Energie-Cottbus-Blog: Überraschende Verpflichtung! Ehemaliger FCE-Stürmer wechselt in die Regionalliga
Cottbus – Nach dem Aufstieg aus der 3. Liga steht für Energie Cottbus nun das Abenteuer 2. Bundesliga bevor. Nach zwölf Jahren Abstinenz kehrte der FCE zurück ins Unterhaus.
Nach einem Auftaktsieg und zwei Niederlagen sicherte sich der FCE am vergangenen Samstag ein spektakuläres 4:4 bei Bundesliga-Absteiger VfL Wolfsburg, nachdem man zunächst mit 0:3 zurückgelegen hatte.
Am kommenden Sonntag (13:30 Uhr) tritt das Team der Lausitzer beim Karlsruher SC an.
In unserem Energie-Blog halten wir euch zu allen Neuigkeiten rund um den Verein auf dem Laufenden.
Für eine Überraschung sorgt die Verpflichtung von Merveille Biankadi (31), der ehemalige Cottbuser hat sich der SGV Heilbronn-Freiberg angeschlossen. Dafür nimmt der flinke Flügelspieler den sportlichen Schritt in die vierte Liga, die Regionalliga Südwest, in Kauf.
Der gebürtige Münchner bringt über 230 Profi-Einsätze mit, unter anderem für Heidenheim, Braunschweig, Rostock und Bielefeld. Doch vorerst wird er nicht auf eine weitere Partie zurückblicken können. Nach einem Jahr in Cottbus wurde sein Vertrag nicht verlängert, sodass er nun vorerst in der Viertklassigkeit antritt.
Biankadi erläuterte selbst seine Entscheidung: „Der SGV hat sich in den letzten Jahren als eine Top-Adresse in der Regionalliga Südwest etabliert und befindet sich aktuell in einer spannenden Entwicklung. Neben den sportlichen Zielen und der Spielphilosophie des Trainers haben auch die sich verbessernden Strukturen den Ausschlag für meinen Wechsel gegeben.“
Doch Biankadi ist bei der SGV nicht die einzige namhafte Verstärkung. Zeitgleich gaben die Heilbronner die Verpflichtung von Marlon Mustapha (25) bekannt, der zuletzt in Italien bei Como spielte. Zudem stießen erfahrene Profis wie Jeremias Lorch (30), Justin Steinkötter (26) und Scott Kennedy (29) zum Team.
Weniger erfreuliche Nachrichten gab es auf der Pressekonferenz: Julian Guttau (26) fällt länger aus. Der Offensivspieler zog sich einen Einriss der Plantarfaszie zu und fehlte deshalb bereits kurzfristig im Spiel gegen Fürth.
Guttau wird voraussichtlich mindestens die nächsten drei Partien vor der Länderspielpause Ende September verpassen. Besonders bitter ist dies, da er sich gerade erst in die Startelf gespielt hatte.
Trainer Pele Wollitz (61) geht davon aus, dass Lucas Copado (22) am Samstag einsatzbereit sein wird. Auch er plagt sich mit Oberschenkelbeschwerden, ebenso wie Anderson Lucoqui (29).
Zwei Tage vor dem Spiel gegen Wolfsburg absolvierte das Team nur eine kurze Trainingseinheit: Nach knapp 35 Minuten war die Einheit bereits beendet.
Die meisten Spieler übten das „Eck und Weg“-Spiel, andere absolvierten positionsspezifische Trainingsformen. Marcel Beifus (23) lief währenddessen am Spielfeldrand seine Runden. Julian Guttau (26) und Anderson Lucoqui (29) fehlten komplett.
Besonders auffällig war, dass Lucas Copado (22) nicht mittrainierte, sondern das Geschehen lächelnd in Badelatschen verfolgte. Wie es um seine Fitness bestellt ist, wird Trainer Wollitz bei der Pressekonferenz um 13 Uhr bekannt geben.
Für die Auswärtsfahrt zum VfL Wolfsburg am kommenden Samstag sind mittlerweile alle Gästekarten vergriffen, bestätigte FCE-Pressesprecher Stefan Scharfenberg-Hecht.
Rund 3300 Energie-Fans werden die Mannschaft in die Volkswagen-Arena begleiten – ein Wiedersehen an diesem Ort seit dem denkwürdigen Pokalsieg am 22. Dezember 2010.
Im Training am Donnerstag zeigte sich Trainer Pele Wollitz (61) von seiner unterhaltsamen Seite. Ohne Aufwärmen und lediglich mit Turnschuhen mischte er sich spontan im Eckballspiel ein und sorgte bei seinen Spielern für viele Lacher. Lautstark rief er: „Nächstes Mal ziehe ich Fußballschuhe an, dann zeige ich es euch richtig.“
Die Stimmung war ausgesprochen locker, und in einer Übung ließen Wollitz und sein Team die Spieler in der Mitte 30 Pässe hintereinander spielen. Der darauffolgende Jubel war groß, von dem sonst so ernsten „Miesepeter Wollitz“ keine Spur.
