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DFB-Pokal: Sechs Begegnungen auf einen Streich! Wer liefert die erste Sensation?

Deutschland – Der Start in die neue DFB-Pokal-Saison am Freitag wurde durch schwere Ausschreitungen beim Südwest-Derby zwischen Waldhof Mannheim (3. Liga) und dem 1. FC Kaiserslautern (2. Bundesliga) überschattet, sportlich gab es jedoch keine Überraschungen. Können wir heute am Samstag die erste Sensation erleben?

Erzgebirge Aue (Regionalliga Nordost) – TSG Hoffenheim (Bundesliga) 0:2

Tore: Patrick Wimmer 0:1 (6. Minute), Wouter Burger 0:2 (16.)

SV Hemelingen (Bremen-Liga) – Hannover 96 (2. Bundesliga) 0:6

Torschützen: Stefan Thordarson 0:1/0:4 (5./19.), Lars Gindorf 0:2/0:6 (11./39.), Marcel Hartel 0:3 (16.), Benedikt Pichler 0:5 (21.)

1. FC Saarbrücken (3. Liga) – Hertha BSC (2. Bundesliga) 0:0

FC Viktoria Köln (3. Liga) – 1. FC Nürnberg (2. Bundesliga) 0:0

MSV Duisburg (3. Liga) – SV Elversberg (Bundesliga) 0:1

Torschütze: Luca Schnellbacher 0:1 (38.)

Lüneburger SK Hansa (Oberliga Niedersachsen) – Werder Bremen (Bundesliga) 0:1

Torschütze: Jens Stage 0:1 (11.)

TAG24 begleitet die erste Pokalrunde mit einem ausführlichen Liveticker und informiert Euch laufend über alle wichtigen Ereignisse.

Auch im Duisburger Wedaustadion fällt der erste Treffer!

Der SV Elversberg aus dem Saarland jubelt, dank Schnellbacher führen die Bundesliga-Aufsteiger mit 1:0.

Nach etwa einer halben Stunde verläuft es an drei Spielorten nach Plan für die Favoriten.

Werder Bremen liegt gegen den Lüneburger SK Hansa zwar nur knapp mit 1:0 vorne, doch in den weiteren vier Arenen sind bis dato keine Tore gefallen.

Der Außenseiter SV Hemelingen hat gegen Hannover 96 keine Chance – brutal. Die Niedersachsen dominieren klar, spielen sich in eine Richtung und bauen durch Thordarson, der das 1:0 erzielte, den Vorsprung aus.

Auch Hoffenheim setzt in Aue das Tempo hoch und lässt dem Regionalliga-Team kaum Raum zum Verschnaufen.

Nur sechs Minuten nach dem ersten Treffer schlägt Hannover erneut zu. Gindorf erhöht und sorgt damit für einen perfekten Auftakt der Niedersachsen.

Kurz darauf trifft auch der nächste Favorit: Stage bringt Werder Bremen gegen Lüneburger SK Hansa in Führung.

Das ging fix!

Thordarson bringt Hannover 96 bereits nach fünf Minuten mit 1:0 in Front und sorgt früh für klare Verhältnisse. Auch TSG Hoffenheim schlägt früh zu, Wimmer eröffnet für die Kraichgauer gegen Erzgebirge Aue.

Los geht’s! Die Partien sind angepfiffen.

Gibt es heute die erste Pokal-Überraschung? Bislang haben sich alle Favoriten ihrer Rolle entsprechend präsentiert. Mal sehen, ob das im Laufe des Nachmittags so bleibt.

Nach dem Auftakt mit vier Spielen am gestrigen Freitag und zwei Begegnungen heute geht es jetzt Schlag auf Schlag weiter.

Sechs Partien finden gleichzeitig statt, der Pokal-Express nimmt richtig Fahrt auf. Anschnallen!

Im letzten Spiel sorgt Augsburg in der Schlussphase mit dem 2:0 für die Entscheidung. Damit steht der FCA in der nächsten Runde. Allerdings war die Vorstellung alles andere als überzeugend.

