Wagners erstes Tor für Dynamo weckt große Erwartungen auf mehr
Dresden – Endlich ist dieses lästige Thema vom Tisch! Kein Wunder, dass Robert Wagner (23) nach seinem Treffer etwas ausgelassener wirkte als seine Teamkollegen. Sein strahlendes Lächeln verriet, wie sehr er sich freute – denn ein eigenes Tor war für den Mittelfeldspieler von Dynamo Dresden bislang eher selten.
Treffer zu erzielen gehört nicht gerade zu den Stärken des 23-Jährigen, der im vergangenen Winter vom SC Freiburg ausgeliehen wurde und nun im Sommer fest verpflichtet wurde.
„Das war schon in der Rückrunde und auch zu Beginn der Saison ein Thema für mich – ich wollte einfach torgefährlicher werden. Die Jungs machen im Training manchmal Witze darüber, dass ich so wenig Tore schieße. Aber ich hoffe, dass sich das mit der Zeit noch bessert“, gesteht Wagner.
Sein letztes Tor erzielte der Mittelfeldmann am 4. Mai 2024 für Greuther Fürth, wobei sein erstes Pokaltor beim deutlichen 6:0-Sieg gegen Rhynern eher ein glücklicher Zufall war.
„Ich habe auf die Flanke von Ben (Bobzien, Anm. d. Red.) gehofft, Vincent (Vermeij, Anm. d. Red.) hat den Pass gut vorbereitet. Ich wollte irgendwie meinen Fuß dranbekommen, dass es dann das Knie war, war nicht geplant. Aber ich bin natürlich glücklich, dass der Ball reinging“, erzählt Wagner.
Inzwischen agiert Wagner etwas offensiver als noch in der vergangenen Saison, was auch an der Verpflichtung von Nicolai Rapp (29) liegt, der nun die defensive Mittelfeldrolle übernimmt.
„Mit dem Ball harmonieren 'Rappo' und ich richtig gut. Wir finden immer besser zueinander und verstehen uns immer besser in den Spielzügen“, erklärt Wagner.
„Wenn es Außenangriffe gibt, versuche ich mich verstärkt in den Strafraum einzuschalten, um dort gefährlicher vor dem Tor zu sein.“ Am kommenden Samstag in Heidenheim will er das möglichst wieder unter Beweis stellen.
Der Bundesliga-Absteiger wird nach seinem überraschenden Ausscheiden in der ersten Pokalrunde gegen den Regionalligisten Jeddeloh II mit voller Motivation antreten. Ein Problem für Wagner und seine Mannschaft? „Auf keinen Fall. Wir nehmen unseren Schwung mit, bleiben selbstbewusst und wollen natürlich auch in Heidenheim die drei Punkte mitnehmen.“
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Stand in der 2. Bundesliga
Die Tabelle der 2. Bundesliga hat folgende Bedeutung: Der Verein, der am Saisonende auf dem ersten Platz steht, wird Meister der zweiten Liga und steigt direkt in die Bundesliga auf. Das gilt ebenfalls für den Zweitplatzierten. Der Drittplatzierte hingegen muss in die Relegation gegen den Drittletzten der Bundesliga, um den Aufstieg oder Verbleib in der höchsten deutschen Spielklasse zu sichern.