Wichtiges Testspiel: Dynamo-Motor Wagner will neues Selbstvertrauen schöpfen
Dresden – Es wirkt fast symbolhaft: Obwohl Robert Wagner (23) gesundheitlich leicht angeschlagen aus seiner kurzen Pause zurückkehrte, ließ er sich davon nicht bremsen. Sein Tatendrang blieb ungebrochen, denn die aktuelle Aufgabe bei Dynamo Dresden ist klar definiert.
Am kommenden Freitag (18 Uhr) tritt der Tabellen-18. der 2. Bundesliga beim Sechsten der tschechischen Liga in Teplice an. Dieser Test im Nachbarland besitzt unzweifelhaft große Bedeutung.
„Dieses Spiel ist enorm wichtig“, betont auch Wagner. „Gerade jetzt geht es darum, sich das Selbstvertrauen zurückzuholen“, gibt der Mittelfeldspieler die Marschrichtung vor: „Das Spiel soll wie ein Ligaspiel behandelt werden, um wieder Spielpraxis zu sammeln und mit einem guten Gefühl ins nächste Ligaspiel zu gehen.“
Dieses steht am 10. Oktober beim VfL Osnabrück auswärts an. Ein Spiel von großer Relevanz, denn „im Fußball spielt auch das Momentum eine große Rolle“, erklärt Wagner: „Wenn der Ball momentan nicht ins Tor will und die einfachen Pässe nicht ankommen, beschäftigt das jeden Spieler intensiver.“
Bei der SGD gab es nach vier Niederlagen in sechs Begegnungen reichlich Gesprächsbedarf. Mit 14 Gegentoren haben sie die schlechteste Defensive der Liga.
Auch offensiv lief es zuletzt nicht rund. Wagner meint: „Im letzten Drittel sind wir nicht präzise genug und treffen zu oft falsche Entscheidungen. Wenn wir passen müssen, schießen wir, und wenn wir schießen sollten, spielen wir den Pass.“
Genau deshalb soll im Spiel gegen Teplice am Selbstvertrauen gearbeitet werden. Denn mit mehr Sicherheit im Rücken reist man mit mehr Selbstbewusstsein zum Aufsteiger nach Niedersachsen. „Die 2. Liga ist sehr ausgeglichen“, weiß Dynamos Mittelfeldmotor. „Mit einem Sieg klettert man schnell wieder unter die Top-Ten.“
Der Abstand zwischen Platz 18 (4 Punkte) und Rang 8 (7 Punkte) beträgt – abgesehen vom Torverhältnis – tatsächlich nur einen Sieg. Ein Erfolgserlebnis ist daher dringend nötig.
Dennoch bleiben Wagner & Co. optimistisch. „Es bringt uns nichts, jetzt nur negativ zu denken und uns von der Situation runterziehen zu lassen“, sagt der 23-Jährige und erklärt seine Haltung:
„Wir geben in jedem Spiel alles, halten zusammen und versuchen, die Fehler des Mitspielers auszubügeln. Wir sind in keinem Spiel komplett untergegangen und können auch Tore erzielen. Wenn wir konzentrierter agieren, werden wir auch wieder mehr Tore machen.“
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Tabelle der 2. Bundesliga
Die Tabelle der 2. Bundesliga zeigt Folgendes: Am Saisonende ist der Tabellenführer Zweitliga-Meister und steigt in die 1. Bundesliga auf. Dies gilt auch für den Zweitplatzierten. Der Drittplatzierte bestreitet zudem eine Relegation gegen den Drittletzten der Bundesliga, um den Verbleib oder Aufstieg in die höchste deutsche Spielklasse zu klären.