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St. Pauli „motiviert“: Rapp fordert nach Pokal-K.o. eine Reaktion

Von Felix Schröder

Hamburg – Nach dem enttäuschenden Ausscheiden in der ersten Runde des DFB-Pokals erwartet Trainer Marcel Rapp (47) vom FC St. Pauli eine klare Antwort seiner Mannschaft.

„Selbstverständlich waren wir enttäuscht über das frühe Aus“, erklärte er vor dem Zweitliga-Duell mit dem 1. FC Kaiserslautern (Sonntag, 13.30 Uhr/Sky).

„Dennoch habe ich den Eindruck, dass die Spieler nun voll und ganz auf die neue Herausforderung fokussiert sind“, fügte er hinzu. „Die Jungs haben gut trainiert und zeigen großen Einsatzwillen. Das ist schon die ganze Zeit so, und ich denke, dass wir diese Woche einen Schritt nach vorne gemacht haben.“

Am vergangenen Wochenende enttäuschten die Hamburger beim 0:2 gegen den Drittligisten aus Essen, als sie in vielen Bereichen den Anforderungen nicht gerecht wurden. Ein Pflichtspielsieg gelang St. Pauli zuletzt Ende Februar.

Unter dem neuen Trainer Rapp erreichten die Hanseaten an den ersten beiden Spieltagen jeweils nur Unentschieden gegen Fürth (1:1) und in Kiel (2:2).

„Mit den Resultaten sind wir natürlich nicht zufrieden, das steht außer Frage“, erklärte der Coach. Er wertet die Spiele jedoch genauso kritisch wie bei einer Serie von Erfolgen: „Nüchtern, sachlich und unabhängig vom Ergebnis“, so Rapp.

Die Ergebnisse seien vor allem „äußere Einflüsse, die an die Spieler herangetragen werden“, ergänzte er. Gemeinsam mit seinem Trainerteam analysiere er offen, was gut lief und wo es Verbesserungspotenzial gibt. „Natürlich fällt die Arbeit leichter, wenn man Erfolgserlebnisse verzeichnen kann“, machte er deutlich.

Kurzfristig muss Rapp keine Ausfälle beklagen. Stürmer Abdoulie Ceesay (22) steht nach längerer Verletzungspause wieder als Option für den Kader zur Verfügung.