HSV-Blog: Rothosen verleihen Rayan Philippe an Bundesliga-Aufsteiger
Hamburg – Unglücklicher Start in die Saison! Nach einem enttäuschenden ersten Abschnitt musste sich der HSV trotz einer deutlich besseren Leistung im zweiten Durchgang mit 0:2 bei Borussia Dortmund geschlagen geben.
Bereits am kommenden Sonntag um 15:30 Uhr steht jedoch das erste Heimspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 auf dem Terminplan.
In unserem HSV-Blog halten wir Euch über alle Neuigkeiten rund um die Mannschaft, aktuelle Transfergerüchte und sonstige Entwicklungen im Volksparkstadion auf dem Laufenden.
Wie sich in den letzten Stunden abzeichnete, wird Offensivspieler Rayan Philippe (25) für eine Saison an den Bundesliga-Aufsteiger SC Paderborn 07 ausgeliehen.
Sportdirektor Claus Costa (42) erklärte dazu: „Durch Veränderungen im Kader hat sich seine Situation kurzfristig geändert. Er wünschte sich mehr Spielpraxis, und mit dem SC Paderborn ist nun eine Lösung gefunden worden, die für alle Beteiligten passt.“
Der Franzose wechselte im vergangenen Sommer von Braunschweig nach Hamburg und erzielte in 33 Pflichtspielen fünf Tore. Bereits am 7. Spieltag trifft Philippe mit seinem neuen Klub auf die Rothosen.
Auf diese Nachricht haben viele Fans sehnsüchtig gewartet: Fábio Vieira (26) steht kurz vor einer Rückkehr zum HSV! Der Portugiese soll bereits in Hamburg eingetroffen sein und am heutigen Sonntag einen medizinischen Check absolvieren, bevor er einen langfristigen Vertrag unterzeichnet.
Nach monatelangen Verhandlungen ist in den letzten Stunden der Durchbruch gelungen. Medienberichten zufolge zahlt der HSV rund neun Millionen Euro Ablöse an den FC Arsenal, der zu Beginn der Verhandlungen noch deutlich höhere Forderungen stellte.
Vieira überzeugte in der vergangenen Spielzeit als Leihspieler mit herausragenden Leistungen und bekundete anschließend den Wunsch, dauerhaft zum Volkspark zu wechseln. Nun wird dieser Wunsch für den technisch versierten Mittelfeldspieler und die Fans Wirklichkeit.
Während die Rothosen die Rückkehr von Fábio Vieira erwarten, laufen die Bemühungen um weitere Verstärkungen auf Hochtouren. Laut mehreren Medien berichten sind die Hamburger mit gleich zwei Rechtsverteidigern in Gesprächen.
Favorit ist Zakaria El Ouahdi vom belgischen KRC Genk. Der Marokkaner soll großes Interesse an einem Wechsel nach Hamburg haben und sich bereits mit dem Klub geeinigt haben. Allerdings stocken die Gespräche zwischen den Vereinen noch aufgrund finanzieller Differenzen.
Als Alternative wird Arthur (23) von Bayer 04 Leverkusen in Betracht gezogen. Auch mit dem Brasilianer gibt es offenbar eine Einigung, offiziell bestätigt ist dieser Transfer jedoch noch nicht.
Die Hoffnung bleibt bestehen: Bis Dienstag hat der HSV Zeit, die Verpflichtung von Fábio Vieira endgültig unter Dach und Fach zu bringen. Sportdirektor Claus Costa reiste extra nach London, um den Portugiesen persönlich zu treffen.
Trainer Merlin Polzin (35) bezeichnete die Reise in der Pressekonferenz am Dienstag als „ein großes Zeichen der Wertschätzung“. Es sei die Aufgabe des Vereins, alles daran zu setzen, den Transfer trotz der Ablöseforderungen des FC Arsenal zu realisieren.
„Fábio hat uns in der letzten Saison viele tolle Momente beschert. Er ist nicht nur ein hervorragender Spieler, sondern auch ein Typ, der perfekt ins Team passt und etwas ganz Besonderes mitbringt“, betonte der Coach.
Polzin zeigte sich vor dem Bundesliga-Start am Samstag bei Borussia Dortmund gelassen, obwohl sein Vertrag beim HSV noch nicht endgültig verlängert wurde.
„Es ist immer eine Frage, wie man Klarheit definiert. Sowohl wir als Trainerteam wissen genau, was wir am Verein haben, als auch der Verein, was er an uns hat“, erklärte der 35-Jährige in der Pressekonferenz.
