St. Pauli freut sich auf den Zweitliga-Auftakt gegen Fürth: „Die Vorfreude ist enorm!“
Hamburg – Jetzt geht es los! Nach intensiven Wochen der Vorbereitung empfängt der FC St. Pauli am Sonntag um 13:30 Uhr im Heimspiel Greuther Fürth zum Auftakt der neuen Zweitliga-Saison.
„Die Vorfreude ist unglaublich groß! Körperlich und fußballerisch sind wir nun so weit, dass wir um wichtige Punkte kämpfen können“, erklärte Trainer Marcel Rapp (47) am Freitag während der Pressekonferenz vor seinem ersten Pflichtspiel am Millerntor.
Auf den neuen Coach und seine Mannschaft wartet wie gewohnt ein ausverkauftes Stadion. Zudem sorgt derzeit der Hamburger Sommerdom in unmittelbarer Nähe für eine besondere Stimmung.
Was er sich zum Start von seinem Team erwartet, fasste Rapp prägnant zusammen: „Die Zuschauer sollen sehen, dass die Spieler unbedingt gewinnen wollen – egal, was es kostet. Wir wollen eine Mannschaft sein, die ehrgeizig ist, Vollgas gibt und attraktiven Fußball zeigt.“
Seinen Schützlingen attestierte der Trainer einen starken „Spirit“, was ihn zuversichtlich stimmt: „Wir sind gut vorbereitet und sehen uns in einer starken Ausgangsposition“, betonte Rapp.
Gleichzeitig warnte er vor dem Gegner aus Fürth, der in der vergangenen Saison in der Relegation nur knapp den Abstieg vermieden hat. Das Kleeblatt könne nach überzeugenden Testspielen „mit viel Selbstvertrauen auftreten“ und habe gegen einen Absteiger „wenig zu verlieren“, so seine Einschätzung.
Daher sei eine geschlossene Mannschaftsleistung von großer Bedeutung. Neuzugang Gísli Thórdarson (21) könnte bereits im Kader stehen. Für Eric Smith (29), dessen Zukunft noch offen ist, kündigte der Trainer eine mögliche Einsatzzeit von 60 Minuten an. Für den WM-Teilnehmer Connor Metcalfe (26) kommt das Spiel hingegen noch zu früh.
Übrigens: Mit der SpVgg (Platz eins) und dem FC St. Pauli (Platz zwei) treffen die beiden Spitzenreiter der ewigen Zweitliga-Bestenliste aufeinander. Für die Fans verspricht das viel Tradition im deutschen Unterhaus.
Zur zweiten Liga an sich sagte Rapp: „Sie ist äußerst ausgeglichen.“ Als einzigen möglichen Favoriten sieht er den VfL Wolfsburg, der in der bisherigen Transferphase mehr Geld für neue Spieler investiert hat als alle anderen Zweitligisten zusammen.