Während nach dem DFB-Pokalspiel am Samstag gegen Greuther Fürth (13 Uhr) das nächste Heimspiel in der Liga ansteht, läuft seit 10 Uhr der Vorverkauf für die Partie bei Wolfsburg am Samstag, 5. September, auf Hochtouren.
Für das Stadion in Wolfsburg stehen Energie etwa 3000 Tickets zur Verfügung, der Verkauf erfolgt ausschließlich online über den Cottbuser Ticketshop. Bereits nach 30 Minuten waren im Oberrang nur noch wenige Restkarten verfügbar.
Eine weitere erfreuliche Meldung verkündete Energie Cottbus einen Tag vor dem DFB-Pokalduell gegen Augsburg: Der Zweitliga-Aufsteiger hat erstmals die Marke von 7000 Mitgliedern überschritten.
Damit wurde ein weiterer Meilenstein erreicht. Zu Jahresbeginn hatte man sich zum 60. Vereinsgeburtstag am 31. Januar das Ziel gesetzt, 6000 Mitglieder zu zählen – dieses Ziel wurde bereits erreicht.
Gute Nachrichten kamen auch vom Trainingsplatz: Die zuletzt verletzten Spieler King Manu (22) und Jannis Boziaris (23) konnten wieder am Mannschaftstraining teilnehmen. Beide fehlten noch beim Auswärtsspiel bei Arminia Bielefeld (0:3) und wurden schmerzlich vermisst.
Das Training zwei Tage vor dem DFB-Pokalspiel gegen Augsburg fiel wie gewohnt eher kurz aus. Neben den üblichen Rondos standen exemplarisch Spielzüge, Laufwege und Standardsituationen auf dem Programm.
Für Neuzugang Dmytro Bogdanov (19) war es die zweite Einheit im Energie-Trikot, während Trainingsgast Marcel Beifus (23) am Spielfeldrand seine Runden drehte.
Die erste Pressekonferenz der Saison ist beendet. Trainer Pele Wollitz (61) zeigte sich bestens gelaunt und verkündete eine Personalentscheidung: Der Mannschaftsrat steht fest.
Neben Kapitän Axel Borgmann (32) bleibt auch Tolcay Cigerci (31) weiterhin im Gremium vertreten. Gemeinsam mit Rückkehrer Leonardo Bittencourt (32) wurden diese beiden als Stellvertreter bestimmt.
Neu hinzugekommen sind Dominik Pelivan (30) und Tim Campulka (27), die von den Mannschaftskollegen gewählt wurden. Beide sind derzeit keine festen Stammspieler, was Wollitz so kommentierte: „Das zeigt, welchen Stellenwert sie in der Mannschaft haben.“
In der Vorsaison gehörten neben Borgmann und Cigerci auch Jonas Hofmann (29), Alexander Sebald (29, mittlerweile Torwarttrainer) sowie Ex-Spieler Timmy Thiele (34) dem Rat an.
Am Freitag herrschte strahlender Sonnenschein in Cottbus, zwei Tage vor dem Ligastart gegen Hannover auf der Parzellenstraße.
Im „Medientraining“ zeigten sich Spieler und Trainer entspannt und gut gelaunt. Auch Torjäger Erik Engelhardt (28) kehrte nach einer kurzen Pause Mitte der Woche zurück ins Training, ebenso wie Ryan Malone (33).
Um 13 Uhr folgte dann die Pressekonferenz mit Cheftrainer Pele Wollitz (61).
Zum Wochenbeginn herrschte reges Treiben im Eliaspark, als pünktlich um 13:30 Uhr 32 Spieler auf dem Feld standen. Zu den Überraschungen gehörte auch Leon Guwara (30).
Der Stammspieler der Aufstiegssaison wurde am Vortag offiziell verabschiedet, erhält jedoch weiterhin die Möglichkeit, sich in Cottbus nach seiner langwierigen Verletzung fit zu halten. Nach einer Reha-Phase zog er sich, genauso wie Ryan Malone (33), in den Kraftraum zurück.
Am Dienstag wurde in verschiedenen Spielformen das Kettenverhalten, das Anlaufen sowie der Spielaufbau unter Druck trainiert. Auch Nachwuchsspieler wie Phil Heidrich (18) und Malte Hopfmann (16) waren wieder mit dabei.
Der Ticketverkauf für das erste Auswärtsspiel bei Arminia Bielefeld (16. August, 13:30 Uhr) begann am Morgen. Die Karten werden ausschließlich online über den Shop des Gastgebers angeboten. Energie stehen rund 2500 Tickets zur Verfügung.
Für den Heimauftakt am Sonntag gegen Hannover 96 waren zu Wochenbeginn bereits über 16.000 Eintrittskarten verkauft.
Der Abschied ist offiziell: Athletiktrainer Gianluca Fraternali (34) verlässt nach zwei Jahren die Lausitzer, wie der Zweitliga-Aufsteiger am Montag bekanntgab.
Fraternali war seit Beginn der Vorbereitung nicht mehr Teil des Funktionsteams. Laut TAG24-Informationen fanden bis zuletzt Gespräche über eine andere Position im Verein statt, letztlich gehen die Wege aber endgültig auseinander.
