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Hat Union Berlin erneut einen vielversprechenden Fang aus Thun im Visier?

Berlin – Es ist keine Seltenheit, dass Trainer bei ihren früheren Vereinen auf Talentsuche gehen. Dies scheint auch für den neuen Union-Cheftrainer Mauro Lustrinelli (50) zuzutreffen.

In der vergangenen Saison überraschte der 50-Jährige die Fußballwelt, indem er mit dem Aufsteiger FC Thun die Schweizer Super League gewann und damit etablierte Klubs wie den Grasshopper Club Zürich, den FC Basel oder BSC Young Boys hinter sich ließ.

Mit diesem Erfolg sicherte sich der ehemalige Profi einen besonderen Platz in der Vereinsgeschichte, denn es war der allererste Meistertitel für die Thuner.

Diesen Erfolg möchte Lustrinelli nun bei Union Berlin fortsetzen, weshalb es naheliegt, auf erfahrene Spieler zu setzen. So ist es kaum verwunderlich, dass der kicker von einem Interesse der Köpenicker an Valmir Matoshi (22) berichtet.

Der talentierte Mittelfeldspieler war in der letzten Saison eine feste Größe im Meisterteam, absolvierte 34 von 38 Begegnungen und stand bei 20 Spielen in der Startformation. Dabei gelangen ihm sechs eigene Treffer, zudem bereitete er vier weitere Tore vor.

Eine seiner größten Stärken ist die hohe Variabilität. Der kosovarische Nationalspieler kann sowohl defensiv als auch offensiv im Mittelfeld agieren und das Spiel über beide Flügel lenken.

Das Eigengewächs des FC Thun wurde im November 2022 aus der U21-Mannschaft befördert und gab im Alter von 19 Jahren unter Lustrinelli sein Profi-Debüt.

Matoshis Vertrag läuft in Thun nur noch bis zum Ende der kommenden Saison. Bei einem geschätzten Marktwert von rund 1,5 Millionen Euro dürfte die anstehende Ablösesumme überschaubar sein.

Sein ehemaliger Coach kennt die Qualitäten des Kosovaren genau. Zudem ist Lustrinelli dafür bekannt, junge Talente weiterzuentwickeln, was Matoshi für den Hauptstadtclub zu einem attraktiven Transfer machen könnte.

Damit stünden bereits zwei Spieler aus Thun auf dem Radar von Union Berlin, denn laut der Berner Zeitung zeigen die Berliner auch Interesse an Kastriot Imeri (26), einem weiteren Mittelfeldakteur des amtierenden Schweizer Meisters.