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HSV-Blog: Die Rothosen lassen weiteres Nachwuchstalent ziehen

Hamburg – Die Spielzeit ist beendet! Der Hamburger SV kann auf eine insgesamt überzeugende Saison zurückblicken, die schließlich in einem gesicherten Verbleib in der Liga mündete.

Während einige Spieler sich jetzt auf die Weltmeisterschaft vorbereiten und andere die Sommerpause genießen, laufen die Planungen für die kommende Saison im Hintergrund bereits auf Hochtouren.

In unserem HSV-Blog halten wir Euch stets über alle Neuigkeiten rund um die Mannschaft, mögliche Transfers und aktuelle Geschehnisse im Volksparkstadion auf dem Laufenden.

Ein weiteres Eigengewächs verlässt den Klub: Der 21-jährige Verteidiger Lukas Bornschein wechselt von den Rothosen zum VfL Osnabrück. Dies teilten beide Vereine am Montag gemeinsam mit.

Der Innenverteidiger durchlief sämtliche Juniorenmannschaften des HSV und absolvierte 75 Einsätze in der Regionalliga für die zweite Mannschaft. Zudem stand er fünfmal für die deutsche U19-Nationalmannschaft auf dem Platz.

Bornschein äußerte sich zu seinem Wechsel: „Der VfL hat mir von Beginn an einen klaren Karrierepfad aufgezeigt. Ich habe gespürt, dass dort jungen Spielern viel Vertrauen entgegengebracht wird und ich mich sowohl sportlich als auch persönlich weiterentwickeln kann.“ Offenbar hatte er diesen Eindruck beim HSV nicht mehr.

Der HSV hat den dänischen Mittelfeldspieler Albert Grønbaek fest verpflichtet. Der 25-Jährige, der bislang nur auf Leihbasis vom französischen Klub Stade Rennes zum HSV wechselte, unterzeichnete beim Bundesliga-Klub einen langfristigen Vertrag. Die genaue Vertragslaufzeit wurde nicht bekannt gegeben.

HSV-Sportdirektor Claus Costa lobte: „Albert hat schnell bewiesen, wie wertvoll er für unser Spiel ist. Mit seiner Spielintelligenz, technischen Fertigkeiten und taktischen Vielseitigkeit bringt er genau die Qualitäten mit, die unserer Mannschaft in vielen Situationen helfen.“

Grønbaek selbst sagte: „Ich bin überglücklich, weiterhin beim HSV bleiben zu können. Das fühlt sich einfach großartig an und entspricht genau meinem Wunsch. Besser hätte es nicht laufen können.“

Nach Medienberichten bemüht sich der VfL Wolfsburg um eine Verpflichtung von Stürmer Robert Glatzel. Die Verhandlungen sollen bereits weit fortgeschritten sein.

Der gebürtige Wahl-Eimsbüttler gilt laut „Hamburger Abendblatt“ als Wunschspieler des neuen VfL-Trainers Tobias Strobl. Dem Bericht zufolge steht auch Glatzel einem Wechsel offen gegenüber.

Die Gespräche stocken offenbar noch aufgrund von Uneinigkeiten bei den Vertragsbedingungen sowie der Ablösesumme zwischen den Klubs.

Laut Transfermarkt hat der Angreifer einen Marktwert von etwa 1,5 Millionen Euro.

Die Verantwortlichen beim HSV scheinen in ihrer Kaderplanung Fortschritte zu machen. Besonders bei einer Verpflichtung steht man kurz vor einem Durchbruch: Albert Grønbaek soll bald fest zu den Rothosen stoßen.

Nach Informationen des „Hamburger Abendblatts“ konnte der Klub die Ablösesumme für den Dänen an Stade Rennes deutlich reduzieren – zuletzt war von 4,5 Millionen Euro die Rede.

Darüber hinaus möchte der HSV auch den vom FC Arsenal ausgeliehenen Fabio Vieira behalten. Der 26-Jährige hat seinen Wunsch bekundet, weiterhin Teil des Vereins zu sein. Allerdings ist die ausgehandelte Kaufoption von 22 Millionen Euro für die Rothosen kaum zu stemmen.

Medienberichten zufolge würden die „Gunners“ den Linksfuß für eine Summe zwischen 10 und 15 Millionen Euro abgeben, während der HSV auf eine Ablöse im einstelligen Millionenbereich hofft.

