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HSV-Blog: Dieser Schiedsrichter wird das Spiel der Rothosen in Paderborn leiten

Hamburg – Setzt der HSV seine Erfolgslauf fort? Am vergangenen Samstag feierten die Rothosen mit dem 1:0-Sieg gegen den VfB Stuttgart bereits den dritten Triumph in Serie.

Am Samstag um 15:30 Uhr wollen sie beim SC Paderborn 07 erneut an diese Erfolgsserie anknüpfen.

Alle Neuigkeiten rund um das Team, potenzielle Transfers und weitere Geschehnisse aus dem Volkspark erfahrt Ihr in unserem HSV-Blog.

Eine hoffentlich eher unauffällige Rolle wird Schiedsrichter Martin Petersen (41) aus Stuttgart beim Bundesliga-Duell zwischen SC Paderborn und HSV spielen.

Die Bilanz der Rothosen unter seiner Leitung ist bisher etwas durchwachsen: In sieben Spielen gab es zwei Siege, zwei Unentschieden und drei Niederlagen.

Der SC Paderborn hingegen weist gegen Petersen eine beachtliche Statistik auf: Von 16 Partien konnten sie zehn für sich entscheiden, verloren lediglich drei und spielten dreimal unentschieden.

Fußballerisches Talent scheint in der Familie zu liegen: Robin Polzin (32), der jüngere Bruder von HSV-Trainer Merlin Polzin (35), wurde zum neuen Chefcoach des Bramfelder SV ernannt. Dies verkündete der Hamburger Landesligist am Freitag über seinen Instagram-Account.

Der erfahrene BSV-Spieler folgt auf Carsten Henning, der nach neun Jahren als Trainer zurückgetreten ist. Robin Polzin wird nun von Co-Trainer Robin Hüttig und Torwarttrainer Dennis Fernando unterstützt.

Seinen Einstand als Cheftrainer gibt Polzin bereits heute Abend um 19 Uhr im Heimspiel gegen den SC Wentorf.

Nach dem dritten Sieg in Folge wartet nun der Aufsteiger SC Paderborn auf den HSV. Personell kann Trainer Merlin Polzin (35) etwas aufatmen.

„Bei Sambi haben wir in den letzten Tagen die Trainingsintensität etwas angepasst, aber er hat komplett mitgemacht. Für ihn ist das Spiel in Paderborn natürlich das klare Ziel“, erklärte der 35-Jährige in Bezug auf Albert Sambi Lokonga (26), der am vergangenen Wochenende wegen Adduktorenproblemen noch passen musste.

Patson Daka (28), Bakery Jatta (28) und Fabio Vieira (26) konnten nur teilweise am Mannschaftstraining teilnehmen. „Fabio hat gegen Ende der Partie einen leichten Krampf verspürt, weshalb wir ihn ausgewechselt haben. Sein Zustand hat sich aber verbessert, sodass er bis auf die Schlussphase heute mittrainieren konnte“, berichtete Polzin.

Jatta und Daka benötigen hingegen noch einige Tage und sind erst ab der kommenden Woche wieder eine Option. „Bei Pato erhöhen wir die Belastung langsam. Vor uns liegen drei Spiele, in denen er sicherlich wieder eine Rolle spielen wird. Er fühlt sich gut, ist motiviert, aber wir müssen genau abwägen, welcher Spieler in welchem Spiel zum Einsatz kommt.“

HSV-Talent Louis Lemke (17), der gegen Stuttgart beim 1:0-Sieg auf sich aufmerksam machte, bezahlte das Spiel allerdings mit einer Verletzung. In der 13. Minute traf ihn ein Stollen von Stuttgarts Bilal El Khannouss (22) unglücklich im Gesicht.

Dabei brach ihm ein halber Schneidezahn ab. Drei Tage später nahm der 17-Jährige die Sache jedoch mit Humor und postete ein Vorher-Nachher-Bild mit der Bildunterschrift: „Ein Zahn halb weg, drei Punkte im Gepäck“. Den Beitrag entdeckte auch El Khannouss und kommentierte mit „Sorry, mein Freund“.