Der Zweitliga-Aufsteiger hielt stark dagegen, kam immer wieder gefährlich zum Ausgleich und verlangte den Augsburgern alles ab. Am Ende zittert sich der Klub aus Oberhausen ins Achtelfinale – Glück gehabt.

Endstand:

Energie Cottbus (2. Bundesliga) – FC Augsburg (Bundesliga) 0:2 (0:0)

Tore: Anton Kade 0:1 (49.), Kristijan Jakic 0:2 (90.+5)

Schluss in Wiesbaden!

Bayer Leverkusen erledigt seine Pflichtaufgabe souverän und siegt mit 4:0 gegen Wehen Wiesbaden. Im Parallelspiel ist dagegen noch alles offen, Augsburg führt nur knapp.

Endstand:

SV Wehen Wiesbaden (3. Liga) – Bayer 04 Leverkusen (Bundesliga) 0:4 (0:1)

Torschützen: Patrik Schick 0:1 (43.), Luca Vazquez 0:2 (47.), Nathan Tella 0:3 (69.), Christian Kofane 0:4 (79.)

In Wiesbaden wird es jetzt deutlich! Kofane erhöht auf 4:0 und trägt sich ebenfalls in die Torschützenliste ein. Die Partie ist entschieden, Spannung gab es hier jedoch kaum.

In Cottbus verläuft das Spiel wesentlich knapper. Die Lausitzer liegen gegen den höherklassigen FC Augsburg nur knapp zurück, noch bleiben etwa zehn Minuten plus Nachspielzeit zu spielen.

Die Entscheidung ist gefallen!

Nathan Tella stellt für Leverkusen mit dem 3:0 den Deckel drauf.

Die ersten beiden Partien laufen noch, doch der Nachschub steht schon bereit: Ab 15:30 Uhr stehen sechs weitere Spiele auf dem Programm.

Der 1. FC Saarbrücken (3. Liga) empfängt Hertha BSC (2. Bundesliga), TSG Hoffenheim (Bundesliga) gastiert beim FC Erzgebirge Aue (Regionalliga Nordost) und Werder Bremen (Bundesliga) tritt beim Lüneburger SK (Oberliga Niedersachsen) an. Die Zebras vom MSV Duisburg (3. Liga) treffen auf SV Elversberg (Bundesliga), SV Hemelingen (Bremen-Liga) hofft gegen Hannover 96 (2. Bundesliga) auf die große Pokalüberraschung und der 1. FC Nürnberg ist zu Gast bei Viktoria Köln (3. Liga).

Die nächsten sechs DFB-Pokal-Begegnungen im Überblick:

Erzgebirge Aue (Regionalliga Nordost) – TSG Hoffenheim (Bundesliga)

SV Hemelingen (Bremen-Liga) – Hannover 96 (2. Bundesliga)

1. FC Saarbrücken (3. Liga) – Hertha BSC (2. Bundesliga)

FC Viktoria Köln (3. Liga) – 1. FC Nürnberg (2. Bundesliga)

MSV Duisburg (3. Liga) – SV Elversberg (Bundesliga)

Lüneburger SK Hansa (Oberliga Niedersachsen) – Werder Bremen (Bundesliga)

Jetzt fällt auch in Cottbus das erste Tor!

Kade bringt Augsburg mit 1:0 in Führung. Bitter für die Gastgeber, denn Cottbus war bis dahin gut im Spiel und hielt gegen die bayerischen Schwaben stark dagegen.

Das 2:0 in Wiesbaden fällt – und erneut jubelt die Werkself!

Vazquez stellt für Leverkusen auf 2:0. Damit dürfte die Partie allmählich entschieden sein, denn der Bundesligist hat weiterhin alles unter Kontrolle.

Die Spiele in Cottbus und Wiesbaden gehen weiter!

Kurz nach dem ersten Treffer ist Pause. Bayer Leverkusen führt gegen Wehen Wiesbaden 1:0, in Cottbus steht es noch 0:0 zwischen Energie und Augsburg.

Ein Bundesligist geht also in Führung, ein anderer tut sich noch schwer.

