zurück

WM 2026 live: Schiedsrichter für das Auftaktspiel der deutschen Mannschaft steht fest

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 findet vom 11. Juni bis zum 19. Juli in den USA, Mexiko und Kanada statt. Erstmals nehmen dabei 48 Nationen teil. Die deutsche Nationalelf trifft in der Gruppenphase auf Curaçao, die Elfenbeinküste sowie Ecuador.

Das Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) hat das erklärte Ziel, den WM-Titel zu gewinnen. Doch bis zum möglichen Endspiel am 19. Juli in New York ist es ein weiter Weg. Argentinien startet als amtierender Weltmeister ins Turnier, nachdem das Team um Superstar Lionel Messi (38) im Winter 2022 in Katar den Pokal gewann.

In unserem WM-Liveticker halten wir Euch vor dem Eröffnungsspiel und während des gesamten Wettbewerbs mit allen wichtigen Neuigkeiten auf dem Laufenden.

Am Donnerstag wurde der Unparteiische für das erste Spiel der deutschen Mannschaft bei der WM gegen Curaçao offiziell bekanntgegeben. Laut FIFA wird Jalal Jayed (39) als Schiedsrichter die Partie am kommenden Sonntag (Anstoß 19 Uhr) im texanischen Houston leiten.

Der marokkanische Referee hat international bisher wenig Erfahrung vorzuweisen und stand bislang nur viermal beim Afrika-Cup im Einsatz, darunter beim Spiel um den dritten Platz der letzten Ausgabe. Zudem leitete er vier Begegnungen bei der U20-WM 2025.

Als Linienrichter werden ihn seine Landsleute Zakaria Brinsi (43) und Mostafa Akarkad (37) unterstützen. Abongile Tom (34) aus Südafrika ist als vierter Offizieller mit dabei.

Die Freude über das neue Nationaltrikot Haitis währte nur kurz: Die FIFA forderte Änderungen am Design.

Der Ausrüster Saeta hatte zusammen mit dem haitianischen Fußballverband ein Trikot erstellt, das sich an der Schlacht von Vertières von 1803 orientiert und diesen historischen Sieg, der zum Unabhängigkeitsweg führte, thematisierte. Die FIFA empfand die Darstellung jedoch als zu politisch. Der Weltverband verbietet nämlich jegliche politischen, religiösen oder persönlichen Botschaften auf den Trikots, weshalb das Design angepasst werden musste.

Saeta zeigte sich einsichtig, betonte aber, dass die Gestaltung nicht als politisches Statement gedacht war: „Obwohl diese Interpretation von unserer ursprünglichen Absicht abweicht, respektiert Saeta den Prozess und hat die endgültigen Anforderungen der FIFA umgesetzt“, erklärte der Hersteller.

Weiterhin stellte das Unternehmen klar: „Das finale Design sollte eine Hommage an die Männer und Frauen sein, die täglich an Haitis Zukunft arbeiten, und nicht als politisches Zeichen verstanden werden.“

Er ist zurück – zumindest in gewisser Weise. Der Fernsehsender RTL II bringt die berühmte Krake Paul mithilfe von Künstlicher Intelligenz zurück auf den Bildschirm und lässt sie die WM tippen.

Das KI-Modell wird vorab mit allerlei „Fun Facts“ gefüttert, etwa „Welches Team hat die meisten verheirateten Spieler?“ oder „Wer hat mehr Tattoos?“. Anschließend gibt „Paul 2.0“ in mehreren Clips seine Vorhersagen zu ausgewählten WM-Partien ab. Das Mini-Format wird täglich um 16 Uhr direkt im Anschluss an die „RTLzweiNews“ ausgestrahlt, die Premiere ist am 11. Juni, dem Eröffnungstag der WM. Insgesamt sind 27 Kurzvideos geplant.

Der echte Paul, eine gewöhnliche Krake, war als Orakel berühmt und sagte mit seinen Tentakeln bei der WM 2010 alle Spiele der deutschen Mannschaft sowie das Finale korrekt voraus. Er verstarb jedoch am 26. Oktober 2010 eines natürlichen Todes im Sea Life Oberhausen. Seine Asche befindet sich im Dortmunder Fußballmuseum.

