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Union-Pleite macht das Spektakel perfekt: Eisernen bekommen Verstärkung! Er wird voraussichtlich der nächste Neuzugang

Berlin – Ein unglaubliches Spektakel an der Alten Försterei! Obwohl Union Berlin nach einem Dreierpack von Younes Ebnoutalib (22) eigentlich schon geschlagen schien, bewies das Team einmal mehr, dass es einfach nicht zu besiegen ist. So darf es gerne weitergehen: Union und Eintracht Frankfurt zeigten den Zuschauern eine erstklassige Fußball-Unterhaltung.

Die Partie startete mit einer schnellen Führung durch den neuen Stürmer Emmanuel Latte Lath (27), gefolgt von einem raschen Ausgleich ebenfalls nach einer Ecke, einem schnellen Gegenschlag durch einen Fehler von Querfeld, einer Spielunterbrechung wegen eines Linienrichterwechsels – bereits in der ersten Halbzeit war viel los.

"Das war für die Fans mit Sicherheit ein sehr aufregendes Spiel. Ich bin zufrieden mit der Leistungssteigerung unserer Mannschaft. Es war keineswegs einfach, oder?", kommentierte Mauro Lustrinelli (50) seine gelungene Premiere als Bundesligatrainer.

Auch nach der Pause blieb das Spiel spannend. Ebnoutalib schraubte sein Torkonto auf drei, während Leopold Querfeld (22) nach einer weiteren Ecke mit seinem zweiten Treffer verkürzte. Zuvor unterlief dem Österreicher ein schwerwiegender Fehler, als ihm direkt nach dem Anstoß der Ball versprang. Doch Union gab nicht auf und wurde in der Nachspielzeit noch belohnt.

Querfeld war erneut beteiligt. Seine Kopfballverlängerung leitete Tim Skarke (29) ein, der den Ball mit der Hacke über die Linie drückte. Ausgerechnet Skarke, der in 67 Pflichtspielen für Union bisher nur zwei Treffer erzielt hat.

Seinen ersten Treffer im Eisernen-Trikot erzielte der Angreifer erst in der vergangenen Saison gegen RB Leipzig – vier Jahre nach seinem Wechsel zu Union. Offenbar hat er sich sein zweites Tor für einen ganz besonderen Moment aufgehoben. Sein Hackentreffer ließ die Alte Försterei jubeln.

"Ich freue mich besonders, da wir im Angriff momentan sehr dünn besetzt sind. Es ist schön, dass Tim diese Möglichkeit bekommen hat. Ich habe ihn diese Woche sehr positiv gesehen und bin froh, dass er sich selbst belohnen konnte", lobte Lustrinelli.

Der Schweizer Trainer war vor allem von der Comeback-Qualität und dem Teamgeist angetan, weiß aber auch, dass noch viel Arbeit auf seine Mannschaft wartet. Die neue, weniger typische Spielweise von Union sorgt noch für Unsicherheiten, wie die teils großen Lücken in der neu formierten Viererkette zeigten.

Für mehr Stabilität könnte der nächste Wunschspieler des Trainers sorgen. Die Eisernen stehen offenbar kurz vor der Verpflichtung von Kastriot Imeri (26). Laut dem Blick überweisen die Berliner drei Millionen Euro an Young Boys Bern. Der Transfer soll am Montag offiziell abgeschlossen werden.

Bemerkenswert: Beim wichtigen Spiel gegen Basel fehlte der 26-Jährige bereits im Kader – möglicherweise, weil der vielseitige Mittelfeldspieler schon auf dem Weg nach Berlin ist?

Lustrinelli bekommt damit einen Spieler, der seine Spielphilosophie bereits verinnerlicht hat. Als Leihspieler feierte Imeri in der vergangenen Saison mit Thun sensationell die Meisterschaft. Nun könnten sich Meisterschüler und Trainer wohl in Köpenick erneut begegnen.