Sein Nachfolger als zweiter Athletiktrainer ist seit dieser Saison Josua Skratek (31), der von Arminia Bielefeld nach Cottbus wechselte.
Endstand im Testspiel: Energie Cottbus verliert mit 2:4.
Tolcay Cigerci (6. Minute) und Axel Borgmann (112.) waren für den FCE erfolgreich, während Salim Musah (31.), Samuel Mbangula (45.), Paul Erevbenagie (103.) und Chuki (120.) für Werder Bremen trafen.
Besonders ärgerlich: Chuki umspielte Kratzsch nach einem schnellen Konter und stellte in der 120. Minute wahrscheinlich die Entscheidung zum 4:2 her.
Trotz der Niederlage zeigte die Mannschaft eine starke Leistung.
Die Partie war noch nicht entschieden: Axel Borgmann traf aus der Distanz zum 2:3-Anschluss (112.).
Das Tor fiel überraschend, es wirkte zunächst so, als hätten beide Mannschaften mit einem frühen Ende gerechnet.
Das dritte Tor für Bremen erzielte der 18-jährige Paul Erevbenagie in der 103. Minute, nachdem er links geschickt wurde und platziert ins lange Eck abschloss. Der Bundesligist nutzte seine Chancen am Ende besser, obwohl Energie einige Möglichkeiten zum Ausgleich hatte.
Die letzten 30 Minuten standen bevor, Energie lag weiterhin mit 1:2 zurück.
Die zahlreichen Wechsel beeinflussten die Spielstruktur beider Teams nicht unbedingt positiv, aber für Cottbus brachte es mehr Tempo und bessere Chancen. Bei Werder sorgte Chuki für Gefahr und traf unter anderem die Latte. Für Energie brachten Justin Butler und Christian Kinsombi frischen Wind ins Spiel.
Die zweite Halbzeit des 120-Minuten-Spiels begann. Energie ging mit einem Rückstand von 1:2 in die längere Spielphase.
Obwohl Energie nach einem starken Beginn die Führung abgab, war von Anfang an klar, dass gegen einen Bundesligisten wie Werder keine 120 Minuten Dominanz möglich sind. Nach dem zweiten Gegentreffer ließ die Wollitz-Elf jedoch wieder mehr zu und setzte auch offensiv Akzente. Ein schlechter Auftritt war das keinesfalls, zumal die widrigen Wetterbedingungen mit stetigem Regen das Spiel erschwerten.
Das Spiel begann mit einem Rückstand: Samuel Mbangula erzielte in der 45. Minute den 2:1-Führungstreffer für Werder.
Musah bereitete den zweiten Treffer mit einem präzisen Pass vor, der nicht mehr überraschend kam. Energie konnte kaum noch Entlastungsangriffe starten und war bei weiterem Regen vor allem in der Defensive gefordert.
Direkt im Anschluss gab es eine kurze Pause für die Spieler.
Die Wollitz-Elf startete sehr gut und überraschte den Bundesligisten früh. Zwar übernahm Werder im Verlauf die Kontrolle, doch Energie präsentierte sich stabil und setzte auch offensive Nadelstiche. Der Ausgleich fiel etwas überraschend, doch die Aufgabe bleibt lösbar.
Die Lausitzer waren gut im Spiel, kassierten jedoch den Ausgleich zum 1:1.
Jens Stage wurde im Strafraum bedient und legte auf Salim Musah ab, der mit der Innenseite vollstreckte und Torhüter Lotka keine Chance ließ.
Leider gab es auch Verletzungsprobleme auf Bremer Seite: Abwehrtalent Mats Heitmann musste nach einem Zweikampf länger behandelt und ausgewechselt werden. Für ihn kam Marco Friedl ins Spiel.
Ein guter Start für Energie: Cigerci nutzte einen Fehler von Werder-Torhüter Karl Hein und erzielte das 1:0.
Der neue Bremer Schlussmann leistete sich einen schweren Fehlpass im Aufbauspiel, den der Kapitän des FCE eiskalt ausnutzte.
Trotz strömenden Regens rollte der Ball in der Lausitz.
Das heutige Testspiel wird über zweimal 60 Minuten gespielt, nach jeweils 30 Minuten gibt es eine kurze Pause von fünf Minuten. Somit besteht die Partie aus vier Abschnitten mit einer längeren Halbzeit. Die sogenannten Hydration Breaks sind hier nicht nötig – die Spieler blicken einfach nach oben und trinken bei Bedarf.
Die Aufstellungen für dieses letzte Vorbereitungsspiel stehen fest:
Coach Pele Wollitz hat Leonardo Bittencourt gegen seinen ehemaligen Verein von Beginn an aufgestellt. Auch Neuzugang Luca Erlein startet sofort in die ersten 60 Minuten.
