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Leipzig empfängt Lübbecke: „Wir kommen mit dem Schwerlasttransporter“

Leipzig – Am Donnerstagabend um 19.30 Uhr steht für den SC DHfK Leipzig das Heimspiel gegen den TuS N-Lübbecke auf dem Programm. Voraussichtlich wird Co-Kapitän Lukas Binder (34) aufgrund seiner Verletzung nicht mitwirken können.

„Für Donnerstag sieht es leider nicht gut aus“, erklärte Leipzigs Cheftrainer Frank Carstens (55) am Dienstag während der Pressekonferenz.

„Er hat sich am Knie verletzt, mehr möchten wir aktuell nicht dazu sagen. Tom Koschek ist im Kader und wird ihn auf dem Spielfeld vertreten. Außerdem rückt Albert Faske aus der U23 nach, der bereits an der Vorbereitung teilgenommen hat.“

Nachdem die Grün-Weißen mit dem Sieg gegen TUSEM Essen am vergangenen Freitag wieder in die Erfolgsspur zurückgefunden haben, rechnen die Sachsen gegen die körperlich robuste Mannschaft aus Lübbecke mit einer anspruchsvollen Aufgabe.

„Ich gehe davon aus, dass sie wie ein Schwerlasttransporter auftreten – sie bringen definitiv einiges an Körperkraft mit“, so Carstens zum kommenden Gegner.

„Sie verfügen über eine sehr körperbetonte Verteidigung, agieren im Zentrum äußerst kompakt und kassieren nur wenige Gegentore über den Kreis. Das wird eine anspruchsvolle Herausforderung – so wie jedes Spiel bislang. Aber genau das sorgt für Spannung“, erläuterte der Leipziger Chefcoach.

Wie schon beim Erfolg gegen Essen geriet Leipzig trotz teilweise komfortabler Führung auch zuletzt in der Schlussphase wiederholt unter Druck.

„Das ist im Handball nichts Ungewöhnliches“, relativierte Carstens.

Wichtig sei es, gerade in kritischen Momenten die Konzentration schnell wieder zu steigern und sich auf bewährte Spielzüge zu verlassen.

Auch der Umgang mit gegnerischer Manndeckung im eigenen Ballbesitz war in den letzten Trainingseinheiten ein Schwerpunkt.

Leipzigs Rechtsaußen Staffan Peter (23) bewahrt dabei eine pragmatische Einstellung: „Wir haben als Team darüber gesprochen. Ehrlich gesagt ist mir egal, wie hoch wir gewinnen – Hauptsache, wir holen die zwei Punkte am Ende.“