Die iranische Regierung droht kurz vor Turnierbeginn mit drastischen Konsequenzen, falls in den Stadien nicht alles nach ihren Vorstellungen verläuft.

„Wir haben der FIFA bereits mitgeteilt, dass das Team das Spiel abbrechen wird, sobald politische Parolen in den Stadien ertönen“, warnte Ahmed Donjamali, der Sportminister des Landes. Proteste der persischen Diaspora gegen die Regierung sowie das Zeigen falscher Flaggen auf den Tribünen sollen laut Iran in einem Spielabbruch enden. Das Land besteht darauf, dass ausschließlich die offizielle Flagge der Islamischen Republik gezeigt wird und nicht etwa die alte persische Fahne.

Ein US-Regierungsvertreter äußerte sich inzwischen gegenüber CNN zur verweigerten Einreise des somalischen FIFA-Schiedsrichters Omar Artan (34).

Die Kontrolle am Flughafen Miami habe mögliche „Verbindungen zu mutmaßlichen Mitgliedern terroristischer Gruppen“ aufgedeckt, so ein anonym bleibender Sprecher. Zuvor hatte die Grenzschutzbehörde CBP lediglich von „Sicherheitsbedenken“ gesprochen.

Artan selbst erklärte der New York Times, er habe die „richtigen Dokumente“ sowie ein gültiges Visum vorgelegt. US-Grenzbeamte hätten ihn zu politischen Themen in Somalia und zur Terrororganisation Al-Shabaab befragt.

Der 34-Jährige wurde 2025 zum besten männlichen Schiedsrichter Afrikas gekürt und vom afrikanischen Kontinentalverband als einer von sieben Schiedsrichtern für die WM nominiert.

Ein schlechtes Zeichen? Die englische Nationalmannschaft bereitet sich derzeit in Florida auf die WM vor, doch die Feinarbeiten für das große Turnier verlaufen nicht ideal.

Ein Erdbeben der Stärke 6,1 vor der Küste Kubas war bis nach Florida spürbar, wo sich die Mannschaft von Trainer Thomas Tuchel (52) seit dem 1. Juni aufhält.

Medienberichten zufolge registrierten auch die mexikanischen Urlaubsorte Cancún und Tulum sowie das Walt Disney World Resort die Erschütterungen. Glücklicherweise gab es weder Verletzte noch größere Schäden. Das Beben war das stärkste in der Region seit 1880, als ebenfalls ein Erdbeben der Stärke 6,0 in Kuba gemessen wurde.

Eigentlich sollte Omar Artan bei der WM als Schiedsrichter fungieren, doch daraus wird nichts. Trotz gültigen Visums verwehrten die USA dem somalischen Unparteiischen die Einreise.

Ein FIFA-Sprecher bestätigte am Montag gegenüber AFP, dass Artan nicht an der WM teilnehmen wird, nachdem ihm die Einreise verweigert wurde. Ein Grund wurde nicht genannt. Somalia steht allerdings auf einer Einreisesperrliste, die von der Regierung unter Donald Trump eingeführt wurde.

Erleichterung bei Frankreich: Verteidiger William Saliba (25) wird voraussichtlich zum WM-Auftakt fit sein.

Vor dem Testspiel gegen Nordirland am Montag bestätigte Trainer Didier Deschamps (57), dass der Abwehrspieler vom englischen Meister FC Arsenal seine Rückenprobleme überwunden hat und wieder einsatzbereit ist.

„Er wird ärztlich betreut, wir steuern die Belastung auch nach seinem Empfinden. Das Problem bestand zwar mehrere Wochen, hinderte ihn aber nicht, für Arsenal jedes Spiel zu bestreiten“, erklärte Deschamps gegenüber Telefoot.

Damit können die Franzosen vorerst auf den Einsatz ihres Abwehrchefs hoffen.

Ein ganz besonderer Moment, der vielen emotional am Herzen liegt, blieb Südkoreas Torwart Kim Seung-gyu (35) leider verwehrt: die Geburt seines Kindes.

Wie es dazu kam und was der 35-Jährige selbst dazu sagt, lest Ihr hier: „Frau von WM-Keeper bringt Baby zur Welt – doch wo ist der Papa?“

Schockierende Meldung kurz vor WM-Beginn: In der Nähe des englischen Mannschaftshotels in Kansas City kam es Berichten zufolge zu einer Schießerei mit mehreren Verletzten.

