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HSV-Blog: Rückkehr von Sambi Lokonga – ein Trio isoliert sich

Hamburg – Am Samstag erzielte der Hamburger SV gegen den VfB Stuttgart (1:0) seinen dritten Sieg in Folge in dieser Saison. Dabei erlitt Louis Lemke (17) jedoch einen Teilverlust eines Schneidezahns.

Der junge Aufsteiger kann jedoch bereits drei Tage später wieder lachen. Auch personell gibt es wieder positive Entwicklungen.

In unserem HSV-Blog halten wir Euch über alle Neuigkeiten zum Team, mögliche Transfers und weitere Ereignisse aus dem Volksparkstadion auf dem Laufenden.

Nach dem dritten Erfolg hintereinander steht für den HSV nun der Aufsteiger SC Paderborn auf dem Programm. Trainer Merlin Polzin (35) darf dabei erleichtert aufatmen.

„Bei Sambi haben wir die Trainingsintensität in den letzten Tagen etwas angepasst, doch er hat komplett mitgemacht. Für ihn ist das Spiel gegen Paderborn natürlich ein klares Ziel“, erklärte der 35-Jährige in Bezug auf Albert Sambi Lokonga (26), der am vergangenen Wochenende wegen Adduktorenbeschwerden noch pausieren musste.

Patson Daka (28), Bakery Jatta (28) und Fabio Vieira (26) nahmen lediglich teilweise am Mannschaftstraining teil. „Fabio berichtete, dass er gegen Spielende einen leichten Krampf verspürte, weshalb wir ihn auswechselt haben. Das hat sich inzwischen gebessert, sodass er heute fast komplett mittrainieren konnte“, so Polzin.

Jatta und Daka benötigen hingegen noch einige Tage und sind erst im Laufe der nächsten Woche wieder eine Option. „Bei Pato steigern wir die Belastung schrittweise. Es stehen noch drei Spiele an, bei denen er sicherlich eine Rolle spielen wird. Er fühlt sich gut und ist ungeduldig, jedoch müssen wir genau abwägen, welcher Spieler in welcher Partie eingesetzt wird.“

Der HSV-Talent Louis Lemke (17) bezahlte den 1:0-Erfolg gegen Stuttgart am Samstag jedoch teuer: Bereits in der 13. Minute traf ihn bei einem Zweikampf ein Tritt von Stuttgarts Bilal El Khannouss (22) unglücklich im Gesicht.

Dabei verlor er die Hälfte eines Schneidezahns. Drei Tage später kann der Nachwuchsspieler jedoch schon wieder darüber lachen und veröffentlichte ein Vorher-Nachher-Foto mit den Worten: „Ein Zahn halb weg, drei Punkte im Gepäck“. Dies entging auch El Khannouss nicht, der unter den Beitrag schrieb: „Sorry, mein Freund.“

„Keine Sorge, Bro, der Zahn kommt zurück“, antwortete Lemke, woraufhin der VfB-Profi humorvoll mit „Schick die Rechnung“ und einem lachenden Emoji konterte.

Gemeinsam mit Maik Nöcker (57) analysierte Lena Cassel (32) am Montag die Leistung der Rothosen gegen Stuttgart.

Während die Expertin einerseits Lob für Cheftrainer Merlin Polzin und das Management des Traditionsvereins aussprach, übte sie andererseits Kritik an der Mannschaft. „Der Sieg war glücklich für Hamburg“, begann die Sportmoderatorin. „Am Ende entschied wieder ein Sonntagsschuss von Muheim. […] Insgesamt finde ich das, was der HSV kollektiv zeigt, noch nicht völlig überzeugend.“

Besonders hob sie Torhüter Daniel Heuer Fernandes hervor, der am Samstag starke Paraden zeigte, sowie Yussuf Poulsen. „Der Däne rackert unglaublich viel. Technisch mag er nicht der feinste Spieler sein, aber körperlich ist er enorm stark“, so Cassel. Ihrer Ansicht nach ist Poulsen ein wesentlicher Faktor für die jüngsten drei Erfolge des HSV.