Darauf antwortete Lemke: „Keine Sorge, Bro, der Zahn ist wieder da“, woraufhin der VfB-Spieler scherzhaft mit „Schick die Rechnung“ und einem lachenden Emoji reagierte.

Am Montag analysierten Lena Cassel (32) gemeinsam mit Maik Nöcker (57) den Auftritt des HSV gegen Stuttgart.

Während die Expertin sowohl Cheftrainer Merlin Polzin als auch das Management des Traditionsvereins lobte, übte sie auch Kritik an der Mannschaft. „Der Sieg der Hamburger war glücklich“, begann die Sportmoderatorin. „Am Ende entschied erneut ein Sonntagsschuss von Muheim. Insgesamt finde ich die kollektive Leistung des HSV noch nicht vollkommen überzeugend.“

Besonders hob sie Keeper Daniel Heuer Fernandes hervor, der am Samstag stark parierte, sowie Stürmer Yussuf Poulsen. Der Däne habe „unglaublich viel gearbeitet. Er ist technisch vielleicht nicht der eleganteste, aber dafür sehr robust und physisch stark“, so Cassel. Ihrer Meinung nach ist Poulsen einer der Hauptgründe für den aktuellen Dreierlauf des HSV.

Kommt Verstärkung aus dem Norden? Dem Hamburger SV wird laut einem Bericht von „ontheminute“ Interesse an Gianni Stensness (27) vom norwegischen Meister Viking Stavanger nachgesagt.

Der Australier spielt seit 2025 für den Klub und überzeugte kürzlich beim spektakulären 3:3 gegen Bayern München, bei dem er bereits in der zweiten Minute das erste Tor erzielte.

Neben dem HSV sollen auch Hull City aus der englischen Championship den Mittelfeldspieler beobachten. Beide Vereine wollen Stensness offenbar weiterhin genau im Blick behalten.

Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Kapitän Nicolai Remberg war Trainer Merlin Polzin im letzten Spiel gegen den VfB Stuttgart (1:0) gezwungen, Änderungen vorzunehmen. Da auch Albert Sambi Lokonga wegen muskulärer Beschwerden fehlte, rückte Bilal Nadir in die Startelf – und überzeugte.

Polzin lobte die Leistung des 22-Jährigen: „Er hat eindrucksvoll gezeigt, warum sich der HSV so intensiv mit ihm beschäftigt hat. Er kann das Spiel lenken, verfügt über eine hohe technische Qualität und bringt zudem eine sehr wertvolle Balleroberungsmentalität ins Mittelfeld ein.“

Auch die Teamkollegen sprachen Nadir Anerkennung aus. Yussuf Poulsen sagte: „Er ist ein hervorragender Fußballer, der am liebsten viel am Ball ist. Seine Zweikampfhärte und sein Einsatz bis zur letzten Minute sind genau das, was wir brauchen!“

Ein besonderer Sieg für die Jugend: Die U19 des HSV gewann am Sonntag das Stadtderby gegen den FC St. Pauli mit 3:2. Den entscheidenden Treffer erzielte Paul Johansons (17) kurz vor Schluss.

Profi-Coach Merlin Polzin ließ es sich einen Tag nach dem Triumph gegen Stuttgart nicht nehmen, das Spiel live vor Ort zu verfolgen.

Im Bundesliga-Match am Samstag gegen Stuttgart (1:0) erlitt Louis Lemke nach einem unglücklichen Foul von Bilal El Khannouss (22) einen Zahnverlust.

