51. Platz von 52! Sächsische Kanutin kentert beim Weltcup-Finale
La Seu d’Urgell (Spanien) – Leider passte dieses Ergebnis zur gesamten Saison. Beim Weltcup-Finale im spanischen La Seu d’Urgell hatten die Leipziger Canadier-Fahrerinnen im Wildwasser erneut mit Problemen zu kämpfen ...
Ganz besonders traf es Nele Bayn – und zwar buchstäblich. Die 26-Jährige kenterte bereits im Vorlauf vor Tor zwölf.
Nachdem sie abgetrieben war, gelang es ihr erst kurz vor Tor 17, wieder die Kontrolle über ihr Boot zu gewinnen. Dadurch verpasste sie insgesamt fünf Tore, was eine Strafzeit von 250 Sekunden bedeutete. Am Ende reichte es nur für Platz 51 von 52 – sehr enttäuschend!
Im Vorlauf schaffte in Spanien lediglich die jüngste Teilnehmerin den Einzug ins Halbfinale der besten 30. Lucie Krech paddelte bis kurz vor Schluss auf Finalkurs, verpasste jedoch drei Tore vor dem Ziel.
Zwei Berührungen drei Tore vor Schluss und ein nicht gemeistertes Tor kosteten der 22-Jährigen letztlich den Einzug ins Finale.
Auch die ehemalige Weltmeisterin Andrea Herzog fand nicht in ihren Rhythmus auf der Strecke, auf der sie 2019 erstmals den Titel gewann. Bei der ersten Zwischenzeit lag die 26-Jährige deutlich zurück und hatte zwei Berührungen der Torstäbe. Herzog hatte große Schwierigkeiten mit den Wellen und Walzen, was zu Rang 34 führte.
Im Hinblick auf die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles und die dafür verfügbaren Quotenplätze war dies das zweite Ergebnis in den bisher drei von neun geplanten Rennen.