Kommt Verstärkung aus dem Norden? Laut einem Bericht von „ontheminute“ hat der Hamburger SV Interesse an Gianni Stensness (27) vom norwegischen Klub Viking Stavanger.

Der Australier steht seit 2025 beim norwegischen Meister unter Vertrag und konnte zuletzt beim spektakulären 3:3-Unentschieden gegen Bayern München überzeugen, als er bereits in der zweiten Minute den Torreigen eröffnete.

Neben dem HSV soll auch der englische Zweitligist Hull City den Australier beobachten. Beide Vereine wollen Stensness offenbar weiterhin beobachten, bevor sie aktiv werden.

Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Kapitän Nicolai Remberg musste Trainer Merlin Polzin im letzten Spiel gegen den VfB Stuttgart (1:0) kurzfristig reagieren. Da auch Albert Sambi Lokonga wegen muskulärer Probleme nicht zur Verfügung stand, rückte Bilal Nadir in die Startformation und nutzte seine Chance.

Polzin lobte den Franzosen und zeigte sich zufrieden mit seiner Leistung: „Er hat eindrucksvoll gezeigt, warum der HSV so intensiv um ihn geworben hat. Er kann das Spiel lenken, besitzt eine hohe technische Qualität und bringt gleichzeitig eine wichtige Balleroberungsmentalität ins Mittelfeld, die der Mannschaft sehr hilft.“

Auch seine Mitspieler zeigten sich begeistert von Nadir. Yussuf Poulsen etwa lobte den Mittelfeldspieler in höchsten Tönen: „Er ist ein super Fußballer, der gerne am Ball ist. Wenn man sieht, wie er in Zweikämpfe geht und bis zur letzten Minute alles gibt – genau das brauchen wir!“

Ein besonderer Triumph gelang der U19 des HSV, die am Sonntag das Stadtderby gegen den FC St. Pauli mit 3:2 für sich entscheiden konnte. Den Siegtreffer erzielte Paul Johansons (17) kurz vor Spielende.

Einen Tag nach dem Heimsieg gegen Stuttgart verfolgte Profi-Coach Merlin Polzin (35) die Partie live vor Ort.

Beim Match gegen Stuttgart zog sich Louis Lemke nach einem unglücklichen Tritt von Bilal El Khannouss (22) in der 13. Minute eine Verletzung zu, bei der er einen Schneidezahn verlor.

Dies trübte jedoch nicht seine Stimmung. Nach dem Spiel sagte der Abwehrspieler schmunzelnd: „Ich habe morgen direkt einen Zahnarzttermin, dann ist das wieder in Ordnung. Ich habe auch keine Schmerzen, also ist alles okay.“

Den Sieg wollte der 17-Jährige anschließend zu Hause feiern: „Ich will noch Fifa spielen“, lachte er. „Ansonsten steht nichts Besonderes mehr an.“

Der Schiedsrichter der Begegnung zwischen HSV und VfB Stuttgart war Robert Hartmann (47). Er leitete bereits 15 Spiele mit Beteiligung des HSV, davon seit der Bundesliga-Rückkehr erst eine.

Positive Erinnerungen verbinden die Rothosen mit seiner Pfeife: Im Oktober 2025 feierte Hamburg einen 4:0-Heimsieg gegen Mainz 05 unter seiner Leitung.

Die Bilanz unter Schiedsrichter Hartmann kann sich sehen lassen: Von 15 Partien (1. und 2. Bundesliga) gewann der HSV sieben, spielte fünfmal unentschieden und verlor nur viermal. Die Partie gegen Stuttgart wird die 183. Bundesliga-Begegnung des Allgäuers als Unparteiischer sein.

Erfreuliche Nachrichten gibt es von Kapitän Nicolai Remberg (26): Nach seinem Kreuzbandriss wurde er erfolgreich operiert, wie der Verein am Samstag mitteilte.

Auf der Plattform X veröffentlichten die Rothosen ein Foto von „Rambo“ aus dem Krankenhausbett. Mit einem Lächeln zeigt der defensive Mittelfeldspieler den Daumen nach oben. Nun beginnt für ihn die lange Rehabilitationsphase.