Das erste Tor des Tages fällt in Wiesbaden, allerdings nicht für die Gastgeber: Patrik Schick trifft zur 1:0-Führung für Bayer Leverkusen.

Nach einer Hereingabe von Vazquez von rechts wird ein Tillman-Schuss zwar von einem Wiesbadener geblockt, doch der Ball landet beim tschechischen Stürmer, der sich die Chance nicht entgehen lässt.

Nach 20 Minuten sind auf beiden Plätzen weiterhin keine Tore gefallen.

Energie Cottbus spielt gegen den FCA ordentlich mit und hat durchaus Möglichkeiten, den Bundesligisten zu ärgern. Leverkusen gibt bei SV Wehen Wiesbaden jedoch klar den Ton an und drängt auf den Führungstreffer.

Die Bälle rollen in Cottbus und Wiesbaden!

Schaffen es die unterklassigen Teams, vor heimischem Publikum ihre favorisierten Gegner zu ärgern?

Am Samstagvormittag hat sich der SV Waldhof Mannheim zu den schweren Ausschreitungen am Freitagabend im Derby gegen Kaiserslautern geäußert.

Der Klub verurteilt die Vorfälle „aufs Schärfste“ und kündigte eine lückenlose Aufklärung an.

„Was gestern im Carl-Benz-Stadion passiert ist, darf keinen Platz im Fußball haben“, hieß es in einer Stellungnahme in den sozialen Medien.

Den Beginn bestreiten heute zwei Duelle mit insgesamt vier Profimannschaften – es könnte also spannend werden!

Dennoch geht Bayer Leverkusen als klarer Favorit in die Partie gegen SV Wehen Wiesbaden. Die Hessen starteten mit zwei deutlichen Niederlagen gegen Preußen Münster (1:3) und die Würzburger Kickers (0:4) in die Drittliga-Saison und belegen nach zwei Spieltagen den letzten Platz. Die Werkself hingegen überzeugte in der Vorbereitung mit Erfolgen gegen Newcastle United (2:1), FC Sevilla (2:1) und KRC Genk (4:0).

Der zweite Außenseiter der frühen Partien hat aktuell ebenfalls Pech: Bei Energie Cottbus fällt Topstürmer Erik Engelhardt mit einem Kreuzbandriss lange aus. Zum Auftakt der 2. Bundesliga erzielten die Lausitzer jedoch einen Achtungserfolg gegen Hannover 96 (3:1), bevor sie gegen Bielefeld eine Niederlage einstecken mussten (0:3). Augsburg lieferte sich im letzten Test gegen Leeds United (0:4) ebenfalls keine Glanzleistung.

Wer tiefergehende Informationen zur Partie Cottbus gegen Augsburg möchte, kann gerne in unserem separaten Liveticker zum Spiel vorbeischauen.

18 Uhr:

SC St. Tönis (Oberliga Niederrhein) – Eintracht Frankfurt (Bundesliga) 0:11 (0:10)

Torschützen: Jonathan Burkardt 0:1/0:4/0:7 (4./29./41.), Robin Koch 0:2 (10.), Ayoube Amaimouni 0:3 (17.), Can Uzun 0:5/0:6 (34./36.), Elias Baum 0:8 (44.), Younes Ebnoutalib 0:9 (45.+1), Mario Götze 0:10 (45.+5), Fares Chaibi 0:11 (87.)

Preußen Münster (3. Liga) – Karlsruher SC (2. Bundesliga) 1:2 (1:0)

Tore: Montell Ndikom 1:0 (35.), Marvin Wanitzek 1:1 (69.), Sebastian Jung 1:2 (81.)

SV Waldhof Mannheim (3. Liga) – 1. FC Kaiserslautern (2. Bundesliga) n.V. 0:1 (0:0/0:0)

Torschütze: Ibrahim Kanate 0:1 (120.)

20.45 Uhr:

Hansa Rostock (3. Liga) – VfB Stuttgart (Bundesliga) 0:4 (0:2)

Torschützen: Dzenan Pejcinovic 0:1/0:2/0:4 (18./37./82.), Tiago Tomas 0:3 (74.)

