Perfekter Fußballnachmittag für Magdeburg! FCM demontiert den KSC eindrucksvoll
Magdeburg – Der 1. FC Magdeburg zeigte eine herausragende Vorstellung! Mit einer beeindruckenden Darbietung besiegten die Elbestädter den Karlsruher SC mit 6:1 (1:0) und haben allen Grund zum Feiern. Ein fulminanter Start in die zweite Halbzeit, in der binnen acht Minuten gleich drei Treffer fielen, entschied früh die Partie.
Zu Beginn wirkte der KSC noch etwas besser, doch schon bald übernahmen die Magdeburger das Kommando und wurden nach einem Elfmeter mit dem Führungstor belohnt.
Der Beginn der zweiten Hälfte sorgte für eine elektrisierende Stimmung in der Avnet-Arena. Innerhalb von nur acht Minuten markierte der FCM drei Tore und stellte somit früh die Weichen auf Sieg. Auch danach gaben die Magdeburger weiter Gas – die eingewechselten Spieler Simic und Nachwuchstalent Mergner konnten sich ebenfalls in die Torschützenliste eintragen.
Ein besseres Ergebnis hätten sich die Fans vor dem anstehenden Pokalduell gegen den Rekordmeister aus München kaum wünschen können. Nach dem Schlusspfiff hallte der Schlachtruf „Zieht den Bayern die Lederhosen aus“ lautstark durch die Kurve.
Trainer Petrik Sander vom FCM kommentierte: „Ich sehe das ähnlich. Es war ein sehr knappes Spiel, bei dem kleine Entscheidungen den Ausschlag geben. Abseits des Spielfelds möchte ich den KSC-Anhängern ein großes Lob aussprechen – Respekt und vielen Dank dafür. Auf dem Platz haben wir uns regelrecht in einen Rausch gespielt. Leon Mergner wird die nächsten drei Nächte wohl kaum schlafen, so etwas vergisst man nie. Ich bin wirklich beeindruckt, mir fehlen teilweise die Worte – das war Fußball vom Feinsten.“
KSC-Coach Maximilian Senft sagte: „Herzlichen Glückwunsch an Petrik und seine Mannschaft. Wir sind gut ins Spiel gestartet, hatten dann aber erneut ein Tor, das aberkannt wurde. Bis zum Elfmeter ließen wir wenig zu. Durch zwei Strafstöße haben wir Magdeburg eingeladen und beim 0:3 auf Offensive umgestellt, da wir uns nicht kampflos ergeben wollten. Das haben wir allerdings nicht erfolgreich umgesetzt. Sechs Gegentore sind enttäuschend, das müssen wir schnell verarbeiten. Magdeburg hat ja schon einmal gezeigt, wie man sich nach einem 1:6 zurückkämpft.“
Dann war Schluss! Die Magdeburger gewannen mit einem beeindruckenden 6:1 gegen den KSC.
90.+6. Minute: Was für ein denkwürdiger Fußballnachmittag für den 1. FC Magdeburg. Dieses Spiel bot den Fans alles, was sie sich erhofft hatten.
TOR FÜR DEN 1. FC MAGDEBURG!
Leon Mergner erzielte ein unfassbares Tor. Nach einer unzureichenden Kopfballabwehr der Karlsruher nahm der 20-Jährige außerhalb des Strafraums all seinen Mut zusammen und versenkte den Ball sehenswert volley im Netz.
90.+2. Minute: Mit diesem Selbstvertrauen reisen die Magdeburger voller Zuversicht nach München. Die Aufgabe bleibt herausfordernd, doch der Glaube an den Erfolg wächst nach einem solchen Sieg enorm.
90. Minute: Es werden sechs Minuten Nachspielzeit angezeigt.
88. Minute: Offensiv sind die Magdeburger jetzt kaum noch aktiv – was angesichts der Führung aber auch nicht nötig ist. Der KSC zeigt im Angriff zu wenig Kreativität, die FCM-Abwehr steht sicher.
