Bayern-Coach Kompany äußert sich eindeutig zum Baby-Streit um Michael Olise
München/Hongkong – Während Bayern-Profi Michael Olise (24) noch seine letzten Urlaubstage verbringt, sorgen Gerüchte um einen Unterhaltskonflikt für Aufsehen. Sein Trainer Vincent Kompany (40) bezog nun klar Stellung zu dem Thema.
Auf einer Pressekonferenz während der Asien-Tour wurde der Chefcoach von einem Journalisten nach seiner Meinung zu den schwerwiegenden Anschuldigungen gefragt – Kompany reagierte deutlich:
„Das ist für mich nie ein Thema gewesen. Das Privatleben bleibt privat. Das geht Sie also nichts an. Er [Olise, Anm. d. Red.] befindet sich noch im wohlverdienten Urlaub.“
Doch was steckt dahinter? Laut einem Bericht der „Bild“ erhebt Olises ehemalige Partnerin Fatima Zaunbrecher (34) ernsthafte Vorwürfe gegen den Offensivspieler: Obwohl Olise nach einem DNA-Test seine Vaterschaft bestätigt haben soll, soll er bislang keinen Unterhalt für seine anderthalb Jahre alte Tochter entrichtet haben.
Zaunbrecher wirft dem 24-Jährigen außerdem vor, das Kind bisher nicht persönlich getroffen zu haben. Ihre Anwälte hätten ihr mitgeteilt, dass ein Treffen aktuell „nicht zielführend“ sei. Anfangs seien 836,50 Euro Unterhalt angeboten worden, später wurde die Summe auf 2000 Euro erhöht – gezahlt wurde jedoch nie etwas.
„Dieser Mann muss endlich Verantwortung übernehmen. Seine Tochter ist mittlerweile 20 Monate alt. Ich habe lange geschwiegen, doch jetzt gehe ich an die Öffentlichkeit. Ich weiß nicht, wie es sonst weitergehen soll“, erklärte Zaunbrecher.
Olise selbst, der beim FC Bayern über eine Million Euro monatlich verdient, wollte sich zu den Vorwürfen nicht äußern. Aus seinem Umfeld hieß es, er habe von Beginn an Unterstützung für seine Tochter zugesagt und strebe weiterhin eine einvernehmliche Lösung an. Zudem wurde angegeben, Zaunbrecher habe trotz Aufforderung keine Kontodaten übermittelt – was die 34-Jährige jedoch zurückwies.
Erst nach der Asien-Tour vom 1. bis 8. August wird Olise wieder zum Bayern-Kader stoßen.