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HSV-Blog: Rothosen auf der Suche nach Offensivverstärkung – Fährte führt in die Schweiz

Hamburg – Die Saison ist abgeschlossen! Der Hamburger SV blickt auf eine insgesamt zufriedenstellende Spielzeit zurück, die mit einem souveränen Klassenerhalt endete.

Während einige Spieler sich nun auf die WM vorbereiten und andere in die Sommerpause gehen, laufen hinter den Kulissen bereits die Planungen für die kommende Saison auf Hochtouren.

In unserem HSV-Blog halten wir Euch über alle Neuigkeiten rund um die Mannschaft, anstehende Transfers und weitere Geschehnisse im Volkspark auf dem Laufenden.

Angesichts des Abgangs von Ransförd Königsdörffer (24) sowie des sehr wahrscheinlichen Wechsels von Robert Glatzel (32) sucht der HSV nach neuen Kräften für den Angriff. Könnten die Rothosen in der zweiten Schweizer Liga fündig geworden sein?

Dem Bericht auf dem Portal „Arménie Football“ bei X zufolge besteht Interesse an Keasse Bah (21) vom Klub Stade Lausanne-Ouchy. Bereits Ende Mai brachte der belgische Transferexperte Sacha Tavolieri den Stürmer mit den Hamburgern in Verbindung.

Der 21-Jährige ist erst seit einem Jahr in der Schweiz aktiv. In der vergangenen Saison erzielte er in 33 Ligaeinsätzen sieben Tore und bereitete vier weitere vor. Sein aktueller Marktwert wird auf etwa 700.000 Euro geschätzt.

Die Spekulationen nehmen kein Ende: Fast täglich tauchen neue Namen auf, die der HSV angeblich ins Visier genommen hat.

Laut „BILD“ zählt nun auch Laurin Cuerda vom Aufsteiger SC Paderborn zu den Kandidaten. Der 24-Jährige hatte sein Team erst kürzlich im Relegationsspiel gegen den VfL Wolfsburg mit seinem Siegtor in die Bundesliga geschossen.

Dem Bericht zufolge ist der HSV jedoch nur einer von mehreren Bundesligisten, die an dem Rechtsfuß interessiert sind. Auch der 1. FC Köln soll bereits angeklopft haben. Cuerdas Marktwert liegt aktuell bei drei Millionen Euro.

Eine saftige Geldstrafe muss der HSV wegen mehrerer Pyro-Verstöße seiner Fans hinnehmen: Das DFB-Sportgericht verhängte eine Summe von insgesamt 180.000 Euro.

Diese verteilt sich auf vier Begegnungen der abgelaufenen Saison, wobei der Großteil auf das Auswärtsspiel bei Borussia Dortmund im März entfällt. Hier zündeten HSV-Anhänger laut Urteil 48 Bengalische Feuer, 84 Leuchtfackeln, zehn Rauchbomben, acht Sprühdosen und sogar eine Rakete im Gästebereich.

Allein dafür muss der Verein 153.000 Euro zahlen. Das Urteil ist mittlerweile rechtskräftig.

Im zweiten Jahr nach dem Bundesliga-Aufstieg sucht der HSV weitere Verstärkungen. Besonders ins Auge gefasst wurde offenbar Elias Baum (20) von Eintracht Frankfurt.

Wie das „Hamburger Abendblatt“ berichtet, steht der offensivstarke Außenverteidiger schon längere Zeit auf der Wunschliste der Rothosen. Baum ist noch bis 2028 bei der SGE unter Vertrag, hatte aber eine enttäuschende Saison mit nur fünf Einsätzen.

Beim HSV könnte er die rechte Abwehrseite besetzen, auf der in der vergangenen Saison Giorgi Gocholeishvili (25, Rückkehr nach Donezk), William Mikelbrencis (22, kurz vor dem Weggang) und Bakery Jatta (28) zum Einsatz kamen.

Ein weiteres Talent verlässt den Verein: Innenverteidiger Lukas Bornschein (21) wechselt von den Rothosen zum Drittligisten VfL Osnabrück, wie beide Klubs am Montag bekanntgaben.

Bornschein durchlief sämtliche Jugendmannschaften des HSV und absolvierte 75 Spiele für die zweite Mannschaft in der Regionalliga. Zudem lief er fünfmal für die deutsche U19-Nationalmannschaft auf.