Herzlichen Glückwunsch! Der HSV hat die Marke von 150.000 Mitgliedern überschritten. Dieses besondere Ereignis wird unter anderem mit einem 1.870 Quadratmeter großen Banner im Hamburger Hafen gefeiert, auf dem alle Vornamen der Mitglieder verewigt sind.

Erst im Oktober 2023 hatte der Verein die 100.000-Mitglieder-Grenze geknackt, in weniger als drei Jahren stieg die Zahl um weitere 50.000 an.

Vorstand Eric Huwer kommentierte: „Das ist ein Zeichen, das uns bewegt und bestätigt, was wir schon immer wussten: Die größte Stärke dieses Vereins sind seine Menschen.“

HSV-Talent Bilal Yalcinkaya (20) verlässt den Klub, da er in Hamburg keine Perspektive mehr sieht. Der offensive Spieler wechselte zum Drittligisten SC Verl, teilten beide Clubs am Donnerstag mit.

Yalcinkaya absolvierte 45 Spiele für die zweite Mannschaft der Rothosen. Der U17-Weltmeister trainierte regelmäßig mit den Profis, kam jedoch nie zum Einsatz – nicht zuletzt, weil er in der vergangenen Saison aufgrund eines Fußbruchs längere Zeit ausfiel.

Sportdirektor Claus Costa sagte: „Bilal verfügt über ein großes Talent und hat sich im Nachwuchsbereich über Jahre stetig weiterentwickelt. Der Wechsel ermöglicht ihm nun, wichtige Spielpraxis zu sammeln.“

Yalcinkaya selbst erklärte: „Der HSV ist für mich ein besonderer Verein und wird immer einen wichtigen Platz in meinem Herzen haben. Ich bin dankbar für die Jahre am Campus und für das Vertrauen sowie die Unterstützung, die ich hier erfahren durfte.“

Glückwunsch auch an Emir Sahiti (27)! Der an Maccabi Tel Aviv ausgeliehene Spieler gewann mit dem israelischen Klub den nationalen Pokal. Im Finale am Dienstag setzte sich Maccabi mit 2:1 gegen Hapoel Beer Sheva durch.

Sahiti wurde in der 75. Minute ausgewechselt und bekam in der hektischen Schlussphase wegen einer Rudelbildung noch die Rote Karte gezeigt – feiern durfte er dennoch kurz darauf.

Ein großer Traum vieler Fans könnte Realität werden: Luka Vuskovic (19) könnte in der kommenden Saison doch noch für den HSV auflaufen!

Fußballjournalist Miguel Delaney von der britischen „The Independent“ berichtet, dass der Kroate bei Tottenham Hotspur einen neuen Vertrag unterschreiben und anschließend erneut an Hamburg ausgeliehen werden soll.

Vuskovic hatte bereits mehrfach betont, dass es sein großer Wunsch sei, gemeinsam mit seinem Bruder Mario (24), dessen Dopingsperre im November endet, für den HSV zu spielen. Möglicherweise wird dieser Traum tatsächlich wahr.

Wie wird sich der HSV-Kader für die nächste Saison zusammensetzen? Diese Frage beschäftigt die Verantwortlichen schon seit dem Saisonende intensiv.

Ein Ziel ist es, Fábio Vieira vom FC Arsenal dauerhaft zu verpflichten. Nach der einjährigen Leihe versuchen die Rothosen laut Sky-Experte Florian Plettenberg alles, um den Portugiesen langfristig an den Verein zu binden. Der technisch versierte Mittelfeldspieler scheint offen für einen Verbleib, abhängig von einer Einigung mit den „Gunners“.

Ähnlich sieht es bei Albert Grønbaek aus. Der HSV ist vom Dänen überzeugt und möchte die Kaufoption in Höhe von fünf Millionen Euro reduzieren. Die Verhandlungen mit Stade Rennes laufen derzeit.

Luka Vuskovic verabschiedete sich am Sonntag emotional vom HSV. In einem Instagram-Post schrieb er: „Schon vom ersten Tag an in Hamburg habe ich etwas Besonderes gespürt: die Liebe, Leidenschaft und Unterstützung. Ihr habt mir das Gefühl gegeben, zuhause zu sein. Das Trikot mit der Nummer 44 im Volksparkstadion zu tragen, war eine Ehre, die ich nie vergessen werde.“

Er bedankte sich bei seinen Mitspielern, dem Team und den Fans. „Ihr habt mich durch alle Phasen begleitet und gezeigt, was der Verein bedeutet. Auch wenn meine Zeit kurz war, wird der HSV immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben.“

Wie der Verein am Freitag mitteilte, wird die Zusammenarbeit mit Saskia Breuer, Leiterin Frauenfußball, nach der Saison 2025/26 enden.