Das beeinträchtigte die Laune des 17-Jährigen jedoch nicht. „Morgen habe ich einen Zahnarzttermin, dann ist das wieder in Ordnung“, grinste er nach dem Spiel mit seinem halb abgebrochenen Schneidezahn. „Schmerzen habe ich keine, also ist alles okay.“

Den Sieg wollte Lemke am Abend zu Hause feiern. „Ich will noch Fifa spielen“, scherzte er. „Ansonsten steht nichts Besonderes mehr an.“

Der Schiedsrichter bei der Partie zwischen HSV und VfB Stuttgart war Robert Hartmann (47). Der erfahrene Unparteiische leitete bereits 15 Spiele mit Beteiligung des HSV, allerdings erst eine seit der Bundesliga-Rückkehr der Rothosen.

An diese Begegnung hat der HSV besonders gute Erinnerungen: Im Oktober 2025 feierten die Hamburger einen 4:0-Heimsieg gegen Mainz 05.

Insgesamt fällt die Bilanz unter Hartmann mit sieben Siegen, fünf Unentschieden und vier Niederlagen bei 15 Begegnungen (1. und 2. Bundesliga) durchaus positiv aus. Die Partie am Samstag wird Hartmanns 183. Bundesliga-Spiel sein.

Positive Nachrichten gibt es von Nicolai Remberg (26): Der HSV-Kapitän wurde nach seinem Kreuzbandriss erfolgreich operiert. Das gab der Verein am Samstag bekannt.

Auf X veröffentlichten die Rothosen ein Bild von „Rambo“ aus dem Krankenhausbett. Mit einem Lächeln zeigt der defensive Mittelfeldspieler den Daumen nach oben. Nun beginnt für ihn die lange Rehabilitationsphase.

Ein echtes Highlight steht dem HSV am 15. November (15 Uhr) bevor: Die Rothosen treffen in einem Testspiel auf den kroatischen Erstligisten Hajduk Split. Dabei wird Mario Vuskovic (24) gegen seinen ehemaligen Klub sein Comeback feiern. Nach einer vierjährigen Dopingsperre ist er erstmals wieder spielberechtigt.

Der Tag dürfte nicht nur für ihn, sondern für seine ganze Familie besonders sein, da nicht nur Mario, sondern auch sein Bruder Luka (19) sowie sein Urgroßvater, Großvater und Vater Daniel alle für Hajduk gespielt haben.

Ein unvergesslicher Moment für Daniel Elfadli (29): Die HSV-Leihgabe gab am Mittwochabend ihr Debüt in der Champions League. Mit dem Linzer ASK traf er auf den FC Liverpool und unterlag in einem spannenden Spiel mit 3:6 (0:3).

„Ich kann es kaum fassen. Es fühlt sich so besonders und surreal an“, erzählte Elfadli auf hsv.de. „Das ist pure Freude. Davon träumt man als Kind, wenn man mit Fußball beginnt. Ich habe mir das oft vorgestellt, und jetzt ist es Wirklichkeit.“

Solche Erlebnisse konnte der 29-Jährige mit seiner Mutter, Tante und Freunden teilen. „Es war toll, dass sie dabei waren. Dieses Spiel widme ich vor allem meiner Mutter und meinem Bruder, die mich auf dem langen Weg unterstützt haben.“ Vor viereinhalb Jahren spielte Elfadli noch in der Regionalliga.

Mario Vuskovic (24) darf ab dem 16. November wieder Pflichtspiele für den HSV bestreiten – der erste Einsatz könnte das Derby gegen Werder Bremen sein. Bisher jedoch fehlt ihm die Spielpraxis, die sich nun verbessern soll.

Wie die kroatische Zeitung „24 sata“ berichtet, könnten die Rothosen ein Testspiel gegen Hajduk Split ins Auge fassen. Das Jugendklub von Vuskovic soll dabei als Gegner dienen. Die Partie ist für Mitte November während der Länderspielpause geplant, der genaue Spielort steht noch nicht fest.

Der Abwehrspieler war 2021 zunächst auf Leihbasis von Hajduk zum HSV gewechselt, ein Jahr später verpflichteten die Rothosen den kroatischen Nachwuchsspieler für 4,2 Millionen Euro fest.

