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Nebelschleier? Unklarheiten um Real Madrids 150-Millionen-Offerte für Bayern-Star Olise

München/Madrid – Im Zuge seines Präsidentschaftswahlkampfs hat Real Madrid-Chef Florentino Pérez (79) ein spektakuläres 150-Millionen-Euro-Angebot für einen Top-Spieler angekündigt. Verschiedenen Medienberichten zufolge ist Michael Olise (24) vom FC Bayern München das potenzielle Ziel dieses Transfers. Obwohl der Vereinspräsident diese Spekulationen inzwischen öffentlich zurückgewiesen hat, könnte es sich laut einem Bericht um ein gezieltes Ablenkungsmanöver handeln.

Auf die Frage, welchen Akteur er mit dem Mega-Deal nach Madrid holen wolle, antwortete Pérez in der spanischen Sendung "Horizonte":

„Ein junger Spieler, ein Galactico, 150 Millionen Euro, nicht aus der Premier League. Es ist weder Haaland, Kane, Olise noch Doku. Das Angebot richtet sich an einen Spieler mit dem Kaliber von Cristiano Ronaldo oder Kaká.“

Nach Angaben des Präsidenten handelt es sich um einen Offensivspieler eines Champions-League-Teilnehmers.

Daraufhin wurden in den Medien Namen wie Vitinha (26) und João Neves (21) vom aktuellen Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain genannt. Der britische „Telegraph“ widerspricht Pérez’ Darstellung und berichtet, dass Real tatsächlich ein 150-Millionen-Euro-Angebot für den Franzosen vorbereitet.

Handelt es sich bei Pérez’ Aussagen also lediglich um eine Finte? Medienberichten zufolge soll der 24-jährige Flügelspieler sich bereits mündlich mit den Königlichen geeinigt haben.

Der FC Bayern, an den Olise noch bis 2029 gebunden ist, zeigt jedoch kein Interesse daran, seinen Offensivstar abzugeben. „Wir spielen für unsere Anhänger. Mit 430.000 Mitgliedern und Millionen Fans weltweit bringt es wenig, wenn wir 200 Millionen auf dem Konto haben, aber wegen des Geldes am Wochenende schlechter Fußball geboten wird“, erklärte Uli Hoeneß (74) Ende März im Zusammenhang mit Olise.

Auch Sportdirektor Max Eberl (52) äußerte sich ähnlich zurückhaltend. Ob ein mögliches Rekordangebot die Bayern-Verantwortlichen noch umstimmen kann, bleibt abzuwarten.