Wichtig sei – wie er schon mehrfach betont habe –, „dass wir uns in offenen und ehrlichen Gesprächen befinden“, so Polzin weiter. Der aktuelle Vertrag läuft noch bis Sommer 2027.
Ein sogenannter „Deadline-Day“ sei nicht geplant. „Es wird über alles gesprochen, was für beide Seiten wichtig ist. Niemand muss sich Sorgen machen, dass wir nervös sind oder der Verein das wird“, versicherte der Trainer.
Das „Enfant terrible“ der Mannschaft hat einen neuen Klub gefunden: Laut übereinstimmenden Berichten steht Jean-Luc Dompé (30) kurz vor einem Wechsel zum türkischen Erstligisten Konyaspor.
Der Franzose hatte den HSV Anfang August aus sportlichen Gründen verlassen müssen. In die Entscheidung sollen auch wiederholte Disziplinlosigkeiten eingeflossen sein, die dem Flügelflitzer angelastet wurden.
Dompé war im Sommer 2022 nach Hamburg gekommen und bestritt insgesamt 113 Pflichtspiele für die Rothosen, in denen er 18 Tore erzielte und 33 Vorlagen gab. Als Leistungsträger trug er maßgeblich zum Aufstieg 2025 bei.
Im ersten Saisonspiel erspielten sich die HSV-Frauen gegen den SC Freiburg den ersten Punkt. Nikola Karczewska erzielte in der 73. Minute den Ausgleich – ihr erstes Pflichtspieltor für die Hamburger.
Die Partie im Volksparkstadion endete 1:1.
Für Warmed Omari (26) waren die letzten Tage ereignisreich: Der HSV-Verteidiger ist zum zweiten Mal Vater geworden, seine Tochter kam am vergangenen Sonntag zur Welt.
Gleichzeitig muss er aufgrund einer Schulterverletzung, die nach dem Testspiel gegen OSC Lille mittels MRT festgestellt wurde, vorerst kürzertreten.
Der Verein informierte am Mittwoch, dass die Verletzung konservativ behandelt wird. Omari steht den Rothosen vorerst nicht zur Verfügung und verpasst den Saisonstart.
Der erste Pokalgegner der HSV-Frauen steht fest: In der 1. Runde treffen die Rothosen auf den Zweitligisten SV Meppen.
Die Auslosung erfolgte am Montag. Das Spiel wird zwischen dem 27. und 28. September ausgetragen, ein genauer Termin steht noch nicht fest.
Am vergangenen Freitag gab der Verein offiziell bekannt: Eigengewächs Fabio Baldé wechselt zum französischen Erstligisten Racing Straßburg.
In sechs Jahren beim HSV entwickelte sich der 21-Jährige vom Nachwuchsspieler zum Profi. Der Transfer des gebürtigen Hamburgers war seit Wochen im Gespräch. Laut Klub verlässt Baldé die Rothosen auf eigenen Wunsch, um sportlich den nächsten Schritt zu machen.
Beim Abschied fanden die Verantwortlichen warme Worte für ihren Flügelspieler und zeigten Verständnis für seine Entscheidung. Sportdirektor Claus Costa sagte: „Diese Chance wollten wir ihm nicht verwehren. Fabio hat sich persönlich bei mir bedankt – für die Freigabe und die gemeinsamen Jahre. Das war ein emotionaler Moment für uns.“
Baldé selbst zeigte sich in der Mitteilung dankbar gegenüber seinem „Heimatverein“: „Als Hamburger Junge ist es der große Traum, irgendwann im Volksparkstadion für den HSV zu spielen. Ich bin stolz, dass ich mir diesen Traum erfüllen konnte, und danke allen, die mich unterstützt haben. Ich blicke auf eine prägende Zeit zurück und werde Hamburg und den HSV immer verbunden bleiben.“
Bereits zuvor wurde deutlich: Laut Medienberichten steht der Wechsel von Baldé nach Frankreich kurz bevor. Demnach wird er Racing Straßburg beitreten.
Die Rothosen sollen für ihr Eigengewächs eine Ablöse von etwa sieben Millionen Euro plus Boni erhalten – eine beachtliche Summe für einen Ergänzungsspieler.
Vor wenigen Tagen löschte Baldé sämtliche HSV-Fotos auf Instagram – spätestens zu diesem Zeitpunkt wurde klar, dass seine Zeit in Hamburg zu Ende geht.