Wie „The Independent“ und „Open Magazine“ unter Berufung auf Behördenangaben berichten, wurden die Polizeikräfte am Samstag gegen 4 Uhr morgens zur Troost Avenue gerufen, nur wenige Kilometer vom Hotel der englischen Mannschaft entfernt. Dort seien zuvor Schüsse gemeldet worden.

Bei Eintreffen fanden die Beamten neun verletzte Erwachsene vor, die nach der Erstversorgung auf verschiedene Krankenhäuser verteilt wurden. Die Täter konnten am Tatort nicht gefasst werden.

Zum Zeitpunkt des Vorfalls befand sich die Mannschaft mit Spielern wie Harry Kane (32) und Jude Bellingham (22) noch nicht im Hotel, sondern trainierte in Florida.

Nach dem Zusammenbruch von Christian Eriksen (34) am Sonntagabend hat der dänische Fußballverband vorsichtig Entwarnung gegeben.

Teamarzt Morten Boesen berichtete, dass sich der 34-Jährige auf dem Weg der Besserung befinde. „Er ist bei seiner Familie und guter Dinge. Es wird erwartet, dass er bald entlassen und nach Hause zurückkehren kann“, hieß es in einer offiziellen Erklärung.

Fünf Jahre nach seinem Herzstillstand bei der EM war Eriksen im Testspiel gegen die Ukraine erneut auf dem Platz zusammengebrochen. Das Spiel wurde daraufhin abgebrochen und Eriksen ins Krankenhaus gebracht.

Ungewissheit um Lionel Messi (38) zum WM-Auftakt bleibt bestehen. Der Argentinier kämpft weiterhin mit einer Oberschenkelverletzung.

Beim 2:0-Sieg im vorletzten Test gegen Honduras am Sonntag saß der Superstar daher nur auf der Bank.

Die Hoffnung auf ein Comeback des Kapitäns der Albiceleste zum Turnierbeginn ist aber weiterhin lebendig: „Leo macht gute Fortschritte, trainiert bereits teilweise mit der Mannschaft, und das ist sehr positiv“, so Trainer Lionel Scaloni (48) vor dem letzten Test.

Ob Messi am Mittwoch im Abschlussspiel gegen Island schon wieder auflaufen kann, bleibt abzuwarten.

WM-Vorfreude pur: Die gelungene Generalprobe der deutschen Mannschaft beschert RTL Rekordquoten.

Beim letzten Testspiel vor dem Turnierstart gegen Co-Gastgeber USA schalteten bis zu 9,31 Millionen Zuschauer ein, durchschnittlich waren es 8,53 Millionen.

Mit einem Marktanteil von 40,6 Prozent war es das mit Abstand meistgesehene Länderspiel des Jahres – ein gutes Omen für das bevorstehende Turnier.

Rafael Leão (26) flog wegen eines heftigen Ausrasters im Testspiel Portugals gegen Chile (2:1) mit glatt Rot vom Platz.

In einer Rudelbildung kurz vor der Halbzeit kam es zum Streit zwischen dem Milan-Star und Iván Morales (26). Leão schubste ihn mehrmals und griff schließlich nach Hals und Gesicht, sodass beide Spieler vom Schiedsrichter frühzeitig vom Feld geschickt wurden.

Für den 26-jährigen Mitspieler von Cristiano Ronaldo (41) bleibt der Zeitpunkt seines Turnierstarts unklar. Eine Sperre, die über Testspiele hinausgeht, ist laut FIFA zwar möglich, aber derzeit nicht wahrscheinlich.

Früher galt er als Deutschlands Nummer eins im Tor, doch seit der Rückkehr von Manuel Neuer (40) verlor Oliver Baumann (36) diese Rolle. Nun sprach der TSG-Keeper erstmals offen über seine Degradierung.

„Am Anfang war das natürlich hart, das hat sich nicht gut angefühlt“, gestand Baumann nach dem 2:1-Sieg bei der WM-Generalprobe gegen die USA.

Seinen Frust stellte der 36-Jährige aber schnell hinten an: „Ich wusste sofort, dass ich für das Team da sein werde und mitgehe. Nicht einmal daran gedacht, nicht mitzufahren“, sagte er bei RTL.

