbedingungen.
Bereits Anfang Mai waren solche Proteste von Ausschreitungen begleitet gewesen.
Bittere Nachricht für Co-Gastgeber Kanada: Alphonso Davies (25) wird beim WM-Auftakt fehlen.
Der Bayern-Profi kämpft weiterhin mit einer Muskelverletzung im Oberschenkel und steht Nationaltrainer Jesse Marsch (52) im Spiel gegen Bosnien und Herzegowina am Freitag (Anstoß 21 Uhr) nicht zur Verfügung. Dennoch gibt es positive Signale.
„Wir haben gestern ein MRT gemacht, das sehr gute Heilungszeichen zeigte. Die Verletzung ist fast komplett ausgeheilt. Wir werden das Training nun steigern. Für morgen ist er aber noch keine Option. Ich bin optimistisch, dass er bald zurückkommt“, erklärte Marsch am Donnerstag.
Im zweiten Spiel der Gruppe A feierte Südkorea einen späten 2:1-Erfolg gegen Tschechien.
Kapitän Ladislav Krejci brachte Tschechien in der 59. Minute in Führung, doch diese hielt nur neun Minuten, ehe In-beom Hwang auf 1:1 stellte. In der 80. Minute traf Hyeon-gyu Oh zum vielumjubelten Sieg.
Südkorea - Tschechien 2:1 (0:0)
Tore: 0:1 Ladislav Krejci (59.), 1:1 In-beom Hwang (67.), 2:1 Hyeon-gyu Oh (80.)
Gelbe Karte: Ki-hyuk Lee (1)
Mexiko setzte sich im ersten WM-Spiel mit 2:0 (1:0) gegen Südafrika durch. Dabei zeigte Schiedsrichter Wilton Pereira Sampaio drei rote Karten.
Mexiko - Südafrika 2:0
Tore: 1:0 Quinones (9.), 2:0 Jimenez (67.)
Gelbe Karten: Gutiérrez (1) / Mokoena (1), Sibisi (1)
Besondere Ereignisse: Rote Karten für Yaya Sithole (50.), Zwane (84.) und Montes (90.+2)
Die WM 2026 in Mexiko, den USA und Kanada ist eröffnet!
Der Ball rollt im Aztekenstadion und damit startet auch das Turnier mit der Eröffnungspartie zwischen Mexiko und Südafrika. Ob sich der Gastgeber bei der Neuauflage des Eröffnungsspiels von 2010 durchsetzen kann oder Südafrika erneut überrascht? Vor 16 Jahren gewann „Bafana Bafana“ mit einem berühmten Treffer von Siphiwe Tshabalala 1:0, damals als Gastgeber. Heute schließt sich somit ein Kreis.
Hollywood-Schauspielerin Salma Hayek moderiert die Weltmeisterschaft im Aztekenstadion.
Im Anschluss folgt die Parade der 48 Teilnehmernationen, deren Flaggen auf den Rasen getragen werden.
Die mexikanische Nationalmannschaft wurde mit großem Jubel begrüßt, während die Spieler sich aufwärmten.
Außerhalb des Stadions herrscht hingegen etwas Chaos, da viele Fans zur offiziellen Fanzone am Zócalo drängen.
„Hört auf zu drängeln und zu schubsen, hier sind Kinder, benehmt euch zivilisiert!“, rief ein Stadtbeamter mit Megafon in die Menge. In den Tagen zuvor gab es dort auch Proteste.
Jetzt treten die Headliner der Eröffnungsfeier auf: Shakira und Burna Boy präsentieren ihren offiziellen WM-Song „Dai Dai“!
Das Aztekenstadion ist prächtig gefüllt und leuchtet bunt. Nach dem Lied steigt ein farbenfrohes Feuerwerk in den Himmel.
Die Feier im Aztekenstadion hat begonnen!
Momentan spielt die mexikanische Cumbia-Band Los Angeles Azules, während zahlreiche Tänzer um eine übergroße WM-Trophäe in der Spielfeldmitte tanzen.