Ende im Ostseestadion!

Der VfB Stuttgart setzt sich klar und deutlich mit 4:0 (2:0) gegen Hansa Rostock durch und zieht locker in die zweite Runde ein.

Endstand:

Hansa Rostock (3. Liga) – VfB Stuttgart (Bundesliga) 0:4 (0:2)

Tore: Dzenan Pejcinovic 0:1/0:2/0:4 (18./37./82.), Tiago Tomas 0:3 (74.)

Jetzt wird es deutlich!

Pejcinovic erzielt seinen dritten Treffer und zerstört damit die letzten Hoffnungen der Rostocker auf eine große Pokal-Überraschung.

Das dürfte die Vorentscheidung sein!

VfB-Stürmer und DFB-Nationalspieler Undav wird an der Strafraumgrenze nicht entscheidend gestört und bedient Tiago Tomas, der zum 3:0 einschiebt.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit sorgt eine Pyro-Show für eine Rauchwolke über dem Rasen, was Schiedsrichter Stegemann zu einer kurzen Spielunterbrechung bewegt. Nach einer Pause geht es weiter.

„Was außerhalb des Spielfelds passiert, blendet man aus. Nach 90 Minuten bekommt man natürlich alles mit. Man wusste, was hinter dem letzten Derby steckt, aber das hat alle Erwartungen übertroffen. Das war ein unvergesslicher Abend“, sagte Lauterns Sport-Geschäftsführer Thomas Hengen (51).

„Bei solchen Derbys sind die Emotionen groß, aber Gewalt darf nicht sein. Das schadet dem Fußball und uns allen“, betonte Hengen.

„Natürlich hatte man Angst, dass die Situation eskaliert. Ich möchte der Polizei ein großes Kompliment machen, wie schnell und besonnen sie reagiert hat. Nachdem die Fanlager beruhigt wurden, war das entscheidend. Ich hätte nicht gedacht, dass das Spiel noch zu Ende gespielt wird“, ergänzte er.

Pejcinovic trifft erneut!

Nach seinem ersten Treffer erzielt der Stürmer auch das 2:0 und schnürt somit einen Doppelpack.

Kurz danach ist Schluss!

Der 1. FC Kaiserslautern zieht nach einem Last-Minute-Tor von Ibrahim Kanate in der 120. Minute in die zweite Runde ein. Die Pfälzer entscheiden das Südwest-Derby damit spät für sich.

Angesichts der Ausschreitungen rückt der sportliche Erfolg jedoch in den Hintergrund.

Endstand:

SV Waldhof Mannheim (3. Liga) – 1. FC Kaiserslautern (2. Bundesliga) n.V. 0:1 (0:0/0:0)

Torschütze: Ibrahim Kanate 0:1 (120.)

Fußball-Wahnsinn im Carl-Benz-Stadion! Was geht hier vor?

Kurz vor dem Elfmeterschießen trifft Lautern! Ibrahim Kanate nimmt sich in der 120. Minute ein Herz und versenkt den Ball spektakulär aus der Distanz zum 1:0. Unglaublich!

In Mannheim laufen die letzten zwei Minuten der Verlängerung – die Entscheidung vom Punkt rückt näher.

Tor für den VfB Stuttgart!

Tiago Tomas zeigt Übersicht und bedient Pejcinovic im Strafraum, der cool bleibt und per Flachschuss zum 1:0 trifft. So macht man das!

Nach den ersten 15 Minuten der Verlängerung steht es im Südwestderby weiterhin 0:0.

Bleibt es dabei, kommt es zum Elfmeterschießen.

Das Spiel an der Ostsee ist angepfiffen.

Im mit rund 29.000 Zuschauern gefüllten Ostseestadion trifft Hansa Rostock auf den VfB Stuttgart.

Nach rund 30-minütiger Pause kommen die Kapitäne zur Seitenwahl in die Mitte.

Bald geht es weiter.

