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Große Trauer beim CFC: Meisterspieler Peter Müller im Alter von 79 Jahren verstorben

Chemnitz – Der Chemnitzer FC trauert um Peter Müller, der im Alter von 79 Jahren von uns gegangen ist. Der gebürtige Vogtländer errang 1967 mit dem damaligen FC Karl-Marx-Stadt die Meisterschaft und blieb dem Verein sein Leben lang verbunden. Insgesamt war Müller 48 Jahre lang hauptamtlich für den Traditionsklub tätig.

1963 wechselte Müller als Spieler von der BSG Wismut Auerbach an die Kinder- und Jugendsportschule (KJS) in Karl-Marx-Stadt und machte dort eine rasante Entwicklung durch. Er schaffte den Sprung in die DDR-Juniorenauswahl, mit der er 1965 die inoffizielle Junioren-Europameisterschaft in der Bundesrepublik Deutschland gewann.

Nach diesem Erfolg holte ihn der damalige Trainer des FCK, Horst Scherbaum, in die erste Mannschaft. Bereits in seinem zweiten Jahr als Erwachsener feierte der ehrgeizige Verteidiger mit seiner Mannschaft den sensationellen Gewinn der DDR-Meisterschaft.

Der am 3. Oktober 1946 im vogtländischen Auerbach geborene Peter Müller absolvierte insgesamt 343 Partien für den FC Karl-Marx-Stadt, davon 268 Einsätze in der DDR-Oberliga. Im Februar 1980 beendete er seine aktive Karriere als Spieler.

Im Anschluss übernahm Müller die Position des Mannschaftsleiters und später die Leitung der Geschäftsstelle des CFC. Nach 48 Jahren im Hauptberuf verabschiedete er sich mit 65 Jahren in den Ruhestand.

Seine Verbindung zum Herzensverein blieb jedoch stets bestehen. Regelmäßig besuchte er die Heimspiele des CFC, nahm auf der Tribüne Platz und tauschte sich mit ehemaligen Mitspielern und langjährigen Weggefährten wie Frank Sorge, Manfred Lienemann, Christoph Franke und Manfred Kupferschmied aus.

Nun wird sein Platz auf der Tribüne im Stadion an der Gellertstraße für immer leer bleiben.