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Champions League live: SC Magdeburg kämpft im Spiel um den dritten Platz

Nur einen Tag nach der schmerzlichen Niederlage im Halbfinale der Champions League muss der SC Magdeburg direkt wieder auf die Platte. Um 15 Uhr steht für die Mannschaft von Bennet Wiegert im letzten Saisonspiel noch einmal alles auf dem Spiel, um sich gegen Aalborg wenigstens den dritten Rang zu sichern. Für viele Spieler des SCM ist dies der letzte Auftritt in den grün-roten Trikots.

In unserem Liveticker halten wir Euch mit allen wichtigen Updates auf dem Laufenden.

Auch für Aalborg geht es in diesem Spiel darum, den Schaden in Grenzen zu halten. Die Nordlichter zwangen den FC Barcelona gestern sogar bis in die Verlängerung, konnten dort jedoch nicht mit dem Tempo der Spanier mithalten und mussten sich am Ende mit 32:37 geschlagen geben.

„Das ist ein Duell zweier enttäuschter Teams“, beschreibt Tim Hornke die Stimmung vor der Partie.

Für zahlreiche Magdeburger Profis ist es der Abschied in grün-roter Mannschaftskleidung, darunter auch Sergey Hernández, der sich einen anderen Abschied gewünscht hatte:

„Es fühlt sich gerade ziemlich schlecht an, das Finale verpasst zu haben. Als Torhüter kann man der Held sein – doch manchmal muss man akzeptieren, dass man es nicht ist. Dennoch wird jeder von uns etwas aus diesem Spiel mitnehmen. Ich hatte gehofft, mich mit einem Titel von Magdeburg zu verabschieden, jetzt soll wenigstens Bronze herausspringen“, blickte der Keeper auf die anstehende Begegnung.

Das Wochenende hatte man sich beim SCM natürlich anders vorgestellt. Die 35:40-Pleite gegen die Füchse war ein herber Rückschlag. Lange Zeit verlief die Partie auf Augenhöhe, doch in den Schlussminuten verzweifelten die Elbestädter immer wieder am herausragenden Berliner Schlussmann Dejan Milosavljev.

Zum Durchatmen bleibt den Grün-Roten aber kaum Zeit. Mit Aalborg wartet im Spiel um Platz drei ein weiterer erstklassiger Gegner auf Magdeburg.

„Jetzt heißt es für uns, weitermachen. Es bleibt uns nichts anderes übrig. Morgen wird wieder alles von uns abverlangt – und das ist auch das Schöne am Handball: Es geht immer weiter“, erklärte Felix Claar nach der Niederlage.

Köln – In einem hochklassigen Duell auf Champions-League-Niveau musste sich der SC Magdeburg im Halbfinale mit 35:40 (17:19) den Füchsen Berlin geschlagen geben. Besonders zum Ende zeigte sich die Mannschaft aus der Elbestadt verändert.

Das spannende deutsche Halbfinale endete mit einer verdienten Niederlage für den SCM. Während die Füchse in den letzten zehn Minuten gnadenlos auftraten, wirkten die Magdeburger wie ausgewechselt.

„Der Sieg für die Füchse war verdient. Es ist kein Geheimnis, dass wir mit dem Ergebnis unzufrieden sind, aber das gehört zum Sport dazu, den wir so lieben“, kommentierte SCM-Trainer Bennet Wiegert die Partie in der anschließenden Pressekonferenz.

Das Spiel deutete über weite Strecken darauf hin, dass die Entscheidung erst in den Schlussminuten fallen würde. In der ersten Halbzeit erlebten die Zuschauer ein echtes Spektakel, bei dem beide Teams offen aufspielten und keinerlei Zurückhaltung zeigten.

Obwohl die Berliner den Großteil der Zeit in Führung lagen, blieben die Grün-Roten dran und gingen in der 48. Minute sogar mit 33:32 in Front.

Ironischerweise sorgte dieser Treffer für eine Art Blockade bei Magdeburg: Ganze zehn Minuten gelang kein eigener Torerfolg mehr, nicht zuletzt, da der Berliner Schlussmann Dejan Milosavljev nochmal zu Höchstform auflief. Die Füchse nutzten diese Phase clever und bauten ihre Führung aus, sodass Magdeburg am Ende mit 35:40 unterlag.

Damit ist die Mission Titelverteidigung für den SC Magdeburg gescheitert. Nun gilt es für das Team von Bennet Wiegert, im Spiel um Platz drei noch einmal eine Schadensbegrenzung vorzunehmen. Am Sonntag um 15 Uhr wartet entweder Aalborg oder der FC Barcelona auf die Elbestädter.

Unser Liveticker hat Euch die Ereignisse live begleitet. Hier könnt Ihr alles noch einmal nachlesen:

Nur kurze Zeit nach dem letzten Treffer ertönte der Schlusspfiff. Der SC Magdeburg musste sich mit 35:40 geschlagen geben.

