Titelverteidigung misslungen: SC Magdeburg unterliegt im Champions-League-Halbfinale den Füchsen Berlin
Köln – In einem Spiel auf höchstem Niveau musste der SC Magdeburg letztlich die Niederlage hinnehmen und verlor mit 35:40 (17:19) gegen die Füchse Berlin. Vor allem in den Schlussminuten wirkten die Elbestädter wie ausgewechselt.
In einem mitreißenden deutschen Champions-League-Duell setzt sich am Ende die Mannschaft aus Berlin verdient durch. Während die Füchse in den letzten zehn Minuten unerbittlich agierten, wirkte das Team von Trainer Bennet Wiegert verunsichert und unkonzentriert.
Nur kurz nach dem letzten Tor folgte der Schlusspfiff. Der SC Magdeburg musste sich mit 35:40 geschlagen geben.
Mit noch einer Minute Restzeit stand der SCM vor einer offenen Angriffsmöglichkeit, doch der Angriff wurde nicht erfolgreich abgeschlossen. So konnte Dejan Milosavljev frei aufs Tor werfen und erzielte den 40:35-Endstand.
16:37 Uhr:
Endlich ein Lebenszeichen der Magdeburger, wenn auch zu spät. Zwei schnelle Treffer bringen den Stand auf 35:38, doch die Uhr läuft gegen sie.
16:34 Uhr:
Das könnte der entscheidende Moment sein: Dejan Milosavljev hält erneut einen Wurf der Magdeburger, und im Gegenzug erzielt Gidsel den 38. Treffer für Berlin an diesem Abend.
Der SC Magdeburg wird im Angriff ein Stürmerfoul zugesprochen, während die Berliner auf 36:33 davonziehen. Die Mannschaft von Bennet Wiegert wartet nun seit sieben Minuten auf einen eigenen Treffer.
16:28 Uhr:
Die Situation spitzt sich für den SCM zu. Auch Felix Claar scheitert am Berliner Schlussmann. Die Hauptstädter können diesen Fehler jedoch nicht für eine Dreitoreführung nutzen und werfen nur ans Außennetz.
16:26 Uhr:
Matthias Musche versucht aus spitzem Winkel zu treffen, scheitert jedoch am Berliner Keeper. Die Füchse nutzen die Chance und stellen auf 35:33.
16:24 Uhr:
Ein Abstimmungsfehler in der Offensive der Magdeburger wird von den Berlinern ausgenutzt, die wieder mit 34:33 in Führung gehen. Das Spiel ist völlig offen und spannend bis zum Schluss.
16:22 Uhr:
Magnusson nutzt die Gelegenheit und bringt sein Team mit 33:32 in Führung.
16:21 Uhr:
Die Füchse entkommen einem Rückschlag. Es gibt einen Siebenmeter und eine Zwei-Minuten-Strafe gegen Herburger.
16:21 Uhr:
Die Schiedsrichter prüfen momentan eine mögliche rote Karte für Berlin.
Der SC Magdeburg führt zum ersten Mal in diesem Halbfinale! Sergey Hernández pariert einen mutigen Wurf der Füchse, und im Gegenzug erzielt der SCM das 32:31.
16:16 Uhr:
Alles deutet darauf hin, dass die Entscheidung in den letzten Sekunden fallen wird. Beide Teams schenken sich nichts, und es geht mit einem 31:31 in die letzten 13 Minuten.
16:12 Uhr:
Die Füchse machen nun einen Fehler, den Magdeburg sofort ausnutzt: Nach eigenem Treffer gelingt es den Elbestädtern, den Ball in der Defensive zu erobern und per Siebenmeter zum 29:29 auszugleichen.
16:10 Uhr:
Der Spielstand beträgt aktuell 27:29 aus Sicht des SCM, der wieder ins Spiel zurückgefunden hat. Dennoch halten die Berliner die Führung konstant bei zwei Toren.
16:09 Uhr:
20.122 Zuschauer sind heute in der Lanxess Arena anwesend, wie gerade auf der Videowand angezeigt wurde.
16:06 Uhr:
Die ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit sind vorbei und gleichen dem bisherigen Spielverlauf: Hin und Her, extrem hohes Niveau und keine Fehler werden verziehen.
16:02 Uhr:
Magdeburg ist voll da! Ein Siebenmeter, erarbeitet von Felix Claar, bringt den SCM auf 23:24 heran.
Nach einem erfolglosen Angriff der Magdeburger läuft Gidsel alleine aufs Tor zu und ist kurz davor, auf vier Tore Vorsprung zu erhöhen. Doch Sergey Hernández zeigt eine fantastische Parade, und Magdeburg nutzt den Konter zum 21:23.
15:57 Uhr:
Das Spiel geht genauso weiter wie die erste Halbzeit endete. Der SC Magdeburg kontert zwei Treffer der Füchse schnell, doch beim dritten Ball bringt Berliner Keeper Lasse Ludwig erneut den Ball weg.
Das hochspannende deutsche Duell im Champions-League-Halbfinale geht weiter.
Zur Halbzeit liegt der SCM mit 17:19 zurück. Für die Mannschaft von Bennet Wiegert ist noch alles möglich, da sie dicht dranbleiben und ihr Spiel zunehmend besser umsetzen.
