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Dresdens Straudi trifft auf seinen einstigen „akribischen“ Coach Kohfeldt: „Natürlich erinnert er sich noch an mich“

Dresden – „Natürlich kennt er mich noch“, schmunzelt Simon Straudi (27). Der Außenverteidiger von Dynamo Dresden wurde auf Darmstadts Trainer Florian Kohfeldt (43) angesprochen, der ihn seinerzeit bei Werder Bremen in den Profikader beförderte.

Im Sommer 2016 wechselte Straudi im Alter von 17 Jahren vom FC Südtirol an die Weser. Zur Saison 2019/20 erhielt er schließlich seinen ersten Profivertrag und wurde Teil des Bremer Profikaders. Obwohl er in dieser Spielzeit mehrfach im Kader stand, kam er nicht zu einem Einsatz bei den Profis. Zu dieser Zeit war Kohfeldt Cheftrainer bei Werder Bremen.

„Schon im letzten Jahr als A-Jugendlicher hat er mich ins Training der Profis eingebunden, sodass ich unter ihm trainieren konnte – zunächst bei den Junioren, später bei den Profis“, erzählt der 27-Jährige. Dabei lernte er Kohfeldt als einen „sehr detailverliebten“ Trainer kennen. „Er verfügt über ein taktisch exzellentes Verständnis. Wenn seine Strategie umgesetzt wird, ist es schwer, seine Mannschaft zu knacken“, berichtet Straudi über seinen ehemaligen Coach.

Am Sonntag wird es jedoch kaum ausgedehnte Wiedersehen geben, denn für beide Teams steht einiges auf dem Spiel.

Dynamo startete mit einem 2:2 gegen Kiel zu Hause in die Saison, während Dresden in Nürnberg mit 0:3 deutlich unterlag. „Nach der Partie war die Euphorie natürlich verflogen“, erklärt Straudi, der in der zweiten Halbzeit für Jonas Sterner (24) eingewechselt wurde. „Es war eine bittere Niederlage, es lief vieles nicht rund.“

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Beide Außenverteidiger, Sterner und Straudi, hatten auf der rechten Seite ihre Schwierigkeiten. Sterner war am 0:1 beteiligt, während Straudi den Strafstoß verschuldete, der im Nachschuss zum 0:3 führte.

Ob er trotz alledem eine Chance auf einen Startplatz gegen Darmstadt sieht, beantwortet Straudi mit einem breiten Grinsen ausweichend: „Boah, das weiß ich nicht. Am besten einfach den Trainer fragen.“

Unabhängig davon freut sich Straudi auf sein Debüt vor heimischem Publikum.

„Der K-Block ist nun komplett gefüllt. Ich freue mich auf die Stimmung im Stadion. Mit dieser Unterstützung wollen wir deutlich besser auftreten als in Nürnberg und unseren ersten Sieg einfahren.“

Sein ehemaliger Trainer Kohfeldt wird sicher etwas dagegen haben.

2. Bundesliga – Die Tabelle im Überblick

Die Rangliste der 2. Bundesliga hat folgende Bedeutung: Wer am Saisonende auf dem ersten Platz steht, wird Meister der Zweiten Liga und steigt direkt in die Bundesliga auf. Dasselbe gilt für den Tabellenzweiten. Der Drittplatzierte muss in die Relegation gegen den Drittletzten der Bundesliga, um den Aufstieg oder Verbleib in der höchsten deutschen Spielklasse zu klären.