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HSV-Blog: Steht der Torjäger vor dem Wechsel nach Wolfsburg?

Hamburg – Die Spielzeit ist beendet! Der HSV blickt auf eine insgesamt starke Saison zurück, die letztlich mit einem souveränen Verbleib in der Bundesliga endete.

Während einige Spieler nun die Vorbereitung auf die WM starten und andere die Sommerpause genießen, laufen hinter den Kulissen bereits die Planungen für die kommende Saison auf Hochtouren.

In unserem HSV-Blog erfahrt Ihr stets die neuesten Informationen zum Team, zu möglichen Transfers und allen weiteren Geschehnissen im Volksparkstadion.

Nach Medienberichten ist Stürmer Robert Glatzel beim VfL Wolfsburg ein begehrter Spieler. Die Verhandlungen sollen sich bereits in einem fortgeschrittenen Stadium befinden.

Dem Hamburger Abendblatt zufolge gilt der Wahl-Eimsbüttler als Wunschspieler des neuen VfL-Coaches Tobias Strobl. Auch der 32-Jährige sei einem Wechsel offenbar nicht abgeneigt.

Allerdings gibt es laut Abendblatt noch Unstimmigkeiten bei den Vertragsbedingungen, außerdem sind sich die Klubs hinsichtlich der Ablösesumme noch nicht einig.

Der Marktwert des Angreifers wird auf Transfermarkt.de mit rund 1,5 Millionen Euro angegeben.

Die HSV-Verantwortlichen scheinen in Sachen Kadergestaltung Fortschritte zu machen. Besonders ein Transfer zeichnet sich ab: Albert Grønbaek steht kurz vor einer festen Verpflichtung bei den Rothosen.

Nach Informationen des Hamburger Abendblatts konnte der Bundesligist die geforderte Ablöse für den Dänen vom französischen Klub Stade Rennes reduzieren – ursprünglich wurden zuletzt etwa 4,5 Millionen Euro genannt.

Zudem bemüht sich der HSV darum, den vom FC Arsenal ausgeliehenen Fabio Vieira langfristig zu binden. Der 26-Jährige hat bereits signalisiert, auch in Zukunft für den Hamburger Klub spielen zu wollen. Die Kaufoption in Höhe von 22 Millionen Euro ist für die Rothosen jedoch kaum realisierbar.

Berichten zufolge würden die Gunners den Linksfuß für eine Summe zwischen 10 und 15 Millionen Euro abgeben, während Hamburg eine Ablösesumme im einstelligen Millionenbereich anstrebt.

Herzlichen Glückwunsch! Der HSV hat die Marke von 150.000 Mitgliedern überschritten. Zur Feier dieses Meilensteins präsentiert der Verein unter anderem ein 1.870 Quadratmeter großes Banner im Hamburger Hafen, auf dem die Vornamen aller Mitglieder eingearbeitet sind.

Erst im Oktober 2023 knackte der Klub die Schwelle von 100.000 Mitgliedern – in weniger als drei Jahren kamen somit rund 50.000 weitere Mitglieder hinzu.

Vorstand Eric Huwer bezeichnete das als ein „Zeichen, das uns bewegt und bestätigt, was wir schon immer wussten: Die größte Stärke dieses Vereins sind seine Menschen.“

Kein Perspektivangebot in Hamburg: HSV-Talent Bilal Yalcinkaya (20) wechselt zum Drittligisten SC Verl, wie beide Vereine am Donnerstag bekanntgaben.

Der Offensivspieler absolvierte 45 Spiele für die zweite Mannschaft des HSV. Der U17-Weltmeister trainierte regelmäßig mit den Profis, kam jedoch nicht zum Einsatz – unter anderem aufgrund einer langwierigen Fußverletzung in der vergangenen Saison.

Sportdirektor Claus Costa betonte: „Bilal verfügt über ein besonderes Talent und hat sich über viele Jahre im Nachwuchs stetig weiterentwickelt.“ Der Wechsel biete dem Youngster nun die Chance, wertvolle Spielpraxis zu sammeln.