Bald erfolgt die offizielle Eröffnung der WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada – in wenigen Stunden beginnt der Spielbetrieb.
Los geht es um 19:30 Uhr mit der großen Eröffnungsfeier im Aztekenstadion in Mexiko-Stadt. Shakira und Burna Boy singen dabei ihren WM-Song „Dai Dai“ als Hauptact. Außerdem treten J Balvin, Tyla, Alejandro Fernandez, Belinda, Danny Ocean, Lila Downs, Los Angeles Azules und Mana auf.
Dies ist die erste von drei Eröffnungsfeiern. Am Freitag um 19:30 Uhr folgt die Feier in Toronto mit Alanis Morissette, in der Nacht zu Samstag (1:20 Uhr) performt Katy Perry bei der US-Variante.
Das Event wird im ZDF übertragen, die Vorberichterstattung begann bereits um 17:15 Uhr. Um 21 Uhr erfolgt der Anpfiff des ersten WM-Spiels zwischen Mexiko und Südafrika. In der Nacht tritt Südkorea um 4 Uhr deutscher Zeit gegen Tschechien an.
Der Schiedsrichter für das WM-Auftaktspiel der deutschen Mannschaft gegen Curaçao am Sonntag (19 Uhr) in Houston wurde offiziell bekanntgegeben. Wie die FIFA mitteilte, wird Jalal Jayed (39) die Partie leiten.
Der marokkanische Unparteiische gilt international noch als relativ unerfahren und kommt bisher auf vier Einsätze beim Afrika Cup, darunter das Spiel um Platz drei im letzten Turnier. Zudem leitete er vier Begegnungen bei der U20-WM 2025.
Seine Assistenten an den Seitenlinien sind die Landsleute Zakaria Brinsi (43) und Mostafa Akarkad (37). Als vierter Offizieller ist der Südafrikaner Abongile Tom (34) im Einsatz.
Die Freude über das neue Nationaltrikot Haitis hielt nicht lange: Die FIFA forderte Änderungen am Design.
Der Ausrüster Saeta hatte gemeinsam mit dem haitianischen Fußballverband ein Motiv entworfen, das an die Schlacht von Vertières 1803 erinnert und den historischen Sieg zur Unabhängigkeit hervorhebt. Die FIFA sah darin jedoch eine Überschreitung, da politische, religiöse oder persönliche Botschaften auf Trikots verboten sind, weshalb das Design angepasst werden musste.
Saeta akzeptierte die Vorgaben und erklärte, dass die Gestaltung keine politische Aussage habe: „Obwohl die Interpretation von unserer Absicht abwich, respektierte Saeta den Prozess und setzte die von der FIFA vorgegebenen Anforderungen um.“
Das finale Design sei als Hommage an die Menschen gedacht, die täglich zur Zukunft Haitis beitragen – nicht als politisches Statement.
Er ist wieder da – zumindest virtuell. Der TV-Sender RTL II bringt die legendäre Krake Paul mithilfe von Künstlicher Intelligenz zurück und lässt sie die WM tippen.
Das KI-Modell wird mit Fun Facts wie „Welches Team hat die meisten verheirateten Spieler?“ oder „Wer hat mehr Tattoos?“ gefüttert und gibt in kurzen Clips Prognosen zu ausgewählten WM-Spielen ab. „Paul 2.0“ ist ein Mini-Format, das täglich um 16 Uhr nach den „RTLzweiNews“ ausgestrahlt wird. Die Premiere findet am Eröffnungstag, dem 11. Juni, statt; insgesamt sind 27 Kurzvideos geplant.
Der echte Paul, eine Gewöhnliche Krake, wurde als Orakel berühmt, indem er die Ergebnisse der deutschen Nationalmannschaft und das Finale der WM 2010 korrekt vorhersagte. Er verstarb jedoch am 26. Oktober 2010 im Sea Life Oberhausen. Seine Asche wurde im Dortmunder Fußballmuseum beigesetzt.