Großer Knaller: Der Hamburger SV wird am 15. November (15 Uhr) ein Freundschaftsspiel gegen den kroatischen Erstligisten Hajduk Split bestreiten. Dabei gibt Mario Vuskovic (24) sein Comeback gegen seinen ehemaligen Klub. Nach einer vierjährigen Dopingsperre ist Vuskovic wieder spielberechtigt.

Dieser Tag wird nicht nur für ihn, sondern auch für seine Familie ein besonderes Ereignis sein, denn nicht nur Mario, sondern auch sein Bruder Luka (19) sowie sein Urgroßvater, Großvater und Vater Daniel spielten für Hajduk.

Ein unvergesslicher Moment für Daniel Elfadli (29), der am Mittwochabend sein Champions-League-Debüt feierte. Mit dem Linzer ASK trat er gegen den FC Liverpool an, verlor jedoch ein spektakuläres Spiel mit 3:6 (0:3).

„Ich kann es kaum fassen, es fühlt sich besonders und surreal an“, gestand Elfadli gegenüber hsv.de. „Es herrscht pure Freude. Davon träumt man als Kind, wenn man mit dem Fußball anfängt. Ich habe es mir oft gewünscht, und nun ist es Wirklichkeit geworden. Das ist unglaublich.“

Diese intensiven Momente konnte der 29-Jährige mit seiner Mutter, seiner Tante und Freunden teilen. „Es war schön, dass sie dabei waren. Dieses Spiel widme ich besonders meiner Mutter und meinem Bruder, die mich immer unterstützt haben.“ Vor viereinhalb Jahren spielte Elfadli noch in der Regionalliga.

Ein weiterer Schritt: Mario Vuskovic (24) darf ab dem 16. November wieder Pflichtspiele für den HSV bestreiten – sein erstes wäre das Derby gegen Werder Bremen. Bisher fehlt ihm jedoch die Spielpraxis, die sich jetzt ändern soll.

Wie die kroatische Zeitung „24 sata“ berichtet, könnte ein spektakuläres Testspiel zustande kommen. Der HSV führt Gespräche mit Hajduk Split, dem Jugendverein von Vuskovic. Das Duell soll Mitte November während der Länderspielpause stattfinden, der Ort ist noch offen.

Der Abwehrspieler wechselte 2021 zunächst auf Leihbasis von Split zum HSV, ein Jahr später verpflichteten die Rothosen den kroatischen Nachwuchsspieler für 4,2 Millionen Euro fest.

Der HSV startete am Dienstag mit der Vorbereitung auf die Partie gegen den VfB Stuttgart. Trainer Merlin Polzin (35) musste dabei auf zahlreiche Profis verzichten.

Neben Kapitän Nicolai Remberg (26/Kreuzbandriss) fehlten auch Albert Sambi Lokonga (26) und Mario Vuskovic (24) aus Gründen der Belastungssteuerung. Zudem musste Bakery Jatta (28) wegen Adduktorenproblemen pausieren.

Albert Grönbaek (25) und Patson Daka (28) absolvierten im Vorfeld der Einheit ihr individuelles Trainingsprogramm.

Positiv war die Rückkehr von Bilal Nadir (22/Adduktorenprobleme) und Zakaria El Ouahdi (24/Erkältung), die zwar mit der Mannschaft trainierten, nach etwa 30 Minuten jedoch mit Reha-Coach Sebastian Capel (41) separat weiterarbeiteten.

Neuzugang Kofi Amoako (21), der von Dynamo Dresden kam, spielte bisher kaum eine Rolle beim HSV. Bis zum letzten Spieltag kam er nicht zum Einsatz. Im Testspiel während der Länderspielpause konnte er sich mit einem Tor gegen den FC Kopenhagen empfehlen.

Aufgrund seiner Leistungen zeigten einige Vereine lose Interesse, darunter laut „Bild“ auch Hannover 96, wo Amoako bestens bekannt ist – er spielte dort zwischen 2016 und 2019 in der Jugend.

Der vergangene Samstag veränderte jedoch die Situation: Amoako gab sein HSV-Debüt und wird nun mehr gebraucht, da Kapitän Nicolai Remberg (26) mit Kreuzbandriss ausfällt. Ein Abschied im Winter scheint daher unwahrscheinlich, und der 21-Jährige könnte die Chance nutzen, beim HSV durchzustarten.