Seiner Ansicht nach steht bei diesem Großereignis der Teamerfolg im Vordergrund. Er möchte seinen Beitrag leisten und die Mannschaft bestmöglich unterstützen. Das Verhältnis zu Neuer sei weiterhin „gut“.

In einem Instagram-Post ließ Lennart Karl (18) seine Enttäuschung über das verpasste WM-Ticket erkennen.

„Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll, aber es tut unbeschreiblich weh, das größte Turnier zu verpassen. Ich habe alles gegeben, um fit zu sein. Leider kommen Verletzungen oft zum ungünstigsten Zeitpunkt“, schrieb der Youngster. Er wünschte seinem Team maximalen Erfolg und versprach: „Ich komme stärker zurück, versprochen. 💪🏻 Danke für die vielen Nachrichten. ❤️“

Nach dem Ausfall von Karl berichtete DFB-Präsident Bernd Neuendorf (64) von emotionalen Abschieden und Tränen im Teamhotel.

Auch Rekordnationalspieler Lothar Matthäus (65) sprach von einem „Schock“ angesichts der schweren Verletzung des 18-Jährigen, der noch am Freitagabend aus Chicago abreiste. Als Ersatz wurde der nachnominierte Assan Ouédraogo (20) direkt ins WM-Quartier in Winston-Salem geschickt.

Bayerns Nachwuchstalent Lennart Karl fällt für die WM aus.

Der 18-Jährige zog sich beim Abschlusstraining vor dem letzten Test in Chicago gegen die USA einen Muskelbündelriss im linken Oberschenkel zu, teilte der DFB mit. Bundestrainer Nagelsmann nominierte stattdessen Offensivspieler Ouédraogo nach.

Für das DFB-Talent ist die WM somit vorbei, bevor sie richtig begonnen hat.

Bundestrainer Julian Nagelsmann äußerte sich auf der Pressekonferenz vor dem letzten Test so: „Das sah nicht gut aus.“ Karl musste ins Krankenhaus gebracht werden. Die endgültige Diagnose steht noch aus. Je nach Schwere der Verletzung könnte noch eine weitere Nachnominierung folgen.

Manuel Neuer fehlte wegen seiner Wadenzerrung beim Abschlusstraining vor dem WM-Test gegen die USA auf dem Platz.

Lediglich Oliver Baumann, Alexander Nübel und Jonas Urbig trainierten im Soldier Field von Chicago. Ein Einsatz Neuers am Samstag (20.30 Uhr/RTL) gilt daher als sehr unwahrscheinlich.

Das Comeback des deutschen Rekordtorwarts verschiebt sich damit wohl mindestens bis zum WM-Auftakt gegen Curaçao am 14. Juni in Houston.

Seit seiner Ankunft in Chicago am Dienstag hatte Neuer seinen „Belastungsaufbau“ fortgesetzt, wie aus Social-Media-Bildern und DFB-Videos mit Schussübungen hervorgeht.

Robert Andrich wollte als Spieler zur WM reisen, wurde aber von Bundestrainer Nagelsmann nicht nominiert. Nun reist der Leverkusener in einer anderen Funktion: Er wird als Experte und Co-Kommentator für MagentaTV tätig sein.

Bereits beim Eröffnungsspiel zwischen Mexiko und Südafrika soll Andrich neben Wolff Fuss vor der Kamera stehen. „Natürlich bin ich enttäuscht, nicht als Spieler dabei zu sein“, sagte Andrich, „aber ich freue mich riesig auf diese neue Aufgabe. Ich werde für MagentaTV die perfekte Mischung liefern, mitfiebern und die deutsche Mannschaft auf eine ganz andere Weise begleiten.“

Damit erweitert MagentaTV sein Experten-Team um einen weiteren bekannten Namen neben Thomas Müller, Mats Hummels und Jürgen Klopp.

Bei der WM-Eröffnungsfeier am 11. Juni vor dem ersten Spiel wird Shakira ihren offiziellen WM-Song „Dai Dai“ gemeinsam mit Co-Sänger Burna Boy erstmals live präsentieren.

