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Tränenreicher Abschied beim HCE: „Ich werde es unglaublich vermissen“

Dresden – Zum allerletzten Mal ertönte der Name von Lukas Wucherpfennig beim Einlaufen vor 2704 begeisterten HCE-Anhängerinnen und -Anhängern. Zum letzten Mal betrat der Spieler des Dresdner Teams den gläsernen Boden der BallsportARENA. Zum letzten Mal durften die Zuschauer einen seiner Kempa-Tricks bejubeln. Doch die tiefsten Emotionen erlebte der 30-Jährige erst nach dem 37:34-Heimsieg am letzten Spieltag gegen den Dessau-Roßlauer HV.

„Den Tag über fühlte sich alles noch relativ normal an“, schilderte Wucherpfennig. „Im Auto kam mir dann der Gedanke: ‚Das ist jetzt also das letzte Spiel?‘ Anfangs konnte ich gut damit umgehen, aber als ich mit meiner Mutter sprach, wurde es plötzlich sehr emotional.“

Nach der offiziellen Verabschiedung nahm sich „Penny“ neben der Zeit für zahlreiche Autogramm- und Foto-Wünsche auch die Gelegenheit, um sich von seinen engsten Weggefährten herzlich zu verabschieden. Dabei blieb kein Auge trocken.

„Es ist verrückt, weil es sich so normal angefühlt hat, hier zu sein“, versuchte der 30-Jährige, der seit 2020 das Trikot der Tiger trägt, die Situation zu beschreiben: „Wir haben gemeinsam viel erlebt – von großartigen bis hin zu sehr schwierigen Saisons, inklusive der Corona-Saison. Solche Erfahrungen verbinden.“

Auch die gerade beendete Spielzeit machte den Linkshänder nach seinem letzten Einsatz im HCE-Dress sentimental.

„Wir hatten ein super Teamgefüge, alle waren unglaublich ehrlich zueinander. Es war eine tolle Saison und ich werde das sehr, sehr vermissen“, gestand der Rechtsaußen offen – auch in Bezug auf seine Zukunft: „Über meine weitere Handball-Karriere kann ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nichts sagen“, so der 30-Jährige.

Nicht aus Geheimniskrämerei, sondern weil es im Moment schlichtweg noch keine Neuigkeiten gibt.

Bevor es beruflich weitergeht, steht für Wucherpfennig jetzt erst einmal Erholung auf dem Plan. Am Sonntagmorgen startete sein Flieger in Richtung Ballermann.