Yalcinkaya selbst sagte: „Der HSV ist für mich ein besonderer Verein, der immer einen wichtigen Platz in meinem Herzen haben wird. Ich bin dankbar für die vielen Jahre am Campus und für das Vertrauen sowie die Unterstützung, die ich erfahren durfte.“

Glückwunsch auch an Emir Sahiti (27), der vom HSV an Maccabi Tel Aviv ausgeliehen ist und mit dem israelischen Klub den nationalen Pokal gewann. Im Finale am Dienstag setzte sich Maccabi mit 2:1 gegen Hapoel Beer Sheva durch.

Sahiti wurde in der 75. Minute ausgewechselt und erhielt in einer hitzigen Schlussphase nach einer Rudelbildung noch die Rote Karte. Dennoch konnte er den Triumph feiern.

Ein Traum vieler Fans könnte bald wahr werden: Luka Vuskovic (19) könnte in der nächsten Saison doch für den HSV auflaufen!

Wie der Fußballjournalist Miguel Delaney von der britischen Zeitung „The Independent“ berichtet, soll der Kroate bei seinem Stammverein Tottenham Hotspur einen neuen Vertrag unterschreiben und danach erneut an Hamburg ausgeliehen werden.

Vuskovic betonte in der Vergangenheit immer wieder, dass es sein großer Wunsch sei, gemeinsam mit seinem Bruder Mario (24), dessen Dopingsperre im November endet, für den HSV zu spielen. Möglicherweise wird dieser Wunsch bald Realität.

Wie wird der HSV-Kader im kommenden Jahr aussehen? Diese Frage beschäftigt die Verantwortlichen des Vereins bereits seit dem Saisonende intensiv.

Ein erklärtes Ziel ist es, Fábio Vieira vom FC Arsenal fest zu verpflichten. Nach seiner einjährigen Leihe versuchen die Rothosen laut „Sky“-Transferexperte Florian Plettenberg aktuell alles, um den Portugiesen dauerhaft zu binden. Vieira sei offen für einen Verbleib, alles hänge von einer Einigung mit den „Gunners“ ab.

Ähnlich gestaltet sich die Situation bei Albert Grönbaek. Der HSV ist vom Dänen überzeugt und hat das Ziel, die Kaufoption in Höhe von fünf Millionen Euro zu reduzieren. Die Gespräche mit dessen Stammverein Stade Rennes sind in vollem Gange.

Am Sonntag verabschiedete sich Luka Vuskovic emotional vom HSV.

„Von dem Moment an, als ich in Hamburg angekommen bin, habe ich etwas Besonderes gespürt. Die Liebe, die Leidenschaft, die Unterstützung – ihr habt mir sofort das Gefühl gegeben, zu Hause zu sein. Dieses Trikot mit der Rückennummer 44 im Volksparkstadion zu tragen, war eine große Ehre, die ich nie vergessen werde“, schrieb der junge Spieler auf Instagram.

Er bedankte sich bei seinen Teamkollegen, allen Mitarbeitern und den Fans für deren Unterstützung und betonte, dass der HSV trotz seiner kurzen Zeit immer einen besonderen Platz in seinem Herzen behalten werde.

Wie der Verein am Freitag mitteilte, werden HSV und Saskia Breuer, Leiterin des Frauenfußballs, ab der kommenden Saison getrennte Wege gehen.

Ihr zum 30. Juni 2026 auslaufender Vertrag wird nicht verlängert, heißt es in der offiziellen Mitteilung. Nach einer umfassenden Analyse der abgelaufenen Saison und im Hinblick auf die Anforderungen der kommenden Spielzeit habe man sich gemeinsam mit der 43-Jährigen entschlossen, die Zusammenarbeit zu beenden.

Saskia Breuer kam im August 2024 zunächst als Koordinatorin für Frauenfußball zum HSV und übernahm später die Leitung des Bereichs. Während ihrer Amtszeit feierte die HSV-Frauenmannschaft bedeutende Erfolge, darunter den Aufstieg in die Bundesliga 2024/25 sowie den Klassenerhalt in der letzten Saison.

Ein Eigengewächs bleibt langfristig: Innenverteidiger Shafiq Nandja (19) hat seinen ersten Profivertrag beim HSV unterzeichnet, wie die Rothosen am Donnerstagabend bekanntgaben.

