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HSV-Blog: Vielversprechendes Zeichen? Dieser Schiedsrichter führte die Rothosen zu einem 4:0-Heimsieg

Hamburg – Am Samstag um 15:30 Uhr steht der Hamburger SV vor einer anspruchsvollen Begegnung gegen den VfB Stuttgart. Neben Kapitän Nicolai Remberg gibt es auch bei weiteren Spielern Unsicherheiten bezüglich ihres Einsatzes.

Mario Vuskovic hingegen kann sich über besonders positive Nachrichten freuen: Der Kroate wird sein Comeback ausgerechnet gegen seinen ehemaligen Jugendverein feiern dürfen.

In unserem HSV-Blog halten wir Euch über alle aktuellen Entwicklungen rund um die Mannschaft, mögliche Transfers und weitere Neuigkeiten aus dem Volkspark auf dem Laufenden.

Der Unparteiische für die Partie zwischen dem HSV und dem VfB Stuttgart ist Robert Hartmann (47). Der Schiedsrichter hat bereits 15 Spiele mit Hamburger Beteiligung geleitet, allerdings erst ein einziges seit der Rückkehr in die Bundesliga.

Und genau an dieses Spiel hat der HSV besonders gute Erinnerungen. Im Oktober 2025 konnte der Verein mit Hartmann am Pfiff einen 4:0-Heimsieg gegen Mainz 05 feiern.

Die Gesamtbilanz der Rothosen unter der Leitung des Diplom-Betriebswirts kann sich ebenfalls sehen lassen: Von 15 Begegnungen in der 1. und 2. Bundesliga gewannen die Hamburger sieben Partien, fünf endeten unentschieden, lediglich viermals musste das Team eine Niederlage hinnehmen. Das kommende Spiel wird Hartmanns 183. Bundesliga-Einsatz sein.

Erfreuliche Neuigkeiten gibt es auch von HSV-Kapitän Nicolai Remberg (26): Nach seinem Kreuzbandriss wurde er erfolgreich operiert, teilte der Klub am Samstag mit.

Auf der Plattform X veröffentlichten die Rothosen ein Bild ihres „Rambo“ aus dem Krankenhaus. Mit einem Lächeln und einem Daumen nach oben zeigt sich der defensive Mittelfeldspieler – nun steht für ihn eine lange Rehabilitationsphase bevor.

Ein besonderes Highlight steht für Mario Vuskovic bevor: Am 15. November (15 Uhr) wird der HSV ein Freundschaftsspiel gegen den kroatischen Erstligisten Hajduk Split bestreiten – seinem ehemaligen Jugendverein. Nach seiner vierjährigen Dopingsperre ist Vuskovic wieder spielberechtigt und wird somit sein Comeback geben.

Dieses Ereignis wird nicht nur für ihn selbst, sondern auch für seine Familie von großer Bedeutung sein. Denn nicht nur Mario, sondern auch sein Bruder Luka (19) sowie sein Urgroßvater, Großvater und Vater Daniel trugen früher das Trikot von Hajduk.

Für Daniel Elfadli (29) war der Mittwochabend ein unvergesslicher Moment: Der HSV-Leihspieler gab sein Debüt in der Champions League. Mit dem Linzer ASK trat er gegen den FC Liverpool an, verlor jedoch in einem spektakulären Spiel mit 3:6 (0:3).

„Ich kann es kaum fassen. Es fühlt sich unglaublich und fast surreal an“, sagte Elfadli gegenüber hsv.de. „Es herrscht pure Freude. Das ist ein Traum, den man als Kind hat, wenn man mit Fußball beginnt. Ich habe oft davon geträumt und nun ist er Wirklichkeit geworden – unfassbar.“

Diese besonderen Augenblicke durfte der 29-Jährige mit seiner Mutter, seiner Tante und Freunden teilen. „Es war wunderschön, dass sie dabei waren. Dieses Spiel widme ich vor allem meiner Mutter und meinem Bruder, die mich auf meinem langen Weg stets unterstützt haben.“ Vor viereinhalb Jahren spielte Elfadli noch in der Regionalliga.