Schon zuvor hatten zahlreiche Künstler wie Danny Ocean und J Balvin ihre Teilnahme an der Feier in Mexiko-Stadt angekündigt, die anderthalb Stunden vor dem Anpfiff des Eröffnungsspiels zwischen Mexiko und Südafrika beginnt.

Shakira wird zudem auch bei der Halbzeitshow des Finales am 19. Juli auftreten.

Kurz vor dem WM-Start kündigte die FIFA eine Neuerung bei der Nationalhymne vor den Spielen an: Künftig sollen alle Spieler auf dem Feld die Hymne gemeinsam singen, nicht nur die Startelf.

Alle Details zur neuen Zeremonie findet Ihr hier: „Vor dem Anpfiff alles anders! FIFA plant große Änderungen bei den Nationalhymnen“.

Die Überraschung der WM-Generalprobe: Frankreich verlor sein Testspiel gegen die Elfenbeinküste mit 1:2 (1:0)!

Der Top-Favorit ging kurz vor der Pause noch in Führung, doch der deutsche Gruppengegner erzielte in der zweiten Hälfte zwei Treffer. Guéla Doué, Bruder von Frankreichs Désiré Doué, traf zum Ausgleich, kurz vor Schluss sorgte Amad Diallo mit dem 2:1 für den Sieg seiner Mannschaft.

Das DFB-Team ist somit gewarnt – das Spiel gegen die Elfenbeinküste wird kein Selbstläufer.

Die Uhr tickt: Eine Rückkehr von Manuel Neuer (40) wenige Tage vor der WM ist weiterhin ungewiss.

Der Keeper verpasste auch die geheime Trainingseinheit am Donnerstag in Chicago wegen muskulärer Probleme in der linken Wade. Laut DFB befindet sich Neuer weiterhin „im individuellen Belastungsaufbau“.

Ob er bis zur Generalprobe am Samstag gegen die USA rechtzeitig fit wird, ist offen. Im letzten Testspiel vor Turnierbeginn könnte daher erneut Oliver Baumann zwischen den Pfosten stehen, wie schon beim 4:0 gegen Finnland am Sonntag.

Während der WM sollen in den Austragungsorten in den USA, Kanada und Mexiko Temperaturen über 30 Grad herrschen. Trotzdem verbietet die FIFA den Fans, leere Trinkflaschen mit in die Stadien zu nehmen – entgegen früherer Ankündigungen.

Im Verhaltenskodex für die WM-Arenen wurde die Regel aktualisiert: „Um Missverständnisse zu vermeiden: Wiederverwendbare Wasserflaschen dürfen nicht mit ins Stadion gebracht werden.“ Zuvor war noch erlaubt, leere, transparente und wiederverwendbare Plastikflaschen bis zu einem Liter mitzubringen.

Gegenüber AFP erklärte die FIFA, die Änderung sei aus Sicherheitsgründen erfolgt, um Risiken und Verletzungen von Spielern und Zuschauern zu vermeiden.

Nach der ersten Trainingseinheit stellte sich Kai Havertz auf der ersten Pressekonferenz in den USA den Medien und verriet dabei, dass er davon ausgeht, der voraussichtliche Elfmeterschütze der Nationalmannschaft zu sein.

Obwohl Bundestrainer Julian Nagelsmann keine feste Rangfolge festgelegt habe, sei Havertz in den vergangenen Jahren meist der Schütze gewesen. „Wir haben aber noch andere Spieler, die Elfmeter stark schießen können“, sagte der Arsenal-Profi.

Standard-Situationen haben für ihn eine große Bedeutung. Die Gunners stellten in dieser Saison in der Premier League einen neuen Rekord auf.

„Große Spiele werden oft durch Standards entschieden. Wenn man keine andere Lösung hat, kann ein ruhender Ball ausschlaggebend sein. Im Fußball gibt es viele Start-Stopp-Situationen. Jede Standardsituation ist eine Chance, und die wollen wir nutzen“, so Havertz weiter.

Wenige Stunden nach der Ankunft der deutschen Mannschaft im WM-Quartier in Chicago stand das erste Training auf dem Programm – allerdings hinter verschlossenen Türen.