Schiedsrichter und Spieler beider Teams wärmen sich auf – die Fortsetzung steht bevor.

Es geht tatsächlich weiter!

Nachdem die Polizei das Spielfeld verlassen hat, kehren die Lauterer Spieler aufs Feld zurück, kurz darauf folgen auch die Mannheimer.

Im Stadion heißt es weiterhin abwarten.

Wie es weitergeht und ob das Spiel überhaupt fortgesetzt wird, bleibt unklar.

Die Lage auf den Rängen beruhigt sich langsam.

Die Polizei hält sich mit einem großen Aufgebot auf dem Spielfeld auf. Pferde und Hunde sind inzwischen ebenfalls im Einsatz.

Im Mannheimer Carl-Benz-Stadion wird es zunehmend turbulent.

Aus dem Gästeblock fliegen Pyrotechnik-Gegenstände in Richtung Haupttribüne, auch auf der Heimseite wird es unruhig. Einige SVW-Fans verlassen ihren Block und wollen zu den Lauterern vordringen, doch es kommt nicht dazu.

Die Polizei reagiert sofort: Schwer bewaffnete Einsatzkräfte rücken aufs Spielfeld vor und bilden eine Kette an allen vier Seiten des Feldes.

Kein Sieger nach der regulären Spielzeit!

Im hitzigen Südwest-Derby fällt die Entscheidung erst in der Verlängerung.

Das war’s! Eintracht Frankfurt demontiert den Oberligisten SC St. Tönis mit 11:0 und feiert einen klaren Pokalerfolg. Auch in Münster ist Schluss, dort setzt sich der Karlsruher SC knapp mit 2:1 durch.

Im Südwest-Derby läuft das Spiel noch, bei einem 0:0 deutet vieles auf eine Verlängerung hin.

Endstände:

SC St. Tönis (Oberliga Niederrhein) – Eintracht Frankfurt (Bundesliga) 0:11 (0:10)

Torschützen: Jonathan Burkardt 0:1/0:4/0:7 (4./29./41.), Robin Koch 0:2 (10.), Ayoube Amaimouni 0:3 (17.), Can Uzun 0:5/0:6 (34./36.), Elias Baum 0:8 (44.), Younes Ebnoutalib 0:9 (45.+1), Mario Götze 0:10 (45.+5), Fares Chaibi 0:11 (87.)

Preußen Münster (3. Liga) – Karlsruher SC (2. Bundesliga) 1:2 (1:0)

Tore: Montell Ndikom 1:0 (35.), Marvin Wanitzek 1:1 (69.), Sebastian Jung 1:2 (81.)

Jetzt trifft auch Chaibi!

In der 87. Minute erzielt er das erste Tor der zweiten Halbzeit und stellt auf 11:0 für Eintracht Frankfurt.

Die mitgereisten KSC-Fans sind außer sich vor Freude! Der Zweitligist dreht die Partie und führt nun 2:1.

Jung schießt den Ball per Vollspann über die Linie und lässt die Badener Fans jubeln.

Der Karlsruher SC gleicht aus!

Kapitän Marvin Wanitzek trifft aus rund 23 Metern ins untere Eck und bringt die Wildpark-Elf zurück ins Spiel: 1:1!

Zehn Tore vor der Pause, danach wird es ruhiger: Nach dem Torfestival im ersten Durchgang lässt Eintracht Frankfurt es nun etwas langsamer angehen, bisher ohne weiteren Treffer. Hat die Diva vom Main nach dem 10:0 an der Halbzeit genug?

Auch in den anderen beiden Partien warten die Zuschauer bislang vergeblich auf Tore in der zweiten Halbzeit. Preußen Münster führt weiter 1:0 gegen Karlsruhe, im Südwest-Derby zwischen Mannheim und Kaiserslautern steht es 0:0.

Auf zwei Plätzen läuft der Ball schon wieder, in Mannheim verzögert sich der Beginn der zweiten Hälfte allerdings.

Wegen erneuter Zündeleien mit Böllern und Raketen wird das Spiel dort erst später fortgesetzt.