Die iranische Regierung droht kurz vor WM-Beginn mit drastischen Maßnahmen, falls während der Spiele nicht alles nach ihrem Willen läuft.
„Wir haben der FIFA mitgeteilt, dass das Team das Spiel abbrechen würde, sobald politische Parolen in den Stadien zu hören sind“, warnte Ahmed Donjamali, der Sportminister Irans. Proteste gegen die Regierung, auch von der persischen Diaspora, sowie das Zeigen falscher Flaggen sollen zum Abbruch führen. Der Iran fordert, dass nur die offizielle Flagge der Islamischen Republik und nicht die alte persische Flagge gezeigt wird.
Ein US-Regierungsvertreter äußerte sich gegenüber CNN zur verweigerten Einreise des somalischen FIFA-Schiedsrichters Omar Artan (34).
Die Überprüfung am Flughafen Miami habe Verbindungen zu mutmaßlichen Mitgliedern terroristischer Gruppen ergeben, so ein nicht namentlich genannter Beamter. Zuvor hatte die US-Grenzschutzbehörde CBP nur „Sicherheitsbedenken“ als Grund genannt.
Artan selbst erklärte der New York Times, er habe alle erforderlichen Papiere und ein gültiges Visum gehabt. Bei der Einreise wurde er zu Somalias politischer Lage und der Terrormiliz Al-Shabaab befragt.
Artan wurde 2025 zum besten männlichen Schiedsrichter Afrikas gekürt und als einer von sieben Unparteiischen für die WM nominiert.
Kein gutes Vorzeichen: Das englische Team bereitet sich in Florida auf die WM vor, doch die Feinarbeit läuft nicht optimal.
Ein Erdbeben der Stärke 6,1 vor Kubas Küste war auch in Florida spürbar, wo sich die Mannschaft von Trainer Thomas Tuchel (52) seit dem 1. Juni aufhält.
Die Erschütterungen wurden Medienberichten zufolge auch in Cancún, Tulum (Mexiko) sowie im Walt Disney World Resort registriert. Glücklicherweise gab es keine Verletzten oder größere Schäden. Es war das stärkste Erdbeben in der Region seit 1880, als Kuba 6,0 registrierte.
Trotz gültigem Visum darf Omar Artan nicht in die USA einreisen und wird daher bei der WM nicht als Schiedsrichter fungieren.
Die Co-Gastgeber verweigerten dem Somalier die Einreise, bestätigte die FIFA auf Nachfrage der AFP. Ein Grund wurde nicht genannt. Somalia steht auf einer Einreiseverbotsliste, die unter Präsident Donald Trump eingeführt wurde.
Erleichterung bei Frankreich: Verteidiger William Saliba (25) wird voraussichtlich rechtzeitig fit für den WM-Auftakt sein.
Vor dem Testspiel gegen Nordirland gab Trainer Didier Deschamps (57) grünes Licht für den Arsenal-Profi, der zuletzt Rückenprobleme hatte. Nach Angaben des Nationaltrainers ist Saliba wieder fit.
„Das medizinische Team betreut ihn und wir dosieren seine Belastung nach seinem Empfinden. Das Problem besteht seit einigen Wochen, hinderte ihn aber nicht daran, alle Spiele für Arsenal zu bestreiten“, erklärte Deschamps gegenüber Telefoot.
Für die „Équipe Tricolore“ sind die Sorgen somit vorerst vom Tisch.
Ein besonderes Ereignis, das die Emotionen hochgehen lässt, ist die Geburt eines Kindes – doch Südkoreas Torwart Kim Seung-gyu (35) wurde dieser Moment verwehrt.
Wie es dazu kam und was der Keeper selbst dazu sagt, lest ihr hier: „Frau von WM-Keeper bringt Baby zur Welt, aber wo ist der Papa?“
Schockierende Nachrichten kurz vor dem WM-Start: In der Nähe des englischen Teamquartiers in Kansas City wurden bei einer Schießerei Berichten zufolge mehrere Menschen verletzt.
