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Stamms Punkte-Strategie: So soll Dynamo den Klassenerhalt schaffen

Dresden – Mit seinem Wagen vorgefahren, eine Ehrenrunde auf dem Parkplatz gedreht, das Fenster heruntergekurbelt und stolz seinen mittlerweile legendären Fischerhut präsentiert, der nun auch in Dynamo-Farben erhältlich ist. Trainer Thomas Stamm (43) ist wieder in Dresden zurück, gut erholt und bestens gelaunt. Am Donnerstag startet die Vorbereitung.

Der Schweizer hat sechs Wochen Zeit, um seine Mannschaft auf ein höheres Leistungsniveau zu bringen. Denn für ihn soll es nicht nur darum gehen, den Abstieg zu vermeiden. Stamm strebt eine entspanntere Saison an.

Damit steht er nicht alleine da. Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass die Saison 2016/17 als Maßstab dient. Damals erreichte die Mannschaft mit 50 Punkten den fünften Rang in der 2. Liga – 14 Zähler vor dem Relegationsplatz 16 und 16 Punkte hinter dem Relegationsplatz drei. Eine vergleichsweise ruhige Saison.

In den anderen Jahren drehte sich meist alles entweder um den Klassenerhalt in Liga zwei oder den Aufstieg in die erste Liga – und das häufig bis zum letzten Spieltag. Nun soll es eine solide und ruhigere Spielzeit werden.

Stamm hat dazu eine klare Rechnung aufgestellt: „Mein nächstes Ziel ist es, in jeder Halbserie mindestens 20 Punkte zu sammeln. Wenn es etwas mehr werden, umso besser. Vielleicht 25 Punkte in der Hinrunde und rund 22 in der Rückrunde. So kommt man auf mindestens 40 Punkte, was normalerweise eine entspannte Zweitliga-Saison bedeutet.“

Um das zu erreichen, muss Dynamo von Anfang an konkurrenzfähig auftreten – idealerweise schon ab dem Trainingsstart am Donnerstag. Das war im Vorjahr nicht durchgängig der Fall.

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Bislang haben sich vier Neuzugänge angekündigt: Brooklyn Ezeh (24), Nicolai Rapp (29), Kaan Inanoglu (20) und Simon Straudi (27). Alle stammen vom deutschen Transfermarkt – aus den Vereinen Hannover, Karlsruhe, Frankfurt und Cottbus.

Den heimischen Markt hat die SGD weiterhin genau im Blick, auch wenn mit Vladimir Lucic von Roter Stern Belgrad ein serbischer Spieler zunehmend ins Visier gerät.

„Ich glaube, du bist auf dem heimischen Markt immer im Vorteil, weil du mehr Spiele sehen kannst und leichter Kontakte knüpfst, die dir beim Scouting helfen“, erklärt Stamm.

„Auch in der dritten Liga gibt es viele interessante Talente mit Potenzial. Ebenso in der zweiten Liga – gerade wenn du zuletzt mit einer überzeugenden Rückrunde gezeigt hast, dass du den Hut aufhast.“

Man darf also gespannt sein, welche Verstärkungen Dynamo in naher Zukunft noch präsentieren wird – sei es aus dem In- oder Ausland.