Ein weiteres Highlight zeichnet sich ab: Mario Vuskovic (24) darf ab dem 16. November wieder in Pflichtspielen für den HSV auflaufen – voraussichtlich erstmals im Derby gegen Werder Bremen. Bisher fehlt ihm allerdings die Spielpraxis, doch das soll sich jetzt ändern.

Laut dem kroatischen Medium „24 sata“ könnte es zu einem spektakulären Testspiel kommen. Der HSV befindet sich offenbar in Gesprächen mit Hajduk Split, dem Jugendverein Vuskovics. Das Spiel ist für Mitte November während der Länderspielpause geplant, der Austragungsort steht noch nicht fest.

Der Abwehrspieler wechselte 2021 zunächst auf Leihbasis von Split in den Volkspark, ein Jahr später sicherten sich die Rothosen den Kroaten für 4,2 Millionen Euro fest.

Am Dienstag nahm der Hamburger SV die Vorbereitung auf das Spiel gegen den VfB Stuttgart auf. Dabei musste Trainer Merlin Polzin (35) auf zahlreiche Profis verzichten.

Abgesehen vom verletzten Kapitän Nicolai Remberg (26/Kreuzbandriss) fehlten auch Albert Sambi Lokonga (26) und Mario Vuskovic (24) aufgrund von Belastungssteuerung. Zudem konnte Bakery Jatta (28) wegen Adduktorenproblemen nicht mitwirken.

Die Rekonvaleszenten Albert Grönbaek (25) und Patson Daka (28) absolvierten vor der Trainingseinheit ihr individuelles Programm.

Positive Nachrichten gab es von Bilal Nadir (22/Adduktorenprobleme) und Zakaria El Ouahdi (24/Erkältung), die zwar mit der Mannschaft trainierten, aber nach etwa 30 Minuten mit Reha-Trainer Sebastian Capel (41) separat weiterarbeiteten.

Neuzugang Kofi Amoako (21), der von Dynamo Dresden kam, spielt bislang keine bedeutende Rolle beim HSV. Bis zum letzten Spieltag stand er noch nicht auf dem Platz. Während der Länderspielpause konnte er sich in einem Testspiel empfehlen und erzielte ein Tor gegen den FC Kopenhagen.

Aufgrund seiner sportlichen Leistungen hatten erste Vereine lose Interesse gezeigt, darunter auch Hannover 96, wo Amoako bestens bekannt ist, da er in der Jugend zwischen 2016 und 2019 spielte.

Der vergangene Samstag veränderte die Situation jedoch deutlich: Amoako gab nicht nur sein Debüt für den HSV, sondern wird auch wichtiger als zuvor, da Kapitän Nicolai Remberg (26) mit einem Kreuzbandriss ausfällt. Ein Wechsel im Winter scheint damit vom Tisch, vielleicht nutzt der 21-Jährige nun seine Chance, um sich beim HSV durchzusetzen.

Ein Schock für den HSV: Kapitän Nicolai Remberg (26) zog sich am Samstag einen Kreuzbandriss zu und wird mehrere Monate ausfallen. Nun äußerte sich der Spieler erstmals selbst.

„Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Es ist schwer, die richtigen Worte zu finden“, begann er einen emotionalen Beitrag auf Instagram. „Manchmal entscheidet ein falscher Schritt oder eine unglückliche Bewegung über ein gutes oder schlechtes Ende. Leider war es diesmal negativ.“

Bisher war Remberg von größeren Verletzungen verschont geblieben. „Das werde ich niemals als selbstverständlich ansehen“, gestand er. Vor allem, da er jeden Tag an seine Grenzen gegangen sei und deshalb dort stehe, wo er jetzt ist.