Ein harter Schlag für den HSV! Kapitän Nicolai Remberg (26) zog sich am Samstag einen Kreuzbandriss zu und fällt monatelang aus. Nun äußerte sich der 26-Jährige erstmals dazu.

„Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Es ist schwer, die richtigen Worte zu finden“, begann er einen emotionalen Instagram-Beitrag. „Manchmal entscheidet ein falscher Schritt oder eine falsche Bewegung über Erfolg oder Misserfolg. Leider war es diesmal negativ.“

Bisher blieb Remberg von ernsthaften Verletzungen verschont. „Das werde ich nie als selbstverständlich ansehen“, gestand er. Besonders, weil er täglich an seine Grenzen gegangen sei und nur deshalb dort stehe, wo er jetzt sei.

„Die kommende Zeit wird eine große Herausforderung, aber keine Sorge: Ich werde stärker zurückkommen“, versprach der Mittelfeldspieler und fügte hinzu: „Unsere Athletik- und Reha-Trainer können sich schon warm anziehen. 😉“

Neben dem Dank für die Unterstützung versicherte Remberg auch, dass man sich keine Sorgen machen müsse: „Ich habe schon andere Hürden gemeistert und kann garantieren, dass dieses Comeback etwas ganz Persönliches wird.“

Yussuf Poulsen steht am Samstag (15:30 Uhr, Sky) im Startelf-Aufgebot für die Begegnung gegen die TSG Hoffenheim. Gemeinsam mit Fabio Vieira als halbe Zehn soll er für Offensivdruck sorgen.

Trainer Merlin Polzin, der in der Offensive auf einige Spieler verzichten muss, bezeichnete das Duo als „gute Kombination“, von der das Team profitieren werde. Beide zeichnen sich durch eine hohe Qualität auf dem Platz aus, erklärte Polzin vor dem Anpfiff im Sky-Interview.

Der HSV begann am Dienstag mit der Vorbereitung auf das Spiel bei Hoffenheim. Trainer Polzin gab anschließend ein Update zur Personalsituation. Die Rückkehrer Warmed Omari (26), David Möller Wolfe (24) und Sander Tangvik (23) machten einen guten Eindruck, seien voller Energie und wurden mit Applaus empfangen.

Zakaria El Ouahdi (24/Marokko) wird erst am Mittwoch zurückerwartet, Immanuel Pherai (25/Suriname) sogar erst am Donnerstag.

Die weitere Personalentwicklung bleibt offen. „Wir werden im Laufe der Woche sehen, wer fit genug ist“, erläuterte Polzin. „Für Albert und Pato kommt das Spiel in Hoffenheim noch zu früh.“ Zuversichtlich zeigte sich der 35-Jährige hingegen bei Yussuf Poulsen (32) und Terem Moffi (27).

Mit nur drei Punkten aus vier Spielen und einem Torverhältnis von 2:13 startete der HSV äußerst schwach in die Saison. Mehr als die Hälfte der deutschen Fußballfans rechnet daher mit einem Abstieg der Rothosen.

Eine repräsentative Umfrage von ONE8Y im Auftrag des Tipico Sportdatencenters (1675 Befragte) ergab, dass 53 Prozent dem einstigen Bundesliga-Dino den Klassenerhalt nicht zutrauen.

Die Experten des Sportdatencenters sehen die Lage jedoch entspannter und schätzen die Wahrscheinlichkeit für den HSV-Abstieg aktuell nur auf 30 Prozent.

Während der HSV am Sonntag gegen Kopenhagen testete, waren gleichzeitig vier Spieler für ihre Nationalmannschaften im Einsatz.

Zakaria El Ouahdi (24) stand für Marokko beim 1:1 gegen Mali zehn Minuten auf dem Platz, Warmed Omari (26) spielte bei der 0:1-Niederlage der Komoren gegen Senegal durch.

David Möller Wolfe (24) absolvierte bei der 1:2-Niederlage Norwegens gegen Portugal die volle Spielzeit, während sein Teamkollege Sander Tangvik (23) lediglich auf der Bank saß.