Auf allen drei Plätzen ist die erste Halbzeit beendet.

Eintracht Frankfurt hat den Oberligisten in der ersten Halbzeit regelrecht überrollt und führt zur Pause mit 10:0 gegen SC St. Tönis.

Deutlich spannender ist die Situation in Münster, wo Drittligist Preußen gegen Zweitligist Karlsruher SC führt und auf eine Pokal-Überraschung hofft. Im Südwest-Derby zwischen Waldhof Mannheim und Kaiserslautern steht es zur Pause jedoch noch torlos.

Und tatsächlich fällt kurz vor der Halbzeit noch das 10:0.

Mario Götze trägt sich ebenfalls in die Torschützenliste ein und erhöht für Eintracht Frankfurt auf 10:0 zur Pause.

Eintracht Frankfurt zeigt weiterhin keine Gnade und stürmt in einen regelrechten Torrausch.

Elias Baum trifft zum 8:0, Younes Ebnoutalib legt anschließend den nächsten Treffer nach.

Burkardt macht das 7:0!

Den Frankfurtern wird es erneut sehr leicht gemacht. Ohne großen Widerstand lassen sie den Ball laufen, kombinieren sich entspannt nach vorne und erzielen den nächsten Treffer. Was für ein Klassenunterschied!

St. Tönis droht ein Debakel.

Burkardt erhöht in der 34. Minute, nur zwei Minuten später trifft er erneut – ein Doppelschlag!

Gibt es hier die erste große Überraschung?

Drittligist Preußen Münster führt gegen die eine Klasse höher spielenden Karlsruher SC mit 1:0.

Ndikom schießt zentral am Strafraumrand aus etwa 16 Metern und trifft durch die Beine der KSC-Defensive ins Tor.

Burkardt jubelt erneut.

Nach einer Flanke von Kosugi von links kommt der Eintracht-Stürmer im Strafraum frei zum Kopfball und trifft gegen die Laufrichtung des Torwarts ins Netz.

Nach etwa 30 Minuten sind auf zwei der drei Plätze noch keine Tore gefallen.

Kaiserslautern kommt im Südwest-Derby dem Führungstor immer näher, macht Druck und schnuppert an der Führung. Nur der entscheidende Moment fehlt noch. In Münster verläuft das Spiel ruhig, beide Teams starten offensiv eher verhalten.

Die Eintracht baut ihre Führung weiter aus.

Burkardt spielt im Strafraum quer auf Amaimouni, der mit einer Finte abschließt und den Ball unten links ins Netz bringt.

Das 2:0!

Ein Eckball bringt erneut Erfolg, Koch steht goldrichtig und nickt ein.

Das erste Tor der neuen DFB-Pokal-Saison ist gefallen!

Eintracht Frankfurt erfüllt seiner Favoritenrolle wie erwartet früh und erzielt durch Burkardt per Kopf das 1:0 gegen den Oberligisten SC St. Tönis.

Auf dem Feld ist plötzlich nicht mehr viel zu sehen. Auf beiden Seiten wird reichlich Pyrotechnik gezündet, der Rauch zieht quer durchs Stadion.

Nach weniger als zwei Minuten greift Schiedsrichter Schröder ein und unterbricht die Partie.

Vorhang auf!

In Münster läuft das Spiel bereits, die neue Saison ist damit eröffnet. Auch an den anderen Spielorten geht es jetzt los.

Das Warten hat bald ein Ende!

Gleich rollt der Ball in den ersten drei Pokalpartien der Saison. Die Vorfreude steigt.

Bereits vor Anpfiff herrscht im Mannheimer Carl-Benz-Stadion Hochspannung.

Die mitgereisten Lautern-Fans zündeten viel Pyrotechnik, teilweise wurden auch Böller aufs Spielfeld geworfen. Die Heimfans ließen auf ihrer Seite ebenfalls reichlich Feuerwerk abbrennen.

Jetzt wird es ernst: In knapp einer halben Stunde starten die ersten drei Spiele. Besonders in Mannheim dürfte es heiß hergehen.

