HSV-Blog: Könnte Mario Vuskovic im Volksparkstadion ins Training zurückkehren?
Hamburg – Ein Auftakt, den man am liebsten vergessen möchte! Nach einer 0:2-Niederlage zum Saisonstart bei Borussia Dortmund kassierte der HSV im ersten Heimspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 eine deutliche 0:5-Pleite.
Die nächste Herausforderung wird nicht leichter: Am Sonntag um 15:30 Uhr treten die Rothosen bei RB Leipzig an.
In unserem HSV-Blog halten wir Euch über alle Neuigkeiten zum Team, mögliche Transferaktivitäten und weitere Ereignisse aus dem Volksparkstadion auf dem Laufenden.
Ein besonderer Tag, auf den Verein, Spieler und Fans seit Langem warten: Am 15. September darf Mario Vuskovic (24) nach seiner Dopingsperre endlich wieder mit der Mannschaft trainieren.
Fest steht bereits, dass der HSV an diesem Tag um 15 Uhr eine öffentliche Trainingseinheit abhält – die Fans wollen das Comeback des Kroaten auf dem Trainingsplatz unbedingt live miterleben.
Wo genau das Training stattfinden wird, ist hingegen noch offen. Laut übereinstimmenden Medienberichten erwägt der Klub, die Einheit im Volksparkstadion abhalten zu lassen, um der großen Zuschauerzahl gerecht zu werden. Die endgültige Entscheidung soll in den nächsten Tagen fallen.
Daniel Elfadli (29) erhält die Chance, Champions-League-Luft zu schnuppern: Er wird bis zum Saisonende auf Leihbasis an den amtierenden österreichischen Meister Linzer ASK ausgeliehen. Dort trifft der vielseitige Defensivspieler unter anderem auf Real Madrid und den FC Liverpool.
Sportdirektor Claus Costa (42) erklärte dazu: „Seine Perspektiven auf Einsatzzeiten bei uns haben sich aufgrund der starken Konkurrenz zuletzt verringert. Die Leihe zum LASK bietet ihm nun eine großartige Gelegenheit, die wir ihm nicht verbauen wollten. Wir sind überzeugt, dass Fadli mit seiner Flexibilität und seiner Persönlichkeit auch für seinen neuen Klub eine wertvolle Verstärkung sein wird.“
Elfadli hatte im Sommer 2024 vom 1. FC Magdeburg zum HSV gewechselt und war dort ein wichtiger Faktor beim Aufstieg. In der Bundesliga verlor er allerdings seinen Platz in der Startelf, weshalb der Verein ihm eine Veränderung nahelegte.
Das personelle Wechselkarussell dreht sich weiter: Emir Sahiti (27) verlässt den HSV und schließt sich dem Zweitligisten Hannover 96 an, wie beide Vereine am Transferabschluss-Tag bekanntgaben.
Sportdirektor Claus Costa (42) erläuterte: „Nach seiner Rückkehr von der Leihe in Israel führten wir offene und ehrliche Gespräche mit Emir. Dabei erkannten wir gemeinsam, dass seine Chancen auf regelmäßige Einsatzzeiten bei uns begrenzt sind.“
Der Spieler selbst sagte: „Meine Zeit beim HSV war wirklich großartig. Es war eine große Ehre, für diesen traditionsreichen Klub zu spielen. Ich bin stolz darauf, dass wir den Aufstieg in die Bundesliga gemeinsam geschafft haben und ich Teil dieser Mannschaft war.“
Seit Sommer 2024 bestritt der Kosovare 26 Pflichtspiele für die Rothosen, in denen er drei Tore erzielte und zwei vorbereitete. In der letzten Saison war er an Maccabi Tel Aviv ausgeliehen.
Wie sich in den letzten Stunden abzeichnete, wird Offensivspieler Rayan Philippe (25) für eine Saison an Bundesligaaufsteiger SC Paderborn 07 ausgeliehen.