„Die kommende Zeit wird eine Herausforderung, aber ich verspreche, stärker zurückzukommen“, sagte der Mittelfeldspieler und fügte hinzu: „Unsere Athletik- und Reha-Trainer können sich schon warm anziehen. 😉“

Neben seinem Dank für die Unterstützung versicherte Remberg, dass man sich keine Sorgen um ihn machen müsse. „Ich habe schon andere Hürden gemeistert und kann garantieren, dass dieses Comeback etwas ganz Persönliches wird.“

Yussuf Poulsen steht am Samstagnachmittag (15.30 Uhr/Sky) gegen die TSG Hoffenheim in der Startelf. Zusammen mit Fabio Vieira auf der halblinken Zehn soll der Stürmer offensiven Schwung ins Spiel bringen.

Trainer Merlin Polzin, der in der Offensive auf einige Akteure verzichten muss, bezeichnete das Duo als „gute Kombination“, von der das Team profitieren werde. Vor dem Anpfiff lobte Polzin im Sky-Interview die hohe Qualität beider Spieler auf dem Feld.

Der HSV begann am Dienstag mit der Vorbereitung auf die Partie bei der TSG Hoffenheim. Trainer Polzin gab anschließend ein Update zur Personalsituation. Über Rückkehrer Warmed Omari (26), David Möller Wolfe (24) und Sander Tangvik (23) sagte er: „Sie machen einen guten Eindruck, sind voller Energie und wurden mit Applaus begrüßt.“

Zakaria El Ouahdi (24/Marokko) wird erst am Mittwoch erwartet, Immanuel Pherai (25/Suriname) sogar erst am Donnerstag zurückkehren.

Die restliche Personalsituation bleibt unsicher. „Wir werden im Laufe der Woche sehen, wer fit genug ist“, erklärte Polzin. „Für Albert und Pato kommt das Spiel in Hoffenheim zu früh.“ Zuversichtlich zeigte sich der 35-Jährige hingegen bei Yussuf Poulsen (32) und Terem Moffi (27).

Mit nur drei Punkten aus vier Spielen und einem Torverhältnis von 2:13 ist der HSV schlecht in die Saison gestartet. Mehr als die Hälfte der deutschen Fußballfans rechnet daher mit einem Abstieg der Rothosen.

Eine repräsentative Umfrage von ONE8Y im Auftrag des Tipico Sportdatencenters (1.675 Befragte) ergab, dass 53 Prozent dem einstigen Bundesliga-Dino keinen Klassenerhalt zutrauen.

Die Analysten des Sportdatencenters sehen die Lage jedoch entspannter und schätzen die Abstiegswahrscheinlichkeit des HSV aktuell auf „nur“ 30 Prozent ein.

Während der HSV am Sonntag gegen Kopenhagen testete, standen vier Rothosen parallel für ihre Nationalmannschaften auf dem Platz.

Zakaria El Ouahdi (24) kam für Marokko beim 1:1 gegen Mali zehn Minuten zum Einsatz, Warmed Omari (26) absolvierte bei der 0:1-Niederlage der Komoren gegen Senegal die volle Spielzeit.

Das Gleiche gilt für David Möller Wolfe (24) bei der 1:2-Niederlage Norwegens gegen Portugal. Sein Teamkollege Sander Tangvik (23) saß 90 Minuten auf der Bank.

Gute Nachrichten von HSV-Stürmer Yussuf Poulsen (32): Nach dem Testspiel gegen Kopenhagen gab er Entwarnung.

„Es war ein Schlag auf die Wade, die zugemacht hat. Es ist ärgerlich, weil ich gern mehr Spielzeit gehabt hätte. Wir wollten kein Risiko eingehen, damit nichts Schlimmeres passiert. Nächste Woche werde ich wieder einsatzfähig sein“, erklärte der Däne.

Poulsen war bereits nach 20 Minuten ausgewechselt worden.

