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Alarm im Sturm bei Union Berlin: Kann er jetzt die Wende einleiten?

Berlin – Jetzt kommt auch noch das! Union Berlin braucht unbedingt einen Sieg gegen Elversberg, doch wer soll die Tore erzielen? Vor dem entscheidenden Spiel gegen den Aufsteiger plagen Trainer Mauro Lustrinelli (50) große Sorgen im Angriff.

Andrej Ilic (26) wird seit Wochen schmerzlich vermisst. Der Serbe hat bislang keine Minute auf dem Platz gestanden und wird auch am Samstag fehlen. "Er benötigt noch etwas Zeit", erklärte Lustrinelli auf der Pressekonferenz. Ein schnelles Comeback ist eher unwahrscheinlich. "Wir müssen geduldig mit ihm sein."

Auch Oliver Burke (29) wartet noch auf seinen ersten Einsatz für die Eisernen. Doch dieser scheint näher zu rücken. "Burke war diese Woche im Training dabei, daher ist es möglich, dass er morgen eine kurze Spielzeit erhält", so Lustrinelli.

Neuzugang Emmanuel Latte Lath (27) könnte dagegen ausfallen. Nach einer abgebrochenen Trainingseinheit gibt es noch Unsicherheiten beim Ivorer. "Es handelt sich um eine alte Verletzung. Morgen werden wir entscheiden, ob ein Einsatz Sinn macht."

Falls die Zeit nicht ausreicht, steht Tim Skarke (30) als Option bereit. Noch im Sommer galt er als Verkaufskandidat, mittlerweile setzen die Eisernen große Hoffnungen in ihn.

Interessanterweise musste der Ex-Schalker dreieinhalb Jahre auf sein erstes Tor für Union warten, doch inzwischen ist er der treffsicherste Angreifer des Teams. Mit zwei Treffern hat Skarke bereits die Hälfte aller Tore für Union erzielt. Ein gutes Zeichen: Besonders zu Hause trifft er gerne. Alle drei seiner Tore erzielte Skarke in der Alten Försterei. Nun soll er auch gegen Elversberg wieder treffen.

Die Berliner brauchen gegen den Aufsteiger dringend einen Befreiungsschlag und müssen dafür vor allem defensiv stabiler werden. Mit 17 Gegentoren sind die Köpenicker momentan die Mannschaft mit den meisten Gegentreffern in der Liga.

Nach der langen Länderspielpause sind die Wunden allerdings geheilt. Die Gelegenheit für einen Neuanfang ist da.

"Die Mannschaft hat diese Woche sehr konzentriert zusammengearbeitet, und ich glaube, das tut uns gut. Jeder weiß, dass wir morgen mit einer ganz anderen Energie und auf einem anderen Niveau auftreten müssen", sagte der 50-Jährige.

Sein Team müsse intensiver agieren. "Und Intensität bedeutet nicht nur Laufbereitschaft, sondern auch mentale Stärke und Fokussierung."