Sportdirektor Claus Costa lobte: „Shafiq hat sich diesen Schritt durch harte Arbeit und Disziplin mehr als verdient. Er zeigte im Training regelmäßig starke Leistungen und bestritt bereits seine ersten Bundesliga-Spiele. Die Vertragsverlängerung ist der nächste logische Schritt in seiner Entwicklung.“

Der Youngster selbst erklärte: „Als gebürtiger Hamburger, der viele Jahre im Nachwuchs des HSV verbracht hat, ist dieser Vertrag ein großer Traum, der wahr wird. Ich bin stolz, dieses Ziel erreicht zu haben, weiß aber auch, dass ich noch am Anfang stehe und weiter hart arbeiten muss, um mich langfristig in der Bundesliga zu etablieren.“

Das erste Puzzleteil für die kommende Saison ist auf dem Weg: Laut „Hamburger Abendblatt“ soll Kofi Amoako (21) am Donnerstag seinen medizinischen Check im Volksparkstadion absolvieren.

Wenn alles reibungslos läuft, wird der Transfer am Freitag nach Vertragsunterzeichnung offiziell verkündet. Die Rothosen verpflichten den defensiven Mittelfeldspieler dank einer Ausstiegsklausel für rund zwei Millionen Euro von Dynamo Dresden.

Ein wichtiger Pfeiler bleibt im Team: HSV-Torwart Daniel Heuer Fernandes (33) steht Medienberichten zufolge kurz vor einer Vertragsverlängerung.

Nachdem sein Vertrag aufgrund des Klassenerhalts automatisch bis 2027 verlängert wurde, soll der neue Kontrakt nun bis 2028 laufen. Es fehlt nur noch die Unterschrift des Schlussmanns.

Die „Hamburger Morgenpost“ berichtet, dass die Verlängerung unter anderem davon abhängig war, dass Heuer Fernandes als klare Nummer eins in die kommende Saison gehen kann. Dies wurde ihm von den Verantwortlichen zugesichert.

Mit seinem letzten Saisontor verhinderte Fabio Vieira (25) Bayer Leverkusen die Champions-League-Qualifikation. Für seinen Treffer wurde er von Fans und Mitspielern lautstark gefeiert. War das sein Abschied?

Der Leihspieler vom FC Arsenal kostet 22 Millionen Euro, was für den HSV schwer zu stemmen ist. Im Sommer wird sich zeigen, ob beide Seiten eine günstigere Lösung finden oder der Mittelfeldspieler den Klub verlässt.

Vieira fühlte sich in Hamburg offenbar wohl: „In dieser Saison war ich sehr glücklich hier. Ich spüre, dass mich die Fans wirklich lieben. Ob ich bleibe oder gehe – ich werde dem Klub immer dankbar sein. Sie haben alles für mich getan. Am wichtigsten war, dass der HSV die Klasse gehalten hat. Und ich war ein Teil davon, was mich sehr freut.“

Derzeit plant Vieira, zunächst mit seiner Familie in den Urlaub zu fahren und den Fußball hinter sich zu lassen. Danach möchte er mit Arsenal und seinen Beratern besprechen, was die beste Lösung für ihn ist.

Nach dem Unentschieden in Leverkusen zog „Sky“-Experte Dietmar Hamann ein positives Fazit zur HSV-Saison. Nach einem schwierigen Start hätten die Rothosen vieles richtig gemacht, so der frühere Profi.

„Das war über die ganze Saison eine wirklich gefestigte Mannschaft. Das haben sie heute erneut bewiesen. Polzin und seine Jungs haben als Aufsteiger tolle Arbeit geleistet“, lobte der 52-Jährige.

Schiedsrichter Tobias Stieler (44) wird das Spiel zwischen Leverkusen und HSV in der BayArena leiten.

Bayer Leverkusen hat unter Stieler eine beeindruckende Bilanz: Von 34 Spielen gewannen sie 27, verloren nur drei und spielten viermal unentschieden.

Der HSV hingegen hat erst vier Duelle unter der Leitung Stielers bestritten, mit einer ausgeglichenen Bilanz von einem Sieg, einem Unentschieden und zwei Niederlagen.

Fest steht, dass Luka Vuskovic den HSV verlassen wird. Sein Name bleibt jedoch präsent, denn sein Bruder Mario (24) wird ab September wieder ins Training der Rothosen einsteigen und ab November voraussichtlich wieder spielen.