Eine bittere Nachricht für den HSV: Patson Daka (27) fällt in den kommenden Wochen aus. Der Angreifer verletzte sich bei der sambischen Nationalmannschaft.

Wie der Verein am Freitag bekanntgab, zog sich Daka einen Faserriss im linken Oberschenkel zu.

Am vergangenen Freitag wurde er beim 1:3 gegen Algerien zur Pause ausgewechselt und danach nicht mehr berücksichtigt.

Erneute Niederlage für David Möller Wolfe (24) und Sander Tangvik (23) mit Norwegen in der Nations League: Am Donnerstagabend unterlagen die „Löwen“ trotz früher Führung mit 1:2 (1:1) gegen Wales und spielten ab der 46. Minute in Unterzahl.

Wolfe war nach seinem Platzverweis im ersten Spiel gegen Dänemark zurück in der Startelf und spielte 75 Minuten, während Tangvik auf der Bank blieb.

Am Sonntag steht das letzte Spiel dieser Länderspielphase an – gegen Portugal, gegen das das Hinspiel mit 1:2 verloren ging.

Dem HSV wird seit dem Sommer Interesse an Oguz Aydin (25) vom türkischen Klub Fenerbahce Istanbul nachgesagt, welches laut dem türkischen Medium Aksam weiterhin besteht.

Berichten zufolge beobachteten HSV-Verantwortliche den türkischen Nationalspieler beim Länderspiel gegen Italien. Sollte die weitere Beobachtung vielversprechend sein, könnte der Klub einen Transferversuch unternehmen.

Aydin, der bisher 14 Länderspiele für die Türkei bestritt, pendelt in seinem Verein zwischen Startelf und Bank. In der laufenden Saison stand er sechs Mal auf dem Platz, erzielte ein Tor und bereitete zwei weitere vor.

Ein erfolgreicher Tag für ein HSV-Trio: Zakaria El Ouahdi (24), Patson Daka (27) und Warmed Omari (26) konnten mit ihren Nationalmannschaften in der Qualifikation für den Afrika Cup Siege feiern, auch wenn einer nur auf der Bank saß.

El Ouahdi stand beim 2:0-Erfolg Marokkos in Lesotho 90 Minuten auf dem Feld. Am 4. Oktober steht noch ein Testspiel gegen Ghana an.

Omari spielte ebenfalls durch und feierte mit den Komoren einen 1:0-Sieg gegen Namibia, wo Ex-HSV-Spieler Collin Benjamin (48) als Trainer aktiv ist. Am 4. Oktober wartet ein Spiel gegen Senegal.

Für Daka lief es weniger gut: Er stand nicht im Kader Sambias gegen Togo, sah aber einen 2:0-Erfolg seines Teams. Laut HSV litt er unter muskulären Problemen.

Die Karriere von Jonas David (26) ist von Höhen und Tiefen geprägt. Der Derby-Torschütze gegen den FC St. Pauli 2023 schrieb Geschichte, konnte sich beim HSV jedoch nie endgültig durchsetzen.

Nach einer Leihe zu Hansa Rostock verließ er den Verein und wechselte zur WSG Tirol in Österreich, anschließend zum SSV Ulm. Dort stieg er nicht nur aus der dritten Liga ab, sondern zog sich auch einen Kreuzbandriss zu und fiel lange aus. Seit diesem Sommer ist er vereinslos.

Nun zeichnet sich eine Perspektive ab: Nachdem er sich bei der HSV-U21 fit gehalten hat, absolviert David derzeit ein Probetraining beim Drittligaspitzenreiter MSV Duisburg und möchte sich dort empfehlen.

Der ehemalige HSV-Trainer Markus Gisdol (57), der von September 2016 bis Januar 2018 die Mannschaft leitete, steht vor einer neuen Aufgabe.

Medienberichten zufolge soll der 57-Jährige den bulgarischen Rekordmeister ZSKA Sofia übernehmen. Zuletzt trainierte Gisdol von Juli bis Oktober 2025 Kayserispor in der Süper Lig. Sollte er das Amt antreten, trifft er in der Conference League unter anderem auf Trabzonspor mit Trainer Thomas Reis (52) und Superstar Mohamed Salah (34).