Nicht dabei war Rückkehrer Manuel Neuer. Aufgrund einer Verhärtung in der linken Wade befindet sich der Kapitän noch im „Belastungsaufbau“, wie der DFB mitteilte. Ob Neuer am Samstag gegen die USA zum Einsatz kommt, ist weiterhin unklar.

Für die Trainingsgruppe gehörte hingegen Kai Havertz dazu. Der FC-Arsenal-Spieler war nach dem verlorenen Champions-League-Finale separat in die USA gereist und damit erstmals komplett im Team.

Ein Hauch von Rio in New York: Zwölf Jahre nach dem WM-Triumph in Brasilien durfte Bastian Schweinsteiger (41) den Pokal erneut in die Hand nehmen.

Im American Museum of Natural History präsentierte der DFB-Held von 2014 im Rahmen der Trophy Tour zusammen mit Bürgermeister Zohran Mamdani (34) den 6,175 Kilogramm schweren Pokal.

„Ich bekomme heute noch Gänsehaut, weil es Erinnerungen weckt. Es ist nicht einfach, diesen Pokal zu gewinnen“, sagte Schweinsteiger mit strahlendem Gesicht gegenüber den Medien.

Lothar Matthäus, der 1994 selbst bei der WM in den USA spielte, weiß, wie wichtig Teamzusammenhalt ist. Im aktuellen DFB-Team sieht er jedoch Schwierigkeiten.

„Es hat mich überrascht, dass Alexander Nübel als Nummer drei dabei ist“, schrieb der Rekordnationalspieler in seiner Kolumne für die SportBild. Der dritte Torwart solle eigentlich Harmonie ins Team bringen. „Neuer und Nübel mögen sich aber nicht, das war nach dem DFB-Pokalfinale zu sehen, und das weiß man auch schon länger.“

Auch Bundestrainer Nagelsmann sei sich der Rivalität bewusst. Dieses Problem werde die Mannschaft begleiten, „weil es einfach so ist. Alle müssen darauf achten.“

Neben dem erwarteten Torwart-Zoff sieht Matthäus auch Antonio Rüdiger als potenziellen Konfliktpunkt: „Er hat mehrfach Dinge gemacht, die Schlagzeilen erzeugt haben, die man nicht braucht. Er muss sich bei der WM absolut im Griff haben.“

Trotz Verzögerungen landete das DFB-Team am Dienstagnachmittag (Ortszeit) sogar etwas früher als geplant in Chicago.

Nach der Ankunft ging es zunächst ins Teamhotel im Waldorf Astoria, bevor Bundestrainer Nagelsmann sein Team zu einem Abendspaziergang am Lake Michigan einlud, um nach dem langen Flug die Beine zu vertreten.

Abends traf dann auch Kai Havertz ein, der nach dem Champions-League-Finale in London noch zwei Tage Extra-Urlaub erhalten hatte und nun zum ersten Mal komplett mit der Mannschaft trainieren kann.

Das erste Training findet am Mittwoch um 11 Uhr Ortszeit (18 Uhr deutsche Zeit) statt, allerdings nicht öffentlich.

Aufgrund eines Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo wurde das für den 9. Juni geplante Testspiel der kongolesischen Nationalmannschaft gegen Chile in Spanien abgesagt.

Juan Franco, Bürgermeister von La Línea de la Concepción, wo das Spiel stattfinden sollte, erklärte: „Ich habe soeben das Dekret unterzeichnet, das das für den 9. Juni geplante Spiel zwischen DR Kongo und Chile im Stadtstadion untersagt.“

In der Provinz Ituri im Nordosten des Landes war am 15. Mai der Ebola-Ausbruch festgestellt worden. Die WHO meldete zunächst fast 1000 Verdachtsfälle, korrigierte die Zahl jedoch auf 116. 321 Infektionen sind bestätigt, 48 Menschen starben.

Die kongolesische Mannschaft will bald ins WM-Quartier nach Houston reisen. Andrew Giuliani vom Weißen Haus hatte aber bereits angekündigt, dass sich alle Teammitglieder vorab drei Wochen in einer Quarantäne-Blase isolieren müssen. DR Kongo trifft am 17. Juni auf Portugal.

Eine bittere Enttäuschung für Atakan Karazor (29): Der Kapitän von Stuttgart ist nicht im endgültigen WM-Kader der Türkei.