„Ihm geht es gut. Er trainiert täglich, um so fit wie möglich zurückzukehren“, sagte Luka in einem vereinseigenen Interview. „Wenn wir gegeneinander spielen, merke ich, dass er besser in Form ist.“

Mario freue sich sehr auf seine Rückkehr: „Ich sehe, wie sehr er den Verein liebt und es genießt, hier zu spielen und zu trainieren. Das wird in der nächsten Saison großartig.“

Positive Nachrichten aus dem Volkspark: Miro Muheim (28) absolvierte nach seiner Syndesmoseverletzung am Mittwoch erstmals wieder das komplette Mannschaftstraining. Ein Einsatz gegen Leverkusen ist somit realistisch.

Nicolas Capaldo (27) pausierte aufgrund von Rückenproblemen. Die weitere Entwicklung wird in den kommenden Tagen beobachtet. Auch bei Robert Glatzel (32), der mit einer Wadenzerrung zu kämpfen hat, ist ein Einsatz am Sonntag fraglich.

Jean-Luc Dompé (30) konnte in dieser Saison beim HSV nur selten überzeugen. Abseits des Spielfelds sorgte der Franzose vor allem durch eine Alkoholfahrt im Januar für Schlagzeilen, die zu einer Suspendierung und einer Rekordstrafe führte.

Beim letzten Heimspiel der Saison fehlte Dompé im Kader. Trainer Merlin Polzin erklärte, der Spieler habe sich nicht fit genug gefühlt, um der Mannschaft zu helfen – eine Aussage mit viel Aussagekraft, die auch bei den Fans nicht unbemerkt blieb.

So schrieb ein Anhänger auf X, er freue sich schon, wenn Dompé Hamburg endlich verlässt. Der Spieler konterte jedoch selbst mit dem Kommentar „My contract is 2027“ und setzte einen Kussmund dazu.

Unabhängig davon bleibt Dompés Zukunft beim HSV ungewiss, da er die Erwartungen nicht erfüllte und immer wieder verletzungsbedingt ausfiel.

Der Abbruch der Leihe und der anschließende Wechsel zu FC Southampton entwickeln sich für Daniel Peretz (24) zum Volltreffer. Mit einer Serie von 20 Spielen ohne Niederlage erreichte das Team als Vierter die Play-offs zum Aufstieg in die Premier League.

Nach einem torlosen Hinspiel stand am Dienstag das Rückspiel gegen FC Middlesborough an, das von hoher Spannung geprägt war. Bereits nach fünf Minuten geriet Peretz ins Hintertreffen, doch sein Team erzielte kurz vor der Halbzeitpause den Ausgleich.

Trainer Tonda Eckert (33) sorgte zuvor beinahe für einen Eklat, als er während einer Diskussion mit dem Schiedsrichter fast handgreiflich gegenüber Middlesborough-Coach Kim Hellberg (38) wurde.

Erst in der Verlängerung fiel das entscheidende Tor, sodass Southampton ins Endspiel am 23. Mai im Wembley-Stadion einzog. Gegner ist Hull City, der ehemalige Klub von HSV-Trainer Tim Walter (50).

Die Vorbereitung für die kommende Saison läuft bereits, und der HSV sucht nach einer Alternative für Linksverteidiger Miro Muheim (28) – offenbar mit Erfolg.

Dem „Sky“-Reporter Dennis Bayer zufolge haben die Rothosen den 21-jährigen Hennes Behrens vom 1. FC Heidenheim ins Auge gefasst. Der gebürtige Frankfurter ist seit Januar von TSG 1899 Hoffenheim an Heidenheim ausgeliehen und zeigt dort starke Leistungen.

Neben Hamburg soll auch Aufsteiger FC Schalke 04 Interesse haben. Die von Hoffenheim geforderte Ablösesumme von fünf Millionen Euro erscheint den Knappen jedoch zu hoch.

Große Ehre für Nicolas Capaldo (27): Der HSV-Leistungsträger steht im vorläufigen argentinischen Kader für die Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada. Die 55-köpfige Liste veröffentlichte der Verband am Montag.

Bisher spielte Capaldo nur für die U23 Argentiniens (neun Einsätze). Sein Debüt in der A-Nationalmannschaft steht noch aus.

Ob er es in den endgültigen WM-Kader schafft und an der Seite von Lionel Messi (38) um den Titel verteidigen darf, wird sich zeigen.

Die Zukunft von William Mikelbrencis (22) bleibt weiterhin offen: Sein Vertrag beim HSV läuft im Sommer aus, eine Einigung über eine Verlängerung steht noch aus.