Eine bittere Nachricht für den HSV: Albert Grønbæk (25) wird dem Verein wochenlang fehlen, teilte der Klub am Samstag mit.

Der 25-Jährige, der bisher zu den auffälligsten Profis der Rothosen gehörte, erlitt beim Nations-League-Spiel gegen Norwegen (2:3) am Donnerstag einen Faserriss im rechten Oberschenkel, wie ein MRT des dänischen Verbands ergab.

Wie lange Grønbæk ausfällt, ließ der HSV offen. Klar ist jedoch, dass er aufgrund seiner starken Leistungen schwer zu ersetzen sein wird.

Freud und Leid gab es am Freitagabend bei zwei HSV-Profis: Patson Daka (27) und Zakaria El Ouahdi (24) starteten mit ihren Nationalteams in die Qualifikation zum Afrika Cup – mit unterschiedlichen Ergebnissen.

Daka stand für Sambia in der Startelf, konnte die 1:3-Niederlage gegen Algerien jedoch nicht verhindern und wurde zur Halbzeit ausgewechselt. El Ouahdi erlebte mit Marokko einen 2:0-Sieg gegen Gabun, kam aber nicht zum Einsatz.

Auch Otto Stange (19) war aktiv: Bei einem 1:0-Sieg der deutschen U20 gegen Frankreich stand der HSV-Nachwuchsspieler in der Startelf.

Der HSV trauert um Klublegende und früheren Kapitän Peter „Eiche“ Nogly. Der Abwehrspieler verstarb am 24. September im Alter von 79 Jahren nach langer, schwerer Krankheit.

Der Verein gab dies am Freitag bekannt. „Die HSV-Familie verliert eine herausragende Persönlichkeit und Leitfigur. Nogly war ein absoluter Publikumsliebling und einer der besten Verteidiger, die jemals das Raute-Trikot getragen haben“, würdigten die Rothosen den Verstorbenen.

Nogly war elf Jahre lang Profi beim HSV und absolvierte insgesamt 634 Einsätze für die Liga-Mannschaft. Darunter waren 414 Pflichtspiele, davon 320 in der Bundesliga. Mit dem Verein gewann er 1976 den DFB-Pokal, den Europapokal der Pokalsieger (1977) und 1979 die deutsche Meisterschaft.

Die Verantwortlichen des HSV verfolgten das Nations-League-Spiel zwischen Norwegen und Dänemark am Donnerstagabend wohl mit gemischten Gefühlen. Stolz war man sicherlich darüber, dass zwei Profis auf dem Feld standen, doch am Ende gab es auch einen Wermutstropfen.

Der 3:2-Sieg Norwegens endete für David Möller Wolfe (24) und Albert Grønbæk (25) nicht positiv. Wolfe wurde erst in der 66. Minute eingewechselt, erhielt kurz vor Spielende nach einem taktischen Foul die Gelb-Rote Karte und fehlt damit am Sonntag gegen Portugal.

Grønbæk kam erst in der 82. Minute ins Spiel, verletzte sich jedoch am Oberschenkel. Nationaltrainer Brian Riemer (48) bestätigte die Verletzung und erklärte, dass der 25-Jährige vorzeitig nach Hamburg zurückkehren werde.

Torwart Sander Tangvik (23) saß bei den Norwegern 90 Minuten auf der Bank.

Obwohl Warmed Omari (26) mit den Komoren am Donnerstag verlor, konnte er gegen Kamerun persönlich überzeugen: Beim 1:3 erzielte der HSV-Profi in seinem 13. Länderspiel seinen ersten Treffer.

Ein Jahr nach der Rückkehr in die Bundesliga verzeichnet der HSV einen finanziellen Rekord.