Der HSV begann am Dienstag mit den Vorbereitungen auf das Heimspiel gegen den VfB Stuttgart. Dabei fehlten Trainer Merlin Polzin (35) zahlreiche Profis.

Neben Kapitän Nicolai Remberg (26/Kreuzbandriss) standen Albert Sambi Lokonga (26) und Mario Vuskovic (24) aus Belastungsgründen nicht zur Verfügung. Außerdem fehlte Bakery Jatta (28) wegen Adduktorenproblemen.

Die Rekonvaleszenten Albert Grönbaek (25) und Patson Daka (28) absolvierten vor dem Training individuelle Einheiten.

Gute Nachrichten gab es von Bilal Nadir (22/Adduktorenbeschwerden) und Zakaria El Ouahdi (24/Erkältung), die beide am Mannschaftstraining teilnahmen, nach rund 30 Minuten jedoch mit Reha-Trainer Sebastian Capel (41) separat weiterarbeiteten.

Neuzugang Kofi Amoako (21), der von Dynamo Dresden kam, spielte bislang kaum eine Rolle beim HSV. Bis zum letzten Spieltag stand er nicht einmal auf dem Platz. Im Testspiel während der Länderspielpause konnte er sich mit einem Tor gegen den FC Kopenhagen empfehlen.

Aufgrund seiner Leistungen zeigten einige Vereine Interesse an ihm – auch Hannover 96, wo Amoako zwischen 2016 und 2019 in der Jugend aktiv war. Doch seit seinem Debüt für den HSV am vergangenen Samstag hat sich die Situation verändert. Da Kapitän Nicolai Remberg verletzt ausfällt, wird Amoako nun häufiger gebraucht. Ein Winter-Abgang scheint somit unwahrscheinlich. Vielleicht nutzt der 21-Jährige nun die Chance, beim HSV Fuß zu fassen.

Ein herber Rückschlag für den HSV: Kapitän Nicolai Remberg (26) zog sich am Samstag einen Kreuzbandriss zu und wird monatelang ausfallen. Nun meldete sich der Mittelfeldspieler erstmals persönlich zu Wort.

„Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Es fällt schwer, die passenden Worte zu finden“, schrieb er in einem emotionalen Instagram-Post. „Manchmal entscheidet ein falscher Schritt oder eine unglückliche Bewegung über ein gutes oder schlechtes Ende. Leider war es bei mir nicht positiv.“

Bisher blieb Remberg von größeren Verletzungen verschont. „Das werde ich niemals als selbstverständlich ansehen“, gab er zu. Vor allem, weil er stets an sein Limit gegangen sei und deshalb dorthin gekommen sei, wo er jetzt stehe.

„Die kommenden Monate werden eine Herausforderung, aber niemand braucht sich Sorgen machen, dass ich nicht stärker zurückkomme“, versprach er. „Unsere Athletik- und Reha-Trainer können sich schon warm anziehen.“

Er bedankte sich für die Unterstützung und versicherte, dass man sich keine Sorgen machen müsse. „Ich habe schon viele Herausforderungen gemeistert und kann euch versichern, dass dieses Comeback etwas Persönliches wird.“

Für das Spiel am Samstag gegen die TSG Hoffenheim (15:30 Uhr, Sky) steht Yussuf Poulsen in der Startelf. Gemeinsam mit Fabio Vieira auf der halben Zehn soll der Angreifer für offensive Impulse sorgen.

Trainer Merlin Polzin, der in der Offensive auf mehrere Spieler verzichten muss, bezeichnete die beiden als „eine gute Kombination“, von der das Team profitieren werde. Zusammen hätten sie eine hohe Qualität, sagte Polzin vor Spielbeginn im Interview mit Sky.

Der HSV begann am Dienstag mit den Vorbereitungen auf die Partie bei Hoffenheim. Polzin gab anschließend ein Update zum Personal: Warmed Omari (26), David Möller Wolfe (24) und Sander Tangvik (23) machten einen guten Eindruck, seien voller Energie und wurden mit Applaus begrüßt.