In etwa einem Monat soll Mario Vuskovic, der wegen Dopings gesperrt war, wieder ins Training der Rothosen integriert werden. Vorab erhielt der 24-Jährige eine Überraschung vom Verein.
Cheftrainer Merlin Polzin berichtete: „Wir haben ihm ein Trikot mit einer persönlichen Botschaft vom Trainerteam, dem Staff und der Mannschaft in Form eines Videos geschickt. Das hat ihn sehr berührt und sollte zeigen, dass er Teil unseres Teams ist.“
Bis zur Rückkehr an den Volkspark steht außerdem ein regelmäßiger Austausch mit Vuskovics Personal Trainer an. „Ende der Woche hatten wir einen ausführlichen Videocall, um uns über seinen aktuellen Stand zu informieren. Es geht darum, gezielt an den Anforderungen seiner Position als zentraler oder halber Innenverteidiger zu arbeiten“, erläuterte Polzin.
Der Bruder von Abwehrchef Luca Vuskovic (19, Brighton and Hove Albion) war 2022 wegen Epo-Dopings für vier Jahre gesperrt worden. Er beteuert jedoch weiterhin seine Unschuld.
Fabio Baldé soll laut BILD kurz vor einem Wechsel in die französische Ligue 1 stehen. Der 21-Jährige befindet sich in Gesprächen mit einem Erstligisten aus Frankreich.
Obwohl Baldé einen Vertrag bis 2029 beim HSV besitzt, konnte er wegen diverser Verletzungen kaum Spielzeit sammeln und fiel auch in diesem Sommer wegen Knieproblemen aus, sodass er noch kein Testspiel absolvierte.
Der 21-Jährige löschte alle Instagram-Beiträge zum HSV, was als Zeichen für einen Abgang gewertet wird. Sein letzter Post mit Bezug zum Club trug die Überschrift: „The Last Dance. Danke für den unglaublichen Support.“
Auch wenn dieser Beitrag bereits nach dem letzten Heimspiel der vergangenen Saison gegen den SC Freiburg veröffentlicht wurde, in dem Baldé 25 Minuten spielte und sein einziges Bundesliga-Tor erzielte, hinterlässt es einen gewissen Nachgeschmack.
Im XXL-Testspiel gegen den französischen Champions-League-Teilnehmer OSC Lille bot der HSV am Samstag eine starke Leistung. Nach drei Spielabschnitten à 45 Minuten endete die Partie mit 2:2.
Die Tore für die Rothosen erzielten Rayan Philippe (97. Minute per direktem Freistoß) und Otto Stange (114. Minute per Elfmeter).
Allerdings gibt es Sorgen um Albert Grönbaek (25), der sich eine Knieverletzung zuzog und humpelnd von Betreuern vom Platz geführt wurde.
20.204 Zuschauer verfolgten das Testspiel im Volksparkstadion.
Während die HSV-Fans auf die nächste Transfermeldung warten, kursieren bereits neue Gerüchte rund um den Volkspark.
Nach Angaben von „Sky Sports“ sollen die Rothosen Interesse an Angreifer Daniel Jebbison (22) vom Premier-League-Klub AFC Bournemouth zeigen.
Der kanadische Nationalspieler war in der vergangenen Saison auf Leihbasis beim Zweitligisten Preston North End aktiv. Neben dem HSV soll auch der FC Genua aus Italiens Serie A an Jebbison interessiert sein.
Kaum ein Tag vergeht derzeit ohne neue Spekulationen: Medien berichten, dass die Rothosen gleich zwei Spieler im Blick haben – Abwehrspieler Sebastiaan Bornauw (27) und Stürmer Terem Moffi (27).
Der ehemalige Kölner und Wolfsburger Bornauw, der 140-mal in der Bundesliga spielte, steht bei Leeds United unter Vertrag. In Hamburg könnte der belgische Nationalspieler die Nachfolge von Supertalent Luka Vuskovic (19) als Abwehrchef antreten.
Terem Moffi gehört dem französischen Erstligisten OGC Nizza, war aber in den letzten sechs Monaten an den FC Porto ausgeliehen. Vor drei Jahren zahlte Nizza noch 22,5 Millionen Euro Ablöse für den Angreifer an den FC Lorient.
Während der HSV derzeit im Trainingslager in Herzogenaurach schwitzt, brodelt die Gerüchteküche hinter den Kulissen weiter. Laut dem italienischen Transferexperten Matteo Moretto soll der HSV Interesse an Oğuz Aydın (25) haben.