Wie „The Independent“ und „Open Magazine“ unter Berufung auf Behörden berichten, wurden die Einsatzkräfte am Samstag gegen 4 Uhr (Ortszeit) zur Troost Avenue gerufen, wenige Kilometer vom Hotel der Engländer entfernt. Vor Ort fanden sie neun verletzte Erwachsene vor, die nach der Erstversorgung auf verschiedene Krankenhäuser verteilt wurden. Tatverdächtige konnten nicht ermittelt werden.
Zum Zeitpunkt der Tat befand sich das Team um Harry Kane (32) und Jude Bellingham (22) nicht im Hotel, sondern bereitete sich in Florida auf das Turnier vor.
Nach dem Zusammenbruch von Christian Eriksen (34) am Sonntagabend gibt der dänische Verband vorsichtig Entwarnung.
Teamarzt Morten Boesen erklärte, Eriksen befinde sich auf dem Weg der Besserung. „Er ist bei seiner Familie und guter Stimmung. Es wird erwartet, dass er bald entlassen und nach Hause zurückkehren kann.“
Fünf Jahre nach seinem Herzstillstand bei der EM war Eriksen im Testspiel gegen die Ukraine in Odense erneut kollabiert. Nach der Erstversorgung wurde das Spiel abgebrochen.
Ob Lionel Messi (38) beim WM-Auftakt spielen kann, ist weiterhin ungewiss. Der Argentinier kämpft noch mit einer Oberschenkelverletzung.
Beim 2:0 im vorletzten Test gegen Honduras am Sonntag fehlte Messi, er saß nur auf der Bank.
Die Hoffnung auf ein pünktliches Comeback lebt jedoch: „Leo macht gute Fortschritte, hat bereits teilweise mit der Mannschaft trainiert, das ist sehr positiv“, sagte Trainer Lionel Scaloni (48) vor dem letzten Test.
Ob der Kapitän der Albiceleste am Mittwoch im Generalprobe-Spiel gegen Island auflaufen kann, bleibt abzuwarten.
Große Vorfreude auf die WM! Die erfolgreiche Generalprobe der deutschen Mannschaft bescherte RTL Top-Quoten.
Das letzte Testspiel vor dem Turnierstart gegen Gastgeber USA sahen bis zu 9,31 Millionen Zuschauer, der Durchschnitt lag bei 8,53 Millionen.
Mit einem Marktanteil von 40,6 Prozent war es das meistgesehene Länderspiel des Jahres. Das Turnier kann also beginnen.
Was hat sich Rafael Leão (26) nur dabei gedacht? Wegen eines heftigen Ausrasters flog der Portugiese im Testspiel gegen Chile (2:1) am Samstag mit glatt Rot vom Platz.
In einer Rudelbildung kurz vor der Halbzeit geriet der Milan-Profi mit Iván Morales (26) aneinander, schubste ihn mehrfach und griff schließlich Hals und Gesicht an. Beide Spieler wurden deshalb frühzeitig des Feldes verwiesen.
Für Leão bleibt der Turnierstart offen. Eine Sperre über Testspiele hinaus ist laut FIFA möglich, derzeit aber eher unwahrscheinlich.
Früher galt er als Deutschlands Nummer eins im Tor, doch mit Manuel Neuers (40) Rückkehr verlor er diesen Status. Nun spricht Oliver Baumann (36) erstmals offen über seine Degradierung.
„Anfangs war das natürlich hart, es fühlte sich nicht gut an“, gestand der TSG-Keeper nach dem 2:1 in der WM-Generalprobe gegen die USA am Samstag.
Den Frust stellte der 36-Jährige jedoch schnell zurück: „Mir war sofort klar, dass ich für die Mannschaft da bin und mitgehe. Ich habe nie daran gedacht, nicht mitzufahren“, betonte er gegenüber RTL.
Bei dem XXL-Turnier zählt für ihn nur der Mannschaftserfolg. Er will seinen Beitrag leisten und das Team unterstützen. Das Verhältnis zu Neuer sei unverändert „gut, nach wie vor“.