85. Minute: Das Gegentor ist für den FCM lediglich ein Schönheitsfehler in einem ansonsten fast perfekten Auftritt.
TOR FÜR DEN KSC!
Fukuda wird auf der linken Seite freigespielt und legt klug auf Ofli zurück, der platziert unten rechts trifft und zum 1:5 verkürzt.
81. Minute: Die Unterstützung der KSC-Fans ist längst verstummt – diesmal liegt das jedoch an der schwachen Leistung der Mannschaft.
79. Minute: Das Spiel plätschert nun bis auf einen sehenswerten Freistoß von Michel vor sich hin.
77. Minute: Pech für Michel! Der Mittelfeldspieler schießt einen Freistoß aus circa 20 Metern rechts an der Mauer vorbei, trifft jedoch nur die Latte.
74. Minute: Magdeburg kontrolliert das Geschehen, ohne unnötig zu riskieren. Defensiv bleiben sie stabil und lassen nichts anbrennen.
72. Minute: Die nächste Offensivaktion der Gäste. Fukuda versucht es aus der Distanz, doch Reimann pariert den Schuss mühelos.
69. Minute: Ein Versuch des KSC: Egloff auf rechts findet etwas Platz und zieht knapp vor dem Strafraum ab. Der Ball geht nur knapp über den rechten Pfosten.
68. Minute: Die FCM-Fans können sich glücklich schätzen – ein Traumnachmittag, der Staunen in den Gesichtern aller hervorruft.
TOR FÜR DEN 1. FC MAGDEBURG!
Was für eine geniale Entscheidung von Trainer Petrik Sander: Roko Simic steht nach einem Steckpass von Müsel völlig frei vor dem KSC-Keeper und schließt unten rechts zum 5:0 ab. Möglicherweise war das sogar Simics erster Ballkontakt.
65. Minute: Große Anerkennung für Mateusz Zukowski, der zweifache Torschütze wird für Roko Simic ausgewechselt. Gleichzeitig kommt Herbert Bockhorn für Alexander Nollenberger ins Spiel.
63. Minute: Die Ereignisse zu Beginn der zweiten Halbzeit überschlugen sich förmlich. Das 4:0 setzte in diesem Spiel den entscheidenden Akzent.
TOR FÜR DEN 1. FC MAGDEBURG!
Ein großartiger Angriff der Magdeburger. Der KSC ist weit aufgerückt, und ein langer Pass schickt Iyoha auf die Reise. Im Strafraum setzt er einen Haken, um seinen Bewacher abzuschütteln, und schließt präzise unten rechts ab – das wird die endgültige Entscheidung sein.
58. Minute: Magdeburg hätte sich keinen besseren Start in die zweite Hälfte wünschen können. Zweifelhaft, ob der KSC nochmals ernsthaft kontern kann.
55. Minute: Für den FCM läuft alles nach Plan, der KSC muss nun aufpassen, dass dieser Nachmittag nicht völlig aus den Fugen gerät.
TOR FÜR DEN 1. FC MAGDEBURG!
Welch ein Auftakt zur zweiten Halbzeit! Nach einer Ecke von rechts ist MacNulty im Strafraum völlig frei und köpft zum 3:0 ein.
52. Minute: Eine schöne Geste der Gästefans: Auf einem Banner ist zu lesen: „Wichtiger als das Spiel ist das Leben, Hannes unvergessen!“ Die Magdeburger Kurve antwortet mit tosendem Applaus.
TOR FÜR DEN 1. FC MAGDEBURG!
Beim zweiten Versuch bleibt Zukowski eiskalt und trifft dieses Mal unten links. Obwohl Bernat die richtige Ecke ahnte, war der Schuss zu präzise.
Die Ecke wird jedoch nicht ausgeführt, da der VAR eingreift. Bergh Nadjombe soll in einer Szene von hinten in die Ferse getreten haben, weshalb der Schiedsrichter Strafstoß gibt.
48. Minute: Magdeburg setzt nach Wiederanpfiff gleich viel Druck, Nadjombe holt die erste Ecke im zweiten Durchgang heraus.
