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Wechselt Said El Mala tatsächlich nach Dortmund? Köln erhöht mit dieser Taktik den Druck auf den BVB

Köln – Bleibt Said El Mala (19) beim 1. FC Köln oder zieht es ihn zum BVB? Der junge Offensivspieler steht bei Borussia Dortmund weit oben auf der Einkaufsliste. Bisher zeigt sich der FC Köln jedoch unbeugsam und möchte seinen wichtigsten Spieler nicht ziehen lassen. Mit einer neuen Vorgehensweise verschärft der Klub nun zusätzlich den Druck auf den BVB.

Nach Informationen der "BILD" hat der Verein weder dem 19-Jährigen noch dessen Familie, deren Beraterin Mutter Sabrina ist, eine feste Frist für einen Transfer gesetzt. Köln stellt sich zwar nicht quer, will jedoch auch nicht um jeden Preis verkaufen.

Intern haben sich die Verantwortlichen, darunter Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler (40), darauf verständigt, dass die bislang geforderten 50 Millionen Euro am Ende der Transferphase nicht mehr akzeptiert werden würden.

Dies hat zwei wesentliche Gründe: Zum einen wird es gegen Ende der Wechselperiode immer schwieriger, einen adäquaten Ersatz für den jungen Ausnahmespieler zu finden.

Zum anderen schmelzt der Erlös aus dem Verkauf von El Mala in der Schlussphase oftmals stark, da man dann meist horrende Summen für Nachverpflichtungen investieren muss.

Kölns Kaderplaner Tim Steidten (47) bringt es auf den Punkt: „Es ist auch eine Frage des Timings. Wenn die Einnahmen erst kurz vor Transferschluss hereinkommen, haben sie in dem Moment kaum Wert.“

Aus diesem Grund geht man am Geißbockheim aktuell davon aus, dass der beste Torschütze der vergangenen Saison auch in der laufenden Spielzeit für die Kölner auflaufen wird.

„Wir sind völlig entspannt. Said ist ein Spieler des 1. FC Köln, er fühlt sich hier sehr wohl – und wir sind genauso zufrieden mit ihm. Deshalb gibt es derzeit keinerlei Anlass, über etwas anderes zu reden“, so Steidten.

Wie "BILD" außerdem erfahren haben will, existiert dennoch ein Plan B, falls der deutsche Vizemeister der letzten Saison tatsächlich ernst macht und die geforderten 50 Millionen Euro auf den Tisch legt.

Somit scheint in der Angelegenheit rund um El Mala noch keine endgültige Entscheidung gefallen zu sein.