Der Verteidiger begründete seinen Wechsel so: „Der VfL hat mir von Anfang an eine klare Perspektive aufgezeigt. Ich habe gespürt, dass hier Vertrauen in junge Spieler besteht und dass ich mich sowohl sportlich als auch persönlich weiterentwickeln kann“ – ein Eindruck, den er beim HSV offenbar nicht mehr hatte.

Der Hamburger SV hat den dänischen Mittelfeldspieler Albert Grønbaek (25), der bisher nur ausgeliehen vom französischen Klub Stade Rennes gespielt hatte, nun fest verpflichtet. Über die Vertragsdauer wurde keine Angabe gemacht.

HSV-Sportdirektor Claus Costa lobte Grønbaek: „Albert hat schnell bewiesen, welchen besonderen Mehrwert er unserem Spiel bringt. Seine Spielintelligenz, technische Qualität und taktische Flexibilität sind genau die Eigenschaften, die unserem Team in vielen Situationen helfen.“

Der Däne zeigte sich glücklich: „Ich bin überglücklich, weiterhin beim HSV zu sein. Es fühlt sich fantastisch an – genau so hatte ich es mir gewünscht. Besser hätte es nicht laufen können.“

Medienberichten zufolge wird Stürmer Robert Glatzel vom VfL Wolfsburg umworben. Die Verhandlungen sollen bereits weit fortgeschritten sein.

Wie das Hamburger Abendblatt berichtet, gilt Glatzel als Wunschspieler des neuen VfL-Trainers Tobias Strobl. Auch der 32-Jährige selbst sei einem Wechsel nicht abgeneigt.

Allerdings gibt es noch Differenzen bei den Vertragsdetails und die Klubs sind sich über die Ablösesumme noch nicht einig.

Der Marktwert des Angreifers wird laut Transfermarkt.de auf 1,5 Millionen Euro geschätzt.

Beim HSV scheint die Kaderplanung gut voranzukommen. Besonders bei den Verhandlungen um Albert Grønbaek zeichnet sich ein Erfolg ab.

Dem „Hamburger Abendblatt“ zufolge konnte der Bundesligist die Ablösesumme, die an Stade Rennes zu zahlen ist, nach unten handeln – zuletzt war von 4,5 Millionen Euro die Rede.

Zudem möchte der HSV den vom FC Arsenal ausgeliehenen Fabio Vieira behalten. Der 26-Jährige hat bekundet, weiterhin Teil des Teams sein zu wollen. Allerdings erscheint die mit den Gunners vereinbarte Kaufoption von 22 Millionen Euro für die Hamburger kaum realistisch.

Nach Informationen soll Arsenal bereit sein, den Portugiesen für 10 bis 15 Millionen Euro abzugeben, während der HSV eine einstellige Millionensumme anstrebt.

Herzlichen Glückwunsch! Der HSV hat die Marke von 150.000 Mitgliedern überschritten. Dieses Jubiläum wird unter anderem mit einem 1.870 Quadratmeter großen Banner im Hamburger Hafen gefeiert, auf dem die Vornamen aller Mitglieder verewigt sind.

Erst im Oktober 2023 hatte der Verein die 100.000er-Marke geknackt, sodass innerhalb von weniger als drei Jahren weitere 50.000 Mitglieder dazukamen.

Vorstand Eric Huwer sagte dazu: „Das ist ein bewegendes Zeichen, das bestätigt, was wir immer wussten: Die größte Stärke dieses Vereins sind seine Menschen.“

HSV-Talent Bilal Yalcinkaya (20) hat den Verein verlassen und schließt sich dem Drittligisten SC Verl an, wie beide Vereine am Donnerstag mitteilten.

Der Offensivspieler kam zu 45 Einsätzen für die zweite Mannschaft der Rothosen. Obwohl er regelmäßig mit den Profis trainierte, blieb ihm ein Einsatz verwehrt – auch aufgrund einer langwierigen Fußverletzung in der vergangenen Saison.

Sportdirektor Claus Costa äußerte sich so: „Bilal hat ein besonderes Talent und hat sich über Jahre im Nachwuchs stetig weiterentwickelt. Der Wechsel bietet ihm nun die Chance, wichtige Spielpraxis zu sammeln.“

Yalcinkaya sagte: „Für mich ist der HSV ein ganz besonderer Klub, der immer einen Platz in meinem Herzen haben wird. Ich bin dankbar für die Zeit am Campus sowie für das Vertrauen und die Unterstützung, die ich hier erfahren habe.“

Glückwunsch an Emir Sahiti (27), der vom HSV an Maccabi Tel Aviv ausgeliehen ist und mit dem israelischen Klub den nationalen Pokal gewann. Im Finale am Dienstag besiegte Maccabi Hapoel Beer Sheva mit 2:1.