Zakaria El Ouahdi (24/Marokko) wird erst am Mittwoch zurückerwartet, Immanuel Pherai (25/Suriname) sogar erst am Donnerstag.

Die Lage im Kader bleibt unsicher. „Wir werden im Laufe der Woche sehen, bei wem es reicht“, sagte Polzin. „Für Albert und Pato kommt das Spiel in Hoffenheim zu früh.“ Für Yussuf Poulsen (32) und Terem Moffi (27) ist der Trainer hingegen optimistisch.

Mit nur drei Punkten aus vier Spielen und einem Torverhältnis von 2:13 ist der Saisonstart des HSV äußerst enttäuschend. Mehr als die Hälfte der deutschen Fußballfans rechnet daher mit dem Abstieg der Rothosen.

Eine repräsentative Umfrage von ONE8Y im Auftrag des Tipico Sportdatencenters (1675 Teilnehmer) ergab, dass 53 Prozent den Klassenerhalt des ehemaligen Bundesliga-Dinos nicht für wahrscheinlich halten.

Die Experten des Sportdatencenters sehen die Lage jedoch gelassener und schätzen die Abstiegsgefahr derzeit „nur“ auf 30 Prozent.

Während der HSV am Sonntag gegen Kopenhagen testete, waren vier Rothosen zeitgleich für ihre Nationalmannschaften aktiv.

Zakaria El Ouahdi (24) spielte bei Marokkos 1:1 gegen Mali zehn Minuten, Warmed Omari (26) absolvierte bei der 0:1-Niederlage der Komoren gegen Senegal die volle Spielzeit.

Ähnlich erging es David Möller Wolfe (24) beim 1:2 von Norwegen gegen Portugal. Sein Landsmann Sander Tangvik (23) saß 90 Minuten auf der Bank.

Gute Nachrichten gibt es von HSV-Stürmer Yussuf Poulsen (32), der nach dem Test gegen Kopenhagen Entwarnung gab:

„Es war ein Schlag auf die Wade, die zugemacht hat. Es ist ärgerlich, weil ich gern mehr Spielzeit gehabt hätte. Wir wollten kein Risiko eingehen, damit nichts Schlimmeres passiert. Nächste Woche kann ich wieder spielen“, erklärte der Däne.

Poulsen wurde bereits nach 20 Minuten ausgewechselt.

Schlechte Neuigkeiten: Der HSV muss in den kommenden Wochen auf Patson Daka (27) verzichten. Der Stürmer verletzte sich während seiner Zeit bei der sambischen Nationalmannschaft.

Wie der Verein am Freitag mitteilte, zog sich Daka einen Muskelfaserriss im linken Oberschenkel zu.

Beim 1:3 gegen Algerien wurde der 27-Jährige zur Halbzeit ausgewechselt und kam danach nicht mehr zum Einsatz.

Eine weitere Niederlage mussten David Möller Wolfe (24) und Sander Tangvik (23) mit Norwegen in der Nations League hinnehmen. Am Donnerstag verloren sie trotz Führung mit 1:2 (1:1) gegen Wales – und spielten ab der 46. Minute in Unterzahl.

Wolfe war nach einem Platzverweis im ersten Spiel gegen Dänemark zurück in der Startelf und spielte 75 Minuten, während Tangvik auf der Bank blieb.

Am Sonntag steht das letzte Spiel der Länderspielrunde gegen Portugal an, die Norweger hatten das Hinspiel mit 1:2 verloren.

Dem HSV wird schon seit dem Sommer Interesse an Oguz Aydin (25) von Fenerbahce Istanbul nachgesagt, das laut türkischen Medienberichten weiterbesteht.

