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Aus dem Dreikampf wird ein Vierkampf: Grill kehrt ins Dynamo-Tor der Profis zurück

Dresden – Nach dem Testspiel vor einer Woche in Teplice (0:2) steht fest: Der Konkurrenzkampf um den Platz im Dynamo-Tor hat sich von drei auf vier Torhüter erweitert. Lennart Grill (27) feierte dort nach seiner zehnmonatigen Pause aufgrund eines Patellasehnenrisses sein Comeback bei den Profis und absolvierte die ersten 60 Minuten, bevor er von Elias Bethke (23) ersetzt wurde.

Tim Schreiber (24) und Daniel Mesenhöler (31) verfolgten die Partie von der Seitenlinie aus. „Tim und ‚Mese‘ hatten in der internen Trainingspartie ihre Einsatzzeit. Unser Ziel war es, alle Keeper möglichst gleichmäßig zu belasten. Von Anfang an war klar, dass wir die Spielzeit verteilen würden“, erklärte Trainer Thomas Stamm (43) zur Situation im Tor.

Seit Beginn der Saison trainiert Grill wieder mit dem Team und sammelte seine ersten Wettkampfeindrücke bei der U21. Nun folgte der nächste Schritt bei den Profis.

„Für uns stand schon im Sommer fest, dass es ideal wäre, wenn er in der Pause diese 60 Minuten absolvieren könnte“, so Stamm weiter.

„Wir wollten ihm mit diesen ersten 60 Minuten auch die Chance geben, ein vollständiges Aufwärmprogramm durchzuführen. Es war wichtig, dass er diese Abläufe wieder erfährt, um ihm Sicherheit zu geben. Ich denke, sowohl in der U21 als auch in Teplice hat er gezeigt, dass er auf einem guten Weg ist und uns mit seiner Qualität weiterhelfen kann.“

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Es war nicht überraschend, dass bei Grill noch nicht alles reibungslos lief – nach so einer langen Ausfallzeit braucht es Zeit. Besonders beim 0:1 nach der Ecke wirkte er nicht ganz sattelfest, was jedoch zu verkraften war.

„Er kam sofort nach dem Spiel auf mich zu und meinte: ‚Ja, ich hätte das anders lösen können.‘ Wir brauchen Spieler, die Verantwortung übernehmen und dazu stehen. Das gehört dazu. Aber da wird er sich verbessern“, erklärte Stamm und hob auch die positiven Aspekte von Grills Leistung hervor: „Wenn der Gegner durchgebrochen ist, spielte Lennart sehr starke, präzise Bälle.“

Trotzdem bleibt Grill auch in den kommenden Wochen ein Herausforderer im Wettbewerb, denn vor ihm stehen weiterhin drei Torhüter im Kader.

Am Samstag beim Spiel in Osnabrück wird wieder Tim Schreiber im Tor stehen. Dieser weiß nun jedoch, dass er nicht nur zwei, sondern gleich drei starke Konkurrenten im Nacken hat.

Tabelle 2. Bundesliga

Die Tabelle der 2. Bundesliga hat folgende Bedeutung: Der Verein, der am Saisonende den ersten Platz belegt, wird Meister der 2. Liga und steigt direkt in die 1. Bundesliga auf. Gleiches gilt für den zweiten Platz. Der Drittplatzierte muss in einer Relegation gegen den Drittletzten der Bundesliga antreten, um den Aufstieg oder Verbleib in der höchsten deutschen Spielklasse zu klären.