Breuer, deren Vertrag zum 30. Juni 2026 ausläuft, wird nicht verlängert. Nach einer gründlichen Auswertung der letzten Spielzeit und im Hinblick auf die kommenden Herausforderungen haben sich Klub und Breuer gemeinsam zu diesem Schritt entschlossen.

Seit August 2024 war sie zunächst als Koordinatorin für den Frauenfußball beim HSV tätig und übernahm später die Leitung des Bereichs. Unter ihrer Führung feierte die Frauenmannschaft wichtige Erfolge, darunter den Aufstieg in die Bundesliga 2024/25 sowie den Klassenerhalt in der vergangenen Saison.

Ein weiteres Eigengewächs bleibt langfristig an Bord: Innenverteidiger Shafiq Nandja (19) unterschrieb seinen ersten Profivertrag beim HSV, teilten die Rothosen am Donnerstagabend mit.

Sportdirektor Claus Costa betonte: „Shafiq hat sich diesen Schritt durch harte Arbeit und Disziplin redlich verdient. Er zeigte konstant gute Leistungen im Profi-Training und absolvierte bereits erste Bundesliga-Einsätze. Die Vertragsunterzeichnung ist der nächste logische Schritt seiner Entwicklung.“

Nandja selbst sagte: „Als gebürtiger Hamburger, der viele Jahre in der HSV-Jugend gespielt hat, erfüllt mich dieser Vertrag mit Stolz. Es ist ein großer Meilenstein, aber ich weiß, dass ich noch am Anfang stehe und weiter hart arbeiten muss, um mich langfristig in der Bundesliga zu etablieren.“

Das erste Puzzlestück für die neue Saison ist fast perfekt: Laut „Hamburger Abendblatt“ soll Kofi Amoako (21) am Donnerstag seinen Medizincheck im Volkspark absolvieren.

Kommt alles gut, wird der Wechsel am Freitag offiziell bekanntgegeben. Die Rothosen verpflichten den defensiven Mittelfeldspieler dank einer Ausstiegsklausel für rund zwei Millionen Euro von Dynamo Dresden.

Ein wichtiger Stammspieler bleibt erhalten: HSV-Keeper Daniel Heuer Fernandes (33) steht Medienberichten zufolge kurz vor der Vertragsverlängerung.

Sein Vertrag verlängerte sich nach dem Klassenerhalt automatisch bis 2027, nun soll dieser bis 2028 ausgedehnt werden. Es fehlt offenbar nur noch die Unterschrift des Torwarts.

Die „Hamburger Morgenpost“ berichtet, dass eine Bedingung für die Verlängerung war, dass Heuer Fernandes die kommende Saison als klare Nummer eins bestreiten darf – was ihm vom Klub zugesichert wurde.

Fabio Vieira sorgte mit seinem letzten Saisontor dafür, dass Bayer Leverkusen die Teilnahme an der Champions League verpasste. Für den Treffer wurde er von Mitspielern und Fans lautstark gefeiert – war das sein Abschied?

Der ausgeliehene Spieler vom FC Arsenal soll 22 Millionen Euro kosten, was für den HSV kaum realistisch ist. Im Sommer wird sich zeigen, ob es eine günstigere Einigung gibt oder Vieira den Klub verlässt.

Der 25-Jährige fühlte sich jedenfalls in Hamburg sehr wohl: „Ich war in dieser Saison sehr froh hier. Ich spüre die Liebe der Fans. Egal ob ich bleibe oder gehe, ich werde dem HSV immer dankbar sein. Sie haben alles für mich getan. Am wichtigsten war, dass der HSV die Liga gehalten hat – und ich war Teil davon.“

Nun plant Vieira erst einmal einen Urlaub mit der Familie, um Abstand zum Fußball zu gewinnen. Danach will er mit Arsenal und seinen Beratern über seine Zukunft sprechen.