Verantwortliche des HSV sollen den türkischen Nationalspieler vergangenen Monat beim Länderspiel gegen Italien beobachtet haben. Sollte die weitere Beobachtung positiv ausfallen, könnte der Verein einen Transferversuch wagen.

Aydin, der bisher 14 Länderspiele für die Türkei absolvierte, pendelt beim Klub zwischen Startelf und Bank. In dieser Saison stand er sechsmal auf dem Platz und erzielte ein Tor sowie zwei Vorlagen.

Erfolgreiches Wochenende für ein HSV-Trio: Zakaria El Ouahdi (24), Patson Daka (27) und Warmed Omari (26) feierten mit ihren Nationalmannschaften Siege in der Qualifikation für den Afrika Cup – auch wenn einer nur auf der Ersatzbank saß.

El Ouahdi und Marokko verbuchten ihren zweiten Sieg im zweiten Spiel. Beim 2:0 in Lesotho spielte der Außenverteidiger durchgehend. Am 4. Oktober steht noch ein Testspiel gegen Ghana an.

Omari feierte mit den Komoren einen 1:0-Erfolg gegen Namibia, wo Ex-HSV-Profi Collin Benjamin (48) an der Seitenlinie steht. Für Omari folgt am 4. Oktober noch eine Partie gegen Senegal.

Für Daka lief es weniger gut – er stand nicht im Kader Sambias gegen Togo, sah aber einen 2:0-Sieg. Laut HSV hatte er muskuläre Probleme.

Die Karriere von Jonas David (26) gleicht einer Achterbahnfahrt. Als Derby-Torschütze gegen St. Pauli 2023 schrieb er Geschichte beim HSV, konnte sich in der Mannschaft aber nie dauerhaft etablieren.

Nach einer Leihe zu Hansa Rostock verließ er den Verein und wechselte nach Österreich zu WSG Tirol, anschließend zum SSV Ulm. Dort stieg er nicht nur aus der dritten Liga ab, sondern zog sich auch einen Kreuzbandriss zu und fiel lange aus. Seit Sommer ist er vereinslos.

Nun zeichnet sich eine neue Perspektive ab: Nach Trainingseinheiten bei der HSV-U21 befindet sich David aktuell im Probetraining beim Drittligaspitzenreiter MSV Duisburg und möchte sich dort empfehlen.

Der ehemalige HSV-Coach Markus Gisdol (57), der von September 2016 bis Januar 2018 an der Seitenlinie stand, steht vor einem neuen Engagement.

Medienberichten zufolge soll der 57-Jährige den bulgarischen Rekordmeister ZSKA Sofia übernehmen. Zuletzt trainierte Gisdol von Juli bis Oktober 2025 Kayserispor in der türkischen Süper Lig. Sollte er das Amt in Sofia antreten, trifft er in der Conference League unter anderem auf Trabzonspor mit dem deutschen Trainer Thomas Reis (52) und Superstar Mohamed Salah (34).

Eine Hiobsbotschaft für den HSV: Albert Grønbæk (25) wird dem Klub wochenlang nicht zur Verfügung stehen, teilte der Verein am Samstag mit.

Der 25-jährige Mittelfeldspieler, der bisher zu den auffälligsten Spielern zählte, zog sich beim Nations-League-Spiel gegen Norwegen (2:3) am Donnerstag einen Muskelfaserriss im rechten Oberschenkel zu, wie ein MRT des dänischen Verbandes ergab.

Wie lange Grønbæk ausfallen wird, ließ der HSV offen. Sicher ist nur, dass er aufgrund seiner aktuellen Form schwer zu ersetzen sein wird.

Freud und Leid bei zwei HSV-Profis: Patson Daka (27) und Zakaria El Ouahdi (24) starteten am Freitagabend mit ihren Nationalmannschaften in die Afrika-Cup-Qualifikation – mit unterschiedlichen Ergebnissen.

