SC Magdeburg scheitert bei der Titelverteidigung: Niederlage im Champions-League-Halbfinale gegen Füchse Berlin
Köln – In einem hochklassigen Duell musste sich der SC Magdeburg am Ende mit 35:40 (17:19) gegen die Füchse Berlin im Halbfinale der Champions League geschlagen geben. Vor allem in den letzten Minuten zeigte das Team aus Magdeburg eine unerwartete Schwächephase.
In einem spannenden rein deutschen Champions-League-Halbfinale gingen die Füchse als verdienter Sieger vom Platz. Während die Berliner in den letzten zehn Minuten keine Gnade zeigten, wirkten die Elbestädter unter Trainer Bennet Wiegert wie ausgewechselt und konnten dem Druck nicht standhalten.
„Der Sieg der Füchse war verdient. Natürlich sind wir sehr enttäuscht über das Ergebnis, doch solche Erfahrungen gehören zu dem Sport, den wir so sehr lieben“, erklärte Wiegert in der anschließenden Pressekonferenz.
Das gesamte Spiel über deutete vieles darauf hin, dass die Entscheidung erst in den letzten Minuten fallen würde. Die erste Halbzeit zeigte ein packendes Spektakel, in dem beide Teams offensiv agierten und keinerlei Zurückhaltung zeigten.
Die Füchse aus der Hauptstadt hatten zwar überwiegend die Führung inne, doch die Magdeburger hielten stets dagegen und konnten in der 48. Minute sogar selbst mit 33:32 in Führung gehen.
Ironischerweise führte dieser Treffer zu einer Blockade bei den Magdeburgern, die in den folgenden zehn Minuten kein Tor mehr erzielten. Außerdem steigerte sich der Berliner Torhüter Dejan Milosavljev und parierte einige Würfe herausragend. In dieser Phase nutzten die Füchse ihre Chancen konsequent, sodass Magdeburg am Ende mit 35:40 das Nachsehen hatte.
Die Verteidigung des Titels ist für den SC Magdeburg somit gescheitert. Nun gilt es für die Mannschaft von Bennet Wiegert, im Spiel um Platz drei Schadensbegrenzung zu betreiben. Dort treffen die Elbestädter am Sonntag (15 Uhr) entweder auf Aalborg oder den FC Barcelona.
Wir haben das Spiel im Live-Ticker begleitet. Hier können Sie die Berichterstattung nachlesen:
Nach dem letzten Treffer folgte unmittelbar der Schlusspfiff. Der SC Magdeburg verliert das Halbfinale mit 35:40.
Mit noch einer Minute auf der Uhr erschien ein freies Tor für den SCM, doch der Angriff wurde nicht erfolgreich abgeschlossen. Dadurch konnte Dejan Milosavljev den Ball ins leere Tor zum 40:35-Endstand werfen.
16:37 Uhr:
Endlich meldet sich Magdeburg nochmal zurück – allerdings zu spät. Zwei schnelle Treffer verkürzen auf 35:38, doch die Zeit läuft ihnen davon.
16:34 Uhr:
Das könnte den Ausschlag geben: Torhüter Milosavljev pariert erneut einen Wurf der Magdeburger. Im Gegenzug erzielt Gidsel das 38. Tor für Berlin an diesem Abend.
Der SC Magdeburg bekommt im Angriff ein Stürmerfoul gepfiffen, während die Füchse ihre Führung auf drei Tore ausbauen (33:36). Die Mannschaft von Bennet Wiegert wartet mittlerweile seit sieben Minuten auf einen Treffer.
16:28 Uhr:
Die Situation droht zu kippen. Auch Felix Claar schafft es nicht, den Ball an Milosavljev vorbei zu bringen. Die Füchse können die Chance jedoch nicht für eine noch höhere Führung nutzen und werfen ans Außennetz.