Im Geschäftsjahr 2025/26 erwirtschaftete der Verein einen Umsatz von 182,1 Millionen Euro – das sind 44 Prozent mehr als im Vorjahr und so viel wie nie zuvor. Damit wurde der Rekord aus der Saison 2008/2009 (161,2 Mio. Euro) übertroffen. Auch der Gewinn steigerte sich von 4,4 auf 8,1 Millionen Euro, teilte der Klub am Donnerstag mit.

„Jeder Aufstieg bringt höhere Einnahmen. Entscheidend ist, wie man damit umgeht“, sagte HSV-Vorstand Eric Huwer. Der Verein habe die zusätzlichen Gelder nicht nur ausgegeben, sondern gezielt in Mannschaft, Nachwuchs und Infrastruktur investiert.

„Danke an alle, die daran mitwirken, den HSV in der Bundesliga zu etablieren und die Wachstumsschritte erst möglich machen“, ergänzte Huwer.

Nach dem ersten Saisonsieg gegen den 1. FC Köln steht nun die ausgedehnte Länderspielpause an. Der HSV muss auf insgesamt acht Profis verzichten, drei davon treffen sogar in direkten Duellen aufeinander.

Bereits am ersten Spieltag der Nations League stehen sich Sander Tangvik (23) und David Möller Wolfe (24) mit Norwegen sowie Albert Grønbæk (25) mit Dänemark gegenüber. Gespielt wird am 24. September um 20:45 Uhr in Oslo. Tangvik und Möller Wolfe treten danach noch zweimal gegen Portugal (27. September und 4. Oktober) sowie gegen Wales (1. Oktober) an. Grønbæk und Dänemark spielen gegen Portugal (1. Oktober) und Wales (27. September und 4. Oktober).

Drei HSV-Spieler müssen in der Qualifikation zum Afrika-Cup ran: Zakaria El Ouahdi (24) mit Marokko tritt gegen Gabun (25. September) und Lesotho (29. September) an, dazu steht ein Testspiel gegen Ghana (4. Oktober) an. Patson Daka (27) mit Sambia spielt gegen Algerien (25. September) und Togo (29. September). Warmed Omari (26) und die Komoren kämpfen gegen Kamerun (24. September) und Namibia (29. September) um den Einzug, zudem steht ein Testspiel gegen Senegal (4. Oktober) auf dem Programm.

Auch Otto Stange (19) und Louis Lemke (16) wurden für den DFB-Nachwuchs nominiert. Stange trifft mit der U20 auf Frankreich (25. September), Italien (29. September) und England (3. Oktober). Lemke spielt mit der U19 gegen die Ukraine (27. September), Finnland (30. September) und Tschechien (3. Oktober).

Fast zu spät kam Yussuf Poulsen beim Spiel gegen den 1. FC Köln (2:1) zum Anpfiff. Trainer Merlin Polzin hatte den Stürmer zur zweiten Halbzeit eingewechselt, doch der dänische Nationalspieler konnte seine Schienbeinschoner nicht finden.

„Ich bin noch einmal zurück in die Kabine gerannt. Das war etwas stressig“, erzählte der 32-Jährige nach dem Spiel lachend. Er hatte kurz vor der Wiederaufnahme des Spiels noch versucht, seine Schützer zu finden, aber in der Hektik nichts entdeckt.

Um dennoch pünktlich auf dem Platz zu sein, lieh er sich kurzerhand Schienbeinschoner von einem Mitspieler aus. „Am Ende waren sie aber tatsächlich in der Kabine“, gab er zu.

Tabelle der 1. Bundesliga

Die Platzierung in der Bundesliga-Tabelle hat folgende Bedeutung: Der Meister wird am Ende der Saison auf Rang 1 gekürt. Die Plätze 17 und 18 steigen direkt in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte auf Platz 16 darf in der Relegation um den Verbleib in der Liga kämpfen; dort trifft er auf den Drittplatzierten der 2. Bundesliga.