Goldmedaille für Liebscher-Lucz bei Hitzetemperaturen? „37 Grad sollen erwartet werden“
Montemor-o-Velho (Portugal) – „Es ist ziemlich heiß“, scherzt Tom Liebscher-Lucz (32). Während der Deutsche Kanu-Verband verschiedene Vorsichtsmaßnahmen getroffen hat, betrachtet der Dresdner die hohen Temperaturen nicht als Hindernis für die heute beginnende EM (Vorlauf um 10:40 Uhr) im portugiesischen Montemor-o-Velho...
„Man sagt, dass bis zu 37 Grad erwartet werden“, erzählt der 32-Jährige, der in der Nähe von Porto lebt. „Damit komme ich gut zurecht. Bereits bei den Olympischen Spielen in Tokio konnte ich mich auf solche Temperaturen einstellen.“
Damals sicherte sich sein Viererteam die Goldmedaille. Nach einer einjährigen Pause sind die Olympiasieger von 2021 und 2024 diese Saison wieder vereint im Flaggschiff. Das Ziel bei der EM formuliert Tom klar: „Wir wollen eine Medaille gewinnen. Als bloße Zuschauer reisen wir nicht an.“
Obwohl dies klar ist, erwähnt Liebscher-Lucz das Wort Gold nicht. Der Grund: Er rechnet mit starker Konkurrenz durch die Ungarn, Spanier und die heimischen Favoriten.
Am Samstag gegen 11 Uhr wird sich zeigen, ob er mit der bewährten Goldbesetzung (Max Rendschmidt, Max Lemke und Jacob Schopf) die Spitze im Boot behaupten kann.
Die Hitze könnte Einfluss auf das Rennen haben. Dennoch ist das Team bestens vorbereitet – mit Kühlwesten, spezieller UV-Schutzkleidung und eigenen Kühlbecken.
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„Wir hoffen, dass es nicht ganz so extrem wird, wie angekündigt“, sagt Bundestrainer Arndt Hanisch (56). Der Veranstalter informierte ihn im Vorfeld, dass „es außergewöhnlich heiß“ werden soll. „Trotzdem können wir nichts daran ändern, wir akzeptieren die Bedingungen und werden uns darauf einstellen.“