Energie Cottbus: Lotka – Rorig, Manu, Zaydan, Erlein – Michelbrink, Boziaris, Bittencourt, Cigerci – Copado, Engelhardt
Werder Bremen: Hein – Heitmann, Wojcik, Coulibaly – Stage, Stalmach, Njinmah, Schmid, Mbangula – Grüll, Musah
Eine außergewöhnliche Aktion der Zweitliga-Profis von Energie: Am Mittwoch besuchten sie geschlossen den neuen Spider-Man-Film „Brand New Day“ im Kino – und zwar nicht in Freizeitkleidung, sondern im Kostüm!
Linksverteidiger Anderson Lucoqui hatte die Idee initiiert und freute sich über die Beteiligung aller. „Ich habe die Jungs gefragt, ob sie mitmachen wollen, und das hat super geklappt. Solche Aktionen sind wichtig fürs Mannschaftsklima und stärken den Zusammenhalt. Es hat allen Spaß gemacht“, berichtete er der Lausitzer Rundschau.
Für den 29-Jährigen zeigt dies, dass er im richtigen Team spielt: „Ich glaube nicht, dass so etwas in jeder Mannschaft üblich ist, aber es spricht für uns. Es zeigt, dass wir offen füreinander sind und gerne gemeinsam Zeit verbringen.“
Gute Nachrichten für alle Energie-Fans ohne Sky-Abo: Am ersten Spieltag der 2. Bundesliga überträgt RTL die Sonntagskonferenz live im Free-TV – inklusive der Partie des FCE gegen Hannover 96.
Weitere Spiele der Konferenz am 9. August um 13:30 Uhr sind 1. FC Nürnberg gegen Dynamo Dresden sowie St. Pauli gegen Greuther Fürth.
Hintergrund ist die Übernahme von Sky durch RTL, wodurch der Free-TV-Sender die Rechte für drei Sonntagskonferenzen in der Saison sichern konnte. Wie bereits in der Vorsaison zeigen RTL oder der Spartensender Nitro zudem das Topspiel am Samstagabend. Durch die Übernahme gibt es erstmals eine gemeinsame Übertragung bei RTL und Sky ohne separate Streams.
Frisch vorgestellt, schon geht es weiter: Bayer 04 Leverkusen verleiht Luca Erlein (19) an Energie Cottbus.
Der Erstligist hatte den jungen Rechtsverteidiger und Nachwuchsnationalspieler erst am Samstag als festen Neuzugang vom Konkurrenten TSG 1899 Hoffenheim präsentiert. Nun soll Erlein bei den Lausitzern Spielpraxis sammeln. Der FCE hat den Transfer allerdings noch nicht offiziell bestätigt.
Für das Team von Trainer Claus-Dieter Wollitz (61) steht am Nachmittag ein großer Test gegen Ost-Rivalen Dynamo Dresden auf dem Programm. Alle Infos rund ums Spiel gibt es hier.
Teuer wird es für Energie Cottbus nach der Aufstiegsparty in Regensburg: Das Sportgericht des DFB verhängte eine Geldstrafe in Höhe von 59.750 Euro.
Laut DFB brannten Energie-Fans während des Spiels insgesamt 145 pyrotechnische Gegenstände ab, zudem kam es nach dem Abpfiff zu einem Platzsturm.
Der Verein stimmte dem Urteil zu und kann bis zu 19.900 Euro für eigene Sicherheitsmaßnahmen verwenden.
Zahltag für Energie: Der DFB veröffentlichte die Fördergelder aus dem Nachwuchstopf der Drittligisten für die Saison 2025/26.
Die Lausitzer erhalten demnach 139.757,76 Euro und belegen Rang neun unter 18 Teams (ohne Hoffenheims und Stuttgarts U23). Spitzenreiter ist Jahn Regensburg mit 421.074,86 Euro.
Die Summe setzt sich zusammen aus der Anerkennung des Leistungszentrums und den Einsatzzeiten von deutschen U21-Spielern.
Nach dem XXL-Interview mit Trainer Pele Wollitz (61) zum Abschluss des Trainingslagers bestätigte der FCE am Montagnachmittag die Verpflichtung von Torhüter Kevin Kratzsch (24).
Der 1,90 Meter große Keeper wechselt von Rot-Weiß Oberhausen, einem konstanten Viertligisten, in die Lausitz und schließt damit die letzte Lücke im Torwartteam des FCE.
„Wir haben volles Vertrauen in Alexander Sebald, der sich mit vielen Kandidaten beschäftigt hat und überzeugt ist, dass wir den richtigen Torwart gefunden haben. Eine wichtige Personalie, die wir rechtzeitig vor Saisonstart fixieren konnten“, freut sich Wollitz.
Zu den Vertragsdetails machte der Verein keine Angaben. Laut „RevierSport“ zahlte der FCE eine hohe fünfstellige Ablösesumme, da Kratzsch noch bis 2027 bei Oberhausen unter Vertrag stand.
Der gebürtige Cottbuser und ehemalige Energie-Torwart Toni Stahl (26) fand nach dem Abstieg mit dem 1. FC Schweinfurt einen neuen Verein: Er unterschrieb beim Drittligisten MSV Duisburg, bei dem er zuvor im Probetraining überzeugte.