Nach dem Unentschieden in Leverkusen zog „Sky“-Experte Dietmar Hamann ein positives Fazit zur HSV-Saison. Trotz holprigem Start habe der Aufsteiger viel richtig gemacht.

„Das war eine eingespielte Mannschaft über die gesamte Spielzeit. Das haben sie heute wieder gezeigt. Polzin und seine Jungs haben als Aufsteiger eine hervorragende Leistung abgeliefert“, resümierte der 52-Jährige.

Schiedsrichter Tobias Stieler (44) wird die Partie zwischen Leverkusen und dem HSV in der BayArena leiten.

Bayer hat unter seiner Leitung eine beeindruckende Bilanz: In 34 Spielen gab es 27 Siege, nur drei Niederlagen und vier Unentschieden. Der HSV absolvierte bisher vier Spiele mit Stieler als Unparteiischem, mit einem Sieg, einem Remis und zwei Niederlagen – eine negative Bilanz.

Obwohl Luka Vuskovic den HSV verlassen wird, bleibt sein Name präsent: Sein Bruder Mario (24) kehrt ab September ins Training zurück und darf ab November wieder spielen.

Luka sagte in einem vereinseigenen Interview: „Ihm geht es gut. Er trainiert täglich, um in bestmöglicher Form zurückzukommen. Wenn wir gegeneinander spielen, sehe ich, dass er in besserer Verfassung ist.“

Mario freut sich sehr auf seine Rückkehr: „Ich sehe, wie sehr er den Klub liebt und es genießt, hier zu spielen und zu trainieren. Das wird eine tolle Saison.“

Positive Nachrichten aus dem Volkspark: Miro Muheim (28) absolvierte nach seiner Syndesmoseverletzung am Mittwoch erstmals wieder das volle Mannschaftstraining. Ein Einsatz gegen Leverkusen ist somit realistisch.

Nicolas Capaldo (27) pausierte wegen Rückenproblemen, seine Genesung wird in den kommenden Tagen beobachtet. Auch bei Robert Glatzel (32), der mit einer Wadenzerrung zu kämpfen hat, ist der Einsatz am Sonntag fraglich.

Jean-Luc Dompé (30) konnte beim HSV diese Saison kaum überzeugen und sorgte eher abseits des Rasens für Aufsehen. Im Januar wurde er nach einer Alkoholfahrt suspendiert und mit einer Rekordstrafe belegt.

Beim letzten Heimspiel fehlte der Franzose im Kader, da er sich laut Trainer Merlin Polzin nicht fit genug fühlte, um dem Team zu helfen – eine Aussage, die auch die Fans bemerkten.

Ein Anhänger äußerte auf X, er freue sich, wenn Dompé bald Hamburg verlässt. Der Profi konterte selbstbewusst mit „My contract is 2027“ und einem Kussmund-Emoji.

Unabhängig davon bleibt Dompés Zukunft beim HSV ungewiss, da er nie konstant überzeugen konnte und häufig verletzt ausfiel.

Der Leihabbruch und der anschließende Wechsel zum FC Southampton entwickeln sich für Torwart Daniel Peretz (24) zum Glücksgriff. Mit einer Serie von 20 unbesiegten Spielen erreichte das Team die Play-offs für den Aufstieg in die Premier League.

Im Rückspiel gegen FC Middlesbrough herrschte viel Spannung: Nach fünf Minuten geriet Peretz in Rückstand, doch kurz vor der Halbzeit gelang der Ausgleich.

Der deutsche Trainer Tonda Eckert (33) sorgte fast für einen Eklat, als er fast handgreiflich gegenüber dem vierten Offiziellen wurde.

Bis tief in die Verlängerung fielen keine Tore, ehe Southampton in letzter Minute traf und ins Finale am 23. Mai im Wembley-Stadion einzog – Gegner ist Hull City, der ehemalige Klub von Ex-HSV-Trainer Tim Walter (50).

Die Rothosen planen für die kommende Spielzeit auch eine Alternative für Linksverteidiger Miro Muheim (28) – offenbar sind sie dabei fündig geworden.

Laut „Sky“-Reporter Dennis Bayer stehen die Hamburger im Kontakt mit Hennes Behrens (21) vom 1. FC Heidenheim. Der gebürtige Frankfurter ist seit Januar von Hoffenheim ausgeliehen und zeigt dort starke Leistungen.