Mit noch einer Minute verbleibend hatte der SCM eine freie Angriffsmöglichkeit, konnte den Ball jedoch nicht im Tor unterbringen, woraufhin Dejan Milosavljev das freie Tor zum Endstand von 40:35 nutzte.

16:37 Uhr:

Endlich ein Lebenszeichen von Magdeburg, das jedoch zu spät kam: Zwei schnelle Tore auf Seiten des SCM zum 35:38 konnten das Spiel nicht mehr wenden, die Zeit lief gegen sie.

16:34 Uhr:

Das könnte die Entscheidung sein: Wieder pariert Dejan Milosavljev einen Wurf der Magdeburger. Im Gegenzug markiert Gidsel den 38. Treffer für Berlin an diesem Abend.

Magdeburg erhält ein Stürmerfoul gegen sich gepfiffen und muss zusehen, wie Berlin auf drei Tore davonzieht (33:36). Die Mannschaft von Bennet Wiegert wartet inzwischen seit sieben Minuten auf einen eigenen Treffer.

16:28 Uhr:

Es wird zunehmend bitter für den SCM. Auch Felix Claar schafft es nicht, den Ball am Berliner Torwart vorbeizubringen. Die Hauptstädter nutzen die Chance allerdings nicht für eine weitere Führung, sondern werfen knapp am Tor vorbei.

16:26 Uhr:

Matthias Musche scheitert aus spitzem Winkel am Berliner Schlussmann. Die Füchse nutzen den Ballgewinn und erzielen das 35:33.

16:24 Uhr:

Ein Abstimmungsfehler in der Magdeburger Offensive wird von den Berlinern eiskalt ausgenutzt und diese gehen erneut mit 34:33 in Führung. Das Spiel bleibt völlig offen.

16:22 Uhr:

Magnusson gelingt die 33:32-Führung für Magdeburg.

16:21 Uhr:

Die Füchse kommen mit einem Schrecken davon: Es gibt nur einen Siebenmeter und eine Zwei-Minuten-Strafe gegen Herburger.

16:21 Uhr:

Die Schiedsrichter prüfen derzeit eine mögliche Rote Karte für Berlin.

Zum ersten Mal in diesem Halbfinale geht Magdeburg in Führung! Sergey Hernández pariert einen Wurf der Füchse, im Gegenzug trifft der SCM zum 32:31.

16:16 Uhr:

Alles deutet darauf hin, dass die Entscheidung in den letzten Sekunden fallen wird. Mit einem 31:31 geht es in die letzten 13 Minuten.

16:12 Uhr:

Die Füchse unterlaufen jetzt einen Fehler, den Magdeburg sofort ausnutzt: Nach einem eigenen Treffer erobern die Elbestädter den Ball in der Abwehr und gleichen per Siebenmeter zum 29:29 aus.

16:10 Uhr:

Der Spielstand aus Sicht von Magdeburg ist 27:29. Die Füchse können ihre Führung konstant auf zwei Tore halten, während der SCM wieder besser ins Spiel findet.

16:09 Uhr:

20.122 Zuschauer verfolgen das Spiel in der Lanxess Arena. Diese Zahl wurde gerade auf der Videowand eingeblendet.

16:06 Uhr:

Die ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit sind vorbei und erinnern stark an den ersten Durchgang. Es geht hin und her, beide Teams zeigen ein herausragendes Niveau und erlauben sich kaum Fehler.

16:02 Uhr:

Magdeburg ist wieder voll im Spiel! Nach einem von Felix Claar herausgeholten Siebenmeter verkürzt der SCM auf 23:24 und ist nur noch ein Tor entfernt.

Nach einem erfolglosen Angriff von Magdeburg läuft Gidsel alleine aufs Tor zu, doch Sergey Hernández zeigt eine spektakuläre Parade. Magdeburg kann den Angriff abschließen und steht nun bei 21:23.

15:57 Uhr:

Das Spiel setzt sich genau so fort, wie es in der Halbzeitpause endete. Magdeburg kontert zwei Tore der Füchse schnell, doch Berliner Keeper Lasse Ludwig pariert anschließend einen weiteren Versuch.

Das hochspannende deutsche Duell im Champions-League-Halbfinale geht weiter.

Zur Halbzeit liegt Magdeburg mit 17:19 zurück. Die Mannschaft von Bennet Wiegert bleibt dran, besonders gegen den Bundesliga-Konkurrenten und kann ihr Spiel zunehmend durchsetzen.

Im zweiten Abschnitt wird man vor allem auf die Torhüter Sergey Hernández und Matej Mandic setzen müssen, die bis dato nur zwei Paraden verzeichnen konnten.

Der letzte Spielzug vor der Halbzeit gehörte Tim Hornke, der mit toller Technik aus spitzem Winkel zum 17:19 verkürzen konnte.