„Während des Trainingslagers beim MSV hat sich mein positiver Eindruck nochmals verstärkt. Ich freue mich, endlich offiziell starten zu können! Ich bin überzeugt von der Qualität des Teams und glaube an eine erfolgreiche Saison“, so Stahl.
Gerüchte um eine Rückkehr nach Cottbus gab es zwar, doch laut TAG24 war der Wechsel nie ernsthaftes Thema.
Die Spieltermine für die Spieltage 3 bis 6 stehen fest: Energie Cottbus empfängt Greuther Fürth (H) und St. Pauli (H) an Samstagen um 13 Uhr beziehungsweise Sonntagen um 13:30 Uhr, während die Auswärtspartien beim VfL Wolfsburg und Karlsruher SC an Samstagen und Sonntagen um 13:30 Uhr stattfinden:
Nach dem abrupten Abbruch des Spiels in Finsterwalde hat sich der Sportplatz binnen zwei Stunden geleert. Trotz des unschönen Endes wollen die Gastgeber von SpVgg und VfB Finsterwalde die gute Stimmung eines ansonsten gelungenen Fußballfestes bewahren.
Zahlreiche freiwillige Helfer blieben noch und genossen gemeinsam ein Kaltgetränk, während Energie mit dem Bus in Richtung Tirol aufbrach. TAG24 berichtet am Sonntag aus Österreich weiter.
Unschöne Szenen auf den Rängen: Nach einem harten Foul an der Seitenlinie kam es zunächst zu einer Rudelbildung, anschließend zu verbalen Auseinandersetzungen zwischen Energie-Spielern und Halle-Anhängern vor dem Gästeblock. King Manu stellte daraufhin zwei HFC-Fans öffentlich an den Pranger, ein rassistischer Hintergrund wird vermutet.
Die Polizei griff ein und nahm zwei HFC-Fans in Gewahrsam. Aufgrund der aufgeheizten Stimmung brach der Veranstaltungsleiter das Spiel nach 102 Minuten ab.
Die zweiten 60 Minuten begannen, beide Mannschaften hatten bis auf Halles Baro komplett durchgewechselt. Energie spielte nun mit: Wilke – Hofmann, Malone, Manu, Lucoqui – Reschke – Butler, Guttau, Kinsombi, Wardak – Tattermusch.
Kurz nach Wiederanpfiff erhöhte Energie durch Wardak auf 2:0, vorbereitet von Butler.
Die abwechslungsreichen 60 Minuten sind vorbei: Energie und der HFC lieferten sich einen offenen Schlagabtausch. Nach dem Hydration-Break dominierte der Regionalligist das Geschehen, und ein Rückstand für den Zweitliga-Aufsteiger wäre nicht unverdient gewesen.
Stattdessen brachte Hannemann per Kopf nach einer Halbfeldflanke von Bittencourt die 1:0-Führung (55.) und somit den Halbzeitstand.
In den ersten 30 Minuten passierte viel auf beiden Seiten, mit Abschlüssen und Torraumaktionen, aber keinem Treffer.
Halles Ratifo war dem Tor am nächsten, sein Schuss traf den Pfosten.
Das Spiel begann mit zwei Minuten Verzögerung – gespielt wird über zweimal 60 Minuten.
Der Platz wirkt trocken, kurz nach Anpfiff schaltete die Bewässerungsanlage ein.
In zehn Minuten startet das Spiel, der Sportplatz ist bei bestem Wetter bis auf den letzten Platz gefüllt.
Die Aufstellung der Gastgeber: Lotka – Rorig, Pelivan, Campulka, Zaydan – Michelbrink, Boziaris, Bittencourt, Cigerci – Copado, Engelhardt.
Halle beginnt mit: Schulze – Hauptmann, Halili, Landgraf, Langhammer – Becker, Kulke – Hartmann, Ratifo, Baro, Ehrlich.
Wir melden uns aus Finsterwalde auf dem Einheitsportplatz, wo seit Tagen die Vorbereitung auf den Test gegen den Halleschen FC läuft.
Vorab wurden über 2000 Tickets verkauft, zudem ist reichlich Sicherheitspersonal vor Ort. Mehr als 100 Gästefans aus Halle haben sich angekündigt.
Im Hintergrund bereitet sich Energie auf die Abreise nach Tirol vor.
Vor dem Trainingslager will das Team noch einmal alles geben: Der Test gegen den HFC am Samstag (13 Uhr) ist auf 120 Minuten angesetzt. Wahrscheinlich sollen alle Spieler jeweils 60 Minuten Einsatzzeiten erhalten, ehe am Sonntag in Österreich regeneriert wird.
Für das Spiel sind sämtliche Sitzplatzkarten ausverkauft, Stehplatztickets sind noch online erhältlich.
Eine wichtige Weichenstellung: Wie TAG24 berichtete, bleibt Torjäger Erik Engelhardt (28) dem FCE erhalten.
Der Angreifer verlängerte seinen Vertrag langfristig, wie der Verein am Mittwochvormittag mitteilte. Sein bisheriger Vertrag wäre zum Ende der kommenden Saison ausgelaufen.