Sportdirektor Claus Costa (42) kommentierte: „Durch unsere Kaderveränderungen hat sich seine Situation kurzfristig geändert. Er hat daher den Wunsch nach mehr Spielpraxis geäußert. Mit dem SC Paderborn wurde nun eine Lösung gefunden, die für alle Seiten passt.“
Der Franzose war im vergangenen Sommer vom VfL Braunschweig nach Hamburg gewechselt und erzielte in 33 Pflichtspielen fünf Treffer. Bereits am 7. Spieltag trifft Philippe mit seinem neuen Verein auf die Rothosen.
Auf dieses Ereignis warten alle HSV-Fans sehnsüchtig: Fábio Vieira (26) steht kurz vor einer Rückkehr zum Verein! Der Portugiese soll bereits in Hamburg sein und noch an diesem Sonntag seinen Medizincheck absolvieren, bevor er einen langfristigen Vertrag unterschreibt.
Nach monatelangen Verhandlungen wurde in den vergangenen Stunden der Durchbruch erzielt. Wie mehrere Medien berichten, überweisen die Rothosen eine Ablösesumme von rund neun Millionen Euro an den FC Arsenal. Die „Gunners“ hatten zu Beginn der Gespräche noch deutlich höhere Forderungen gestellt.
Vieira hatte in der letzten Saison als Leihspieler mit herausragenden Leistungen überzeugt und signalisiert, langfristig zum HSV wechseln zu wollen. Nun geht sein Wunsch in Erfüllung – sehr zur Freude der Fans.
Während die HSV-Anhänger auf die lang ersehnte Verpflichtung von Fábio Vieira warten, arbeiten die Verantwortlichen auch an weiteren Transfers. Nach Medienberichten sollen sich die Hanseaten mit zwei Rechtsverteidigern einig sein.
Die Wunschlösung ist Zakaria El Ouahdi vom KRC Genk. Der Marokkaner möchte wohl unbedingt nach Hamburg und soll sich bereits mit dem Klub verständigt haben. Problematisch sind jedoch noch die finanziellen Details zwischen den Vereinen.
Als Alternative hat der HSV offenbar Arthur (23) von Bayer 04 Leverkusen ins Visier genommen. Auch mit dem Brasilianer soll es bereits eine Einigung geben, offiziell bestätigt ist aber noch nichts.
Die Hoffnung bleibt bestehen: Bis Dienstag hat der HSV noch Zeit, den Wechsel von Fábio Vieira endgültig abzuschließen. Sportdirektor Claus Costa (42) reiste unter der Woche extra nach London, um den Portugiesen persönlich zu treffen.
Trainer Merlin Polzin (35) bezeichnete den Besuch in der Pressekonferenz am Dienstag als ein „riesiges Zeichen der Wertschätzung“. Es sei die Pflicht des Klubs, alle Hebel in Bewegung zu setzen, um den Transfer trotz der hohen Ablösesumme vom FC Arsenal zu realisieren.
„Fábio hat uns in der letzten Saison viele großartige Momente beschert. Er ist ein außergewöhnlicher Spieler und zudem ein Typ, der perfekt ins Team passt und etwas ganz Besonderes einbringt“, lobte der Coach.
HSV-Trainer Polzin zeigte sich gelassen, obwohl sein Vertrag beim Traditionsklub wenige Tage vor dem Bundesliga-Start noch nicht final geklärt ist.
„Es stellt sich immer die Frage, wie man Klarheit definiert. Ich denke, wir als Trainerteam wissen genau, was wir am Verein haben, und der Klub weiß, was er an uns hat“, sagte der 35-Jährige bei der Pressekonferenz vor dem Auftaktspiel in Dortmund.
Wichtig sei vor allem, dass offene und ehrliche Gespräche geführt werden, so Polzin weiter. Sein aktueller Vertrag läuft bis Sommer 2027.