Lennart Karl (18) drückt in einem Instagram-Post seine Enttäuschung über die verpasste WM aus.
„Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll, aber es tut unbeschreiblich weh, das größte Turnier zu verpassen. Ich habe alles getan, um fit zu sein. Leider kommen Verletzungen oft zum ungünstigsten Zeitpunkt“, schrieb der Youngster. Er wünschte seiner Mannschaft viel Erfolg: „Ich unterstütze sie jede Minute! Komme stark zurück, versprochen.💪🏻 Danke für die starken Nachrichten.❤️“
Nach dem WM-Aus von Lennart Karl berichtete DFB-Präsident Bernd Neuendorf (64) von emotionalen Abschiedsszenen und Tränen im Mannschaftshotel.
Auch Rekordnationalspieler Lothar Matthäus (65) sprach von einem „Schock“ angesichts der Nachricht über die schwere Verletzung des 18-Jährigen, der noch am Freitagabend aus Chicago abreiste. Für Karl wurde Assan Ouédraogo (20) nachnominiert, der direkt ins WM-Teamquartier nach Winston-Salem reist.
Bayerns Jungtalent Lennart Karl (18) fällt für die WM aus.
Der 18-Jährige zog sich beim Abschlusstraining vor dem letzten Testspiel am Samstag in Chicago gegen die USA einen Muskelbündelriss im linken Oberschenkel zu, teilte der DFB mit. Bundestrainer Julian Nagelsmann nominierte für den Offensivspieler den Leipziger Assan Ouédraogo (20) nach.
Für Karl ist die WM offenbar vorbei, bevor sie richtig begonnen hat.
Nagelsmann hatte auf der Pressekonferenz vor dem Test gegen die USA erklärt, dass sich Karl verletzt habe. „Das sah nicht gut aus“, war seine erste Einschätzung.
Der 18-Jährige musste ins Krankenhaus gebracht werden. Eine Diagnose steht noch aus. Je nach Schwere wird über eine Nachnominierung entschieden.
Manuel Neuer ist nach seiner Wadenzerrung nicht zum Abschlusstraining vor dem WM-Test gegen die USA auf den Rasen gegangen.
Nur Oliver Baumann sowie Alexander Nübel und Jonas Urbig betraten das Feld im Soldier Field von Chicago. Ein Einsatz Neuers am Samstag (20:30 Uhr/RTL) gegen die USA erscheint damit sehr unwahrscheinlich.
Sein Comeback verschiebt sich damit mindestens bis zum WM-Auftakt am 14. Juni in Houston gegen Curaçao.
Seit seiner Ankunft in Chicago am Dienstag hatte Neuer seinen Belastungsaufbau fortgesetzt. Bilder in den sozialen Medien zeigten ihn bei Schussübungen.
Er wollte als Spieler zur WM reisen, doch Robert Andrich wurde von Bundestrainer Nagelsmann nicht nominiert. Nun wird er in einer anderen Funktion nach Nordamerika reisen: Er wird für MagentaTV als Experte und Co-Kommentator arbeiten.
Bereits beim Eröffnungsspiel zwischen Mexiko und Südafrika soll der Leverkusener zusammen mit Wolff Fuss als Co-Kommentator im Einsatz sein. „Natürlich bin ich enttäuscht, nicht als Spieler dabei zu sein“, sagte Andrich, habe aber „riesigen Bock auf die neue Aufgabe“. Er werde für MagentaTV einen „perfekten Mix“ übernehmen und die deutsche Mannschaft auf andere Weise begleiten.
Mit Andrich erweitert MagentaTV sein Expertenteam, zu dem auch Thomas Müller, Mats Hummels und Jürgen Klopp gehören.
Bei der WM-Eröffnungsfeier am 11. Juni wird Shakira auftreten und gemeinsam mit Burna Boy ihren offiziellen WM-Song „Dai Dai“ erstmals live präsentieren.