16:26 Uhr:
Matthias Musche scheitert mit einem Wurf aus spitzem Winkel am Berliner Torwart. Die Füchse nutzen die Gelegenheit und stellen auf 35:33.
16:24 Uhr:
Ein Fehler in der Magdeburger Offensive wird von den Berlinern eiskalt bestraft, die wieder mit 34:33 in Führung gehen. Die Partie bleibt offen und spannend bis zum Schluss.
16:22 Uhr:
Magnusson trifft zur 33:32-Führung für den SCM.
16:21 Uhr:
Die Füchse kommen mit dem Schrecken davon: Herburger erhält eine Zwei-Minuten-Strafe und es gibt einen Siebenmeter für Berlin.
16:21 Uhr:
Die Schiedsrichter prüfen derzeit eine mögliche Rote Karte für Berlin.
Erstmals in diesem Halbfinale geht Magdeburg in Führung – dank Sergey Hernández, der einen optimistischen Versuch der Füchse abwehrt. Im Gegenzug trifft der SCM zum 32:31.
16:16 Uhr:
Alles deutet auf eine Entscheidung in den letzten Sekunden hin. Beide Teams schenken sich nichts, mit 31:31 geht es in die letzten 13 Minuten.
16:12 Uhr:
Auch die Füchse machen einen Fehler, den Magdeburg sofort nutzt: Nach eigenem Tor entwenden sie den Ball in der Defensive und gleichen per Siebenmeter zum 29:29 aus.
16:10 Uhr:
Der Spielstand beträgt aktuell 27:29 aus Sicht der Magdeburger, die allmählich besser ins Spiel finden. Die Füchse halten ihre Führung jedoch konstant bei zwei Treffern.
16:09 Uhr:
20.122 Zuschauer verfolgen das Spiel in der Lanxess Arena – eine beeindruckende Kulisse, die gerade auf der Videowand gezeigt wurde.
16:06 Uhr:
Die ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit sind vorbei und erinnern stark an den ersten Durchgang. Ein Hin und Her auf hohem Niveau, bei dem sich keiner einen Fehler leisten kann.
16:02 Uhr:
Magdeburg bleibt im Spiel! Felix Claar sichert einen Siebenmeter und bringt den SCM auf 23:24 heran.
Nach einem erfolglosen Magdeburger Angriff kontert Gidsel alleine auf das Tor zu und steht kurz davor, die Führung auf vier Tore auszubauen. Doch Sergey Hernández zeigt eine großartige Parade, Magdeburg nutzt anschließend die Chance zum 21:23.
15:57 Uhr:
Das Spiel setzt die hohe Intensität fort. Magdeburg kontert zwei Treffer der Füchse schnell, doch Berliner Keeper Lasse Ludwig hält erneut glänzend.
Das spannende deutsche Champions-League-Halbfinale geht weiter.
Zur Halbzeit führt Berlin mit 19:17. Für Magdeburg bleibt alles offen, denn sie halten den Bundesliga-Rivalen auf Distanz und setzen ihr eigenes Spiel zunehmend um.
In der zweiten Halbzeit wird es besonders auf die Torhüter Sergey Hernández und Matej Mandic ankommen, die bisher nur wenige Paraden zeigen konnten.
Den letzten Treffer der ersten Halbzeit erzielte Tim Hornke, der mit einer sehenswerten Aktion aus spitzem Winkel auf 17:19 verkürzte.
Der SCM agierte im Angriff zu langsam und verpasste die Rückwärtsbewegung, sodass Berlin auf 18:15 erhöhen konnte.
15:33 Uhr:
Auch bei den Füchsen erfolgt ein Torwartwechsel, der sich sofort bezahlt macht: Lasse Ludwig hält zwei Würfe der Magdeburger in Folge.
15:30 Uhr:
Bennet Wiegert nimmt seine erste Auszeit. Nach 23 Minuten liegt Magdeburg mit 14:15 zurück, doch das Team lässt Berlin nicht davonziehen. „Jungs, bleibt ruhig und macht weiter“, appelliert der Coach.