Eine feste Frist für eine Entscheidung werde es nicht geben. Es werde alles besprochen, was für beide Seiten wichtig sei. „Niemand sollte sich Sorgen machen, dass wir oder der Verein nervös sind“, betonte er.
Das „Enfant terrible“ hat einen neuen Klub gefunden: Nach Medienberichten steht Jean-Luc Dompé (30) kurz vor einem Wechsel zum türkischen Erstligisten Konyaspor.
Der Franzose wurde Anfang August beim HSV aus sportlichen Gründen aussortiert. Dabei spielten wohl auch disziplinarische Probleme eine Rolle, die der Flügelspieler wiederholt gezeigt hatte.
Dompé war im Sommer 2022 nach Hamburg gekommen und bestritt für die Rothosen 113 Pflichtspiele, in denen er 18 Tore erzielte und 33 Treffer vorbereitete. Als wichtiger Leistungsträger war er Teil des lang ersehnten Aufstiegs im Jahr 2025.
In der ersten Begegnung der Saison sicherten sich die HSV-Frauen gegen den SC Freiburg ihren ersten Punkt.
Erst in der 73. Minute gelang Nikola Karczewska der Ausgleichstreffer. Für die 26-Jährige war es das Debüt im Pflichtspiel für die Hamburgerinnen. Das Spiel im Volksparkstadion endete mit einem 1:1-Unentschieden.
Ereignisreiche Tage für Warmed Omari (26): Der HSV-Innenverteidiger ist zum zweiten Mal Vater geworden. Am vergangenen Sonntag erblickte seine Tochter das Licht der Welt.
Zugleich muss er wegen einer Schulterverletzung kürzertreten, die nach dem Testspiel gegen OSC Lille mittels MRT diagnostiziert wurde.
Wie der Verein am Mittwoch mitteilte, wird Omari konservativ behandelt und steht den Rothosen vorerst nicht zur Verfügung. Er wird den Start in die Pflichtspielsaison verpassen.
Der erste Pokalgegner der HSV-Frauen steht fest: In der ersten Runde trifft das Bundesligateam auf den Zweitligisten SV Meppen.
Das ergab die Auslosung am Montag. Das Spiel ist für den Zeitraum vom 27. bis 28. September angesetzt, ein genauer Termin steht noch nicht fest.
Am Freitag gab der Verein offiziell bekannt, dass Eigengewächs Fabio Baldé zum französischen Erstligisten Racing Straßburg wechselt.
Innerhalb von sechs Jahren beim HSV entwickelte sich der 21-Jährige vom Nachwuchsspieler zum Profi. Der Transfer hatte sich über mehrere Wochen angedeutet. Laut Verein verlässt Baldé die Rothosen auf eigenen Wunsch, um sportlich den nächsten Schritt zu gehen.
Die Verantwortlichen verabschiedeten den Flügelspieler mit warmen Worten und zeigten Verständnis für seine Entscheidung. Sportdirektor Claus Costa erklärte: „Diese Chance wollten wir ihm nicht verwehren. Fabio hat sich persönlich bei mir bedankt – für die Freigabe und die vielen gemeinsamen Jahre. Das war ein sehr emotionaler Moment für uns beide.“
Baldé selbst äußerte sich ebenfalls dankbar gegenüber seinem „Heimatverein“: „Als Hamburger Junge träumt man davon, irgendwann im Volksparkstadion und für den HSV zu spielen. Ich bin stolz, diesen Traum erfüllt zu haben und danke allen, die mich auf diesem Weg unterstützt haben. Ich blicke auf eine sehr prägende und schöne Zeit zurück und werde dem HSV und Hamburg immer verbunden bleiben.“
Wie bereits vermutet, steht der Transfer von Fabio Baldé nach Frankreich kurz vor dem Abschluss. Nach übereinstimmenden Medienberichten steht der gebürtige Hamburger vor einem Wechsel zu Racing Straßburg.