Weitere angekündigte Künstler für die Feier in Mexiko-Stadt, die eineinhalb Stunden vor dem Anpfiff des Eröffnungsspiels beginnt, sind unter anderem Danny Ocean und J Balvin.
Shakira wird zudem bei der Halbzeitshow des Finales am 19. Juli auftreten.
Kurz vor Turnierstart gab die FIFA bekannt, dass künftig bei den Nationalhymnen vor WM-Spielen alle Spieler auf dem Feld stehen werden, nicht nur die Startelf.
Alle Details zur neuen Zeremonie findet ihr hier: „Vor dem Anpfiff alles neu! FIFA plant revolutionäre Änderung bei den WM-Nationalhymnen“.
Überraschung bei der WM-Generalprobe: Frankreich verlor sein Testspiel gegen die Elfenbeinküste mit 1:2 (1:0)!
Der Favorit führte kurz vor der Pause noch durch ein Tor, doch die Elfenbeinküste drehte in der zweiten Hälfte auf. Guéla Doué, Bruder von Frankreichs Désiré Doué, erzielte den Ausgleich, kurz vor Schluss sorgte Amad Diallo für den 2:1-Sieg.
Das DFB-Team ist gewarnt – das Spiel gegen die Elfenbeinküste wird kein Selbstläufer.
Die Zeit läuft: Wenige Tage vor WM-Start ist ein Einsatz von Manuel Neuer (40) noch immer offen.
Der Keeper fehlte auch bei der geheimen Trainingseinheit am Donnerstag in Chicago wegen muskulärer Probleme in der linken Wade. Der DFB teilte mit, er befinde sich weiterhin „im individuellen Belastungsaufbau“.
Ob Neuer rechtzeitig zur Generalprobe am Samstag gegen die USA einsatzbereit ist, ist unklar. Im letzten Testspiel vor Beginn könnte erneut Oliver Baumann im Tor stehen, wie bereits beim 4:0 gegen Finnland.
Bei der WM werden in den USA, Kanada und Mexiko Temperaturen über 30 Grad erwartet. Trotzdem verbietet die FIFA den Fans nun, leere Trinkflaschen in die Stadien mitzunehmen – entgegen früherer Ankündigungen.
Im Verhaltenskodex für die WM-Stadien heißt es nun: „Um Missverständnisse zu vermeiden: Wiederverwendbare Wasserflaschen sind nicht erlaubt.“ Zuvor war kommuniziert worden, dass leere, transparente Plastikflaschen bis zu einem Liter mitgebracht werden dürfen.
Gegenüber AFP erklärte die FIFA, diese Regeländerung sei aus Sicherheitsgründen erfolgt, um Risiken und Verletzungen für Spieler und Zuschauer zu verhindern.
Nach dem ersten Training stellte sich Kai Havertz bei seiner ersten Pressekonferenz in den USA den Fragen der Medien und verriet, dass er vermutlich der neue Elfmeterschütze der Nationalmannschaft sein wird.
Zwar habe Bundestrainer Nagelsmann „keine klare Reihenfolge“ festgelegt, „aber ich war in den letzten Jahren immer der Elfmeterschütze“, erklärte der Arsenal-Profi. Er fügte hinzu: „Wir haben aber mehrere Spieler, die gut im Elfmeterschießen sind.“
Havertz weiß, wie wichtig Standardsituationen sind. Als Profi bei Arsenal stellte er mit seinem Team in der Premier League eine neue Bestmarke auf.
„Große Spiele werden oft durch Standards entschieden. Wenn es keine andere Lösung gibt, kann ein ruhender Ball entscheidend sein. Im Fußball gibt es viele Start-Stopp-Situationen, jede Standardsituation ist eine Chance, und die wollen wir nutzen“, so Havertz.
Wenige Stunden nach der Ankunft des DFB-Teams im WM-Quartier stand in Chicago das erste Training auf dem Programm.