Neben dem HSV soll auch Aufsteiger Schalke 04 Interesse an Behrens haben. Die erhoffte Ablösesumme von etwa fünf Millionen Euro ist für die Knappen jedoch zu hoch.

Ein großer Erfolg für Nicolas Capaldo (27): Der HSV-Profi wurde in den vorläufigen argentinischen Kader für die WM in den USA, Mexiko und Kanada berufen. Der Verband gab die Liste mit 55 Spielern am Montag bekannt.

Bisher lief Capaldo nur für die U23 Argentiniens auf (neun Einsätze). Sein Debüt in der A-Nationalmannschaft steht noch aus.

Ob er am Ende tatsächlich im Kader steht und neben Weltstar Lionel Messi (38) um die Titelverteidigung kämpft, bleibt abzuwarten.

Die Zukunft von William Mikelbrencis (22) ist weiterhin offen: Sein Vertrag beim HSV läuft im Sommer aus, eine Verlängerung konnte bislang nicht erzielt werden.

Laut „FussballTransfers.com“ könnten sowohl Borussia Mönchengladbach als auch Schalke 04 an einer Verpflichtung interessiert sein. Auch ein Wechsel ins Ausland, beispielsweise zum FC Girona, Parma Calcio oder einem französischen Klub, ist möglich.

Ein besonderer Moment für HSV-Youngster Louis Lemke (16): Beim Heimsieg gegen Freiburg gab er sein Profidebüt und ist nun der jüngste Spieler in der Geschichte des Vereins, der eingesetzt wurde – mit 16 Jahren und 214 Tagen übertraf er den bisherigen Rekordhalter Omar Megeed.

Auch Shafiq Nandja (19) debütierte an diesem Spieltag für die Profis.

Schiedsrichter Felix Zwayer (44) wird die Partie zwischen HSV und Freiburg leiten. Unter seiner Leitung hat der HSV bisher eine positive Bilanz: 14 Siege, sieben Unentschieden und elf Niederlagen in 32 Spielen.

Freiburg absolvierte 31 Partien mit Zwayer, mit einer leicht negativen Bilanz (11 Siege, 8 Unentschieden, 12 Niederlagen).

HSV-Nachwuchsspieler Moritz Reimers (19) verlässt den Verein zum Saisonbeginn und schließt sich Holstein Kiel und Ex-HSV-Trainer Tim Walter an. Der Flügelstürmer unterschrieb in Kiel einen Vertrag bis 2030.

Sport-Geschäftsführer Olaf Rebbe lobte Reimers: „Moritz zeigte konstant überdurchschnittliche Leistungen im Nachwuchs und beim DFB. In seiner ersten Herren-Saison in der Regionalliga fiel er durch sein auffälliges Spiel auf und zeigte großes Entwicklungspotenzial.“

Reimers kam 2021 zum HSV-Nachwuchs und spielte seit dieser Saison in der U21 (17 Spiele, 2 Tore, 8 Assists) sowie sechsmal für die deutsche U19.

Der 19-Jährige freut sich auf die neue Aufgabe bei Holstein Kiel: „Die Gespräche waren von Anfang an sehr positiv. Der Klub steht für mutigen Fußball und die Förderung junger Talente. Ich freue mich riesig auf die Herausforderung.“

Großer Jubel bei der HSV-U17: Das Team von Trainer Tim Reddersen erreichte das Finale im Hamburger Pokal. Im Halbfinale besiegten die Nachwuchsspieler den Stadtrivalen FC St. Pauli mit 1:0 durch ein Tor von Hüseyin Berk Cakallioglu.

Am 7. Juni wartet im Finale USC Paloma auf die Rothosen.

Nach dem gesicherten Klassenerhalt nimmt der HSV auch die Planung für die nächste Saison in Angriff und soll den dänischen Mittelfeldspieler Silas Andersen (21) vom schwedischen Pokalsieger BK Häcken ins Visier genommen haben.

Allerdings besitzt Andersen Vertrag bis 2029 und dürfte mehrere Millionen Euro Ablöse kosten. Auch andere Klubs, wie der 1. FC Köln, sollen Interesse bekundet haben.

Der HSV hat mit den Vorbereitungen für das letzte Heimspiel gegen Freiburg begonnen. Am Mittwoch standen jedoch nicht alle Spieler auf dem Platz.

