St.-Pauli-Blog: Pech im Spiel für Neuzugang – dafür läuft es privat bestens
Hamburg – Der FC St. Pauli setzte seinen positiven Trend auch nach der langen Länderspielpause fort und feierte einen 2:0-Erfolg gegen den Karlsruher SC.
Insbesondere die Wahl der beiden Torschützen durch Trainer Marcel Rapp erwies sich als goldrichtig. Außerdem gibt es erfreuliche Nachrichten von einem Neuzugang.
In unserem St.-Pauli-Blog halten wir Euch über alle Neuigkeiten rund um die Mannschaft, mögliche Wechsel und aktuelle Geschehnisse im Millerntor-Stadion auf dem Laufenden.
Sportlich konnte Gísli Thórdarson (22) beim FC St. Pauli bislang noch nicht Fuß fassen. Der Leihspieler vom polnischen Verein Lech Posen verletzte sich bereits vor dem Saisonstart und steht seither nicht zur Verfügung. Ob er in dieser Spielzeit noch zum Einsatz kommen wird, ist ungewiss.
Privat hingegen läuft es für den Isländer deutlich besser: Auf seinem Instagram-Profil verkündete er, dass er und seine Partnerin Andrea Marý Nachwuchs erwarten. Unter ein Ultraschallbild schrieb er: „Die drei von uns 2027🤍“.
Lars Ritzka (28) ist zwar kein großer Redner, doch nach dem 2:0 gegen den Karlsruher SC und seinem Treffer stellte er sich den Fragen.
„Ich freue mich, dass ich der Mannschaft helfen konnte“, sagte der Linksfuß, der für den gesperrten Tomoya Ando (28) in der Startelf stand. Trainer Marcel Rapp (47) hatte ihn bewusst als linken Innenverteidiger aufgestellt, da er sich davon auch spielerische Vorteile versprach.
„Als Außenverteidiger habe ich schon lange nicht mehr gespielt, ich weiß kaum noch, wie sich das anfühlt“, erzählte Ritzka augenzwinkernd und ergänzte eine kleine Anekdote: „Ben Voll meinte zu mir, dass er das Gefühl hat, ich würde ein Tor erzielen.“
Diese Prognose erfüllte sich, denn Ritzka traf in der 52. Minute zum 2:0. „Schön, dass uns mal ein Standardtor gelungen ist, statt immer nur welche zu kassieren.“ Letztlich sorgte er auch dafür, dass hinten die Null stand – und vielleicht bekommt er in der kommenden Woche gegen Hannover 96 erneut eine Chance. Der Konkurrenzkampf ist jedenfalls eröffnet.
Abdoulie Ceesay (22) gewinnt beim FC St. Pauli immer mehr an Bedeutung. Während er zu Beginn noch durch wilde, impulsive Aktionen auffiel, überzeugt der Gambier inzwischen mit Treffern und abgeklärtem Spiel.
„Ich arbeite täglich im Training an meinem Abschluss, und es wird von Tag zu Tag besser“, erklärte er. In dieser Saison erzielte der 23-Jährige bereits drei Tore in nur fünf Einsätzen. Auch das Vertrauen von Trainer Marcel Rapp (47) spiele dabei eine wichtige Rolle.
Rapp lobte seinen torgefährlichsten Spieler: „Bei Ceesay passiert immer etwas – bei jedem Zweikampf. Entweder gibt es einen Freistoß für uns oder der Ball landet vor uns. Das ist wirklich eine starke Qualität.“ Der Coach hob nicht nur den „brutalen Abschluss“ des Angreifers hervor, sondern auch sein Spielverständnis. „Er ist nicht nur ein Umschaltspieler, sondern auch ein Mitgestalter.“
Saisonübergreifend kommt Ceesay nun auf sechs Tore in acht Partien – eine hervorragende Quote!
Marcel Rapp (47) konnte gegen den Karlsruher SC fast aus dem Vollen schöpfen. Abgesehen von den Langzeitverletzten fehlte nur Marcus Mathisen (30), der seit einiger Zeit mit Problemen an der Fußsohle zu kämpfen hat.
Die zuletzt angeschlagenen Spieler sowie die Rückkehrer aus den Nationalmannschaften waren allesamt einsatzbereit, erklärte der Trainer, der weiterhin auf den gesperrten Tomoya Ando (27) verzichten musste.
Lukas Benen (34) wird am Sonntag als Schiedsrichter sein Debüt bei einem Spiel des FC St. Pauli geben. Bisher leitete er nur Partien der U23 des Vereins.
Partien des KSC hat Benen dagegen schon zweimal gepfiffen, bei beiden Begegnungen siegten die Karlsruher. Ein gutes Zeichen?
Zwei Jahre war Marco Knoop (48) Teil des Trainerstabs beim FC St. Pauli und prägte unter anderem Nikola Vasilj (30) zu einem Spitzenkeeper. Nach dem Aufstieg 2024 wechselte er gemeinsam mit Fabian Hürzeler (33) zu Brighton, wo er allerdings nur eine Saison blieb.
Nach einer kurzen Station bei Nottingham Forrest endete sein Engagement im Sommer, doch nun hat Knoop einen neuen Verein gefunden: Der 48-Jährige unterschrieb bei Trabzonspor in der Türkei, wo er künftig unter anderem mit Stars wie Mohamed Salah (34) trainieren wird.
Der FC St. Pauli startete in die Trainingswoche vor dem Heimspiel am Sonntag gegen den KSC. Mit dabei waren auch wieder Tomoya Ando (27), der jedoch gesperrt ist, Branimir Hrgota (33) sowie Rony Jansson (24) und Connor Metcalfe (26), der allerdings frühzeitig das Training abbrechen musste und seine Runden absolvierte.
Nach etwa einer Stunde verließ auch Marcus Mathisen (30), der ebenfalls trainiert hatte, den Platz und ging zurück in die Kabine.
Fehlten auf dem Spielfeld noch die beiden Nationalspieler Eric Smith (29) und Dimitar Mitov (29), sowie Scott Banks (25) und Taichi Hara (27), die sich bereits am Sonntag krank gemeldet hatten. Hinzu kamen Mathias Rasmussen (28, krank), Abdoulie Ceesay (22, krank), Ricky-Jade Jones (23) und Erik Ahlstrand (24).
Eric Smith (29) wird mit besonderen Gefühlen nach Hamburg zurückkehren. Der FC-St.-Pauli-Profi war erst in der vergangenen Woche nachnominiert worden und absolvierte inzwischen zwei weitere Länderspiele für Schweden.
Nach knapp 60 Minuten Einsatz am Freitag stand Smith am Montag gegen Rumänien in der Startelf. Dank eines Tores des ehemaligen Kiezkickers Victor Gyökeres gewannen die Tre Kronors mit 1:0 und sicherten so die Tabellenführung.
Für Smith war es ein besonderes Ereignis: Der 29-Jährige spielte erstmals eine komplette Partie für seine Nationalmannschaft.
Bisher hatte Sam Klein (22) beim FC St. Pauli nur eine Nebenrolle inne, doch der Sommerneuzugang aus Australien zeigte gegen Gladbach, weshalb er verpflichtet wurde.
„Er ist ein Spieler, der uns gut tut“, lobte Trainer Marcel Rapp (47) nach dem Spiel. „Er ist groß, überbrückt Räume und läuft viel. Ein guter Transfer.“
Klein bezeichnete das Spiel gegen Gladbach als „guten Test“ und war sichtlich zufrieden, endlich länger auf dem Platz gestanden zu haben. „Ich liebe es zu spielen und gebe immer mein Bestes“, sagte er.
Vor allem die Zusammenarbeit mit Joel Chima Fujita (24) funktionierte gut. „Er ist ein starker Spieler, wir haben toll zusammengesprochen. Unser Verständnis ist gut, darauf können wir aufbauen“, so Klein – vielleicht schon beim nächsten Spiel gegen den KSC.
Da musste er selbst lachen: Zwei Jahre lang war Alexander Blessin (53) gewohnt, die Heimkabine des FC St. Pauli am Millerntor zu nutzen. Am Samstag war er nun zum ersten Mal als Gast dort – und prompt passierte ihm ein Missgeschick.
„Ich muss ganz ehrlich sein, aber sagt es nicht weiter“, begann er seine amüsante Geschichte. „Zur Halbzeit bin ich in die falsche Kabine gegangen.“ Schnell bemerkte er jedoch seinen Irrtum. „Ich war total im Tunnel und hoffe, es hat niemand mitbekommen.“ Ein oder zwei seiner ehemaligen Spieler hätten es aber wohl gesehen, so Blessin.
Neben der lustigen Begebenheit freute sich der 53-Jährige auch über den herzlichen Empfang durch die St.-Pauli-Fans. „Man macht sich schon Gedanken“, gab er zu. „Zum Glück war es richtig schön und herzlich.“
Ähnlich positiv verliefen auch die Begegnungen mit seinen Ex-Spielern und dem Team. „Alles war super.“ So hatte er sich das wohl auch vorgestellt.
Alexander Blessin (53) wurde im Millerntor mit großem Applaus begrüßt – sowohl beim Betreten als auch bei der Bekanntgabe der Aufstellung der Gäste aus Gladbach.
Vor dem Spiel stand Blessin nach Gesprächen mit zahlreichen ehemaligen Kollegen wie gewohnt mit verschränkten Armen an der Seitenlinie und verfolgte das Aufwärmen seiner Mannschaft.
Am Mittwoch war Eric Smith (29) erst nachnominiert worden, am Freitagabend stand er dann für rund eine Stunde für die schwedische Nationalmannschaft auf dem Platz.
Beim 1:1 gegen Bosnien-Herzegowina wurde Smith nach 30 Minuten für Carl Starfelt (31) eingewechselt. So absolvierte der St.-Pauli-Profi sein drittes Länderspiel für Schweden. Den Führungstreffer erzielte in der 61. Minute der frühere Kiezkicker Victor Gyökeres (28).
Mit dem Unentschieden verteidigte Schweden die Tabellenführung vor Bosnien, bei denen Ex-FCSP-Torwart Nikola Vasilj (30) nur auf der Bank saß.
Nach ihrer Rückkehr zum FC St. Pauli haben Scott Banks (25) und Erik Ahlstrand (24) weiterhin Schwierigkeiten, sich durchzusetzen. Beide kamen in dieser Saison erst jeweils zu einem Einsatz mit zusammen gerade einmal 15 Minuten Spielzeit. Eine Änderung ist kurzfristig nicht in Sicht.
„Grundsätzlich sind sie im Training engagiert und machen ihre Sache gut“, erklärte Trainer Marcel Rapp (47). Doch: „Es herrscht Konkurrenzkampf, und die anderen spielen ebenfalls sehr gut. Es ist schwierig.“
Der 47-Jährige betonte jedoch, dass er keine Bedenken hätte, Banks und Ahlstrand einzusetzen. Die bisherigen Einwechselspieler hätten gezeigt, dass die Mannschaft durch Wechsel nicht schlechter wird – nur das Duo hatte bislang kaum Möglichkeiten, sich zu beweisen.
Beim Testspiel gegen Borussia Mönchengladbach musste der FC St. Pauli auf einige Profis verzichten. Neben den Nationalspielern und Langzeitverletzten fehlten auch drei weitere Spieler.
Branimir Hrgota (33) nahm am Freitag zwar wieder teilweise am Training teil, wird jedoch nicht zum Einsatz kommen. „Das reicht nicht mehr bis zum Spiel“, erklärte Trainer Marcel Rapp (47). Ebenfalls ausfällt Marcus Mathisen (30), der Probleme an der Fußsohle hat. Beide sollen in der kommenden Woche wieder voll ins Training einsteigen.
Tomoya Ando (28), der Rückenprobleme hat, drehte zumindest schon seine Runden. „Man hätte gedacht, sein Rücken sei total im Argen, aber so schlimm ist es nicht“, sagte Rapp. „Nächste Woche sollte er wieder fit sein.“
Wie sieht es bei den Langzeitverletzten aus? Mathias Pereira Lage (29) beginnt laut seinem Trainer wieder mit dem Laufen, allerdings sei es noch ein weiter Weg. Deutlich besser steht es um Rony Jansson (22), der wieder ins Training einsteigen soll.
Ganz anders sieht es bei Gísli Thórdarson (22) aus. „Er ist noch weit entfernt, es wird dieses Jahr wohl schwierig“, gestand Rapp. So hatte man sich die Leihe nicht vorgestellt.
Gute Nachrichten vom Trainingsplatz! Während Eric Smith (29) mit der schwedischen Nationalmannschaft unterwegs war, kehrte Branimir Hrgota (33) ins Mannschaftstraining zurück, wenn auch nur teilweise. Der Offensivspieler fehlte zuletzt wegen Problemen mit der Ferse.
Weiterhin nicht mit dabei sind Rony Jansson (22), Gísli Thórdarson (22) sowie Marcus Mathisen (30), der an Beschwerden an der Fußsohle leidet. Zurück von der Nationalmannschaft ist auch Tomoya Ando (27), der aufgrund seiner Rückenprobleme lediglich locker mitlief.
An dieses Tor wird sich Connor Metcalfe (26) noch lange erinnern. Der St.-Pauli-Profi erzielte am Dienstag den zwischenzeitlichen 2:1-Führungstreffer gegen Brasilien (Endstand 2:4). „Das ist eines der schönsten Tore meiner Karriere“, sagte er in einem Interview mit dem australischen Verband. „Mama und Papa werden sehr stolz sein.“
Als er die Bilder seines Tores sah, konnte er die Situation kaum noch beschreiben: „Ich legte mir den Ball mit einem Kontakt vor und traf dann voll. Als ich aufsah, schlug er schon im oberen Eck ein.“
Trotz des sehenswerten Treffers verzichtete der 26-Jährige auf einen großen Jubel. „Ich hatte nicht mehr die Kraft, zur Eckfahne zu laufen und einen Backflip zu machen.“
Wie Metcalfe verriet, war das Tor kein Zufall: „Der Trainer sagte vor dem Spiel, wenn wir in diese Halbräume kommen, sollen wir einfach abziehen.“ Da er keine Anspielstation sah, schoss er mit seinem „passablen linken Fuß“ einfach – und es ist lustig, dass es geklappt hat.“
In seinem 42. Länderspiel erzielte er damit erst sein drittes Tor, das ihm aber lange in Erinnerung bleiben wird.
Große Freude bei Eric Smith (29)! Der Defensivspieler des FC St. Pauli wurde kurzfristig nachnominiert, wie der schwedische Verband mitteilte. Grund dafür waren mehrere Krankheitsfälle im Team.
Für Smith und Schweden stehen in den kommenden Tagen zwei Partien an: Am Freitag (20:45 Uhr) trifft man zunächst auf Bosnien-Herzegowina. Dabei kommt es für den 29-Jährigen zum Wiedersehen mit Ex-Kiezkicker Nikola Vasilj (30). Am Montag (5. Oktober, 20:45 Uhr) folgt das Spiel gegen Rumänien.
Smith kam bisher zweimal für die Tre Kronors zum Einsatz, war bei der WM im Sommer aber ohne Einsatz geblieben.
Mit lediglich 676,2 gelaufenen Kilometern belegt der FC St. Pauli in dieser Kategorie den letzten Platz der 2. Liga. Für Louis Oppie (24) war das durchaus überraschend: „Vom Gefühl her nicht“, erklärte er mit Blick auf die Laufdaten. „Ich weiß nicht, wie das zustande kommt.“
Die Statistik könnte allerdings auch anders interpretiert werden: Vielleicht laufen die Kiezkicker zwar weniger, dafür aber klug. „Für mich gibt es Spieler, die nicht 30 Sprints machen, sondern vielleicht nur fünf, die aber extrem gefährlich sind“, erläuterte der 24-Jährige, der selbst in den meisten Laufwerten unter den Top 20 zu finden ist – wie auch sein Teamkollege Arkadiusz Pyrka (24).
„Unser Spiel ist es, die Linie rauf und runter zu laufen“, stellte Oppie klar. Für die kommenden Wochen hat er sich seinen ersten Scorerpunkt zum Ziel gesetzt. „Mein Anspruch ist, aus einer defensiven Stabilität noch mehr Offensivkraft zu entwickeln. Besonders meine Flanken müssen noch präziser werden.“
Abdoulie Ceesay (22) und Gambia sorgten in der Qualifikation zum Afrika Cup für eine kleine Sensation. In Ghana gelang ein 4:2-Sieg, wodurch die Skorpione mit zwei Siegen aus zwei Spielen hervorragende Chancen auf das Weiterkommen haben. Einziger Wermutstropfen: Ceesay saß 90 Minuten auf der Bank.
Ähnlich erging es Dimitar Mitov (29), der beim torlosen Remis zwischen Bulgarien und Estland ebenfalls nur auf der Ersatzbank Platz nahm. Ex-Kiezkicker Karol Mets (33) stand hingegen durchgehend auf dem Feld.
Connor Metcalfe (26) wird diesen Tag so schnell nicht vergessen. Zwar verlor der St.-Pauli-Profi mit Australien das zweite Testspiel gegen Brasilien, doch konnte zumindest einen Treffer erzielen.
Beim Stand von 1:1 erhielt der 26-Jährige in der 33. Minute den Ball am Strafraum, zog ab und traf sehenswert ins rechte Eck zum 2:1. Trotz der Führung unterlagen die Socceroos am Ende mit 2:4 gegen Brasilien. Metcalfe wurde nach 69 Minuten ausgewechselt. In seinem 45. Länderspiel war dies sein dritter Treffer.
Mit gemischten Gefühlen wird er somit wieder nach Hamburg zurückkehren.
Nach einer trainingsfreien Woche ist der FC St. Pauli zurück auf dem Platz.
Während die Mannschaft mit lockeren Übungen begann, drehte Branimir Hrgota (33) einige Runden. Seine Fersenprobleme sind offenbar noch nicht vollständig überwunden.
Fehlten weiterhin Rony Jansson (22), Gísli Thórdarson (22) sowie Marcus Mathisen (30).
Wie beim FC St. Pauli saß auch Torhüter Dimitar Mitov (29) bei der bulgarischen Nationalmannschaft nur auf der Bank. Von dort aus verfolgte er trotz Führung eine 1:2-Niederlage gegen Luxemburg zum Auftakt der Nations League.
Auf der Gegenseite stand Ex-Kiezkicker Danel Sinani (29) in der Startelf, musste jedoch verletzungsbedingt bereits zur Pause ausgewechselt werden. Nationaltrainer Jeff Strasser (51) kündigte an, dass Sinani für die nächsten Spiele ausfallen wird; eine genaue Diagnose steht noch aus.
Abdoulie Ceesay (22) zählt aktuell zu den vier St.-Pauli-Profis, die für ihre Nationalmannschaften aktiv sind. Bei Gambia begann am Freitagabend die Qualifikation zum Afrika Cup.
Im Auftaktspiel gegen Somalia stand Ceesay in der Startelf, wurde jedoch nach 77 Minuten beim Stand von 1:1 ausgewechselt. Kurz darauf jubelte er dennoch über den 2:1-Sieg seines Teams. Am Dienstag folgt die Partie gegen Ghana.
Wie ärgerlich! Connor Metcalfe (26) schnupperte mit der australischen Nationalmannschaft lange am Sieg gegen Brasilien, doch die Südamerikaner drehten das Spiel spät.
Der Kiezkicker spielte gemeinsam mit Jackson Irvine (33) von Beginn an und hatte Glück, dass ein Treffer von Estêvão (19) kurz vor der Halbzeit zurückgenommen wurde. Im zweiten Durchgang sorgten allerdings die Socceroos für den Höhepunkt: In der 68. Minute erzielte Ex-Bayern-Spieler Nestory Irankunda (20) mit einem Traumfreistoß das 1:0.
Dieser Vorsprung hielt bis in die Nachspielzeit, doch dann traf Rayan (20) in der 95. Minute zum Ausgleich. Metcalfe stand zu diesem Zeitpunkt nicht mehr auf dem Platz, er war in der 84. Minute ausgewechselt worden. Am Dienstag kommt es zum Rückspiel.
Tomoya Ando (27) kam beim 3:1-Sieg Japans gegen Uruguay am Donnerstag nicht zum Einsatz.
Alexander Blessin (53) wurde am Mittwoch offiziell als Trainer von Borussia Mönchengladbach vorgestellt – dabei kamen auch Fragen zu seiner Zeit beim FC St. Pauli zur Sprache.
„Ihr werdet nie erleben, dass ich schlecht über Vergangenes rede“, sagte der 53-Jährige und sprach insgesamt von einer schönen Zeit. „Das erste Jahr war sehr erfolgreich, das zweite weniger. Wir hatten Höhen und Tiefen, zwei gute Phasen, zwei schlechte, und die letzten waren leider zu lang, sodass wir abgestiegen sind.“
Trotz des enttäuschenden Endes zog er viel Positives aus seiner Zeit am Millerntor. „Es hat mich als Trainer weitergebracht. Man lernt nie aus, ich habe die Weisheit nicht mit Löffeln gefressen. St. Pauli ist ein großartiger Klub.“ Genau gegen diesen Verein trifft er am 3. Oktober in einem Testspiel erneut an.
Seit Dienstag steht fest: Der ehemalige St.-Pauli-Trainer Alexander Blessin (53) wird neuer Chefcoach bei Borussia Mönchengladbach.
Medienberichten zufolge unterzeichnete der Stuttgarter einen Zweijahresvertrag bei den Fohlen. Mit St. Pauli war er in der vergangenen Saison abgestiegen und verließ anschließend den Verein.
Der FC St. Pauli wird als erster deutscher Profiverein Mitglied der Union of European Clubs (UEC). Damit möchte der Klub die Arbeit der UEC für mehr sportliche Ausgeglichenheit, finanzielle Nachhaltigkeit und bessere Strukturen im europäischen Fußball unterstützen, teilte der Verein am Montagnachmittag mit.
Für St. Pauli ist der Beitritt ein weiterer Schritt, um sich für fairere Rahmenbedingungen im europäischen Fußball einzusetzen. Dazu zählen neben einem gerechteren Wettbewerb und nachhaltigen wirtschaftlichen Strukturen auch transparente und nachvollziehbare Entscheidungsprozesse.
Die Union of European Clubs versteht sich als Interessenvertretung professioneller Vereine verschiedener Größen und Ligen. Ziel ist es, auch kleinen Clubs eine stärkere Stimme in der europäischen Fußballpolitik zu geben, die bislang nur wenig in Entscheidungsprozesse eingebunden sind.
Nach dem Abstieg im Sommer musste Alexander Blessin (53) nach zwei Jahren seinen Trainerposten bei St. Pauli räumen. Nun könnte er bald wieder ans Millerntor zurückkehren.
Medienberichten zufolge gilt der 53-Jährige als Hauptfavorit auf die offene Trainerposition beim Bundesligisten Borussia Mönchengladbach. Genau gegen diesen Gegner testen die Kiezkicker am 3. Oktober während der XXL-Länderspielpause.
Es bleibt spannend, wie die Fans auf eine Rückkehr Blessins reagieren würden.
Der FC St. Pauli nutzt die zweiwöchige Länderspielpause Ende September/Anfang Oktober für ein Testspiel. Am 3. Oktober (15:30 Uhr) empfangen die Kiezkicker Bundesligist Borussia Mönchengladbach am Millerntor.
Die Begegnung soll regulär über zwei Mal 45 Minuten stattfinden. Ticketinformationen folgen zeitnah.
St.-Pauli-Fans aufgepasst: Am Donnerstag wurden die Spieltage 7 bis 13 der 2. Bundesliga mit genauen Anstoßzeiten festgelegt. Die Kiezkicker dürfen unter anderem dreimal abends antreten.
Die Spiele im Überblick:
2. Bundesliga Tabelle
Die Tabelle der 2. Bundesliga hat folgende Bedeutung: Wer am Saisonende Platz 1 belegt, wird Zweitliga-Meister und steigt direkt in die 1. Bundesliga auf – ebenso wie der Zweitplatzierte. Der Drittplatzierte spielt in einer Relegation gegen den Drittletzten der Bundesliga um den Aufstieg beziehungsweise den Verbleib in der höchsten deutschen Spielklasse.