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Medizinische Untersuchung: Noah Atubolus Wechsel vom SC Freiburg zu Eintracht Frankfurt offenbar nur noch eine Formalität

Frankfurt am Main/Freiburg – Der Transfer von Noah Atubolu (24) vom SC Freiburg zu Eintracht Frankfurt scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein.

Wie sowohl die "Bild" als auch der "Kicker" berichten, befindet sich der Torwart bereits in Frankfurt, um dort den obligatorischen Medizincheck zu durchlaufen. Sollte er diesen wie erwartet erfolgreich absolvieren, könnte der Wechsel noch im Laufe des Tages offiziell bestätigt werden.

Darüber hinaus will die "Bild" Details zu den Vertragsmodalitäten erfahren haben, auf die sich die beteiligten Vereine geeinigt haben sollen. Am Mittwoch wurde bekannt, dass Atubolu seinen Vertrag bei den Breisgauern, der eigentlich im kommenden Sommer ausläuft, verlängert hat, um einen ablösefreien Abgang zu verhindern. Somit konnten die Verhandlungen mit den Hessen abschließend geklärt werden.

Nach Angaben der "Bild" wird der gebürtige Freiburger zunächst auf Leihbasis nach Frankfurt wechseln, allerdings ist eine verpflichtende Kaufoption vorgesehen, die an bestimmte Zielvorgaben der Saison gebunden ist – beispielsweise der Verbleib in der Bundesliga.

Die Ablösesumme soll sich auf etwa 13 Millionen Euro belaufen, zuzüglich einer Leihgebühr, sodass sich die Gesamtkosten für Eintracht Frankfurt auf rund 15 bis 16 Millionen Euro belaufen. Dies entspricht weitgehend den Vorstellungen der Freiburger Verantwortlichen.

Verläuft alles nach Plan, könnte Atubolu bereits beim Bundesliga-Auftakt am Samstag (15:30 Uhr) gegen den 1. FC Union Berlin sein Debüt für die Eintracht geben – womit zumindest eine offene Personalfrage bei Trainer Adi Hütter (56) geklärt wäre.

Der Österreicher hatte bereits mehrfach eine schnelle Entscheidung bezüglich seiner Nummer eins gefordert, besonders nachdem der eigentlich als Stammtorwart vorgesehene Kauã Santos (23) beim 0:7-Testspiel gegen den FC Brentford erneut fehleranfällig war.

Wie es mit dem Brasilianer bei der Eintracht weitergeht, bleibt abzuwarten. Dagegen gilt ein Abschied von bisheriger Nummer zwei Michael Zetterer als wahrscheinlich; unter anderem soll Leeds United Interesse an dem 31-Jährigen zeigen.

1. Bundesliga Tabelle

Die Tabelle der Bundesliga hat folgende Bedeutung: Der Verein, der am Saisonende auf Platz 1 steht, wird Deutscher Meister. Die Mannschaften auf den Plätzen 17 und 18 steigen in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (Platz 16) nimmt an der sogenannten Relegation teil, um den Verbleib in der Liga zu sichern. Dort trifft er auf den Drittplatzierten der 2. Bundesliga.