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Blutige Kopfverletzung im Trainingslager: DHfK-Neuzugang fällt aus

Leipzig – Am Donnerstagabend kehrten die Handballer des SC DHfK Leipzig aus ihrem Trainingslager im tschechischen Zubří zurück. Nach einer intensiven Vorbereitungswoche zieht Cheftrainer Frank Carstens (54) überwiegend ein positives Fazit, muss jedoch kurz vor dem am Freitag startenden Cup in Aue einen schmerzhaften Rückschlag hinnehmen: Die Grün-Weißen müssen vorerst auf den Neuzugang Anadin Suljakovic (28) verzichten.

Der Torwart kollidierte während einer Trainingseinheit mit dem Kopf mit dem Pfosten, erlitt eine Platzwunde und musste vor Ort genäht werden, teilte der Verein mit.

"Der Ausfall von Anadin ist ein herber Verlust, doch die medizinische Betreuung vor Ort war wirklich vorbildlich", lobte Frank Carstens die Gastgeber. "Es schien, als hätte sich der gesamte Ort liebevoll um Anadin gekümmert."

Abgesehen davon zeigte sich der Trainer sportlich betrachtet äußerst zufrieden mit der vergangenen Woche. Im Rahmen des Trainingslagers bestritt das Team am Dienstagabend ein erfolgreiches Testspiel und gewann gegen den tschechischen Erstligisten HC ROBE Zubří deutlich mit 38:26.

"Bis auf Anadin blieben alle Spieler gesund, und auch Tomas Mrkva, der mit einer Verletzung angereist war, ist inzwischen wieder komplett ins Training eingestiegen", berichtete der DHfK-Coach.

"Insgesamt haben wir intensiv an unseren grundlegenden Spielzügen gearbeitet und konnten bis auf eine Komponente alle Schwerpunkte vorbereiten, mit denen wir in die Saison starten wollen", ergänzte Carstens. "Das hat sehr gut funktioniert und stimmt mich zuversichtlich."

Für die Leipziger geht die Saisonvorbereitung nun ohne Unterbrechung weiter. Am kommenden Wochenende nehmen die Grün-Weißen am Gü-Sport Hummel Cup in Aue teil.

Dort erwarten sie mit Begegnungen gegen Spitzenmannschaften wie die SG Flensburg-Handewitt weitere anspruchsvolle Prüfsteine auf dem Weg zur Wettkampftauglichkeit.

"Jetzt beginnt der Abschnitt der Vorbereitung, in dem wir noch härter gefordert werden", erklärte Frank Carstens.