Im Angriff agiert der SCM zu langsam und verpasst zudem die Rückwärtsbewegung, sodass Berlin mit 18:15 in Führung gehen kann.

15:33 Uhr:

Auch bei den Berlinern erfolgt nun ein Torwartwechsel, der sich sofort bezahlt macht: Lasse Ludwig pariert zwei Angriffe des SCM in Folge.

15:30 Uhr:

Bennet Wiegert nimmt seine erste Auszeit. Nach 23 Minuten steht es 14:15, und die Elbestädter lassen den Hauptstädtern keinen größeren Vorsprung zu. „Jungs, ruhig bleiben und weitermachen,“ ist von Wiegert zu hören.

15:26 Uhr:

20 Minuten sind gespielt, und die Füchse haben in den letzten Minuten etwas besser ins Spiel gefunden. Besonders Mathias Gidsel kommt immer mehr zur Geltung. Magdeburg kann den Rückstand von zwei Toren (12:14) derzeit nicht verkürzen.

Derweil steht Matej Mandic für Sergey Hernández im Magdeburger Tor.

So schnell kann es gehen: Nach einer Parade von Füchse-Keeper Dejan Milosavljev setzt av Teigum auf der anderen Seite den Treffer zur doppelten Führung (8:10).

15:20 Uhr:

Omar Ingi Magnusson hat beim Siebenmeter Glück, als der Ball vom Pfosten auf seinen Rücken und dann ins Tor prallt – es steht 8:8.

15:19 Uhr:

Jetzt geht es richtig zur Sache – beide Teams erhöhen das Tempo und reagieren mit schnellen Gegenstößen auf die Treffer des Gegners. Aus Sicht von Magdeburg steht es 7:8.

15:18 Uhr:

Nach elf Minuten zeigt sich ein erwartetes enges Spiel (5:5). Beide Teams finden offensiv Wege und gehen in der Abwehr körperlich zur Sache.

15:16 Uhr:

Eine beeindruckende Aktion im Berliner Angriff: Gidsel passt zu Andersson, der im Sprung den Ball fängt und eiskalt verwandelt.

15:14 Uhr:

Die erste Zwei-Minuten-Strafe des Spiels geht an den Magdeburger Jonsson, nachdem er Gidsel von hinten zu hart schubst.

15:12 Uhr:

Die Elbestädter drehen das Spiel! Nach einem Fehlversuch von Mathias Gidsel erzielt Tim Hornke das 3:2.

15:08 Uhr:

Der SCM trifft erstmals: Nach einer abgefangenen Aktion der Füchse nutzt Magdeburg die Gelegenheit und Matthias Musche gleicht zum 1:1 aus.

15:05 Uhr:

Den ersten Treffer dieses Halbfinales erzielen die Füchse. Im Gegenzug tut sich der SCM schwer, gegen die kompakte Berliner Defensive durchzukommen.

15:04 Uhr:

Nach einem langen ersten Angriff des SCM endet der Versuch in einem erfolglosen Wurf – das Spiel beginnt äußerst körperbetont.

Anwurf in der Lanxess Arena! Das Wiedersehen des letztjährigen Finales startet. Für eine der beiden Mannschaften geht der Traum heute weiter.

Nach einer musikalischen Darbietung erfolgt der Einlauf der Spieler. Die Atmosphäre in der Kölner Lanxess Arena ist elektrisierend.

Die Vorfreude bei den Elbestädtern war bereits am Vortag spürbar. Jeder ist sich der Schwierigkeit dieses Spiels bewusst.

„Wir hatten so viele Begegnungen mit den Füchsen, und am Ende entschieden meist die letzten ein bis zwei Angriffe. Da braucht man auch etwas Glück, und oft fallen die Entscheidungen an kleinen Details“, erklärt Magnus Saugstrup.

Die Motivation bei den Spielern sei zweifellos hoch, meint SCM-Coach Bennet Wiegert: „Ich glaube nicht, dass einer meiner Spieler einen zusätzlichen Ansporn braucht.“

Der SC Magdeburg beendete die Champions-League-Gruppenphase mit elf Siegen, einem Unentschieden und zwei Niederlagen auf Platz zwei hinter dem FC Barcelona. Im Viertelfinale setzte sich der SCM souverän gegen Szeged durch (Hinspiel 35:28, Rückspiel 45:37).

Die Füchse gewannen in ihrer Gruppe ebenfalls elf Partien bei nur drei Niederlagen und gingen als Tabellenführer ins Viertelfinale gegen Veszprém KC. Dieses Duell entwickelte sich zu einem echten Spektakel. Nach einer 34:35-Niederlage im Hinspiel entschieden die Berliner die Serie im Siebenmeterwerfen für sich.

Herzlich willkommen zu einem Saisonhighlight! In weniger als einer Stunde treffen im ersten Halbfinale der Champions League zwei deutsche Teams aufeinander.

In unserem Liveticker versorgen wir Euch mit allen relevanten Informationen.