Im zweiten Durchgang wird viel von den Torhütern Sergey Hernández und Matej Mandic abhängen, die bisher erst zwei Paraden zeigen konnten.
Der letzte Höhepunkt der ersten Hälfte gehört Tim Hornke, der mit großartiger Technik aus spitzem Winkel zum 17:19 verkürzt.
Im Angriff agiert Magdeburg zu langsam und verpasst die Rückwärtsbewegung, sodass die Berliner auf 18:15 erhöhen können.
15:33 Uhr:
Auch bei den Berlinern erfolgt nun ein Torwartwechsel, der sich direkt bezahlt macht: Lasse Ludwig hält zwei Angriffe des SCM hintereinander.
15:30 Uhr:
Die erste Auszeit von Bennet Wiegert. Nach 23 Minuten liegt Magdeburg mit 14:15 knapp zurück und lässt die Füchse nicht davonziehen. „Jungs, ruhig bleiben und weitermachen“, motiviert der Trainer sein Team.
15:26 Uhr:
Nach 20 Minuten haben die Füchse das Spiel etwas besser unter Kontrolle, besonders Mathias Gidsel kommt immer besser zur Geltung. Magdeburg schafft es momentan nicht, den zwei Tore Rückstand (12:14) zu verkürzen.
Zwischen den Pfosten steht jetzt Matej Mandic anstelle von Sergey Hernández für die Grün-Roten.
Das Tempo ist hoch: Nach einer Parade von Füchse-Keeper Dejan Milosavljev sorgt av Teigum für die erneute doppelte Führung (8:10).
15:20 Uhr:
Glück beim Siebenmeter für Omar Ingi Magnusson, der den Ball vom Pfosten an den Rücken und ins Tor lenkt und so den Ausgleich zum 8:8 erzielt.
15:19 Uhr:
Jetzt geht es schnell zur Sache. Beide Teams erhöhen das Tempo und kontern sich die Tore gegenseitig ab. Aus Sicht des SCM steht es 7:8.
15:18 Uhr:
Nach elf Minuten zeigt sich ein erwartungsgemäß enges Spiel mit einem Stand von 5:5. Beide Mannschaften finden im Angriff Wege, in der Abwehr wird mit viel Körpereinsatz gespielt.
15:16 Uhr:
Eine Glanzaktion im Angriff der Berliner: Gidsel wirft zu Andersson, der den Ball im Sprung fängt und eiskalt verwandelt.
15:14 Uhr:
Die erste Zwei-Minuten-Strafe des Spiels geht an Jonsson vom SC Magdeburg, der Gidsel zu intensiv von hinten schubst und deshalb auf die Bank muss.
15:12 Uhr:
Die Elbestädter drehen das Spiel! Nach einem Fehlversuch von Mathias Gidsel erzielt Tim Hornke das 3:2.
15:08 Uhr:
Jetzt trifft auch der SCM erstmals. Nach einer abgefangenen Aktion der Füchse gelingt Magdeburg ein schneller Umschaltangriff, den Matthias Musche zum 1:1 abschließt.
15:05 Uhr:
Das erste Tor im Halbfinale geht auf das Konto der Füchse. Magdeburg hat im Gegenzug noch Schwierigkeiten, die stabile Berliner Abwehr zu überwinden.
15:04 Uhr:
Der SC Magdeburg startet mit einem langen Angriff, der in einem verzweifelten Wurf endet – ohne Erfolg. Das Spiel beginnt von Anfang an sehr physisch.
Anwurf in der Lanxess Arena! Die Neuauflage des letztjährigen Finales startet. Nur eine Mannschaft kann heute den Traum vom Finale weiterleben.
Nach einer musikalischen Einlage betreten die Spieler das Spielfeld. Die Atmosphäre in der Kölner Lanxess Arena ist elektrisierend.
Die Vorfreude bei den Magdeburgern war bereits am Vortag spürbar. Jeder weiß um die Herausforderung dieses Spiels.
„Wir hatten schon so viele Begegnungen mit den Füchsen, und am Ende entschied sich das Spiel oft in den letzten ein oder zwei Angriffen. Da brauchst du auch etwas Glück, denn am Ende machen Kleinigkeiten den Unterschied“, sagt Magnus Saugstrup.
Die Motivation sei ohne Zweifel vorhanden, betont SCM-Coach Bennet Wiegert: „Ich glaube nicht, dass ein Spieler von meiner Seite einen besonderen Ansporn benötigt.“
Nach der Gruppenphase der Champions League beendete der SC Magdeburg diese mit elf Siegen, einem Unentschieden und zwei Niederlagen – hinter dem FC Barcelona auf dem zweiten Platz – und setzte sich dann im Viertelfinale souverän gegen Szeged durch (Hinspiel 35:28, Rückspiel 45:37).
Die Füchse gewannen in ihrer Gruppe ebenfalls elf Spiele und verloren nur dreimal. So gingen sie als Gruppenerster ins Viertelfinale gegen Veszprém KC. Diese Begegnung entwickelte sich zum Spektakel. Nachdem Berlin das Hinspiel mit 34:35 verlor, sicherten sie sich den Sieg erst im Siebenmeterwerfen zu Hause.
Herzlich willkommen zu einem echten Highlight der Saison. In knapp einer Stunde treffen im ersten Halbfinale der Champions League zwei deutsche Teams aufeinander.
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