Trainer Wollitz dazu: „Er braucht eine harmonische Umgebung, in der er sich wohlfühlt. Dieses Umfeld bieten wir ihm mit unserer vollen Unterstützung. Wir wissen um seine Qualitäten und den Mehrwert, den er unserem Spiel bringt. Deshalb wollten wir ihn unbedingt längerfristig an uns binden. Schön, dass wir das früh klären konnten.“
Seit seiner Rückkehr vom VfL Osnabrück im Januar 2025 ist Engelhardt eine feste Größe. In der vergangenen Saison absolvierte er alle 38 Drittligaspiele und trug mit 22 Toren sowie sechs Vorlagen maßgeblich zum Aufstieg bei.
Das Auftaktspiel in der 2. Liga bestreitet Energie Cottbus gegen Hannover 96. Nun steht auch der genaue Termin fest: Sonntag, 9. August, 13:30 Uhr.
Auch das zweite Spiel findet an einem Sonntag um 13:30 Uhr statt, wenn es zu Arminia Bielefeld geht. Die weiteren Termine bis zur Länderspielpause im September werden in der kommenden Woche veröffentlicht.
Nach einem freien Sonntag startet die Trainingswoche vor dem Lager: Energie trainiert täglich um 11 Uhr im Eliaspark oder an der Parzellenstraße. Am Dienstag gibt es eine Doppelsession mit zusätzlichem Krafttraining um 16 Uhr.
Am Samstag steht der Test gegen den Halleschen FC in Finsterwalde an, wahrscheinlich über zweimal 60 Minuten. Alle Sitzplätze sind vergeben, noch sind Stehplatzkarten erhältlich.
Insgesamt absolviert die Mannschaft sieben intensive Einheiten, bevor es Samstagmittag per Bus ins Trainingslager nach Oberndorf in Tirol geht.
Im Testspiel gegen Herthas U23 am Samstagnachmittag entschied Energie Cottbus mit 3:1 für sich.
Zwei komplett verschiedene Halbzeiten prägten die Partie: Zur Pause stand nach dem Treffer von Traore (42.) ein Rückstand, doch im zweiten Abschnitt drehten Boziaris (53.), Rorig (82.) und Hannemann (87.) die Partie zugunsten des FCE.
Hannemann erhöhte mit einem Schuss aus der Distanz auf 3:1, wobei der Stadionsprecher den Torschützen fälschlicherweise als Bittencourt nannte – ein Fehler, der jedem passieren kann.
Ein Highlight war das Traumtor von Rorig in der 82. Minute: Aus etwa 17 Metern verwandelte er einen Freistoß gefühlvoll ins linke obere Eck.
Nur wenige Minuten nach der Halbzeit erzielte Energie den Ausgleich durch Boziaris, der von Bittencourt perfekt bedient wurde und den Ball über den herauslaufenden Torwart lupfte (53.).
Die 15-minütige Pause war vorbei.
Trainer Wollitz wechselte zur Halbzeit fast komplett durch und brachte ein frisches Team.
So hatte man sich das aus Sicht des FCE am Ende sicherlich gewünscht.
Zur Pause lag Energie gegen Herthas Reserve mit 0:1 zurück, obwohl es im ersten Abschnitt nur wenige Chancen gab.
Berliner Traore traf kurz vor der Halbzeit nach einem Fehler in der Defensive der Lausitzer.
Los ging’s!
Der Ball rollt, Cottbus spielt von links nach rechts.
Nur wenige Stunden nach dem Unentschieden gegen Altglienicke steht schon das nächste Testspiel an: Um 14 Uhr trifft Energie auf die U23 von Hertha BSC.
Trainer Wollitz stellte folgende Anfangsformation auf: Lotka – Hofmann, Manu, Campulka, Zaydan – Reschke, Pelivan – Butler, Kinsombi, Guttau – Tattermusch.
Hertha-Trainer Rejhan Hasanovic setzte diese Startelf ein: Ozkani – Sherwood, Adelenu, Gashi, Brekalo – Ngwa, Schößler, Ben-Hatira – Kannewurf, Akoto, Traoré.
Im ersten Abschnitt hatte Energie deutlich mehr Spielanteile, doch Altglienicke steigerte sich im zweiten Durchgang und erzielte durch Jonas Nietfeld (76.) die Führung.
Yusuf Wardak glich noch zum 1:1 aus (82.), was eine Blamage verhinderte. Die Leistung wird diskutiert – mehr dazu später bei uns.
Energie wechselte bis auf Torwart Pollersbeck komplett durch.
Diese Elf spielte die zweiten 45 Minuten: Pollersbeck – Hofmann, Malone, Campulka, Zaydan – Hannemann, Reschke – Butler, Guttau, Wardak – Tattermusch.
Auch Altglienicke wechselte komplett: Klatte – Tezel, Sonnenberg, Roßbach, Czyborra – Türpitz, Sylla – Probespieler, Schickersinsky, Zografakis – Nietfeld.