Das ausverkaufte Carl-Benz-Stadion mit über 23.000 Zuschauern erwartet das Südwest-Derby zwischen Drittligist Waldhof Mannheim und dem eine Klasse höher spielenden 1. FC Kaiserslautern.

Zum Auftakt könnte es kaum brisanter sein, denn hier treffen zwei Rivalen aufeinander. Die Emotionen werden hochkochen, das ist auch Trainer Torsten Lieberknecht (53) bewusst.

Der FCK-Coach appellierte daher an die Fans: „Dieses Derby gibt es nicht jede Saison. Deshalb polarisieren die Begegnungen und elektrisieren die Massen. Doch all die Rivalitäten und Frotzeleien sollen friedlich im Stadion und Umfeld ausgetragen werden.“

Die Motivation seiner Spieler ist offensichtlich: „Ich weiß, dass die Jungs brennen, ihre Farben und den FCK würdig vertreten und den Fans den Derbysieg schenken wollen. Eine gesunde Balance ist dabei sehr wichtig“, erklärte Lieberknecht.

Ab 18 Uhr rollt der Ball im DFB-Pokal wieder.

Der Start der neuen Saison erfolgt mit drei Spielen. Live zu sehen sind diese jedoch nur beim kostenpflichtigen Anbieter Sky.

Wer kein Streaming-Abo besitzt, muss nicht auf Fußball verzichten. Das Traditionsduell zwischen Hansa Rostock und VfB Stuttgart (Anpfiff 20:45 Uhr) wird vom ZDF frei übertragen.

Alternativ begleitet TAG24 alle vier Partien des heutigen Freitags im Liveticker. Viel Vergnügen.

Im DFB-Pokal geht es neben sportlichen Duellen auch um hohe Geldprämien. Insgesamt warten rund 83 Millionen Euro an Preisgeldern.

Alle 64 Teilnehmer erhalten in der ersten Runde jeweils 228.189 Euro, was für Amateurklubs ein willkommenes Plus ist.

In den Folgerunden verdoppelt sich der Betrag jeweils bis zum Halbfinale.

Die Prämien im Überblick:

1. Runde: 228.189 Euro

2. Runde: 456.377 Euro

Achtelfinale: 912.755 Euro

Viertelfinale: 1.825.509 Euro

Halbfinale: 3.651.019 Euro

Finalverlierer: 4.024.234 Euro

Pokalsieger: 6.036.350 Euro

Freitag, 21. August:

18 Uhr:

SC St. Tönis (Oberliga Niederrhein) – Eintracht Frankfurt (Bundesliga)

Preußen Münster (3. Liga) – Karlsruher SC (2. Bundesliga)

SV Waldhof Mannheim (3. Liga) – 1. FC Kaiserslautern (2. Bundesliga)

20:45 Uhr:

Hansa Rostock (3. Liga) – VfB Stuttgart (Bundesliga)

Samstag, 22. August:

13 Uhr:

SV Wehen Wiesbaden (3. Liga) – Bayer 04 Leverkusen (Bundesliga)

Energie Cottbus (2. Bundesliga) – FC Augsburg (Bundesliga)

15:30 Uhr:

Erzgebirge Aue (Regionalliga Nordost) – TSG Hoffenheim (Bundesliga)

SV Hemelingen (Bremen-Liga) – Hannover 96 (2. Bundesliga)

1. FC Saarbrücken (3. Liga) – Hertha BSC (2. Bundesliga)

FC Viktoria Köln (3. Liga) – 1. FC Nürnberg (2. Bundesliga)

MSV Duisburg (3. Liga) – SV Elversberg (Bundesliga)

Lüneburger SK Hansa (Oberliga Niedersachsen) – Werder Bremen (Bundesliga)

18 Uhr:

Eintracht Trier (Regionalliga Südwest) – RB Leipzig (Bundesliga)

SG Sonnenhof Großaspach (3. Liga) – Arminia Bielefeld (2. Bundesliga)

TSV 1860 München (Regionalliga Bayern) – Holstein Kiel (2. Bundesliga)

