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Darum reist dieser Profi des CFC nach dem Duell gegen Chemie in die Dominikanische Republik

Chemnitz – Nach dem anspruchsvollen Auswärtsspiel seines Chemnitzer FC am Sonntag um 18 Uhr bei der BSG Chemie Leipzig muss Trainer Benjamin Duda (38) auf einen Spieler verzichten: Amadeus Zamora (19) wird mit der nicaraguanischen Nationalmannschaft unterwegs sein.

Der in Bautzen geborene 19-Jährige wird erneut für das Heimatland seines Vaters auflaufen. Vom 21. September bis zum 5. Oktober ist Zamora mit dem Nationalteam unterwegs. Dabei stehen für ihn erstmals Pflichtspiele im Trikot Nicaraguas auf dem Programm.

In der Länderspielphase sind vier Begegnungen angesetzt. Den Auftakt macht ein Auswärtsspiel gegen die Dominikanische Republik, anschließend trifft Nicaragua auf WM-Teilnehmer Curaçao. Danach empfängt die Auswahl Costa Rica, ehe zum Abschluss das Rückspiel zu Hause gegen die Dominikanische Republik stattfindet.

„Dieses Mal ist es noch besonderer als beim ersten Mal, da Pflichtspiele anstehen und somit mehr auf dem Spiel steht. Der Stolz ist aber mindestens genauso groß, denn es ist keinesfalls selbstverständlich, für eine A-Nationalmannschaft spielen zu dürfen. Als ich die erneute Einladung erhielt, habe ich mich deshalb genauso riesig gefreut wie beim ersten Mal“, erzählte Zamora.

Schon im Mai sammelte der talentierte Spieler – der im Januar 2022 von Budissa Bautzen zum CFC wechselte – wertvolle internationale Erfahrungen. Im 0:0 gegen Südafrika und im 0:4 gegen Paraguay kam er insgesamt 54 Minuten gegen zwei WM-Teilnehmer zum Einsatz.

Nach dem Spiel in Leipzig-Leutzsch beginnt für Zamora am Montagmorgen um 6 Uhr eine lange Reise. Über New York führt sein Weg in die Dominikanische Republik, wo er sich mit seinen Nationalmannschaftskollegen trifft.

Für den CFC geht es nach dem Chemie-Duell ohne Unterbrechung weiter: Am 26. September steht die Partie beim Regionalliga-Aufsteiger Eintracht Stahnsdorf an. Am 4. Oktober folgt das Landespokalspiel beim Radebeuler SC.

Regionalliga Nordost – Tabelle

In dieser Saison steigt der Meister der Regionalliga Nordost direkt in die 3. Liga auf.