46. Minute: Ein schwerer Ballverlust der Karlsruher führt dazu, dass Atik Zukowski auf die Reise schicken kann. Der Abschluss des Polen misslingt jedoch völlig.
Das Spiel wird in der Avnet-Arena fortgesetzt.
Karlsruhe begann mutig, doch die Magdeburger fanden immer besser ins Spiel und übernahmen die Kontrolle. Das Sander-Team erspielte sich einige Chancen, doch es fehlte oft die letzte Präzision. Die Führung erzielten sie nach einem sicher verwandelten Strafstoß durch Zukowski. Offensiv kam vom KSC kaum Gefahr, sodass es mit 1:0 in die Pause ging.
45.+4. Minute: Ein direkter Freistoß von Atik landet in Bernats Händen. Anschließend ist Pause.
45.+2. Minute: Beide Fangruppen haben ihren Support pausiert, offenbar gibt es einen weiteren medizinischen Notfall im Stadion.
45. Minute: Vier Minuten Nachspielzeit werden in der ersten Halbzeit angezeigt. Beide Teams scheinen mit dem Ergebnis in die Kabine gehen zu wollen.
42. Minute: Die Führung gibt den Magdeburgern sichtlich Auftrieb. Sie kreieren weitere Chancen, doch die Abschlüsse von Atik und Hyryläinen sind zu unpräzise.
TOR FÜR DEN 1. FC MAGDEBURG!
Zukowski tritt an und versenkt den Ball kompromisslos im rechten Eck, während Bernat in die andere Richtung sprang.
Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld geht Hyryläinen im Strafraum zu Boden. Schiedsrichter Wagner zeigt sofort auf den Elfmeterpunkt.
34. Minute: Atik verliert den Ball im Umschaltmoment, wodurch der KSC eine Flanke in den Strafraum bringen kann. Eichner köpft, doch der Versuch ist ungefährlich, es gibt Einwurf.
32. Minute: Nach längerer Ballbesitzphase flankt Chávez von links in den Strafraum. Der Ball wird abgefälscht, geht knapp links am Tor vorbei. Die folgende Ecke bringt nichts ein.
29. Minute: Das Spiel verlagert sich zunehmend ins Mittelfeld. Offensiv kommt vom KSC kaum etwas, bei den Magdeburgern fehlt oft die Präzision.
26. Minute: Wieder über die linke Seite, dann eine tolle Seitenverlagerung auf Nollenberger. Der FCM-Spieler zieht zentral vor dem Strafraum ab, schießt aber deutlich drüber.
24. Minute: Der FCM kontrolliert nun das Spiel und lässt den Ball laufen. Über Atik versucht man, Überzahlsituationen zu kreieren oder Zukowski steil zu schicken – bislang ohne Erfolg.
21. Minute: Die erwähnte Ecke bringt keinen Erfolg. Schiedsrichter Wagner pfeift Offensivfoul, danach tauschen Atik und Bernat freundliche Worte aus.
20. Minute: Die Magdeburger sind besser im Spiel angekommen und trauen sich mehr zu. Zukowski holt eine Ecke heraus. Auch die Karlsruher Fans sind inzwischen im Gästeblock angekommen.
Mit einem bekannten Steckpass wird Zukowski auf die Reise geschickt, bleibt vor Bernat eiskalt. Allerdings wird das Tor aufgrund einer Abseitsposition aberkannt.
14. Minute: Die Elbestädter ziehen sich ins eigene Drittel zurück und versuchen dann, mit Umschaltspiel gefährlich zu werden. So auch über Chávez, der aber nicht den richtigen Moment für den Pass auf den gestarteten Zukowski findet und den Ball verliert.
11. Minute: Der KSC dominiert bisher das Spiel, Magdeburg kommt kaum aus der eigenen Hälfte heraus.
Nach einer gut getretenen Ecke von Wanitzek verlängert Eichinger per Kopf, trifft aber nicht ins Tor, da er im Abseits stand – Treffer zählt nicht.
