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Mitten im Geschehen statt nur Zuschauer! Dynamos Raschl möchte die Fan-Power endlich auf dem Spielfeld spüren

Dresden – Unscheinbar und zunächst kaum beachtet verlief der Beginn von Tobias Raschl (26) bei Dynamo Dresden. Gleich zu Beginn wurde er durch eine Verletzung am Fuß ausgebremst. Obwohl er beim Österreich-Trainingslager dabei war, blieb sein Einsatz auf dem Platz noch aus. Nun ist er wieder fit und demonstriert, weshalb ihn die Verantwortlichen für das zentrale Mittelfeld verpflichtet haben.

„Der Start war wirklich schwierig, ich habe leider die komplette Vorbereitung verpasst. Trotzdem habe ich vom ersten Tag an das volle Vertrauen vom Team gespürt. Danach ging es nur noch darum, wieder fit zu werden und Spielminuten zu sammeln. Der Trainer hat mir diese gegeben. Jetzt fühle ich mich bereit, um die vollen 90 Minuten durchzuspielen“, erklärt der 26-Jährige, für den Dynamo nach Stationen in Fürth, Kaiserslautern und Münster bereits die vierte Zweitliga-Station bedeutet.

Bisher wurde er viermal eingewechselt, in Osnabrück stand er zum ersten Mal in der Startelf – und scheint sich auf der Position des defensiven Mittelfeldspielers zu etablieren. Am Sonntag steht nun der Elbklassiker gegen Magdeburg an.

Erstmals könnte Raschl dabei vor heimischem Publikum von Beginn an spielen – worauf er sich sehr freut: „Ja, total. Ich hatte zuvor leider nie die Gelegenheit hier zu spielen, war meist verhindert, verletzt oder krank. Die Spiele, die ich bisher von der Tribüne oder Bank aus miterlebt habe, waren einfach fantastisch.“

Die Fans unterstützen ihre Mannschaft bedingungslos. Raschl ist davon beeindruckt: „Ich kenne ja auch Lautern, aber Dresden ist schon etwas ganz Besonderes. Man merkt das deutlich, wenn man mit den Spielern spricht: Wo ist es am unangenehmsten, wo am lautesten? Ich glaube, Dresden zählt definitiv zu den Top-Standorten in der 2. Bundesliga.“

Der Dynamo-Fanblock hat den Spielern mit einem Banner in Osnabrück noch einmal verdeutlicht, wie wichtig die Partie gegen Magdeburg ist.

Doch es geht nicht nur um Prestige, sondern vor allem um wertvolle drei Punkte. Dafür muss Dynamo das verloren gegangene Momentum und das bisher fehlende Glück in den Spielen zurückerobern.

Wie das gelingen soll? Raschl sagt: „Wir dürfen keine Angst haben und nicht denken, wir hätten etwas zu verlieren. Wenn man sich davon leiten lässt, läuft es schief.“

Eine klare Ansage von dem Spieler, der anfangs eher im Hintergrund stand.

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2. Bundesliga – Tabelle

Die Tabelle der 2. Bundesliga hat folgende Bedeutung: Am Saisonende ist der Erstplatzierte Meister der 2. Liga und steigt in die Bundesliga auf – ebenso wie der Zweitplatzierte. Der Drittplatzierte muss in die Relegation gegen den Drittletzten der Bundesliga, um den Aufstieg oder Verbleib in der höchsten deutschen Spielklasse zu klären.