Ein Vorbild für die Eislöwen? Crawford fällt aus, dafür kommt sein Landsmann
Dresden – Stehen die Eislöwen vor der Verpflichtung eines neuen Vorbilds? Der Name Crawford wird in Verbindung mit dem DEL2-Team genannt. Dabei handelt es sich nicht um das bekannte Model Cindy, sondern um Marcus Crawford (29). Laut TAG24 spielt auch er jedoch keine Rolle bei den Planungen für den Kader. Stattdessen rückt ein weiterer Kanadier in den Fokus: Ryan MacKinnon (31)!
Schon seit einiger Zeit wird sein Name im Fanforum mit den Eislöwen in Zusammenhang gebracht. Obwohl der Verein den Transfer bislang weder offiziell bestätigt noch dementiert hat, meldete der Insider „Rinkrat“ auf der Plattform X bereits den Abschluss des Deals – eine Meldung, die zu 99 Prozent zutrifft.
Was macht MacKinnon für Dresden so attraktiv? Sportdirektor Jens Baxmann (41) suchte „einen rechten Schützen in der Verteidigung, der offensiv Akzente setzen kann“.
Crawford wäre definitiv ein Kracher gewesen: Für die Kansas City Mavericks erzielte er in 87 Spielen der ECHL 16 Tore und bereitete 84 weitere vor. Doch auch MacKinnon kann mit beeindruckenden Zahlen aufwarten. Vor zwei Jahren lief er für den slowakischen Klub Spisska Nova Ves auf, wo er in 39 Begegnungen zehn Treffer und 23 Assists sammelte.
In der letzten Saison versuchte sich der 31-Jährige in Österreich, wo er für die Black Wings Linz in 33 Partien allerdings nur zwei Tore und sieben Vorlagen verbuchte.
Nachdem die Mannschaft in den Pre-Play-offs ausschied, nahm man Veränderungen vor – einer der aussortierten Spieler ist möglicherweise der Neuzugang der Eislöwen.
MacKinnon selbst sieht seine größte Stärke im „Skating“, weshalb ihm die Umstellung auf das größere Spielfeld vergleichsweise leicht gefallen sei.
Erst vor zwei Jahren wagte er den Sprung nach Europa. Bei seiner Verpflichtung in Linz lobte Trainer Philipp Lukas (46): „In Nordamerika hat er seine Einsatzfreude bewiesen und in der vergangenen Saison in der Slowakei auch offensiv sein großes Potenzial gezeigt.“
Übrigens: Mit Spisska Nova Ves gelang dem Kanadier 2025 der Aufstieg von der zweiten in die erste Liga – ein gutes Zeichen?