Nach 45 Minuten steht es 0:0. Energie zeigte eine mäßige Leistung. Gegen die tief stehende VSG war man zwar spielbestimmend, doch die Aktionen der Bank wirkten zu umständlich und langsam, klare Torchancen fehlten.
Trainer Wollitz war mit der Leistung nicht zufrieden und schickte bereits nach 30 Minuten alle Ersatzspieler zum Aufwärmen. Ein kompletter Wechsel zur zweiten Halbzeit ist möglich.
In 30 Minuten startet das Testspiel gegen die VSG Altglienicke auf dem SG Willmersdorf in Cottbus. Nach drei Freundschaftsspielen gegen lokale Amateure ist dies der erste ernsthafte Test für den Zweitliga-Aufsteiger.
Die Startelf von Energie: Pollersbeck (Probespieler) – Rorig, Manu, Doumbia, Guwara – Pelivan, Bittencourt – Kinsombi, Michelbrink, Boziaris – Engelhardt. Trainer: Wollitz.
Altglienicke beginnt mit: Zwick – Saliger, Kebe, Barylla, Weik – Kizildemir, Hartl – Probespieler, Gültekin, Kardam – Oduah. Trainer: Twardzik.
Der Greifswalder FC stellte mit Lennox Bohnenstädt den nächsten Neuzugang aus Cottbus vor. Der 17-jährige Torwart unterschrieb für zwei Jahre mit Option auf Verlängerung bis 2030.
Bohnenstädt gilt als eines der besten Torhütertalente seines Jahrgangs, ist seit Jahren in Landesauswahlen und der U16 des DFB aktiv. Sportdirektor Matthias Rahn (36) freut sich, „eines der größten deutschen Torwarttalente seines Jahrgangs gewonnen zu haben.“
Bohnenstädt ist der sechste Spieler, der in diesem Sommer direkt von Cottbus nach Greifswald wechselt, neben Felix Schubart, Joel Awuah, Michael Sternberg, Musa Alkan (alle 19) und Janis Juckel (21).
Gut eine Woche vor dem Trainingslager hat der Zweitliga-Aufsteiger bekanntgegeben, dass das Quartier in Oberndorf in Tirol liegt.
Die Anreise erfolgt am Samstagnachmittag unmittelbar nach dem Test gegen den Halleschen FC. Energie bleibt genau eine Woche bis zum 18. Juli im Lager.
Der erste Testspielgegner steht ebenfalls fest: Am Mittwoch, 15. Juli, trifft man auf den tschechischen Erstligisten FK Mlada Boleslav. Das geplante Spiel gegen Swansea City hat sich hingegen zerschlagen.
Die Partie gegen Swansea City am 18. Juli (16 Uhr) in Kufstein ist noch nicht fix. Energie soll in Tirol sein Quartier beziehen, der Testspielgegner ist aber noch nicht endgültig bestätigt.
Winterzugang Gianluca Pelzer (20) ist nur wenige Tage nach Trainingsstart erneut verliehen worden. Der Innenverteidiger, der in der Rückrunde für den VfB Lübeck in der Regionalliga Nord spielte, wechselt nun zu Eintracht Trier in die Regionalliga Südwest – zugleich seine Geburtsstadt.
Trier-Sportchef Daniel Hammel (33) lobt Pelzer: „Gianluca ist sehr gut ausgebildet und hat in Lübeck bewiesen, dass er seine Verletzung gut überstanden hat. Er zeigte starke Leistungen und hat viel Potenzial. Mit seinem Profil passt er perfekt zu unserer Mannschaft.“
Nach dem intensiven Freundschaftsspielwochenende und der Hitze bekommen die Energie-Profis zum Wochenbeginn eine Verschnaufpause. Am Dienstag geht es mit einer Doppelsession weiter (11 Uhr Eliaspark, 15 Uhr Kraftraum).
Mittwoch (Parzellenstraße), Donnerstag (Eliaspark) und Freitag (Parzellenstraße) wird jeweils um 11 Uhr trainiert, ehe am Wochenende zwei weitere Tests anstehen: Freitagabend (18 Uhr) in Cottbus gegen VSG Altglienicke und Samstagnachmittag (14 Uhr) in Peitz gegen Herthas U23.
Beim dritten Testspiel an diesem Wochenende gegen eine Cottbuser Stadtauswahl wurde wegen der Hitze nur zweimal 30 Minuten gespielt – dennoch zeigte das Thermometer 38 Grad.
Während die Stadtauswahl mit den besten Amateurspielern der Stadt gut mithielt, fehlte dem Zweitligisten etwas Frische. Das 4:0 (1:0) erzielten Julian Guttau (2), Tim Campulka und Ryan Malone.
Auch das geplante Fanfest wurde wegen der hohen Temperaturen bereits um 12 Uhr beendet.
Im zweiten Testspiel folgte das zweite Torfestival: Energie gewann beim LSV Bergen (8. Liga) mit 23:0.
Nach acht Toren zur Pause schaltete Cottbus im zweiten Abschnitt noch einen Gang hoch und schraubte das Ergebnis trotz 36 Grad deutlich nach oben. Allein in den letzten zehn Minuten fielen sechs Treffer.