Sahiti wurde in der 75. Minute ausgewechselt. In einer hitzigen Schlussphase erhielt er aufgrund einer Rudelbildung noch die Rote Karte – feiern konnte er dennoch kurz darauf.

Ein Traum vieler Fans könnte in Erfüllung gehen: Luka Vuskovic (19) könnte in der kommenden Saison doch für den HSV auflaufen!

Fußballjournalist Miguel Delaney von der britischen Zeitung „The Independent“ berichtet, dass der Kroate bei seinem Heimatverein Tottenham Hotspur einen neuen Vertrag unterschreiben und anschließend erneut nach Hamburg ausgeliehen werden soll.

Vuskovic betonte mehrfach, dass es sein großer Wunsch sei, gemeinsam mit seinem Bruder Mario (24), dessen Dopingsperre im November endet, für den HSV zu spielen. Möglicherweise wird dieser Traum nun Wirklichkeit.

Wie wird der Kader des HSV in der nächsten Saison aussehen? Darüber denken die Verantwortlichen schon seit Saisonende intensiv nach.

Ein Ziel ist es, Fábio Vieira (25) vom FC Arsenal dauerhaft zu verpflichten. Nach seinem einjährigen Leihgeschäft versuchen die Rothosen laut „Sky“-Transferexperte Florian Plettenberg derzeit alles, um den Portugiesen langfristig zu binden. Der Techniker sei offen für einen Verbleib; alles hänge von einer Einigung mit den „Gunners“ ab.

Ähnlich laufe es im Fall von Albert Grønbaek (25). Die Hamburger sind überzeugt von dem Dänen und möchten die Kaufoption von fünf Millionen Euro drücken. Die Gespräche mit Stade Rennes dauern an.

In Hamburg heißt es Abschied nehmen: Luka Vuskovic (19) verabschiedete sich am Sonntag emotional vom HSV.

„Seit meinem ersten Tag in Hamburg habe ich etwas Besonderes gespürt. Die Liebe, Leidenschaft und Unterstützung haben mir sofort das Gefühl gegeben, zuhause zu sein. Dieses Trikot mit der Nummer 44 im Volksparkstadion zu tragen, war eine Ehre, die ich nie vergessen werde“, schrieb der Youngster auf Instagram.

Er bedankte sich bei seinen Teamkollegen, den Mitarbeitern sowie den Fans: „Ihr habt mich in allen Situationen unterstützt und gezeigt, was dieser Verein wirklich bedeutet. Auch wenn meine Zeit hier nur eine Saison dauerte, wird der HSV immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben.“

Wie der Verein am Freitag mitteilte, wird die Zusammenarbeit mit Saskia Breuer, Leiterin Frauenfußball, ab der kommenden Saison beendet.

Ihr Vertrag, der bis zum 30. Juni 2026 läuft, wird nicht verlängert, heißt es in einer Mitteilung. Nach einer umfassenden Rückschau auf die letzte Saison und im Hinblick auf die bevorstehenden Herausforderungen habe man sich gemeinsam mit der 43-Jährigen entschieden, die Zusammenarbeit zum Saisonende auslaufen zu lassen.

Breuer war im August 2024 zunächst als Koordinatorin für den Frauenfußball zum HSV gekommen und übernahm später die Leitung dieses Bereichs. Unter ihrer Führung gelang dem HSV-Frauenfußball der Aufstieg in die Bundesliga (Saison 2024/25) sowie der Klassenerhalt in der vergangenen Spielzeit.

Ein Eigengewächs bleibt langfristig an Bord: Innenverteidiger Shafiq Nandja (19) unterschrieb seinen ersten Profivertrag beim HSV, teilten die Rothosen am Donnerstagabend mit.

Sportdirektor Claus Costa erklärte: „Shafiq hat sich diesen Schritt durch harte Arbeit und Disziplin mehr als verdient. Er zeigte im Profitraining konstant gute Leistungen und absolvierte seine ersten Einsätze in der Bundesliga. Die Vertragsunterschrift ist der nächste logische Schritt in seiner Entwicklung.“

Nandja selbst äußerte: „Als gebürtiger Hamburger, der viele Jahre im Nachwuchs des HSV verbracht hat, wird mit diesem Vertrag ein Traum wahr. Ich bin stolz, dieses Ziel erreicht zu haben. Zugleich weiß ich, dass ich noch am Anfang meiner Entwicklung stehe und weiter hart arbeiten muss, um mich langfristig in der Bundesliga zu etablieren.“

Das erste Transferpuzzleteil für die neue Saison ist in Sicht: Wie das „Hamburger Abendblatt“ berichtet, soll Kofi Amoako (21) am Donnerstag seinen Medizincheck im Volksparkstadion absolvieren.

Wenn alles planmäßig verläuft, wird der Wechsel am Freitag nach der Vertragsunterzeichnung offiziell verkündet. Die Rothosen verpflichten den defensiven Mittelfeldspieler für rund zwei Millionen Euro von Dynamo Dresden – dank einer Ausstiegsklausel.

Ein wichtiger Pfeiler bleibt im Tor: Nach übereinstimmenden Medienberichten steht HSV-Keeper Daniel Heuer Fernandes (33) kurz vor einer Vertragsverlängerung.

Sein Vertrag verlängerte sich mit dem Klassenerhalt automatisch bis 2027, der neue Kontrakt soll nun bis 2028 gelten. Es fehle nur noch die Unterschrift des Schlussmanns, heißt es.

Die „Hamburger Morgenpost“ berichtet, dass eine Bedingung für die Verlängerung war, dass Heuer Fernandes als klare Nummer eins in die kommende Saison startet. Dies wurde ihm von den Verantwortlichen zugesichert.

Mit seinem letzten Saisontor verhinderte Fabio Vieira (25) Bayer Leverkusen den Einzug in die Champions League. Für diesen Treffer wurde er von Spielern und Fans des HSV lautstark gefeiert. War das bereits ein Abschied?

Der Leihspieler vom FC Arsenal soll 22 Millionen Euro kosten, was für den HSV zu teuer sein dürfte. Im Sommer wird sich zeigen, ob sich beide Vereine auf eine günstigere Lösung einigen können oder ob der beliebte Mittelfeldspieler den Klub verlassen wird.

Der 25-Jährige wirkte jedenfalls sehr zufrieden in Hamburg: „Diese Saison hat mir sehr gefallen. Ich spüre, dass mich die Fans wirklich lieben. Ob ich bleibe oder gehe, ich werde dem Verein immer dankbar sein. Sie haben alles für mich getan. Am wichtigsten war am Ende, dass der HSV die Liga hält – und ich war ein Teil davon, das freut mich sehr.“

Jetzt will Vieira erst einmal mit seiner Familie in den Urlaub fahren und den Fußball hinter sich lassen. Anschließend will er mit Arsenal und seinen Beratern klären, was die beste Entscheidung für ihn ist.

Nach dem Unentschieden in Leverkusen zog „Sky“-Experte Dietmar Hamann (52) ein positives Fazit zur Saison des HSV. Trotz holprigem Start habe die Mannschaft viel richtig gemacht, so der ehemalige Profi.

„Das war eine gestandene Mannschaft über die gesamte Saison. Das haben sie heute wieder gezeigt. Polzin und sein Team haben als Aufsteiger eine hervorragende Leistung abgeliefert“, lobte Hamann.

Als Spielleiter beim Duell Bayer Leverkusen gegen den HSV fungiert Schiedsrichter Tobias Stieler (44).

Die Werkself weist eine sehr positive Statistik bei Partien mit Stieler auf: Von 34 Spielen gewannen sie 27, verloren nur drei, viermal gab es zumindest ein Unentschieden.

Der HSV spielte bisher lediglich viermal unter Stieler, mit mäßigem Erfolg: Ein Sieg, ein Remis und zwei Niederlagen stehen zu Buche.

Der Abgang von Luka Vuskovic (19) vom HSV gilt als sicher. Der Name bleibt dennoch erhalten, denn sein Bruder Mario (24) darf ab September wieder mittrainieren und ab November auch wieder spielen.

„Mario geht es gut. Er trainiert täglich, um in Bestform zurückzukehren“, erklärte Luka in einem vereinseigenen Interview. „Wenn wir gegeneinander spielen, sehe ich, dass er fitter ist.“

Mario freut sich sehr auf seine Rückkehr: „Ich sehe, wie sehr er den Club liebt und gerne hier spielt und trainiert. Das wird in der nächsten Saison richtig großartig.“

Gute Nachrichten vom Volkspark: Miro Muheim (28) konnte nach seiner Syndesmose-Verletzung am Mittwoch wieder vollständig am Mannschaftstraining teilnehmen. Ein Einsatz gegen Leverkusen ist somit realistisch.

Allerdings fehlte Nicolas Capaldo (27) wegen Rückenproblemen, dessen Genesung in den nächsten Tagen beobachtet wird. Auch bei Robert Glatzel (32), der sich eine Wadenzerrung zugezogen hat, könnte es für Sonntag eng werden.

Jean-Luc Dompé (30) konnte in der abgelaufenen Saison beim HSV nur selten überzeugen. Abseits des Spielfelds sorgte der Flügelflitzer vor allem für negative Schlagzeilen: Im Januar wurde er nach einer Alkoholfahrt suspendiert und mit einer Rekordstrafe belegt.

Beim letzten Heimspiel der Saison fehlte der Franzose im Kader. Trainer Merlin Polzin (35) erklärte, Dompé habe sich nicht bei 100 Prozent gefühlt, um der Mannschaft zu helfen – eine Aussage, die auch von den Fans wahrgenommen wurde.

Ein Anhänger schrieb auf X, er freue sich, wenn Dompé „endlich die Stadt Hamburg verlässt“ und er am Strand liege. Der Profi reagierte selbst auf diesen Beitrag mit dem Kommentar „My contract is 2027“ und schickte einen Kussmund hinterher.

Die Zukunft von Dompé beim HSV bleibt dennoch ungewiss, da er nie an vergangene Leistungen anknüpfen konnte und häufig verletzt war.

Der Wechsel von Daniel Peretz (24) zum FC Southampton entwickelt sich mehr und mehr zum Glücksgriff. Mit einer Serie von 20 Spielen ohne Niederlage erreichte der Torhüter mit den Saints als Viertplatzierter die Aufstiegs-Play-offs zur Premier League, die erste Hürde ist geschafft.

Nach dem torlosen Hinspiel stand am Dienstag das Rückspiel gegen den FC Middlesbrough an, das turbulenter verlief. Bereits nach fünf Minuten musste Peretz den Ball aus dem Netz holen, doch sein Team erzielte kurz vor der Halbzeitpause den Ausgleich.

Trainer Tonda Eckert (33) sorgte zuvor beinahe für einen Eklat. Der vierte Offizielle konnte gerade noch verhindern, dass er in einem klärenden Gespräch mit dem Schiedsrichter handgreiflich gegenüber Middlesbrough-Coach Kim Hellberg (38) wurde.

Bis tief in die Verlängerung blieb es torlos, ehe Southampton kurz vor dem Elfmeterschießen zuschlug und ins Finale am 23. Mai im Wembley-Stadion einzog. Dort trifft man auf Hull City, den ehemaligen Klub des Ex-HSV-Trainers Tim Walter (50).

Die Planungen für die neue Saison laufen beim HSV bereits. Neben der Suche nach offensiven Verstärkungen ist auch eine Alternative für Linksverteidiger Miro Muheim (28) gesucht – und möglicherweise gefunden.

Nach Angaben von „Sky“-Reporter Dennis Bayer haben die Rothosen Hennes Behrens (21) vom 1. FC Heidenheim im Blick. Der gebürtige Frankfurter ist seit Januar von TSG 1899 Hoffenheim ausgeliehen und zeigt beim FCH starke Leistungen.

Neben dem HSV soll auch Bundesliga-Aufsteiger Schalke 04 Interesse an Behrens haben. Die von Hoffenheim geforderte Ablösesumme von fünf Millionen Euro scheint den Knappen jedoch zu hoch zu sein.

Große Ehre für Nicolas Capaldo (27)! Der Leistungsträger des HSV wurde in den vorläufigen Kader Argentiniens für die WM in den USA, Mexiko und Kanada berufen. Der argentinische Verband veröffentlichte die 55 Spieler umfassende Liste am Montag.

Bisher spielte Capaldo nur für die U23 des amtierenden Weltmeisters (neun Länderspiele), ein Debüt in der A-Nationalmannschaft steht noch aus.

Ob Capaldo es in den endgültigen Kader schafft und an der Seite von Lionel Messi (38) um die Titelverteidigung kämpfen darf, bleibt abzuwarten.

Bundesliga-Tabelle

Die Bedeutung der Bundesliga-Tabelle ist folgende: Der Spitzenreiter am Saisonende ist Deutscher Meister. Die Mannschaften auf den Plätzen 17 und 18 steigen direkt in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (Platz 16) darf in der Relegation um den Klassenerhalt kämpfen. Dort trifft er auf den Drittplatzierten der 2. Liga.