15:26 Uhr:
Nach 20 Minuten haben die Füchse etwas mehr Zugriff auf das Spiel bekommen. Besonders Mathias Gidsel wird immer mehr in Szene gesetzt. Magdeburg gelingt es derzeit nicht, den zwei Tore Rückstand (12:14) zu verkürzen.
Zwischen den Pfosten bei Magdeburg steht jetzt Matej Mandic anstelle von Sergey Hernández.
Das Tempo ist enorm: Nach einer Parade von Berlin-Keeper Dejan Milosavljev sorgt av Teigum für die doppelte Führung der Hauptstädter (8:10).
15:20 Uhr:
Omar Ingi Magnusson hat mit etwas Glück beim Siebenmeter den Pfosten getroffen, von dort prallt der Ball an seinen Rücken und ins Tor – Ausgleich zum 8:8.
15:19 Uhr:
Das Tempo bleibt hoch. Beide Teams spielen schnell und kontern sich gegenseitig Tore. Aus Sicht Magdeburgs steht es 7:8.
15:18 Uhr:
Nach 11 Minuten ist es ein erwartetes enges Duell (5:5). Offensiv finden beide Mannschaften Lösungen, die Abwehrarbeit ist körperbetont.
15:16 Uhr:
Ein sehenswertes Angriffsspiel der Berliner: Gidsel passt auf Andersson, der den Ball im Sprung fängt und eiskalt verwandelt.
15:14 Uhr:
Die erste Zeitstrafe des Spiels gegen Magdeburg: Jonsson wird für ein intensives Foul an Gidsel für zwei Minuten vom Feld geschickt.
15:12 Uhr:
Magdeburg dreht das Spiel! Nach einem Fehlversuch von Gidsel erzielt Tim Hornke das 3:2.
15:08 Uhr:
Der erste Treffer des Spiels gelang den Füchsen. Magdeburg tut sich schwer, die starke Berliner Abwehr zu überwinden.
15:04 Uhr:
Der erste Angriff des SC Magdeburg endet in einem verzweifelten Wurf, der nichts einbringt. Das Spiel beginnt körperbetont.
Spielbeginn in der Lanxess Arena! Die Neuauflage des Vorjahresfinales läuft. Für eine der beiden Mannschaften geht der Traum somit weiter.
Nach einer musikalischen Einlage betreten die Spieler das Spielfeld. Die Stimmung in der Kölner Lanxess Arena ist elektrisierend.
Die Vorfreude bei den Elbestädtern war bereits am Vortag spürbar. Alle Spieler sind sich der Herausforderung bewusst.
„Wir hatten schon viele Begegnungen mit den Füchsen, die oft erst in den letzten Angriffen entschieden wurden. Da braucht man auch etwas Glück, denn oft entscheiden kleine Details“, erklärt Magnus Saugstrup.
Der Ansporn ist laut SCM-Trainer Bennet Wiegert ungebrochen: „Ich glaube nicht, dass ein Spieler von mir zusätzliche Motivation benötigt.“
Magdeburg schloss die Gruppenphase der Champions League mit elf Siegen, einem Unentschieden und zwei Niederlagen hinter dem FC Barcelona auf Platz zwei ab. Im Viertelfinale setzte man sich souverän gegen Szeged durch (35:28 im Hinspiel, 45:37 im Rückspiel).
Auch die Füchse glänzten in ihrer Gruppe mit elf Siegen und nur drei Niederlagen. Sie wurden Gruppenerster und trafen im Viertelfinale auf Veszprém KC. Nach einer 34:35-Niederlage im Hinspiel entschieden sie die Serie im Siebenmeterwerfen zugunsten Berlins.
Herzlich willkommen zu einem Highlight der Saison: In knapp einer Stunde treffen im ersten Halbfinale der Champions League zwei deutsche Teams aufeinander.
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