Wie das Portal „FussballTransfers.com“ berichtet, könnte der Außenverteidiger den Klub verlassen und dennoch in der Bundesliga bleiben. Sowohl Borussia Mönchengladbach als auch der FC Schalke 04 sollen Interesse zeigen.

Auch ein Wechsel ins Ausland ist denkbar, mit möglichen Destinationen wie FC Girona, Parma Calcio und einem französischen Erstligisten.

Einen unvergesslichen Tag erlebte HSV-Youngster Louis Lemke (16), der beim Heimsieg gegen Freiburg sein Profi-Debüt feierte – auch für den Verein ein besonderer Moment.

Mit nur 16 Jahren und 214 Tagen ist er der jüngste jemals eingesetzte Profi in der HSV-Geschichte und löste damit Omar Megeed ab, der bei seinem Debüt 16 Jahre und 359 Tage alt war.

Außerdem gab auch Shafiq Nandja (19) sein Profidebüt.

Erfahrener Schiedsrichter Felix Zwayer (44) leitet die Partie zwischen HSV und Freiburg.

Die Rothosen bestritten bisher 32 Spiele mit dem Berliner als Unparteiischen, mit einer positiven Bilanz von 14 Siegen, sieben Unentschieden und elf Niederlagen.

Der SC Freiburg spielte bislang 31 Mal unter Zwayers Leitung, mit einer leicht negativen Bilanz von elf Siegen, acht Unentschieden und zwölf Niederlagen.

Ab Sommer wird der HSV und Nachwuchsspieler Moritz Reimers (19) getrennte Wege gehen. Der Flügelstürmer wechselt zu Holstein Kiel und Ex-HSV-Trainer Tim Walter, wie der Zweitligist am Freitag bekanntgab. Der Vertrag läuft bis Sommer 2030.

Sport-Geschäftsführer Olaf Rebbe lobte: „Moritz zeigte im Nachwuchs des HSV durchgängig überdurchschnittliche Leistungen und beeindruckte in seiner ersten Herren-Saison in der Regionalliga mit auffälliger Spielweise und großem Entwicklungspotenzial.“

Reimers kam 2021 zum HSV-Nachwuchs und absolvierte in der Regionalliga bisher 17 Spiele (zwei Tore, acht Vorlagen). Zudem spielte er sechsmal für die deutsche U19-Nationalmannschaft.

Reimers sagte: „Die Gespräche mit Holstein Kiel waren von Beginn an sehr positiv. Der Klub verfolgt einen klaren Plan, steht für mutigen Fußball und die Förderung junger Spieler. Ich freue mich riesig auf die neue Herausforderung und darauf, bald im Holstein-Trikot aufzulaufen.“

Großer Jubel herrscht bei der U17 des HSV! Das Team von Trainer Tim Reddersen erreichte das Finale des Hamburger Pokals.

Im Halbfinale besiegten die jungen Rothosen am Mittwochabend den Stadtrivalen FC St. Pauli mit 1:0, das entscheidende Tor erzielte Hüseyin Berk Cakallioglu.

Am 7. Juni wartet im Finale der USC Paloma.

Nach dem gesicherten Klassenerhalt plant der HSV bereits für die neue Saison und hat dabei einen dänischen Mittelfeldspieler ins Visier genommen.

Dem „Hamburger Abendblatt“ zufolge beschäftigt sich der Klub mit Silas Andersen (21) vom schwedischen Pokalsieger BK Häcken. Der Vertrag des 1,90 m großen Spielers läuft bis 2029, die Ablöse dürfte mehrere Millionen Euro betragen.

Auch weitere Klubs zeigen Interesse – unter anderem soll der 1. FC Köln bereits im Winter erste Schritte unternommen haben.

Die Vorbereitung auf das letzte Heimspiel gegen Freiburg hat begonnen, doch nicht alle Profis standen am Mittwoch auf dem Platz.

Otto Stange (19) fehlte aufgrund einer Erkältung, Jordan Torunarigha (28) trainierte nach einem Zusammenprall im Spiel gegen Frankfurt im Kraftraum. Coach Merlin Polzin kündigte jedoch an, dass er am Donnerstag wieder mit der Mannschaft trainieren soll.