Gute Nachrichten gibt es von HSV-Stürmer Yussuf Poulsen (32) nach dem Test gegen Kopenhagen.

„Es war ein Schlag auf die Wade, die zugemacht hat. Es ist schade, weil ich gern mehr Minuten gespielt hätte. Wir wollten kein Risiko eingehen, damit nichts Schlimmeres passiert. Nächste Woche werde ich wieder spielen können“, erklärte der Däne.

Poulsen wurde bereits nach 20 Minuten ausgewechselt.

Schlechte Nachrichten: Der HSV muss in den kommenden Wochen auf Patson Daka (27) verzichten. Der Angreifer verletzte sich im Trikot der sambischen Nationalmannschaft.

Wie der Verein am Freitag mitteilte, zog sich der 27-Jährige einen Muskelfaserriss im linken Oberschenkel zu.

Daka war beim 1:3 gegen Algerien am vergangenen Freitag zur Halbzeit ausgewechselt worden und danach nicht mehr berücksichtigt.

Erneute Niederlage für David Möller Wolfe (24) und Sander Tangvik (23) mit Norwegen in der Nations League: Am Donnerstagabend unterlagen die Norweger trotz früher Führung mit 1:2 (1:1) in Wales, mussten ab der 46. Minute in Unterzahl spielen.

Wolfe war nach seiner Gelb-Roten Karte im ersten Spiel gegen Dänemark wieder in die Startelf zurückgekehrt und spielte 75 Minuten, Tangvik saß die gesamte Spielzeit auf der Bank.

Am Sonntag steht das letzte Spiel dieser Länderspielperiode gegen Portugal an – das Hinspiel hatten die Norweger mit 1:2 verloren.

Dem HSV wird bereits seit Sommer ein Interesse an Oguz Aydin (25) von Fenerbahce Istanbul nachgesagt, das laut türkischem Medium Aksam weiterhin besteht.

Berichten zufolge beobachteten Verantwortliche des HSV den türkischen Nationalspieler beim Länderspiel gegen Italien. Sollte die weitere Analyse vielversprechend sein, könnte der Klub einen Vertragsversuch starten.

Aydin, der 14-mal für die Türkei spielte, pendelt bei seinem Verein zwischen Startelf und Bank. In der laufenden Saison kam er sechsmal zum Einsatz, erzielte dabei ein Tor und lieferte zwei Assists.

Erfolgreicher Tag für ein HSV-Trio: Zakaria El Ouahdi (24), Patson Daka (27) und Warmed Omari (26) feierten mit ihren Nationalmannschaften Siege in der Qualifikation für den Afrika-Cup, obwohl einer nur auf der Bank saß.

El Ouahdi und Marokko feierten den zweiten Sieg im zweiten Spiel, gewannen mit 2:0 in Lesotho. Der Außenverteidiger stand dabei 90 Minuten auf dem Feld. Ein Testspiel gegen Ghana (4. Oktober) folgt noch.

Omari spielte ebenfalls durch und gewann mit den Komoren 1:0 gegen Namibia, wo Ex-HSV-Profi Collin Benjamin (48) als Trainer fungiert. Am 4. Oktober wartet noch ein Spiel gegen Senegal.

Für Daka lief es schlechter: Er wurde für das Spiel Sambias gegen Togo nicht nominiert, sah aber einen 2:0-Sieg zu. Laut HSV litt er unter muskulären Problemen.

Die Karriere von Jonas David (26) ist von Höhen und Tiefen geprägt. 2023 schrieb er mit einem Derby-Tor gegen den FC St. Pauli Geschichte, konnte sich beim HSV jedoch nie dauerhaft durchsetzen.

Nach einer Leihe zu Hansa Rostock verließ er den Verein. Es folgten Stationen in Österreich bei WSG Tirol und später beim SSV Ulm, wo er nicht nur aus der dritten Liga abstieg, sondern sich auch einen Kreuzbandriss zuzog und lange pausieren musste. Seit diesem Sommer ist er ohne Verein.