Trainer Vincenzo Montella gab die Auswahl einen Tag nach dem 4:0-Testspielsieg gegen Nordmazedonien bekannt. Neben Karazor schafften es drei weitere Spieler nicht ins Aufgebot. Gleichzeitig erhielten mit Salih Özcan (28, BVB), Ozan Kabak (26, Hoffenheim) und Can Uzun (20, Eintracht Frankfurt) aber auch drei Bundesliga-Profis das WM-Ticket.

Die Schweizer Nationalmannschaft reist wie das deutsche Team am Dienstag in die USA. Allerdings fehlt Stürmer Breel Embolo (29) zunächst, da er wegen behördlicher Probleme nicht mitfliegen konnte.

Der Schweizer Verband teilte mit, dass Embolos elektronische Reisegenehmigung (ESTA) erneut geprüft wird, obwohl sie bis Dienstagmorgen gültig war. Embolo blieb daher am Flughafen Zürich zurück, der Verband steht im Kontakt mit den Behörden.

Man geht davon aus, dass der Angreifer bald nachreisen kann, teilte der SFV mit. Die Mannschaft postete aus dem Flugzeug ein Bild mit dem Kommentar: „Ein leerer Platz, aber nicht für lange. Wir sehen uns bald, Breel!“

Der ursprünglich für 13:35 Uhr geplante Abflug verzögerte sich wegen einer Gewitterwarnung am Frankfurter Flughafen deutlich, doch um 14:28 Uhr startete der Lufthansa-Airbus endlich – die WM-Reise der deutschen Nationalmannschaft hat begonnen.

Die nächsten neun Stunden verbringt das Team in der Business Class, während die Economy-Passagiere normal sitzen.

Vor dem Start posierte die Mannschaft noch für ein Gruppenbild auf der Flugzeugtreppe.

Dann zogen dunkle Gewitterwolken auf, die Abreise verzögerte sich nochmals.

Viele Fluggäste am Frankfurter Flughafen freuten sich, dass sie gemeinsam mit der deutschen Nationalmannschaft nach Chicago fliegen würden – als Geschenk erhielt jeder am Gate ein Deutschland-Trikot, sodass viele in Schwarz-Rot-Gold an Bord waren. Kontakt mit der Mannschaft gab es im Flugzeug allerdings nicht, da der DFB die Business Class komplett reserviert hatte.

Der Airbus A350-900 hob um 13:35 Uhr in Richtung USA ab und landete planmäßig um 15:35 Uhr Ortszeit (22:35 Uhr deutscher Zeit).

Für die österreichische Nationalmannschaft ein herber Rückschlag: Christoph Baumgartner (26) von RB Leipzig wird bei der WM fehlen.

Der Verband gab bekannt, dass sich der Mittelfeldspieler beim Aufwärmen vor dem Test gegen Tunesien (1:0) eine Muskelverletzung im rechten Oberschenkel zugezogen hat.

Teamchef Ralf Rangnick (67) sagte auf der ÖFB-Homepage: „Das ist für Christoph und für uns alle eine sehr bittere Nachricht. Er ist ein wichtiger Spieler und eine zentrale Persönlichkeit im Team. Nun gilt unsere volle Unterstützung für seine Genesung.“

Baumgartner ist ein Schlüsselspieler, der nicht nur in der Bundesliga mit RB Leipzig eine starke Saison spielte, sondern auch in der Nationalmannschaft immer wieder überzeugte. Die Nachnominierung steht noch aus.

Heute startet die deutsche Nationalmannschaft in die WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada. Das Team von Julian Nagelsmann (38) hebt um 13:56 Uhr mit einem Lufthansa-Linienflug mit einem A350 vom Flughafen Frankfurt nach Chicago ab.

Dort bezieht die Mannschaft zunächst das Waldorf Astoria Hotel, da am Samstag (20.30 Uhr) noch das letzte Testspiel gegen Gastgeber USA stattfindet. Das eigentliche WM-Quartier wird Deutschland dann in Winston-Salem, North Carolina, beziehen.

Herzlich willkommen zu unserem Liveticker zur Fußball-WM 2026. Hier halten wir Euch mit allen wichtigen Informationen rund um die Teams vor und während des Turniers auf dem Laufenden.