Gute Nachrichten gibt es von Miro Muheim: Nach einer ursprünglich befürchteten Saisonpause kann der Schweizer mittlerweile wieder individuell trainieren und könnte am Sonntag gegen Leverkusen zum Einsatz kommen oder zumindest am letzten Spieltag dabei sein.

Luka Vuskovic hat mit seinen starken Leistungen das Interesse des HSV geweckt. Allerdings liegen die Rechte bei Tottenham Hotspur.

Die Londoner kämpfen derzeit gegen den Abstieg, wollen den Kroaten bei Klassenerhalt aber unbedingt halten. Um ihn zu überzeugen, war laut „The Sun“ sogar Sportdirektor Johan Lange zuletzt in Hamburg und bot ihm offenbar eine deutliche Gehaltserhöhung an.

Ob die Spurs Vuskovic tatsächlich halten können, ist jedoch fraglich, da neben dem HSV auch viele Top-Klubs ihr Interesse angemeldet haben.

HSV-Sportdirektor Claus Costa reiste am Montag nach Dänemark, um das Spiel zwischen FC Midtjylland und Viborg FF (3:3) zu beobachten, wie der dänische Sportjournalist Mathias Hauge Jacobsen auf X berichtete.

Demnach beobachtete Costa besonders den Viborg-Profi Thomas Jörgensen (20), der laut Jacobsen perfekt zum HSV passen würde.

Der zentrale Mittelfeldspieler hat sich mit starken Leistungen in die Notizbücher zahlreicher Vereine gespielt. Neben dem HSV interessiert sich auch die TSG Hoffenheim für ihn. Jörgensens Vertrag läuft bis Sommer 2028, sein Marktwert wird auf rund vier Millionen Euro geschätzt.

Ein Rückschlag für Alexander Rössing-Lelesiit (19): Nach seiner Syndesmose-Verletzung erlitt der Norweger eine erneute Sprunggelenksverletzung und muss operiert werden, teilte der HSV am Dienstag mit.

Er hatte sich Anfang des Jahres bei einem Derby gegen den FC St. Pauli verletzt und war seitdem ausgefallen. Vor kurzem kehrte er ins Mannschaftstraining zurück und stand kurz vor seinem Comeback, bis es zum erneuten Rückschlag kam.

Der HSV kann nun endgültig für eine weitere Bundesliga-Saison planen. Im Fokus steht auch die Suche nach einem neuen Stürmer.

Sky berichtet, dass die Verantwortlichen ein Auge auf Noel Futkeu (23) von Greuther Fürth geworfen haben. Der Angreifer erzielte in dieser Saison bereits 17 Tore und führt gemeinsam mit Mateusz Zukowski von Magdeburg die Torschützenliste der 2. Liga an.

Futkeu wird Fürth nach der Saison definitiv verlassen. Eintracht Frankfurt hat eine Rückkaufoption in Höhe von 1,3 Millionen Euro gezogen und möchte den Stürmer gewinnbringend verkaufen. Bei einem Marktwert von rund fünf Millionen Euro dürfte dies kein großes Problem sein.

Erfahrener Schiedsrichter Deniz Aytekin (47) wird das Traditionsduell zwischen Eintracht Frankfurt und dem HSV leiten.

Die Bilanz mit Aytekin ist für Frankfurt negativ: Von 38 Spielen gab es 13 Siege, sechs Unentschieden und 19 Niederlagen.

Für Hamburg sieht es noch schlechter aus: Von 34 Partien wurden lediglich acht gewonnen, neun endeten unentschieden, 17 wurden verloren.

Schocknachricht für die HSV-Frauen: Nach der 0:1-Niederlage gegen den 1. FC Union Berlin brach Abwehrspielerin Magou Doucoure (25) am Freitag noch auf dem Platz zusammen.

Die Spielerin wurde medizinisch versorgt und ins Universitätsklinikum Eppendorf gebracht.

Über X gab der Verein inzwischen Entwarnung: Beim Verlassen des Stadions sei Doucoure im Krankenwagen bereits ansprechbar und stabil gewesen.

Bundesliga-Tabelle

Die Tabelle der 1. Bundesliga hat folgende Bedeutung: Der Klub, der am Saisonende den ersten Platz belegt, wird Deutscher Meister. Die Mannschaften auf den Plätzen 17 und 18 steigen in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (Platz 16) muss in der Relegation um den Klassenerhalt kämpfen und trifft dabei auf den Drittplatzierten der 2. Bundesliga.