zurück

Positive Signale für die Gruppenphase der Champions League: SC Magdeburg will den „Job abschließen“

Magdeburg – Beim SC Magdeburg herrschten pure Emotionen. Dank des 35:30-Erfolgs in Kielce bleiben die Magdeburger weiterhin ohne Niederlage an der Spitze ihrer Champions-League-Gruppe und besitzen nun sehr gute Chancen auf den Einzug in die Hauptrunde. Trotzdem ist SCM-Trainer Bennet Wiegert bewusst, dass dieser Weg kein Selbstläufer sein wird.

Nach dem intensiven, emotional aufgeladenen Duell in Kielce kann der SC Magdeburg äußerst zufrieden auf seine Leistung zurückblicken. In einer Arena, in der jeder einzelne Zuschauer vom ersten bis zum letzten Moment mitfiebert, bewahrten die Elbestädter einen kühlen Kopf.

„Es ist kein Geheimnis, dass wir über diesen Sieg sehr glücklich und stolz sind. Gegen Kielce zu gewinnen ist niemals einfach, vor allem nicht in dieser großartigen Atmosphäre“, erklärte Wiegert nach dem Spiel.

Die Mannschaft hatte phasenweise Schwierigkeiten, der aggressiven Spielweise der Polen standzuhalten, doch die Grün-Roten nutzten immer wieder ihre individuelle Klasse, um Lücken in der gegnerischen Defensive zu finden und so die Führung zu behaupten.

Besonders hervorzuheben ist Gisli Kristjansson (27), der mit seiner Energie und Spielfreude immer wieder neue Akzente setzte.

Mit drei Siegen in Folge hat der SCM natürlich alle Karten in der Hand, doch Wiegert ist sich bewusst, dass der Einzug in die Hauptrunde noch nicht endgültig gesichert ist: „Das ist Champions League. Wir müssen den Job jetzt zu Ende bringen und die kommenden Spiele erfolgreich gestalten. Wir wissen, dass es einen neuen Modus gibt und es schwer wird.“

Auch die Spieler auf dem Feld zeigten sich nach dem gewonnenen Match überwiegend zufrieden: „Das war ein hartes Spiel. In dieser Atmosphäre zu spielen macht immer Spaß, aber es ist nicht leicht. Kielce kämpft bis zum Schluss mit vollem Einsatz. Umso glücklicher sind wir über den Sieg“, schilderte Magnus Saugstrup (30) seine Eindrücke.

Der 30-Jährige betonte jedoch, dass es auch einige Konzentrationsmängel gab: „Natürlich haben wir heute einige Fehler gemacht und können uns noch verbessern – das ist immer möglich. Wir sind mit viel Einsatz in die Partie gegangen und haben den Kampf angenommen.“

Für den SC Magdeburg geht es jetzt, ungewöhnlicherweise bereits am kommenden Mittwoch, weiter.

Dann wartet erneut Kielce als Gegner, doch diesmal müssen die Grün-Roten in der heimischen GETEC-Arena bestehen.