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Dynamo-Stürmer Vermeij zeigt wenig Interesse an der Elftal: „Hatte es gar nicht auf dem Schirm“

Dresden – Am heutigen Donnerstagabend (20.45 Uhr/RTL) trifft Deutschland in Amsterdam auf die Niederlande. Dabei könnte es sein, dass Dynamo-Angreifer Vincent Vermeij (32) gar nicht vor dem Fernseher sitzt. Länderspiele sind nicht sein großes Interesse, wie er selbst zugibt. Den Wirbel um die neuen Bundestrainer Jürgen Klopp (59) und Xavi Hernández (46) hat er jedoch mitbekommen.

„Jetzt, wo du es erwähnst“, lacht der 32-Jährige, der in der niederländischen Gemeinde Blaricum im äußersten Südosten der Provinz Noord-Holland geboren wurde, „habe ich zwar davon gelesen, aber mir war gar nicht bewusst, dass die beiden heute gegeneinander antreten“, gesteht er ein.

Gerade in Deutschland sorgte die Bekanntgabe von Klopps Kader vor einer Woche für großes Aufsehen. Das gesamte Land schien gebannt zuzusehen. Auch intern dürfte die Nachricht die Runde gemacht haben, dass sieben ehemalige Spieler seines früheren Trainers Thomas Stamm (43) in den jeweiligen Auswahlmannschaften stehen.

„Ja, das ist natürlich oft Gesprächsstoff. So war es auch bei uns in den Niederlanden. Wir haben mit Xavi ebenfalls einen neuen Trainer, und viele hatten mit anderen Namen gerechnet“, erklärt Vermeij.

Schließlich wurden bei den Niederländern zum Beginn der Nations League nur zwei Neulinge berücksichtigt. Einer davon ist Ruben van Bommel (22), Sohn des früheren Bayern-Profis Mark van Bommel (49).

Die Nationalmannschaft steht für den Dresdner Stürmer allerdings nicht im Vordergrund. Bei Welt- oder Europameisterschaften schaut er sich die Spiele zwar an, ansonsten jedoch meint er: „Das ist nicht so mein Ding. Oft weiß ich gar nicht, wann die Länderspiele stattfinden. Champions League und ähnliche Wettbewerbe verfolge ich häufiger. Bundesliga, Premier League und solche Ligen auch. Aber Länderspiele nur, wenn es die Zeit erlaubt. Wenn nicht, ist das auch okay.“

Vielleicht gelingt es Vermeij ja, heute Abend vor dem Fernseher Platz zu nehmen. Die freien Tage bei Dynamo sind vorbei, die reine Zeit mit der Familie damit ebenfalls.

Abends dürfte jedoch Zeit sein – beim nächsten Gespräch wird er sicher davon berichten.