Manuel Neuer fehlte aufgrund seiner Wadenzerrung jedoch. Er befindet sich „im Belastungsaufbau“, so eine DFB-Mitteilung zur nicht-öffentlichen Einheit. Ob Neuer am Samstag beim Generalprobespiel gegen die USA (20:30 Uhr) zwischen den Pfosten steht, bleibt offen.
Kai Havertz war dagegen dabei. Der FC-Arsenal-Stürmer war nach dem verlorenen Champions-League-Finale gegen PSG extra aus London nachgereist und ist somit erstmals komplett im Team.
Ein Hauch von Rio in New York: Zwölf Jahre nach dem WM-Triumph in Brasilien präsentierte Bastian Schweinsteiger (41) die WM-Trophäe erneut.
Im American Museum of Natural History stellte der DFB-Held von 2014 während der Trophy Tour gemeinsam mit Bürgermeister Zohran Mamdani (34) den 6,175 Kilogramm schweren Pokal vor und hielt ihn stolz in den Händen.
„Bis heute bekomme ich Gänsehaut, weil das Erinnerungen weckt. Es ist nicht einfach, diesen Pokal zu gewinnen“, sagte Schweinsteiger strahlend vor den Medien.
Lothar Matthäus, Weltmeister von 1990, weiß um die Bedeutung von Teamzusammenhalt. Im aktuellen DFB-Kader sieht er jedoch Probleme.
„Ich war überrascht, dass Alexander Nübel als Nummer drei dabei ist“, schrieb der Ehrenspielführer in seiner Kolumne für die SportBild. Der dritte Torwart solle eigentlich für Harmonie sorgen, doch Neuer und Nübel mögen sich nicht, was spätestens nach dem DFB-Pokalfinale bekannt ist.
Auch Julian Nagelsmann weiß, dass die beiden Rivalen sind. Das Problem werde die Mannschaft belasten, „weil es einfach so ist. Alle müssen darauf achten.“
Neben dem möglichen Torwart-Zwist sieht Matthäus auch Antonio Rüdiger als möglichen Konfliktpunkt. „Er hat mehrfach Schlagzeilen gemacht, die man nicht braucht und nicht lesen will“, schrieb der TV-Experte. „Er muss sich im Griff haben.“
Trotz verspäteter Ankunft kam das DFB-Team ein paar Minuten früher als geplant am Dienstagnachmittag (Ortszeit) in Chicago an.
Von dort ging es ins Teamhotel Waldorf Astoria, bevor Nagelsmann sein Team zu einem Abendspaziergang am Lake Michigan einlud, um nach dem achtstündigen Flug die Muskeln zu lockern.
Am Abend kam auch Kai Havertz an, der wegen des Champions-League-Finales am Samstag zwei Tage Extra-Urlaub erhalten hatte und direkt aus London in die USA reiste. Damit war die Mannschaft erstmals komplett in der WM-Vorbereitung.
Das erste Training fand am Mittwoch um 11 Uhr Ortszeit (18 Uhr deutscher Zeit) hinter verschlossenen Türen statt.
Wegen des Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo wurde das WM-Testspiel der kongolesischen Nationalmannschaft gegen Chile in Spanien abgesagt. Die Partie war für den 9. Juni geplant.
„Ich habe soeben das Dekret unterzeichnet, das das Spiel am 9. Juni im städtischen Stadion nicht genehmigt“, erklärte Juan Franco, Bürgermeister von La Línea de la Concepción, dem geplanten Austragungsort.
Am 15. Mai wurde in der Provinz Ituri ein Ebola-Ausbruch gemeldet. Die WHO schätzte zuletzt fast 1000 Verdachtsfälle, korrigierte die Zahl jedoch am Dienstag auf 116. 321 Infektionen wurden bestätigt, 48 Menschen starben.
Das Team aus Kongo will bald ins Quartier nach Houston reisen, doch Andrew Giuliani, WM-Beauftragter des Weißen Hauses, kündigte an, dass sich alle Mitglieder zuvor drei Wochen in einer Blase isolieren müssen. Kongo trifft am 17. Juni auf Portugal.