Nun rückt jedoch Licht am Horizont: Nach Trainingsphasen bei der HSV-U21 absolviert der 26-Jährige derzeit ein Probetraining bei Drittligaspitzenreiter MSV Duisburg, um sich für einen Vertrag zu empfehlen.

Der ehemalige HSV-Coach Markus Gisdol (57), der von September 2016 bis Januar 2018 die Mannschaft leitete, steht vor einer neuen Herausforderung.

Laut Medienberichten soll der 57-Jährige den bulgarischen Rekordmeister ZSKA Sofia übernehmen. Zuletzt war Gisdol von Juli bis Oktober 2025 Trainer von Kayserispor in der türkischen Süper Lig. Sollte er das Amt antreten, trifft er in der Conference League unter anderem auf Trabzonspor mit dem deutschen Trainer Thomas Reis (52) und Superstar Mohamed Salah (34).

Eine bittere Nachricht für den HSV: Albert Grönbaek (25) wird den Verein wochenlang nicht zur Verfügung stehen, wie der Klub am Samstag verkündete.

Der 25-Jährige, einer der auffälligsten Rothosen-Spieler, erlitt beim Nations-League-Spiel gegen Norwegen (2:3) am Donnerstag einen Muskelfaserriss im rechten Oberschenkel, wie eine MRT-Untersuchung des dänischen Verbandes zeigte.

Die genaue Ausfallzeit ließ der HSV offen, betonte jedoch, dass Grönbaek aufgrund seiner aktuellen Form nur schwer zu ersetzen sein werde.

Freude und Enttäuschung bei zwei HSV-Profis: Patson Daka (27) und Zakaria El Ouahdi (24) starteten am Freitag mit ihren Nationalmannschaften in die Afrika-Cup-Qualifikation – mit sehr unterschiedlichen Resultaten.

Daka stand für Sambia in der Anfangself, konnte die 1:3-Niederlage gegen Algerien jedoch nicht verhindern und wurde zur Halbzeit ausgewechselt. El Ouahdi feierte zwar mit Marokko einen 2:0-Erfolg gegen Gabun, kam aber nicht zum Einsatz.

Auch Otto Stange (19) war aktiv: Beim 1:0-Sieg der deutschen U20 gegen Frankreich stand der HSV-Nachwuchsspieler in der Startformation.

Der HSV trauert um Vereinslegende und ehemaligen Kapitän Peter „Eiche“ Nogly. Der Abwehrspieler verstarb am 24. September im Alter von 79 Jahren nach langer schwerer Krankheit.

Der Klub teilte die Nachricht am Freitag mit: „Die HSV-Familie verliert eine herausragende Persönlichkeit und Leitfigur. Nogly war ein absoluter Publikumsliebling und einer der besten Verteidiger, die jemals das Trikot mit der Raute getragen haben“, würdigten die Rothosen den Verstorbenen.

Nogly spielte elf Jahre für den HSV und absolvierte insgesamt 634 Einsätze für die Profimannschaft, darunter 414 Pflichtspiele und 320 Bundesligaspiele. Mit dem Verein gewann er 1976 den DFB-Pokal, 1977 den Europapokal der Pokalsieger und 1979 die deutsche Meisterschaft.

Die Verantwortlichen des HSV verfolgten die Nations-League-Partie zwischen Norwegen und Dänemark am Donnerstagabend mit gemischten Gefühlen. Einerseits herrschte Stolz, dass zwei ihrer Profis auf dem Feld standen, andererseits gab es einen Wermutstropfen.

Der 3:2-Sieg Norwegens bedeutete für David Möller Wolfe (24) und Albert Grönbaek (25) kein glückliches Ende. Wolfe wurde in der 66. Minute eingewechselt, erhielt kurz vor Schluss nach einem taktischen Foul Gelb-Rot und fehlt somit am Sonntag gegen Portugal.

Grönbaek kam erst in der 82. Minute ins Spiel, verletzte sich jedoch am Oberschenkel. Nationaltrainer Brian Riemer (48) bestätigte die Verletzung nach dem Spiel und erklärte, dass der 25-Jährige vorzeitig nach Hamburg zurückkehren werde.

Torhüter Sander Tangvik (23) saß bei den Norwegern 90 Minuten auf der Bank.