Sonntag, 23. August:

13 Uhr:

SSV Jeddeloh II (Regionalliga Nord) – 1. FC Heidenheim (2. Bundesliga)

SpVgg Greuther Fürth (2. Bundesliga) – VfL Bochum (2. Bundesliga)

15:30 Uhr:

Eintracht Braunschweig – 1. FC Union Berlin (Bundesliga)

TSV Schott Mainz (Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar) – Borussia Mönchengladbach (Bundesliga)

VfB Krieschow (Oberliga NOFV-Süd) – 1. FSV Mainz 05 (Bundesliga)

Carl Zeiss Jena (Regionalliga Nordost) – SV Darmstadt 98 (2. Bundesliga)

Bahlinger SC (Oberliga Baden-Württemberg) – 1. FC Magdeburg (2. Bundesliga)

Westfalia Rhynern (Regionalliga West) – Dynamo Dresden (2. Bundesliga)

18 Uhr:

Fortuna Düsseldorf (3. Liga) – SC Freiburg (Bundesliga)

Rot-Weiss Essen (3. Liga) – FC St. Pauli (2. Bundesliga)

1. FC Phönix Lübeck (Regionalliga Nord) – SC Paderborn 07 (Bundesliga)

Montag, 24. August:

18 Uhr:

SC Verl (3. Liga) – Hamburger SV (Bundesliga)

VSG Altglienicke (Regionalliga Nordost) – VfL Wolfsburg (2. Bundesliga)

Würzburger Kickers (3. Liga) – 1. FC Köln (Bundesliga)

20:45 Uhr:

Hallescher FC (Regionalliga Nordost) – FC Schalke 04 (Bundesliga)

Dienstag, 1. September:

20:45 Uhr:

HEBC Hamburg (Oberliga Hamburg) – Borussia Dortmund (Bundesliga)

Mittwoch, 2. September:

20:45 Uhr:

VfL Osnabrück (2. Bundesliga) – Bayern München (Bundesliga)

Vom 21. bis 24. August werden 30 der insgesamt 32 Erstrunden-Spiele ausgetragen. Zwei Partien fehlen, da Bayern München und Borussia Dortmund aufgrund des Supercups erst später einsteigen.

Am Samstagabend (Anpfiff 20:30 Uhr) kämpfen Meister und Pokalsieger der vergangenen Saison traditionell um den ersten Titel der neuen Spielzeit. Da Bayern beide Titel gewann, tritt der Vizemeister an – Borussia Dortmund empfängt den FC Bayern unter Trainer Vincent Kompany (40) in Dortmund.

Die Borussen um Coach Niko Kovac (54) spielen erst am 1. September im Pokal, wenn sie beim Oberligisten HEBC Hamburg antreten. Einen Tag später folgt der deutsche Rekordmeister, der beim Zweitligisten VfL Osnabrück an der Bremer Brücke gastiert.

Mit vier Erstrunden-Spielen startet der DFB-Pokal heute Abend in die neue Saison. Ein echtes Highlight gibt es gleich zu Beginn: Ab 18 Uhr trifft Waldhof Mannheim (3. Liga) im Südwestderby auf den 1. FC Kaiserslautern (2. Bundesliga).

Parallel dazu spielt der Karlsruher SC (2. Bundesliga) auswärts gegen Preußen Münster (3. Liga). Auch Eintracht Frankfurt (Bundesliga) ist im Einsatz und tritt beim SC St. Tönis (Oberliga Niederrhein) an. Für den Pokal-Neuling gibt es keinen Heimvorteil, da das Heimstadion zu klein ist – deshalb findet die Begegnung in Krefeld im Grotenburg-Stadion statt.

Später am Abend folgt der Traditions-Leckerbissen zwischen Hansa Rostock und dem VfB Stuttgart, Anpfiff ist um 20:45 Uhr im Ostseestadion.

Herzlich willkommen zum Liveticker der ersten Hauptrunde im DFB-Pokal 2026/27.

Wir halten Euch bei allen Spielen auf dem Laufenden. Viel Vergnügen!