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Klopp-Nachfolger startet durch: „Es fühlt sich großartig an!“

Leipzig/Salzburg – Während Jürgen Klopp (59) am Abend als Trainer der deutschen Nationalmannschaft das Spiel gegen Serbien an der Seitenlinie verfolgt, hat bei Red Bull ein neuer Verantwortlicher das Ruder übernommen: Roger Schmidt (59) begann am vergangenen Donnerstag seine Tätigkeit als Head of Global Soccer.

Der Verein erklärte, dass Schmidt gemeinsam mit Florian Scholz, der als Head of Global Soccer Commercial fungiert, die Leitung der Global Soccer-Abteilung übernehmen wird. Ihr Ziel ist es, Mannschaften zu formen, die junge Talente fördern und auf höchstem Niveau erfolgreich agieren.

Schmidt soll ohne Übergangsphase direkt voll durchstarten. Sein Programm umfasst Gespräche mit Trainerstab, sportlichen Leitungen sowie Verantwortlichen der Akademien und Besuche bei den Clubs in Salzburg und Leipzig.

„Es freut mich sehr, wieder Teil der Red Bull-Familie zu sein“, sagte Schmidt. „Dieses Umfeld ist weltweit einzigartig im Fußball, und die dahinterstehende Zielsetzung macht die Aufgabe besonders spannend. Nun freue ich mich darauf, die Menschen hinter unseren Vereinen kennenzulernen, ihre Arbeitsweise zu verstehen und auf den bereits soliden Grundlagen die Zukunft weiterzuentwickeln.“

Neben diesen Aufgaben stehen für Schmidt noch weitere Termine an. Laut Angaben von Red Bull wird der 59-Jährige nach einigen Medienauftritten bis zum Jahresende auch internationale Clubs besuchen, um sich vor Ort ein Bild vom jeweiligen Standpunkt zu machen und daraus die zukünftige Ausrichtung abzuleiten.

Anders als Klopp, der sein Büro in München hatte, wird Schmidt in Salzburg stationiert sein. Beim nächsten Heimspiel von RB Leipzig am 10. Oktober gegen Eintracht Frankfurt wird der frühere Trainer definitiv auf der Tribüne vertreten sein.

Ein weiterer Punkt ist die Zukunft von Martin Demichelis (45), der bei den Sachsen bislang keinen optimalen Start hatte.

1. Bundesliga – Tabellenübersicht

Die Bundesliga-Tabelle hat folgende Bedeutung: Am Saisonende wird der Tabellenführer Deutscher Meister. Die auf den Plätzen 17 und 18 rangierenden Mannschaften steigen in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (Platz 16) hat die Möglichkeit, in der sogenannten Relegation um den Klassenerhalt zu kämpfen. Dort trifft er auf den Drittplatzierten der 2. Bundesliga.