Said El Mala aus Köln offenbar mit Borussia Dortmund einig: Nachwuchstalent soll hohes Handgeld erhalten
Köln – Eigentlich galt das Thema Said El Mala (19) beim 1. FC Köln als abgeschlossen. Doch nun könnte es am Geißbockheim zu Unstimmigkeiten kommen, da das vielversprechende Talent sich offenbar mit einem Ligakonkurrenten verständigt haben soll.
Wie der "Express" berichtet, habe der 19-Jährige eine Einigung mit Borussia Dortmund erzielt und strebe einen Wechsel in das Ruhrgebiet an.
Demnach soll der deutsche U-Nationalspieler, der bereits von Ex-Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) für die A-Nationalmannschaft nominiert wurde, beim Vizemeister ein großzügiges Handgeld erhalten.
Zusätzlich erwartet El Mala beim BVB einen langfristigen Vertrag sowie ein attraktives Gehalt.
In Fußballkreisen kursiere bereits die Nachricht, dass sich der flinke Außenstürmer, der in der vergangenen Saison 13 Treffer und drei Vorlagen verbuchen konnte, mit den Dortmundern einig sei.
Aus diesem Grund habe sich auch RB Leipzig, ein weiterer Ligakonkurrent, aus dem Rennen um El Mala zurückgezogen.
Ein Transfer ins Ausland wurde zudem von Mutter und Beraterin Sabrina El Mala verhindert. Wie "Sky" jüngst berichtete, habe die Spielerseite das Interesse der AS Rom abgelehnt.
Allerdings haben die Verantwortlichen des 1. FC Köln um Sportdirektor Thomas Kessler (40) ein erstes Angebot der Dortmunder abgelehnt.
Nach Angaben des "Express" waren die Borussen bereit, eine Ablösesumme von 26 Millionen Euro plus 16 Millionen Euro an Bonuszahlungen zu zahlen – doch für die Kölner kam dieses Angebot nicht infrage, da die Hälfte der Bonuszahlungen als kaum realistisch gilt.
Die Fronten zwischen beiden Parteien sollen sich zudem nicht nur deshalb verhärtet haben, sondern auch, weil Borussia Dortmund El Mala intensiv umworben haben soll, was bei den Kölner Verantwortlichen auf wenig Gegenliebe gestoßen sei, wie die "Bild"-Zeitung erfahren haben will.
Ein Argument für einen Verbleib am Geißbockheim: Der 19-jährige Shootingstar habe bislang keinen Wechselwunsch geäußert.