Top-Torschützen waren Erik Engelhardt (5) sowie Ted Tattermusch und Jannis Boziaris (je 4).
Energie Cottbus sicherte sich die Dienste eines Talents von Bayer Leverkusen. Adriano Marciano (17) kündigte den Wechsel selbst via Instagram an.
In seinem Post schrieb er: „Nach viereinhalb Jahren ist es soweit. Es ist Zeit, Abschied von Bayer 04 zu nehmen und einen großen Teil meiner Fußballkarriere hinter mir zu lassen. Ich freue mich auf die kommende Zeit bei Energie Cottbus. Danke für das Vertrauen und die Chance, meinen Traum weiter zu verfolgen. Auf eine erfolgreiche Zeit, FCE.“
Der Deutsch-Italiener ist offensiver Mittelfeldspieler und erzielte in dieser Saison in 26 Partien der U17-Liga drei Tore für Bayer.
Der Start in die Vorbereitung machte Spaß: Energie Cottbus gewann zum Auftakt mit 17:0 gegen Kreisligist SV Lok Calau. Das Spiel fand bei 35 Grad und vor 1700 Zuschauern statt.
Nach einem 8:0 zur Pause wechselte Energie fast komplett (außer dem Torwart) und hatte weiterhin großen Torhunger.
Verteidiger King Manu eröffnete den Torreigen mit einem lupenreinen Hattrick, auch Erik Engelhardt, der kurz vor der Vertragsverlängerung steht, erzielte drei Treffer. Jannis Boziaris und Anderson Lucoqui trafen jeweils doppelt.
Die U23 von Hertha BSC gab die Verpflichtung des FCE-Talents Maris Schößler bekannt. Der 19-jährige zentrale Mittelfeldspieler hatte sechs Jahre in der Lausitzer Sportschule verbracht.
Schößler gehörte zuletzt zu den Leistungsträgern der U19 und erzielte in 28 Spielen 18 Torbeteiligungen.
Nach dem Jugendende wechselt er ablösefrei an die Spree, sehr zum Bedauern von Trainer Wollitz, der am Mittwoch sagte: „Ein sehr interessanter Spieler, den wir gerne behalten hätten. Leider gab es keine Einigung.“
Der DFB hat die erste Runde des DFB-Pokals terminiert: Energie Cottbus empfängt am Samstag, 22. August, den Bundesligisten FC Augsburg. Anstoß im LEAG Energie Stadion ist um 13 Uhr.
Nachbar VfB Krieschow startet einen Tag später gegen Mainz 05 (Anstoß 15:30 Uhr).
Am heutigen Tag versammelte sich Energies neue Mannschaft erstmals um 13 Uhr. Eine Stunde später begann die erste Trainingseinheit bei sengender Hitze.
Auf dem modernisierten Trainingsplatz an der Parzellenstraße fehlten die Topspieler Tolcay Cigerci (31) wegen anhaltender Fußprobleme sowie sein Bruder Tolga (34), wie von dessen Berater angekündigt. Kapitän Axel Borgmann (32) trainierte aufgrund von Schambeinproblemen reduziert.
Alle acht Neuzugänge standen auf dem Platz, darunter der von Hertha BSC erneut ausgeliehene Lukas Michelbrink (21), der bis Anfang Juni für die Nationalelf unterwegs war.
Die Pressekonferenz dauerte fast eine Stunde, mit zahlreichen Neuigkeiten.
Wollitz bestätigte zudem, dass Vereinsikone Daniel Ziebig (43) neuer Co-Trainer der Profis wird. Ursprünglich war er als U19-Trainer vorgesehen, eine Position, die nun wieder vakant ist.
Bei Leon Guwara (29) ist die Zukunft weiterhin offen. Bis Ende Januar war er Stammspieler, dann war eine Verletzungflaute.
Wollitz erklärte: „Er wird auf jeden Fall die Vorbereitung mitmachen, das ist mir wichtig. Ich hoffe, dass er gesund bleibt und wir uns einigen können, dass er nächste Saison bei uns spielt.“
Die Pressekonferenz begann pünktlich.
Trainer Pelle Wollitz (60) zeigte sich gut gelaunt und bestätigte den Transfer von Ryan Malone.
Kurz vor Trainingsstart wurde bekannt, dass Merveille Biankadi (31) keinen neuen Vertrag bei Energie erhält.
Wollitz sagte: „Die Entscheidung fiel uns nicht leicht, besonders mir persönlich. Merve ist ein großartiger Mensch und Teamplayer, der immer alles für die Mannschaft gegeben hat. Wir wünschen ihm nur das Beste.“
Der erfahrene Biankadi war im September nach einer Phase ohne Verein nach Cottbus zurückgekehrt und hatte sich nach einer Anlaufzeit zu einem wichtigen Spieler entwickelt (19 Ligaspiele, fünf Torbeteiligungen).
Herzlich willkommen in unserem neuen Energie-Cottbus-Blog! Hier gibt es ab sofort alle Infos rund um den Verein.
Los geht es mit dem Trainingsstart in die neue Saison am heutigen Mittwoch.