Die Rothosen sollen eine Ablösesumme von sieben Millionen Euro plus Boni für ihr Eigengewächs erhalten – eine beachtliche Summe für einen Ergänzungsspieler.
Vor wenigen Tagen löschte Baldé alle HSV-Fotos auf Instagram – spätestens hier wurde deutlich, dass seine Zeit beim HSV bald endet.
In etwa einem Monat soll Mario Vuskovic, der wegen Dopings gesperrt war, wieder ins Training der Rothosen integriert werden. Vorab überraschte der Verein den 24-Jährigen.
„Wir haben ihm ein Trikot mit einer persönlichen Botschaft vom Trainerteam, Betreuerstab und Mannschaft in Form eines Videos geschickt. Das hat ihn sehr berührt und soll zeigen, dass er ein Teil unserer Mannschaft ist“, erklärte Cheftrainer Merlin Polzin.
Bis zu seiner Rückkehr in den Volkspark steht man außerdem im Kontakt mit Vuskovics Personal Trainer. „Am Ende der Woche hatten wir einen ausführlichen Videocall, um seine aktuelle Verfassung zu besprechen“, so Polzin weiter. „Es geht um die Anforderungen an seine Position als zentraler oder halber Innenverteidiger, die er in den nächsten vier Wochen fokussieren soll.“
Der Bruder von Abwehrchef Luca Vuskovic (19, Brighton & Hove Albion) wurde 2022 wegen Epo-Dopings für vier Jahre gesperrt. Er beteuert jedoch weiterhin seine Unschuld.
Fabio Baldé soll laut Informationen der BILD vor einem Wechsel in die französische Ligue 1 stehen. Momentan laufen Gespräche mit einem Verein aus der französischen Erstklassigkeit.
Obwohl Baldé eigentlich noch bis 2029 beim HSV unter Vertrag steht, kam er aufgrund verschiedener Verletzungen nie richtig zum Einsatz und fiel immer wieder aus – auch in diesem Sommer absolvierte er kein Testspiel wegen leichter Knieprobleme.
Der 21-Jährige hat nun auf Instagram alle Beiträge und Fotos vom HSV gelöscht. Ein möglicher Hinweis auf einen Abschied und Wechsel nach Frankreich? Sein letzter Post mit HSV-Bezug trägt die Überschrift: „The Last Dance. Danke für den unfassbaren Support.“
Zwar hatte er den Beitrag schon nach dem letzten Heimspiel der vergangenen Saison gegen den SC Freiburg (3:2) veröffentlicht – in dem Spiel stand Baldé 25 Minuten auf dem Platz und erzielte sein einziges Bundesliga-Tor. Trotzdem wirkt die Nachricht etwas vielsagend.
Im XXL-Testspiel gegen den französischen Champions-League-Teilnehmer OSC Lille zeigte der HSV am Samstag eine starke Leistung. Nach drei Spielabschnitten à 45 Minuten endete die Partie mit 2:2.
Die Tore für die Rothosen erzielten Rayan Philippe (97. Minute per direktem Freistoß) sowie Otto Stange (114. Minute per Elfmeter).
Besorgniserregend ist die Verletzung von Albert Grönbaek (25). Der Mittelfeldspieler zog sich eine Knieverletzung am linken Bein zu und musste von den Betreuern gestützt vom Platz gebracht werden.
Zum Testspiel im Volksparkstadion kamen 20.204 Zuschauer.
Bundesliga-Tabelle
Die Bedeutung der Bundesliga-Tabelle ist folgende: Der Tabellenführer am Saisonende wird Deutscher Meister. Die Plätze 17 und 18 bedeuten den Abstieg in die 2. Bundesliga. Der Drittletzte auf Rang 16 spielt in der Relegation um den Klassenerhalt gegen den Drittplatzierten der 2. Bundesliga.