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Systemumstellung vor dem Rhein-Main-Derby? Eintracht-Trainer Hütter äußert sich deutlich

Von Maximilian Wendl

Frankfurt am Main – Trotz sieben Gegentoren in zwei Bundesliga-Partien sieht Adi Hütter (56), der Coach von Eintracht Frankfurt, keinen Anlass, die defensive Taktik zu verändern.

„Das hat nichts mit dem System zu tun“, betonte der 56-Jährige vor dem Auswärtsspiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky) beim Nachbarn FSV Mainz 05. „Ich muss einfach die Zweikämpfe annehmen und den Ball klären.“

Genau das habe seine Mannschaft nach der 1:0-Führung zur Halbzeit gegen den FC Augsburg zuletzt vernachlässigt und am Ende mit 1:4 verloren.

Die beiden Stadien liegen Luftlinie nur knapp über 30 Kilometer auseinander. In der Tabelle hingegen sind die Vereine derzeit deutlich voneinander getrennt.

Während die Eintracht noch ohne Sieg dasteht, hat Mainz noch kein Gegentor kassiert und zuletzt einen 5:0-Erfolg beim Hamburger SV gefeiert.

Hütter, der in der Sommerpause nach Frankfurt zurückgekehrt ist, appelliert an Geduld und verweist auf den laufenden Entwicklungsprozess seiner Mannschaft. „Die Mannschaft braucht mich als Unterstützung, deshalb bin ich der Trainer“, erklärte der Österreicher.

Personell ist ein Einsatz von Nnamdi Collins (22) noch zu früh, und auch Ansgar Knauff (24) wird voraussichtlich noch nicht zur Verfügung stehen. „Ob es bei ihm für Mainz reicht, lasse ich offen“, so Hütter.

Bundesliga-Tabelle

Die Bundesliga-Tabelle hat folgende Bedeutung: Der Verein, der am Saisonende auf Platz 1 steht, wird Deutscher Meister. Die Mannschaften auf den Plätzen 17 und 18 steigen in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (Position 16) spielt in der Relegation um den Klassenerhalt gegen den Drittplatzierten der 2. Bundesliga.