Enttäuschung für Atakan Karazor (29), Kapitän von Stuttgart: Er steht nicht im endgültigen WM-Kader der Türkei.
Trainer Vincenzo Montella gab den Kader einen Tag nach dem 4:0-Testspielsieg gegen Nordmazedonien bekannt. Neben Karazor wurden drei weitere Spieler gestrichen. Dafür erhielten mit Salih Özcan (28, BVB), Ozan Kabak (26, Hoffenheim) und Can Uzun (20, Eintracht Frankfurt) drei weitere Bundesliga-Profis das WM-Ticket.
Die Schweizer Nationalmannschaft reist wie Deutschland am Dienstag in die USA, doch Breel Embolo (29) fehlt zunächst.
Der SFV teilte mit, dass Embolos elektronische Reisegenehmigung ESTA erneut überprüft wird, auch wenn sie bis Dienstagmorgen noch gültig war. Embolo blieb am Flughafen Zürich zurück, der Verband steht mit den Behörden in Kontakt.
Man geht davon aus, dass der Stürmer bald nachreisen kann. Die Schweizer Mannschaft postete ein Mannschaftsfoto mit dem Kommentar: „Ein leerer Platz, aber nicht für lange. Wir sehen uns bald, Breel!“
Der Abflug, ursprünglich für 13:35 Uhr geplant, verzögerte sich fast eine Stunde wegen einer Gewitterwarnung am Frankfurter Flughafen.
Um 14:28 Uhr hob der Airbus endlich ab, das WM-Abenteuer für die deutsche Nationalmannschaft begann.
Die nächsten neun Stunden verbringt das DFB-Team in der Business Class, während in der Economy die regulären Passagiere sitzen.
Vor dem Abflug posierte die Mannschaft für ein Gruppenfoto auf der Gangway.
Dann zogen dunkle Gewitterwolken auf, was die Reise verzögerte.
Viele Reisende am Frankfurter Flughafen freuten sich, mit der deutschen Nationalmannschaft im gleichen Flug nach Chicago zu sitzen und erhielten am Gate ein Original-Deutschlandtrikot geschenkt. Im Flugzeug selbst war jedoch kein Kontakt zur Mannschaft möglich, da die DFB-Spieler die Business Class komplett reserviert hatten.
Der Airbus A350-900 hob um 13:35 Uhr ab und landete planmäßig um 15:35 Uhr Ortszeit (22:35 Uhr deutscher Zeit).
Schlechter Rückschlag für Österreich: Christoph Baumgartner (26) von RB Leipzig kann nicht zur WM reisen.
Der ÖFB teilte mit, dass der Mittelfeldspieler eine Muskelverletzung am rechten Oberschenkel erlitt. Diese zog er sich beim Aufwärmen vor dem Testspiel gegen Tunesien am Montag (1:0) zu.
Teamchef Ralf Rangnick (67) erklärte: „Das ist eine sehr bittere Nachricht für Christoph und uns als Team. Er ist ein wichtiger Spieler und zentrale Persönlichkeit. Unsere volle Unterstützung gilt seiner Genesung.“
Österreich verliert mit Baumgartner einen Schlüsselspieler, der eine starke Bundesliga-Saison gespielt und auch in der Nationalmannschaft überzeugt hat. Ein Nachrücker steht noch nicht fest.
Heute bricht die deutsche Nationalmannschaft zur WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada auf. Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) startet um 13:56 Uhr mit einem Lufthansa-Linienflug vom Frankfurter Flughafen nach Chicago.
Dort wird das Team zunächst im Waldorf-Astoria-Hotel unterkommen, ehe am Samstag (20:30 Uhr) der letzte WM-Test gegen Gastgeber USA auf dem Programm steht. Das eigentliche WM-Quartier bezieht Deutschland dann in Winston-Salem, North Carolina.
Herzlich willkommen in unserem Liveticker zur Fußball-WM 2026! Hier versorgen wir euch mit allen wichtigen Informationen rund um die Teams vor Turnierbeginn und während der Spiele.