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Dynamo-Neuzugang erfüllt sich seinen Kindheitstraum, empfindet jedoch „gemischte Gefühle“

Dresden – Stell dir vor, du bist 19 Jahre alt, hast bisher noch kein einziges Profispiel bestritten und wirst plötzlich überraschend in die Startelf berufen – bei fast 30.000 Zuschauern musst du dann auf dem Platz überzeugen. Genau so erging es Till Neininger beim 1:2 gegen Hertha BSC. Der von VfL Wolfsburg ausgeliehene Spieler von Dynamo war zunächst überwältigt von der Situation.

„Es sind unglaublich viele Emotionen im Spiel. Ich bin total aufgewühlt, weil ich heute zum ersten Mal in dieser Saison und vor so einem großen Publikum auf dem Platz stand. Trotzdem konnte ich den Moment größtenteils genießen“, schilderte Neininger nach seinem Debüt als Profi und für Dynamo.

Während er sich das Trikot hochzog und sich wohl auch die Tränen aus den Augen wischte, rückte der gebürtige Münchner für den erkrankten Thomas Keller (27) in die Anfangsformation. Anfangs war er nervös, fand aber schnell zu seiner Form und überzeugte mit guten Aktionen.

„Der Einsatz kam ziemlich plötzlich, ehrlich gesagt“, erklärte Neininger. „Die ganze Woche über hatte ich nicht damit gerechnet. Mein Ziel war es, Schritt für Schritt Fortschritte zu machen und mich für den Kader zu empfehlen. Plötzlich in der Startelf zu stehen, war auf jeden Fall überwältigend. Ein Kindheitstraum ist damit wahr geworden. Dennoch empfinde ich gemischte Gefühle.“

Die Niederlage bei seinem Debüt trübte natürlich die Stimmung, doch Neininger ist überzeugt, dass mit ihm in der Mannschaft bald auch wieder Erfolge gefeiert werden können.

Dass Trainer Thomas Stamm (43) Vertrauen in ihn setzt, hat er nun selbst erfahren. „Er hat mir gesagt, ich soll diese Erfahrung mitnehmen, mutig bleiben und genau das zeigen, was ich auch im Training zeige. Ich muss beweisen, warum Dresden mich geholt hat. Das habe ich versucht umzusetzen: ruhig zu bleiben und souverän aufzutreten“, berichtete er.

„Leider kassieren wir dann so spät noch ein dummes Gegentor. Deshalb bin ich natürlich am Ende enttäuscht“, so der junge Spieler weiter.

Die Hertha agierte dabei allerdings wie eine Spitzenmannschaft – nicht ohne Grund steht sie derzeit an der Tabellenspitze. „Das ist klar. Wenn ein Team bislang jedes Spiel gewinnt, hat das seinen Grund. Das konnte man heute deutlich sehen“, ist sich der 19-Jährige bewusst und weiß, woran er noch arbeiten muss.

Seine ersten Erfahrungen auf diesem Niveau hat er jedenfalls jetzt gesammelt.

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Tabelle der 2. Bundesliga

Die 2. Bundesliga-Tabelle zeigt Folgendes: Wer am Saisonende den 1. Platz belegt, wird Meister und steigt in die 1. Bundesliga auf. Dasselbe gilt für den 2. Rang. Der Drittplatzierte spielt in der Relegation gegen den Drittletzten der Bundesliga um den Aufstieg beziehungsweise den Verbleib in der höchsten deutschen Spielklasse.