Otto Stange (19) fehlte krankheitsbedingt, Jordan Torunarigha (28) trainierte nach einem Zusammenprall im Spiel gegen Frankfurt zunächst individuell im Kraftraum, soll aber am Donnerstag wieder mit der Mannschaft trainieren.

Gute Nachrichten gibt es bei Miro Muheim (28): Nach einer befürchteten Saisonpause trainiert er bereits individuell und könnte am Sonntag wieder einsatzbereit sein – sicher ist zumindest sein Comeback zum letzten Spieltag in Leverkusen.

Luka Vuskovic (19) hat sich mit seinen starken Leistungen beim HSV in den Vordergrund gespielt. Die Rothosen wollen den Kroaten gerne halten, doch zunächst haben die Tottenham Hotspur das Sagen.

Die Spurs kämpfen in der Premier League gegen den Abstieg, planen jedoch bei Klassenerhalt, Vuskovic zu halten. Um ihn zu überzeugen, soll Sportdirektor Johan Lange (46) laut „The Sun“ jüngst in Hamburg gewesen sein und ein deutlich höheres Gehalt angeboten haben.

Ob die Spurs den Spieler tatsächlich halten können, bleibt ungewiss, da auch andere Topklubs Interesse zeigen.

HSV-Sportdirektor Claus Costa (41) war am Montagabend in Dänemark zu Gast, um das Spiel FC Midtjylland gegen Viborg FF (3:3) zu beobachten, wie der dänische Journalist Mathias Hauge Jacobsen auf X berichtete.

Demnach soll Costa besonders den zentralen Mittelfeldspieler Thomas Jörgensen (20) von Viborg unter die Lupe genommen haben. Jacobsen schrieb: „Er würde perfekt zum HSV passen.“

Der dänische U21-Nationalspieler hat sich durch starke Leistungen in den Fokus mehrerer Vereine gespielt, darunter auch Hoffenheim. Sein Vertrag läuft noch bis 2028, der Marktwert liegt bei rund vier Millionen Euro.

Ein Rückschlag für Alexander Rössing-Lelesiit (19): Nach seiner Rückkehr von einer Syndesmoseverletzung hat sich der Norweger erneut am Sprunggelenk verletzt und muss operiert werden, teilte der HSV am Dienstag mit.

Rössing-Lelesiit hatte sich Anfang des Jahres im Derby gegen St. Pauli verletzt und war seitdem ausgefallen. Er hatte zuletzt wieder am Mannschaftstraining teilgenommen und stand kurz vor einem Comeback, doch nun folgt eine weitere lange Pause.

Der HSV kann weiterhin auf eine weitere Bundesligasaison planen. Bei der Suche nach Neuverpflichtungen steht unter anderem ein neuer Stürmer im Fokus.

Sky berichtet, dass die Rothosen ein Auge auf Noel Futkeu (23) von Greuther Fürth geworfen haben. Der Angreifer erzielte in dieser Saison bereits 17 Treffer und führt zusammen mit Mateusz Zukowski von Magdeburg die zweite Liga-Torjägerliste an.

Futkeu wird Fürth definitiv verlassen. Eintracht Frankfurt besitzt eine Rückkaufoption in Höhe von 1,3 Millionen Euro und möchte den Spieler gewinnbringend weiterverkaufen. Bei einem Marktwert von fünf Millionen Euro sollte das kein Problem sein.

Schiedsrichter Deniz Aytekin (47) wird das Traditionsduell zwischen Eintracht Frankfurt und dem HSV leiten.

Frankfurt hat unter seiner Leitung eine negative Bilanz: 13 Siege, sechs Unentschieden und 19 Niederlagen in 38 Spielen. Der HSV weist eine noch schlechtere Bilanz auf: Nur acht Siege, neun Unentschieden und 17 Niederlagen in 34 Partien mit Aytekin als Schiedsrichter.

Schock für die HSV-Frauen: Nach der 0:1-Pleite gegen den 1. FC Union Berlin brach Abwehrspielerin Magou Doucoure (25) am Freitag während des Spiels auf dem Platz zusammen.

Sie wurde medizinisch versorgt und ins UKE gebracht. Der Verein gab inzwischen via X Entwarnung: Doucoure war beim Verlassen des Stadions bereits ansprechbar und stabil.

Tabelle 1. Bundesliga

Die Bedeutung der Bundesliga-Tabelle: