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„Was zum Teufel...“: Ski-Pechvogel nach erneutem Rückschlag „am Boden zerstört, wütend und frustriert“

Innsbruck (Österreich) – Nach einem schweren Sturz in Wengen kämpfte sich Aleksander Aamodt Kilde (34) über zwei Jahre hinweg zurück auf die Skipiste und ins Leben. Doch nun hat es den norwegischen Skirennläufer erneut hart getroffen. Diesen erneuten Rückschlag fällt ihm schwer zu verkraften, wie er auf Instagram offen zugab.

„Was zum F...“, schrieb der 34-Jährige am Montag unter Bilder aus seinem Krankenhausbett. „Es ist brutal und nur schwer zu akzeptieren.“

Der Gewinner des Gesamtweltcups 2019/20 verletzte sich vergangenen Mittwoch bei einem Abfahrtstraining in Chile schwer, als er die Achillessehne riss – und das nur etwa ein Jahr nach einer 684-tägigen Zwangspause wegen eines aufgeschlitzten Unterschenkels und einer zerschmetterten Schulter samt anschließender Blutvergiftung. Der erneute Rückschlag bedeutet für ihn erneut das vorzeitige Ende der Saison, bevor sie überhaupt begonnen hatte.

„Lange Zeit drehte sich alles nur darum, mich zu erholen und wieder an mein früheres Leistungsniveau zu gelangen“, schilderte der Silbermedaillengewinner von Peking.

Erst vor Kurzem habe sich sein Gefühl auf Skiern verändert. Kilde spürte, dass er sich besser und schneller bewegte als vor seinem schlimmen Unfall, verriet er. „Noch wichtiger: Ich hatte wieder mehr Freude beim Skifahren als seit vielen Jahren“, ergänzte er.

Obwohl er kein Mensch sei, der sich gerne im Selbstmitleid suhle, machte er eines klar: „Im Moment fühle ich mich am Boden zerstört, wütend und frustriert. Ich brauche eine Weile, um das zu verarbeiten.“

Dennoch sieht Kilde diesmal auch einen Hoffnungsschimmer. Während bei seinem letzten Sturz mit vielen körperlichen Folgen kaum abzusehen war, wann und ob er überhaupt wieder auf die Piste zurückkehren oder ein normales Leben führen kann, ist die Prognose bei der aktuellen Verletzung deutlich klarer.

„Und das gibt mir Kraft“, erklärte der Norweger. „Es wird sicher nicht einfach, aber ich werde mich auf das konzentrieren, was ich beeinflussen kann, und auf die Menschen vertrauen, die mich unterstützen.“

Zum Schluss dankte der Verlobte der Skirennläuferin Mikaela Shiffrin (31) für die zahlreichen Genesungswünsche und kündigte an, künftig weitere Einblicke in seine Rehabilitation zu geben.