Daka stand bei der 1:3-Niederlage Sambias gegen Algerien in der Startelf, konnte die Pleite aber nicht verhindern und wurde zur Halbzeit ausgewechselt. El Ouahdi feierte einen 2:0-Sieg Marokkos über Gabun, kam jedoch nicht zum Einsatz.

Auch Otto Stange (19) war aktiv: Beim 1:0-Sieg der deutschen U20 gegen Frankreich stand der HSV-Youngster in der Startelf.

Der HSV trauert um Vereinslegende und Ex-Kapitän Peter „Eiche“ Nogly. Der Abwehrspieler verstarb am 24. September im Alter von 79 Jahren nach langer, schwerer Krankheit.

Der Verein teilte dies am Freitag mit. „Die HSV-Familie verliert eine herausragende Persönlichkeit und Wegbereiter. Nogly war ein echter Publikumsliebling und einer der besten Verteidiger, die je das Trikot mit der Raute getragen haben“, heißt es in einer Gedenkbotschaft.

Nogly war elf Jahre Profi beim HSV und absolvierte insgesamt 634 Einsätze für die erste Mannschaft, darunter 414 Pflichtspiele und 320 Bundesliga-Spiele. Mit dem Verein gewann er 1976 den DFB-Pokal, 1977 den Europapokal der Pokalsieger und 1979 die deutsche Meisterschaft.

Die HSV-Verantwortlichen werden die Nations-League-Partie am Donnerstag zwischen Norwegen und Dänemark sicherlich mit gemischten Gefühlen verfolgt haben. Einerseits stolz, dass gleich zwei Profis auf dem Platz standen, andererseits mit einem Wermutstropfen im Gepäck.

Der 3:2-Sieg Norwegens endete für David Möller Wolfe (24) und Albert Grønbæk (25) nicht positiv. Wolfe wurde erst in der 66. Minute eingewechselt, erhielt kurz vor Schluss nach einem taktischen Foul Gelb-Rot und fehlt somit am Sonntag gegen Portugal.

Grønbæk kam erst in der 82. Minute auf den Platz und verletzte sich am Oberschenkel. Dänemarks Nationaltrainer Brian Riemer (48) bestätigte die Verletzung und kündigte die vorzeitige Rückkehr des 25-Jährigen nach Hamburg an.

Torwart Sander Tangvik (23) saß bei Norwegen die kompletten 90 Minuten auf der Bank.

Warmed Omari (26) verlor am Donnerstag zwar mit den Komoren, konnte beim 1:3 gegen Kamerun jedoch seinen ersten Länderspieltreffer im 13. Einsatz feiern.

Ein Jahr nach der Rückkehr in die Bundesliga vermeldet der HSV einen finanziellen Rekord.

Im Geschäftsjahr 2025/26 erzielte der Verein einen Umsatz von 182,1 Millionen Euro – ein Plus von 44 Prozent gegenüber dem Vorjahr und so viel wie nie zuvor. Damit wurde der Rekord von 2008/09 (161,2 Mio. Euro) übertroffen. Auch der Gewinn stieg von 4,4 auf 8,1 Millionen Euro. Dies gab der Traditionsklub am Donnerstag bekannt.

„Jeder Aufstieg sorgt für höhere Einnahmen. Entscheidend ist jedoch, wie man diese nutzt“, erklärte HSV-Vorstand Eric Huwer. Der Klub habe die zusätzlichen Gelder nicht nur ausgegeben, sondern gezielt in Mannschaft, Nachwuchs und Infrastruktur investiert.

„Ein Dank an alle, die daran mitwirken, den HSV in der Bundesliga zu etablieren und Wachstum zu ermöglichen“, ergänzte Huwer.

1. Bundesliga Tabelle

Die Bundesliga-Tabelle hat folgende Bedeutung: Der Klub auf Platz 1 am Saisonende wird Deutscher Meister. Die Mannschaften auf den Plätzen 17 und 18 steigen in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (Platz 16) spielt in der Relegation gegen den Drittplatzierten der 2. Liga um den Verbleib in der Bundesliga.