Der türkische Nationalspieler, der bei der WM zum Einsatz kam, steht bei Fenerbahce Istanbul unter Vertrag und hat laut „Transfermarkt.de“ einen Marktwert von sieben Millionen Euro.
Mehrere Klubs wie Feyenoord Rotterdam, Espanyol Barcelona und die Glasgow Rangers sollen ebenfalls an Aydın interessiert sein.
Das dritte Trainingslager steht an: Am Montag reist der HSV nach Herzogenaurach.
Bis Freitag trainieren die Rothosen erneut im „adidas Homeground“ unter Ausschluss der Öffentlichkeit, um sich auf die neue Saison vorzubereiten.
Am Samstag um 15 Uhr findet im Volksparkstadion das Testspiel gegen OSC Lille statt.
Obwohl der HSV das erste Vorbereitungsspiel gegen den FC Everton mit 1:2 verlor, zeigte Trainer Merlin Polzin (35) viele positive Ansätze.
„Es gab viele Dinge, die mir gefallen haben“, sagte Polzin nach der Niederlage in letzter Minute. Trotz einiger Defizite sei es insgesamt ein „sehr gelungener Test“, auf dem man aufbauen könne.
Im Trainingslager in Herzogenaurach soll nächste Woche weiter am Feinschliff gearbeitet werden. Offen ist, ob bis dahin noch ein Neuzugang präsentiert wird. Polzin deutete beim Volksparkfestival an, dass sich auf dem Transfermarkt noch etwas tun könnte.
„Wir schauen, wer mit ins Trainingslager fährt. Vielleicht passiert ja noch etwas“, antwortete Polzin auf die Frage, wie viele Spieler nach Bayern mitreisen. „Mal sehen, was der Kollege bei Twitter schreibt!“
Im dritten Testspiel für die neue Bundesliga-Saison unterlagen die Rothosen dem FC Everton im Volkspark mit 1:2 (0:1).
Unter Führung des neuen Kapitäns Nicolai Remberg und in neuem blauem Auswärtstrikot erwischten die Gäste aus Liverpool den besseren Start. Merlin Röhl, ein ehemaliger Freiburger, brachte Everton kurz vor der Halbzeit (40.) in Führung.
Nach der Pause kam der HSV stark zurück: Neuzugang Patson Daka gelang der Ausgleich (49.). Lange sah es nach einem Unentschieden aus, doch in der vierten Minute der Nachspielzeit unterlief den Rothosen ein Fehler, als Jordan Torunarigha eine Flanke unglücklich ins eigene Tor abfälschte.
Spielstatistik:
Hamburger SV: Heuer Fernandes – Lemke (77. Sedlatschek), Capaldo (8. Nandja), Torunarigha, Omari (62. Elfadli), Jatta (77. Sahiti) – Grönbaek (77. Nadir), Remberg (77. Amoako), Sambi Lokonga – Stange (46. Philippe), Poulsen (46. Daka), Adeline (62. Pherai)
FC Everton: Travers – Mykolenko, Tarkowski, Branthwaite, O’Brien – Iroegbunman, Dewsbury-Hall, Hackney – George, Barry, Röhl
Tore: 0:1 Röhl (40.), 1:1 Daka (50.), 1:2 Torunarigha (90.+4 Eigentor)
Schiedsrichter: Harm Osmers
Gelbe Karten: – / Branthwaite
Die HSV-Frauen mussten sich im ersten Spiel auf dem neu verlegten Rasen im Volksparkstadion mit 0:1 gegen den FC Everton geschlagen geben. Nach fünf ungeschlagenen Testspielen in der Vorbereitung war dies die erste Niederlage unter Trainer Rodolfo Cardoso (57).
Evertons Vignola erzielte in der 52. Minute per Distanzschuss den entscheidenden Treffer für den englischen Erstligisten aus der Women's Super League. Trotz weiterer Chancen gelang dem HSV vor heimischem Publikum kein Ausgleich.
Bundesliga-Tabelle
Die Tabelle der Bundesliga hat folgende Bedeutung: Der Spitzenreiter am Saisonende wird Deutscher Meister. Die Mannschaften auf den Plätzen 17 und 18 steigen direkt in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (Platz 16) muss in der Relegation um den Klassenerhalt kämpfen. Dabei tritt er gegen den Drittplatzierten der 2. Bundesliga an.