Warmed Omari (26) verlor am Donnerstag mit den Komoren zwar 1:3, konnte aber gegen Kamerun ein persönliches Highlight setzen: Im 13. Länderspiel erzielte der HSV-Profi sein erstes Tor.

Finanzieller Rekord für den HSV ein Jahr nach dem Bundesliga-Aufstieg: Im Geschäftsjahr 2025/26 erwirtschaftete der Verein 182,1 Millionen Euro Umsatz – 44 Prozent mehr als im Vorjahr und ein neuer Höchstwert. Damit wurde der Rekord aus 2008/09 (161,2 Mio. Euro) übertroffen. Auch der Gewinn stieg von 4,4 auf 8,1 Millionen Euro, teilte der Klub am Donnerstag mit.

„Jeder Aufstieg führt zu höheren Einnahmen. Entscheidend ist, wie man damit umgeht“, erklärte HSV-Vorstand Eric Huwer. Der Verein habe die zusätzlichen Mittel nicht nur ausgegeben, sondern gezielt in Mannschaft, Nachwuchs und Infrastruktur investiert.

„Danke an alle, die daran mitwirken, den HSV in der Bundesliga zu etablieren und das Wachstum zu ermöglichen“, fügte Huwer hinzu.

Nach dem erlösenden ersten Saisonsieg gegen den 1. FC Köln steht nun die große Länderspielpause an. Der HSV muss auf insgesamt acht Profis verzichten, darunter treffen drei im direkten Duell aufeinander.

Bereits am ersten Nations-League-Spieltag trifft Sander Tangvik (23) mit Norwegen auf David Möller Wolfe (24) und Albert Grönbaek (25) mit Dänemark. Gespielt wird am 24. September um 20:45 Uhr in Oslo. Tangvik und Möller Wolfe haben danach noch Begegnungen gegen Portugal (27. September, 4. Oktober) und Wales (1. Oktober). Grönbaek und Dänemark messen sich mit Portugal (1. Oktober) und Wales (27. September, 4. Oktober).

Drei HSV-Spieler sind zudem in der Afrika-Cup-Qualifikation aktiv: Zakaria El Ouahdi (24) und Marokko treten gegen Gabun (25. September) und Lesotho (29. September) an, zudem steht ein Testspiel gegen Ghana (4. Oktober) an. Patson Daka (27) spielt mit Sambia gegen Algerien (25. September) und Togo (29. September). Warmed Omari (26) und die Komoren kämpfen gegen Kamerun (24. September) und Namibia (29. September) und haben ein weiteres Testspiel gegen Senegal (4. Oktober) vor sich.

Außerdem wurden Otto Stange (19) und Louis Lemke (16) für den DFB-Nachwuchs nominiert. Stange trifft mit der U20 auf Frankreich (25. September), Italien (29. September) und England (3. Oktober). Lemke spielt mit der U19 gegen die Ukraine (27. September), Finnland (30. September) und Tschechien (3. Oktober).

Yussuf Poulsen wäre beim Spiel gegen den 1. FC Köln (2:1) fast zu spät zum Anpfiff erschienen. Trainer Merlin Polzin hatte ihn zur zweiten Halbzeit eingewechselt, doch der Däne konnte seine Schienbeinschoner nicht finden.

„Ich bin nochmal rein gesprintet, das war etwas stressig“, lachte der 32-Jährige nach dem Spiel. Kurz vor Anpfiff wollte er noch in der Kabine suchen, fand aber in der Hektik nichts.

Um rechtzeitig am Mittelkreis zu sein, lieh er sich schließlich Schienbeinschoner von einem Mitspieler. „Am Ende lagen sie tatsächlich in der Kabine“, gab er zu.

Tabelle 1. Bundesliga

Die Bundesliga-Tabelle hat folgende Bedeutung: Der Verein, der am Saisonende auf Platz 1 steht, wird Deutscher Meister. Die Mannschaften auf den Plätzen 17 und 18 steigen in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (Rang 16) bestreitet die Relegation gegen den Drittplatzierten der 2. Bundesliga, um den Klassenerhalt zu sichern.