zurück

Toni Kroos geht in den Angriff: Dieser Klub erhält Kritik für "merkwürdige Kommunikation"

Köln – Die Bundesliga ist wieder da – und damit auch die Meinungen zahlreicher Fachleute! Für Toni Kroos (36) hat einer der 18 Vereine in diesem Sommer eine „merkwürdige“ Vorgehensweise an den Tag gelegt.

Seine Einschätzung hat großes Gewicht! Der ehemalige Nationalspieler äußert sich diesmal ungewohnt kritisch gegenüber seinem früheren Club. Nicht der Rekordmeister Bayern München steht im Fokus, sondern Bayer 04 Leverkusen.

In seinem Podcast „Einfach mal Luppen“ zusammen mit seinem Bruder Felix (35) macht Kroos deutlich, dass er das aktuelle Sommer-Transferfenster der Werkself genau unter die Lupe genommen hat.

„Ich fand das Transferfenster von Leverkusen schon etwas seltsam, muss ich sagen. Auch die Kommunikation war irgendwie merkwürdig“, so der ehemalige Leverkusener in seiner Kritik an der Vorgehensweise auf dem Spielermarkt.

Besonders die Art und Weise, wie mit Robert Andrich (31) umgegangen wurde, bereitet dem Mittelfeldstar Sorgen.

Unter Neu-Trainer Carles Martinez (42) hatte Andrich eigentlich kaum Chancen auf regelmäßige Einsätze und wurde phasenweise sogar quasi aussortiert.

„Man degradiert Rob Andrich komplett, verkauft aber gleichzeitig zwei Spieler auf seiner Position. Das verstehe ich nicht … Es wirkt einfach merkwürdig“, moniert Kroos.

Tatsächlich hat Bayer 04 mit Exequiel Palacios (27) bislang nur einen der defensiven Mittelfeldspieler abgegeben – für 22 Millionen Euro zum englischen Aufsteiger Ipswich Town.

Inzwischen hat Coach Martinez in der Andrich-Frage einen Rückzieher gemacht und erklärt, seine früheren harschen Worte („Ich rede nicht mit ihm“, Anm. d. Red.) seien auf mangelnde Kommunikation zurückzuführen.

Dass es in letzter Zeit immer wieder zu Wechseln an der Seitenlinie bei Bayer gekommen ist, stimmt den ehemaligen Spieler Kroos ebenfalls nachdenklich.

„Für mich stand Leverkusen immer für Konstanz und eine gewisse Gelassenheit. Dieses ruhige, kluge Entscheidungsverhalten scheint im vergangenen Jahr etwas verloren gegangen zu sein. Das empfinde ich nicht als eine positive Entwicklung.“