8. Minute: Frühe gelbe Karte für Zukowski. Der Stürmer will an einen langen Ball, übersieht aber den herausstürmenden Bernat. Schiedsrichter Wagner zeigt nach kurzem Zögern Gelb.
7. Minute: Die Fans nehmen ihren Support wieder auf.
5. Minute: In der Magdeburger Kurve sind Sanitäter zu sehen, beide Fanlager haben den Support vorübergehend eingestellt.
3. Minute: Der KSC startet erwartungsgemäß mutig, die Mannschaft ist nach dem letzten Sieg selbstbewusst. Magdeburg muss sich erst noch ins Spiel finden.
Schiedsrichter Franz Wagner gibt den Ball frei. In der Avnet-Arena rollt das Spielgerät.
Die Stimmung in der Avnet-Arena ist bereits auf Hochtouren. Die magdeburger Anhänger peitschen ihr Team mit einer elektrisierenden Atmosphäre nach vorne.
Viele KSC-Fans sind noch nicht im Gästeblock eingetroffen. Auffällig sind Probleme mit dem Shuttlebus-Transport zum Stadion.
Bei einem Sieg gegen den Karlsruher SC könnten die FCM-Anhänger durchaus einen Blick auf die Tabelle werfen: Je nach Ergebnissen der Parallelspiele wäre man mit einem Dreier sogar punktgleich auf einem Relegationsplatz.
40 Minuten vor Anpfiff ist der Gästeblock fast leer, die KSC-Spieler werden beim Einlaufen vorwiegend von Pfiffen der Magdeburger empfangen. Ob die Fans im Stau stehen oder der späte Einlass geplant ist, bleibt offen.
KSC-Trainer Maximilian Senft bleibt seiner „never change a winning team“-Philosophie treu und nimmt im Vergleich zum 4:0-Erfolg gegen Darmstadt keine Änderungen vor.
Im Vergleich zum Elb-Clásico tauschen Pascal Ibold und Petrik Sander zwei Positionen. Alexander Nollenberger ist rechtzeitig fit und beginnt als Linksverteidiger. Herbert Bockhorn nimmt dafür auf der Bank Platz, Nadjombe startet auf der rechten Abwehrseite.
Zudem feiert Bayern-Leihgabe Felipe Chávez sein Startelfdebüt für den 1. FC Magdeburg. Der 19-Jährige ersetzt Kwarteng, der aufgrund einer leichten Verletzung ausfällt, im zentralen Mittelfeld.
Ansonsten bleibt die Aufstellung unverändert gegenüber dem Spiel gegen Dresden. Müller und MacNulty bilden die Innenverteidigung, davor komplettieren Müsel und Hyryläinen das Mittelfeld, und offensiv starten Zukowski, Atik und Iyoha.
Der Schiedsrichter der heutigen Partie ist Felix Wagner. Der 25-Jährige leitete in dieser Saison bereits das Pokalspiel des FCM gegen den Bahlinger SC, das 4:0 endete.
Wagner hat bislang elf Zweitligaspiele als Hauptschiedsrichter geleitet und dabei 60 Gelbe Karten verteilt – eine Statistik, die man gegen den KSC vielleicht aufbessern möchte.
Beim FCM hofft man, die Bilanz gegen den KSC zu verbessern. In der 2. Liga gelang bisher nur ein Sieg gegen Karlsruhe, daneben gab es drei Unentschieden und vier Niederlagen.
In der heimischen Avnet-Arena hat der 1. FC Magdeburg bislang noch keinen Sieg gegen den KSC errungen. Trainer Petrik Sander sieht darin jedoch keine Schwäche: „Wir haben schon viele Serien gegen den KSC gebrochen, deshalb glaube ich auch diesmal an einen Erfolg.“
Guten Morgen aus Magdeburg und herzlich willkommen zu unserem Liveticker zum Heimspiel des 1. FC Magdeburg gegen den Karlsruher SC.
Wir versorgen euch hier mit allen wichtigen Informationen rund um das Zweitliga-Duell.